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22. Mai 2010 6 22 /05 /Mai /2010 19:08

Tabubruch im arabischen Fernsehen


Eine Dichterin aus Riyadh begeistert das Publikum mit Protest gegen den Religionsterror 


Die muslimischen Prediger "sitzen auf ihren mächtigen Thronen, terrorisieren die Leute und wildern wie Wölfe unter den Menschen, die nur ihren Frieden suchen", las die Dichterin Hissa Hilal aus Riyad vollverschleiert bei der wöchentlichen Poesie-Show, die in den VAE produziert wird, vor Millionen Zuschauern, immer wieder von Hochrufen aus dem Saal unterbrochen.


Das Erlaubte werde ins Unerlaubte verdreht. Ein Monster krieche aus seinem Versteck, "böse in der Stimme, barbarisch im Denken, wütend und blind – gehüllt in den Tod als Gewand und zusammengeschnürt von einem Gürtel"

– eine Anspielung auf die Sprengstoffgürtel von Terroristen.


Für viele wurde sie über Nacht zum Idol, Eiferer in islamischen Internetforen forschen nach ihrer Adresse und bedrohen sie mit dem Tod. Von Kopf bis Fuß in ein schwarzes Gewand gehüllt, ihr Gesicht bis auf einen schmalen Sehschlitz verdeckt, wurde die junge saudische Dichterin auf der Bühne des Al Raha Theaters in Abu Dhabi von 2000 Zuhörern mit Ovationen gefeiert. Am Ende wählten Jury und Publikum sie mit 47 von 50 Punkten als erste Frau zusammen mit vier Männern ins Finale des populären TV-Poesiewettbewerbs "Dichter für Millionen", wo sie am nächsten Mittwoch einen Preis von einer Million Euro gewinnen kann.


Während die Konkurrenten mit traditionelle Oden die Schönheit des Beduinenlebens und den Ruhm der arabischen Herrscher besangen, knöpfte sich Hissa Hilal aus Riyadh in ihrem Fünfzehnzeiler die geistigen Führer und deren absurde Fatwas (islamische Rechtsgutachten) vor, ein unerhörter Tabubruch und noch dazu live im Fernsehen.

Angriff auf den ultrakonservativen Scheich, schreibt die FR im Zwischentitel, damit die Leser nicht auf die Idee kommen, es könne sich um eine Protest gegen den Islam handeln.


Hilals Publikum dagegen sieht ihre Reime vor allem als Angriff auf den ultrakonservativen Scheich Abdulrahman bin Nasser al-Barak. Der hatte in seiner jüngsten Fatwa verlangt, wer für eine Aufhebung der Geschlechtertrennung von Männern und Frauen eintrete, solle exekutiert werden. In Saudi-Arabien ist der öffentliche Kontakt von Männern und Frauen, die nicht miteinander verheiratet sind, strikt untersagt. Sie dürfen nicht zusammen ausgehen, Taxi fahren oder im Restaurant essen.


Der brisante Vortrag der Dichterin aus Riyadh hat eine Vorgeschichte aus den Anfängen des Islam. Schon zur zeit des Propheten gab es Spottgedichte auf ihn, nicht alle Frauen schätzten den Auftritt der neuen Frauenbevormunder und Versklaver. Die Dichterin Asma bint Marwan schreib Spott-Verse auf Mohammed, worauf der Gesandte Allahs die Schwangere bestialisch abschlachten liess. Davon möchte die FR freilich nichts wissen, die den Religionsterror vorsichtshalber auf einen Scheich beschränkt sehen möchte.

 

Jedes Jahr treten 48 Bewerber aus zwölf arabischen Ländern gegeneinander an. Woche für Woche scheidet einer aus, bis fünf Finalisten übrig bleiben. Bewertet werden Stimme, Vortrag und Thema, erläutert Sultan al-Amimi, Mitglied der dreiköpfigen Jury und Chef der Akademie für Dichtung in Abu Dhabi. Hissa Hilal, die Mutter von vier Kindern ist, nennt er "eine mutige Dichterin".


Die FR hütet sich, die Autorin mutig zu nennen. Damit müsste sie ihre eigene Feigheit eingestehen. 2006 veröffentlichte sie den Hetzaufruf von 60 „Migrations“forschern gegen die mutige Muslima Necla Kelek, die sich für die Säkularisierung des Islam einsetzt. Was der FR einen Hetzaufruf wert war. Auf die Gegenstimmen zu dieser notorischen Medienhetze gegen die mutigen Dissidentinnen wartet man vergebens.

Ihre Verse will sie verstanden wissen als Kritik an dem Einsatz von Fatwas in der arabischen Welt generell und deren wachsender Popularität unter Extremisten.


Auch in der westlichen Welt kommen Fatwas zum Einsatz. Es sind die Fatwas der Islamlobby in den Medien gegen Islamkritik, „Islamfeindlichkeit“ heisst der neue Blasphemietatbestand, mit dem die Islamlobby gegen Islamkritiker mobil macht. Eine islamservile deutsche Presse leistet Handlangerdienste zur Kriminalisierung von Islamkritik, während in islamischen Ländern Protest gegen das Religionsregime lebensgefährlich ist.


"Extremismus macht sich immer mehr breit – nicht nur in unserer Gesellschaft, sondern auch in Ländern wie Ägypten, Jordanien und Syrien", sagt Hissa Hilal und fügt hinzu. "Mein Gedicht sollte allen arabischen Frauen eine Stimme geben. Denn sie wurden zum Schweigen gebracht von Leuten, die unsere Kultur und unsere Religion als Geisel genommen haben."


Ob die Kultur als Geisel genommen wir oder ob sie nicht diese Zustände produziert, ist eine Frage. Aber Hissa Hilal begibt sich schon mit diesem Tabubruch in äusserste Lebensgefahr. Das ist der Redaktion zwar schon lange bekannt, aber sie hütet sich, einen „islamfeindlichen“ Artikel zu veröffentlichen, etwa von einem Ex-Moslem im Exil in Deutschland, wie Sami Alrabaa, der die Zustände in Saudi-Arabien so gut kennt wie die Predigten in Arabisch in deutschen Moscheen, die er deutschen Tageszeitungen vergebens bekannt zu machen suchte.

Quelle: >http://www.fr-online.de/top_news/?em_cnt=2461215&em_loc=2091

von Regine van Cleev

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22. Mai 2010 6 22 /05 /Mai /2010 19:01

Zwangs- und Kinderheiraten im Moslemmilieu sind an der Tagesordnung

 

 

Das Hamburger Mädchenheim "Zuflucht" gewährt Jugendlichen mit Migrationshintergrund Unterschlupf, wenn die Schutz vor ihrer Familie suchen. Ihr Vergehen ist in der Regel der Wunsch, so aufzuwachsen zu wollen wie das Kind von nebenan. Das Heim ist meistens voll.  (Die Welt 5.5.10)

 

5. Mai 2010.  Der dubiose Fall einer 15jährigen Serbin, die von ihren Eltern zwecks Heirat an die Familie eines 19jährigen ausgeliefert wurde und ihren Lehrer um Hilfe bat, worauf sie zunächst auch gerettet wurde, dem Jugendamt übergeben und von diesem wieder an die Eltern zurückgeliefert, worauf die Heirat unter Zusehen der tatenlosen Behörden dann doch stattfand, und zwar diesmal „freiwillig“, wird von den Medien zu komplizierten Familienverhältnissen heruntergespielt.

 

Wenn die an ihre Familie Zurückgelieferte darauf aussagt, sie habe der Heirat freiwillig zugestimmt, leuchtet das dem Jufendamt ein und wird von der „Welt“ auch gleich als Grund für Zweifel an der Zwangsheirat aufgegriffen. Dass eine  15-jährige nach Rücklieferung an die Familie, vor der sie Hilfe suchte, auch den deutschen Behörden nicht mehr traut, liegt auf der Hand. Warum sollte sie?

 

http://www.welt.de/die-welt/vermischtes/hamburg/article7479618/Irrungen-und-Wirrungen-um-Fatima-M.html


Der Bericht aus der „Welt“ enthält das ganze Verniedlichungsvokabular der Islamophilie. Da wird aus Flucht vor sexueller Gewalt das „Leben wollen wie die anderen“. Das kann vieles heissen und muss nicht Flucht vor dem Verbrechen der Zwangsverheiratung sein. Das Verbrechen selbst wird wortreich umschrieben und zu „Familienverhältnissen“ verwischt.


Ein früherer Fall von deutscher Justiz in Sachen Kinderverheiratung zeigt, wie die deutschen Justiz-Komplizen ticken, wenn sie die islamisch legale Kindes-schändung verhindern sollen. Der Kommentar aus der alten Sichel von 2005:


Richter braucht Bedenkzeit für Kinderheirat

oder ein Fall an der deutsch-türkischen Grenze des Rechtsstaats

 

Wie „Die Welt“ vom 11.1.05 berichtet, lebte ein 22jähriger moslemischer Grieche monatelang mit seiner elfjährigen „Ehefrau“ in Düsseldorf, ehe ein deutsches Gericht sich veranlasst sah, einzugreifen und dem muslimisch legalisierten Kindesmissbrauch ein Ende zu machen.


Der Mann habe das Mädchen in einem griechischen Ort nahe der türkischen Grenze geheiratet, „in dem ein Gesetz von 1914 Muslimen die Ehe mit Mädchen im Alter von zehn Jahren erlaubte“, ließ der Sprecher der Düsseldorfer Staatsanwaltschaft, Johannes Mocken, verlauten. Der Mann verschweigt dabei, dass die Kinderheirat nicht nur in dem griechisch-türkischen Grenzdorf erlaubt ist, sondern dass sie nach Scharia generell rechtens ist, ob an der türkischen Grenze oder innen in der Türkei, wo noch kürzlich ein ganzes Nest von ca. sechzig Männern eines Dorfes ausgehoben wurde, die allesamt mit Kindern verheiratet waren. Legal ist das in der Türkei zurzeit nicht, aber es könnte demnächst in der EU legal werden, wenn die Islamisierung Europas weit genug vorangeschritten und die Säkularisierung der Türkei dank der EU weit genug zurückgedreht worden ist.

 

"Nach der Einreise der beiden im Oktober 2004 habe „der Fall die Behörden mehrere Monate lang beschäftigt, bis am 23. Dezember schließlich ein Richter die Trennung des Paares anordnete.“ 

 

Das Ermittlungsverfahren wegen Kindesmissbrauchs ließ allerdings auf sich warten nach Bekanntwerden des Falles. „Wenn es zwischen den Eheleuten zu sexuellen Handlungen gekommen sei, liege nach deutschem Recht eine Straftat vor“, lautet die Erkenntnis der Staatsanwaltschaft, zu der sie zwei Monate brauchte. Dass der Kindesmissbrauch als „Handlungen  z w i s c h e n  den Eheleuten“ wird, was den „Handlungen“ des „Ehemannes“ einen ganz legalen Anstrich gibt, ist besonders pikant. Von einem gewöhnlichen elfjährigen Kindesmissbrauchsopfer würde nicht mal ein deutscher Richter so schnell sagen, es sei „zwischen“ ihm und dem Täter „zu sexuellen Handlungen“ gekommen, sondern dem Juristen wäre u.U. klar, dass es sich hier um Handlungen des Täters handelt und nicht um zwischenmenschliche Handlungen. Wenn ein Mann seine Frau umbringt zu seiner Ehre, heißt es auch (noch) nicht, es sei zwischen den Eheleuten zu einer Mordhandlung gekommen. Aber wenn ein erwachsener Mann ein Kind als seine „Ehefrau“ sexuell benutzt, dann sollen das wohl sexuelle Handlungen „zwischen den Eheleuten“ sein. 

 

Wenn es darum geht, die Auslieferung sagen wir eines islamkritischen Buches zu verbieten, wie etwa Ulfkottes „Der Krieg in unseren Städten“, lässt die richterliche Verfügung nicht so lange auf sich warten, da geht es dann ganz fix. Aber wenn ein deutsches Gericht herausfinden muss, ob die sexuelle Benutzung einer Elfjährigen als „Ehefrau“ eine Straftat darstellt, dann müssen die Herren monatelang nachdenken. 

 

Wie Herr Mocken betonte, ist man  „nach der Einleitung des Ermittlungsverfahrens Anfang Dezember zunächst noch nicht an den 22jährigen herangetreten.“

 

Gewiss nicht. Man wollte dem zweiundzwanzigjährigen Kindesbenutzers offensichtlich nicht zu nahe treten. Man hätte jede zu rasche Einmischung in seine ehelichen Rechte als eine Grenzüberschreitung empfunden, die Ehre des „Ehemanns“ gekränkt hätte. Oder wie war die Meinung für diese zartfühlende Rücksichtnahme?

 

„Es sei zu befürchten gewesen, daß das Kind weggebracht werde oder daß man ihm sogar etwas antut“.

 

Hallo! Man "befürchtet“, dass der Mann dem Kind etwas „antut“ und überlässt ihm deshalb das Kind monatelang (!) untätig zu weiteren Untaten. Da fürchten die deutschen Richter  wohl fürs Täterwohl, wenn sie den Zweiundzwanzigjährigen erst einmal monatelang mit dem Kind allein lassen, d. h. ihn alles ungestört tun lassen, was auch das muslimische Recht ihm nach seinem Belieben erlaubt. Offenbar wollten die Richter es dem Manne nicht antun, an ihn näher  „heranzutreten“. Man darf dem Täter in Deutschland, wie wir nach dem Urteil zu Daschner wissen, nicht zu nahe treten. Das darf man dem Kind nicht antun.

 

Diskret diskret. Täterschützer gehen möglichst schonend mit den Kindesschändern um. Dabei hätten sie gar nicht an ihn „herantreten“ müssen, sondern ihn lediglich sofort nach Bekanntwerden des legalisierten Verbrechens von dem Kind entfernen müssen. Sodass er dem Kind nichts mehr antun konnte. Aber genau das wollten die Herren von der deutschen Täterschutzjustiz offenbar vermeiden. Nur nicht einen Kindesschänder abschrecken. 

Das Mädchen lebe nun von ihrem Ehemann getrennt, sagte „ein Sprecher der Stadt Düsseldorf“. Wieso vom „Ehemann“? Wieso nicht zumindest vom Ex-„Ehemann“? Ist diese Art Ehestatus in Deutschland legal?


Der Sprecher der Stadt Düsseldorf „wollte sich zu den Umständen des Falles nicht näher äußern“. Er hatte wohl seine Gründe. Denn auch unsere Regierung will sich nicht näher zu den Rechtsbräuchen der Scharia in der Türkei etwa äußern, wo mindestens die Hälfte der Frauen zwangsverheiratet ist.

 

Es gehe ihnen dabei um den Schutz des Kindes, lautet die offizielle Version der Täterschutzgilde. Auch den Kindesschändern geht es immer um das Wohl des Kindes. Das kann man auch auf den Internetseiten der Pädo“philen“lobby nachlesen.  

 

“Die Eheleute“ seien Mockens Angaben zufolge „knapp sechs Wochen nach ihrer Hochzeit nach Deutschland eingereist“ und hätten sich „Ende Oktober mit ihrer Heiratsurkunde beim Standesamt in Düsseldorf gemeldet.“ Deutschland hat nämlich einen guten Ruf bei auch bei den Moslems, die hier ihre Religion „frei ausüben“ wollen an ihren Ehefrauen. Zu dumm, dass „den Beamten angesichts des Alters der Ehefrau Zweifel gekommen“ sind. Der deutschen Justiz wären noch lange keine gekommen. Man habe sich unter anderem ans Jugendamt gewandt, heißt es. „Am 23. Dezember habe schließlich ein Familienrichter die Trennung des Mädchens von dem Mann verfügt.“ Solange brauchte der Familienrichter und herauszufinden das Kinderheirat in Deutschland nicht rechtens ist. Gut zwie Monate brauchte also die deutsche Justiz braucht gut zwei Monate – Ende Oktober bis Ende Dezember“ - , um zu der ereknntnis zu gelangen, dass ein erwachsener Mann kein Recht hat, ein 11jähriges Kind sexuell zu benutzen. Was der deutschen Justiz daran so besonders schwerfällt zu begreifen, ist die Tatsache, dass das islamische Recht mit der Legalisierung der sexuellen Benutzung von Kindern und zwangsverheirateten Frauen deren Menschenrechte schändet.


Da brauchen die deutschen Richter natürlich genügend Zeit, bis sie entdecken, dass in Deutschland immer noch demokratisches säkulares Recht und nicht islamisches gilt. Menschenrechte sind den deutschen Richtern nicht so ohne weiteres begreiflich, wenn es sich bei den Menschen um weibliche Menschen handelt oder gar um Kinder in der Gewalt von  Männern. Dass hier ein schwerer Verstoss gegen den ordre public vorliegt, hat sich bis zur deutschen Justiz noch nicht herumgesprochen.  


Man stelle sich nur einen dieser Juristen beim Staatsexamen vor, wenn er die Frage zu beantworten hätte, ob die Verheiratung einer Elfjährigen nach deutschem Recht anzuerkennen sei und der sich zur Beantwortung dieser Frage zwei Monate Bedenkzeit ausbäte. 


Bei Zwangseinweisung eines Patienten in die Psychiatrie muss binnen 24 Stunden eine richterliche Verfügung vorgelegt werden, die die Einweisung nach Gutachten gutheisst oder rückgängig macht. Im Fall der Zwangsverheiratung eines Kindes brauchen die deutschen Behörden ca. 60 mal 24 Stunden, bis sie sich entschliessen können, einzugreifen, wenn überhaupt. Von Interventionen gegen Zwangsverheiratungen von türkischen Teenagern, die ein paar Jahre älter als elf sind, hat man noch nie etwas gehört. Länger als 24 Stunden in einer Klinik wider Willen sind keinem Bundesbürger zuzumuten, da muss der Richter entscheiden. Aber das lebenslängliche  Recht des Ehemannes in der Zwangsehe auf Freiheitsberaubung und Vergewaltigung der zwangsverheirateten Mädchen und Frauen hat noch kein deutsches Gericht zur Intervention veranlasst. Eine Elfjährigen überlässt man dem Mann erst mal für Monate - eine nur etwa ältere Zwangsverheiratete überlässt man ihm ganz. Oder kennt jemand einen Fall von Bestrafung eines „Familienvaters“, der seine Tochter aus der Schule nimmt und zwecks Verheiratung mit einem wildfremden Mann in die Türkei schickt? Auch wenn die Schülerin dann als „Ehefrau“ zurückkommt, wird dem Vater kein Haar gekrümmt. Denn das deutsche Recht versteht etwas von patriarchaler Gewalt und wie man dieselbe juristisch und politisch schützt.


Sind es nicht die friedlichen und toleranten moslemischen Frauenprügler, -vergewaltiger und Freiheitsberauber, die unsere Kultur bereichern? Sind es nicht die in Deutschland bereits gesetzlich anerkannten Polygamisten, die das volle Wohlwollen der deutschen Justiz geniessen? Wie sollen da die Richter im Fall eines Mannes, der zur „Ehe“ mit einem Kind legitimiert ist nach dem fremdem Recht, noch in der Lage sein, die Grenze zwischen Kriminalität und Legalität auf einen Blick zu erkennen, wenn doch die Kriminalität nach islamischem Recht legal ist? Was bekanntlich den deutschen Herrenmenschen egal ist.

Es ist nicht nur die griechisch-türkische Grenze, an der diese Früchte der Scharia gedeihen, es sind auch die Grenzen des deutschen Rechtsverständnisses, an die ein Gericht mit jedem neuen Fall von islamischem Recht in Deutschland gerät. Das deutsche Rechtsverständnis ist nicht erst seit 1968 dermassen begrenzt, dass es dem grenzenlosen Islamofaschismus Tür und Tor öffnet. Es gibt eine einzige  Rechtsnorm, die die Kinderehe legalisiert, und die heisst  Scharia.  Auch an der türksich-griechischen „Grenze“ scheint die Scharia noch geltendes Recht, wie im osmanischen Reich.


Die Ehe eines Griechen mit elfjährigem Mädchen habe ein politisches Nachspiel, heisst es wenig später in einer dpa-Meldung. Das nordrhein-westf.  Innenministerium habe einen Bericht über den Vorgang von der Stadt Düsseldorf angefordert, bestätigte eine Ministeriumssprecherin am Dienstag. Man wolle diesen Sachverhalt aufklären und prüfen, ob Handlungsbedarf bestehte, hieß es im Ministerium. „Soweit wir bislang wissen, ist es aber ein Einzelfall.“  Die Anerkennung griechischer Ehen nach islamischem Recht in Deutschland werde in einem Vertrag aus dem Jahre 1914 geregelt.


Was wird denn da „geregelt“? Gelten im deutschen Eherecht noch die Gesetze von 1914? Oder vielleicht die von 1419? Der Rechtsexperte der FDP, Robert Orth, habe der Sache eine Anfrage an die Landesregierung angekündet.Da dürfen wir ja gespannt sein. Der „Einzelfall“ der Verheiratung von Mädchen nach islamischem Recht ist in Deutschland so häufig, dass er sich bereits bis zu den Parteien herumgesprochen hat. Die deutsche Justiz konnte sich aber bei der Häufigkeit der Fälle, die im Moslemmilieu an der Tagesordnung sind, noch nicht darüber klar werden, ob sie die Zwangsverheiratungen von Minderjährigen überhaupt bestrafen soll. Denn wenn der Moslemmann seine eheliche Gewalt über die Frau ausübt, ist das nach den Vorstellungen der deutschen Juristen aus dem linksgrünen Milieu ja sein gutes Recht. Es war eine FDP-Frau, die hier nach jahrelanger Duldung der barbarischen, als „Ehe“ legitimierten  sexuellen Gewaltpraxis endlich deren strafrechtliche Ahndung forderte.  Aber die deutsche Justiz kann in den fortlaufenden Verbrechen gegen Frauen nach islamischem Recht noch lange keine Menschenrechtsverletzungen erkennen, sondern grübelt lieber über die Rechtmässigkeit der „Ehe“ nach, die zwar nicht mehr offiziell geltendes recht ist, aber noch weithin als Praxis verbreitet in einem Land wie der Türkei, dem Herr Verheugen EU-Reife bescheinigt. Man muss die Gewalt gegen Frauen nur als „Ehe“ legalisieren, damit auch die deutschen Richter sich vor dem ausländischen „Recht“ verbeugen und in Ehrfurcht erstarren.


Für Frauen gelten im Ernstfall noch Rechtsverhältnisse in Deutschland aus der Zeit vor Atatürk. Da orientieren sich unsere Gerichte lieber an Verträgen von 1914 als an der Menschenrechtserklärung von 1948. 


Januar 2005

Anm. Nov. 2009  Wäre der Mann nicht Grieche gewesen, sondern Türke, wäre der Fall wahrscheinlich überhaupt nicht aufgegriffen worden von den deutschen Behörden. Denn Zwangsverheiratungen von Schülerinnen aus moslemischen Familien in Deutschland mit ihnen unbekannten Männern oder der Import von minderjährigen Bräuten aus Anatolien zwecks Verheiratung mit einem Türken war noch nie Gegenstand eines Strafverfahrens.  


 

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Published by Regine van Cleev
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21. März 2010 7 21 /03 /März /2010 16:56

Gerechtigkeit für demokratische Islamkritikerinnen

In der Frankfurter Rundschau erschien vor ca drei Jahren, am, 17.02.2006,  der Hetzaufruf gegen Necla Kelek, nach ihrem Buch „Die fremde Braut“, über das ein Mark Terkessides, der der Zwangsheiraten als arrangierte Ehen verniedlichte, in einem Aufruf der 60 Migrationsforscher herfiel. Statistisches material zur Zwangsehe konnte er selber nicht vorlegen und Kele nicht widerlegen. Der Aufruf wurde beantwortet von einem Gegenaufruf, den DIE ZEI sich weigert abzudrucken. Wir veröffentlichen ihn noch einmal, denn er ist immer noch aktuell, besonders angesichts der erneuerten perfiden Anwürfe gegen Necla Kelec und Hirsi Ali und alle Islamkritiker, die das Freundbild der Islamlobby stören. 

Mit realitätswidriger Schönfärberei und  positiven  Vorurteilen  wird Integration und wahrheitsorientierte Migrationsforschung verhindert. Ein Warnruf

Ehrenmorde, Zwangsheiraten und rigide patriarchalische Grundorientierungen sind ebenso wie  antijüdische Verschwörungsideologien und mangelnder Respekt gegenüber säkular-demokratischen Grundprinzipien ernst zu nehmende und nichtmarginale Phänomene innerhalb der islamisch geprägten Kulturgemeinschaft. Darüber gibt es national und international eine umfangreiche Literatur einschließlich zahlreicher hinreichend validierter Studien.  Vor diesem Hintergrund behauptet niemand, dass sämtliche Muslime aktive Anhänger und Akteure eines reaktionär-konservativen bis fundamentalistischen Gesetzesislam sind, aber es ist gut  begründet davon auszugehen,  das innerhalb der islamischen Gemeinschaft starke und einflussreiche Sektoren existieren, die einen strengen, schariatischen und grundrechtswidrigen Glauben lehren, predigen, normieren, anstacheln und repressiv überwachen. Insofern verbietet sich eine undifferenzierte Generalamnestie für alle Muslime.

 

Wenn nun eine Gruppe von ‚MigrationsforscherInnen die  literarisch verarbeiteten Lebenserfahrungen von Frauen, die  den strengen Gesetzesislam in multipler Form am eigenen Leib erfahren haben, als „Boulevard-Stories“ und „reißerische Pamphlete“ abqualifiziert, so ist das nicht nur respektlos und demütigend, sondern auch unwissenschaftlich. Denn bei diesen   Lebensberichten handelt es sich um ‚dichte, hermeneutisch relevante Beschreibungen der Umsetzung einer  Religion in normative Alltagspraxis bzw. um die Legitimation interpersonaler Herrschaftsausübung durch Religion. Oftmals haben diese ‚verdichteten individuell-konkreten Erlebnisreportagen eine erheblich größere Aussagekraft, als jene oberflächlich-empiristischen Untersuchungen, bei denen mit Hilfe von spezifisch zugerichteten Vorgaben  „glättend“,„abschwächend“ und zerstückelnd in die Probanden „hineingefragt“ wird und entsprechende Klischees über die „böse“ (pauschal-rassistische) Aufnahmegesellschaft bedient  werden.  Zudem weisen die  Berichte von „islamgeschädigten“ Frauen schon aufgrund ihrer konkreten Zurechenbarkeit einen erheblich größeren Authentizitätswert auf als die stereotypen Parolen jener „Vorzeige- und Nadelstreifenislamistinnen“ und Konvertitinnen, die wie speziell geschulte Mitglieder eines Wanderkaders durch die Medien ziehen.

 

Die Autoren des Aufrufs „Gerechtigkeit für Muslime“  werfen Necla Kelek „unwissenschaftliches“ und „unseriöses“ Vorgehen vor. Angeblich hätten sie und andere Autorinnen wie Seyran Ates „eigene Erlebnisse und Einzelfälle zu einem gesellschaftlichen Problem aufgepumpt (…), das umso bedrohlicher erscheint, je weniger Daten und Erkenntnisse eine Rolle spielen.“ Doch hinter diesem  Gestus der „Wissenschaftlichkeit“ steckt ein ideologischer Abwehrmechanismus, der darauf abzielt,   Kritik an den vielfältigen antiemanzipatorischen, undemokratischen und freiheitsfeindlichen  Aspekten des orthodoxen Mehrheitsislam, die nicht in das  eigene kulturrelativistische Raster paßt, a priori zu delegitimieren. Im Grunde wird ein einfaches apologetisches Prinzip verfochten: Es kann nicht sein, was nicht sein darf. Negative Merkmale der Migranten müssen sich immer  aus dem ‚Hypertheorem  „Rassismus der Aufnahmegesellschaft“ ableiten lassen; niemals darf  die normative Prägekraft des Islam als Ursache in Erscheinung treten.  Dass in breiten Teilen der islamischen Gesellschaften   fremdenfeindliche Einstellungen gegen Un- und Andersgläubige vorherrschen und geringfügigste Anlässe zu schweren Ausschreitungen führen können, darf dieser parteilichen ‚Migrationswissenschaft erst gar nicht in den Sinn kommen.

Necla Keleks Argumentation stimmt durchaus mit empirischen Forschungsergebnissen überein. So hat das türkische Forschungsinstitut für Frauen Profile im Jahr 2000 herausgefunden, dass für 89 Prozent der türkischen Frauen die Jungfräulichkeit vor der Ehe ein Zeichen der Ehrbarkeit ist. 44,9 Prozent der Frauen und 45 Prozent der türkischen Männer sind der Meinung, dass der Ehemann berechtigt sei, seine Frau zu schlagen, falls diese ungehorsam ist. 77,8 Prozent der misshandelten Frauen schweigen. Zwei von drei Frauen werden per Brautwerber an den Mann gebracht. 24 Prozent der Brautväter verlangen vor der Ehe Brautgeld. Von den verheirateten Frauen sind in den ländlichen Gebieten 52,2 Prozent und in den Städten 36,3 Prozent mit dem Ehemann verwandt.

 

Seit ihrer Dissertation hat sich Frau Kelek offensichtlich von  bestimmten ideologischen Scheuklappen und dominanten Diskursauflagen befreit und erkannt, dass die sozialisationsbedingte Übernahme konservativ-islamischer Grundüberzeugen - trotz formal-oberflächlicher Anpassung an die hiesigen Lebensverhältnisse - bei zahlreichen Migrantenjugendlichen nach wie vor als gravierende Integrationsbarrieren wirken und bei nicht wenigen den Nährboden für  die  Aneignung islamistischer und nationalistisch-rechtsextremistischer Orientierungen bilden. Diese kritische Reflexion intramuslimischer Herrschaftsverhältnisse und Sozialisationsinhalte wird ihr jetzt von unkritischen Migrationsforschern als Verrat vorgeworfen, - verletzt sie damit doch deren kulturrelativistisches Grundtabu. Ganz offensichtlich soll hier die realitätsadäquate Aufdeckung von Tatsachen und Zusammenhängen stigmatisiert werden.

Während nämlich die weiblichen Heranwachsenden das normative Korsett der islamischen Familienmoral zumeist passiv erleiden und mitunter sekundär rationalisieren, haben sich viele männliche Jugendlichen einen vulgären Mascho-Islam zurechtgezimmert, der je nach Bedarf utilitaristisch eingesetzt wird: Während man gegenüber den eigenen Schwestern und weiblichen Verwandten die Rolle des repressiven Sittenwächters einnimmt, werden ‚unislamische Verhaltensweisen systematisch diskriminiert und auch teilweise aggressiv attackiert. Einheimische Frauen in ‚westlicher Kleidung und muslimische Frauen, die sich unverschleiert in der Öffentlichkeit zeigen, gelten als moralisch minderwertige Wesen und „Freiwild“. So wird in einer Studie über demokratiegefährdende Phänomene in Berlin-Kreuzberg festgestellt: „Tatsächlich haben wir in Interviews vielfach gehört, dass Frauen etwa als ‚Nutten oder ‚Huren beschimpft werden. Frauen in Deutschland, so heißt es unter nicht wenigen Jugendlichen mit Migrationshintergrund ‚sind ja bereit und sie haben keine Moral. An anderer Stelle wird von verbalen Attacken wie ‚Du deutsche Nutte, halts Maul! berichtet“ (Zentrum für demokratische Kultur 2003, S.129). Verwiesen wird auch darauf, dass diese diskriminierenden Attacken nach Aussagen einer Sozialarbeiterin bereits bei Kindern von Einwanderern aus der Türkei und arabischen Ländern anzutreffen sind. Demnach haben diese ‚Muslimkids eine alleinstehende Frau mit folgenden Worten beleidigt: „Na, was bist denn du für eine Schlampe, das kann ja nicht sein, du lebst hier allein, und wieso hast du denn nicht einen Mann , und du hast wohl keinen ab gekriegt.... Zum Alter der Kinder sagt sie: ‚Na die sind zwischen sechs und zwölf Jahren, also wirklich richtige Kinder“ ( ebenda, S.129f.).

 

Deutschland ist kein islamophobes, sondern ein islamophiles Land, wo in der Öffentlichkeit kaum über die wirklichen Grundübel der islamischen Herrschaftskultur gesprochen werden darf. Frau Kelek und andere mutige Autorinnen haben  ein Tabu durchbrochen und dafür werden sie jetzt mit pseudowissenschaftlichen Bannworten gescholten. Solange sich hierzulande aber die vorgebliche „Migrationswissenschaft“ in den Händen solcher islamophiler Kulturrelativisten und zensierender Tabusetzer befindet, ist es um die Herausbildung eines angemessenen  Integrationsdiskurses schlecht bestellt.  Die soziokulturelle Grundvoraussetzung einer gelingenden Integration ist  nicht selbstverleugnende Nachgiebigkeit, sondern das konsequente Einfordern von Respekt gegenüber der säkular-demokratischen Grundordnung. 

Erst-UnterzeichnerInnen:

1.    Sattar Mohamad Ali, Menschenrechtsaktivist, Irak

2.    Nour Abdolkader, Irakischer Flüchtlingsrat, Irak

3.     Mina Ahadi, Frauenrechtlerin, Internationales Komitee gegen Steinigung

4.     Woria Ahmadi, Vorsitzende des Iranischen Flüchtlingsrats, Iran

5.     Mohammad Asangaran, Menschenrechtler, Arbeiterkommunistische Partei Iran

 6.    Rabee Ashat, Women liberation Iran

 7.    Dr. Helmut Beringer, Prof. i.R., Hofgeismar

 8.    Klaus Blees, Mitarbeiter der AKTION 3.Welt SAAR, Trier

 9.     Nora Brinker, Freie Übersetzerin, Oberhausen

10.    Serap Çileli, Frauenrechtlerin und Buchautorin, Hessen

11.    Helga Dittmann-Paetsch, Regierungsrätin in der Senatsverwaltung,  Berlin

12.   Thea Dorn, Schriftstellerin

13.   Herbert Eiteneier, Leverkusen

14.   Dr. Gudrun Eussner, Journalistin, Perpignan

15.   Iraj Farjad, Internationales Komitee gegen die Todesstrafe

16.   Dr. Gunild Feigenwinter, Publizistin, Basel

17.   Ari Gosch, Schauspieler, Berlin

18.   Willy Gettel, Publizist, Berlin

19.   Ralph Giordano, Köln

20.   Ingrid Gloede, Hamburg, Rundfunksprecherin

21.   Sohiela Hasan, Frauenrechtlerin, Irak

22.   Reinhard Hascha, Historiker, Bautzen

23.   Kerstin Heimbold Redaktionsleitung German Media Watch

24.   Dr. Oliver Benjamin Hemmerle, M.A., Mannheim

25.   Clemens Heni, Politikwissenschaftler, Berlin

26.   Hartmut Krauss, Sozialwissenschaftler, Osnabrück

27.   Jürgen Krauß, Erwachsenenpädogoge (DaF), Osnabrück 

28.   Dr. Matthias Küntzel, Politikwissenschaftler und Publizist

29.   Robert Levin, Schauspieler und Sprecher, Köln und Berlin

30.   Dr. Anne Levin, Sozialwissenschaftlerin, Berlin

31.   Ali Mohseni, Komitee für Bürgerrechte im Iran

32.   Ali Moradi, Komitee für Bürgerrechte im Iran

33.   Jane Maureen Muehlum, Wiesbaden

34.   Bernd Müller, Ingenieur

35.   Dorothee Müller, Bonn

36.   Kazen Nixah, editor workers newspaper London

37.   Wolfgang Nossen, Erfurt

38.   Dagmar Pfeifer, Dipl.Ing., Wien

39.   Karl Pfeifer, Journalist, Wien

40.   Iris Raddatz

41.  Dr. Hans Peter Raddatz, Orientalist

42.   Ljiljana Radonic

43.   Nasrin Ramzanali, Frauenrechtlerin, Iran

44.  Jörg Rensmann, Dipl. Politikwissenschaftler, Berlin

45.   Karin Remeikis, Berlin

46.   Robin Renitent, Nordamerika, rebellog

47.   Roland Röder, Geschäftsführer der AKTION 3.Welt SAAR

48.   Monier Scharifpourian, Iran

49.   Walter Schmid, Amstetten

50.   Dr. Michael Schmidt-Salomon, Giorgano Bruno Stiftung

51.   Mohammad Schokohi, Journalist, Iran

52.   Sebastian Schopplich, Gera

53.   Mahbube Siamamardi, Internationales Komitee gegen Todesstrafe, Iran

54.   Markus Vallen German Media Watch Redaktionsleitung

55.   Karin Vogelpohl, Diplom-Pädagogin, Osnabrück

56.   Franz Voß, IT-Kaufmann, Osnabrück

57.   Thomas Tartsch, Sozialwissenschaftler, Bochum

58.   Luise Tekinalp, Berlin

59.   Andreas A. Thieck, Schauspieler und Sprecher, Berlin

60.   Dr. Klaus Thörner, Oldenburg

61.   Lav Überland, Journalist

62.   Andreas Widmann, Hannover, BDB

63.   Philippe Witzmann, Student, Berlin

64.   Klaus Wolf, Wohlenschwil/Schweiz

65.   Shahla Xabazzade, Women libration Iran

66.   Sohiela Xosravie, Frauenrechtlerin, Iran

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Offener Brief an die Medien


Das provokative Auftreten des iranischen Gottesstaates, der Wahlsieg der Hamas und die unsäglichen Reaktionen auf die Mohammad-Karikaturen stellen eine neue Stufe hinsichtlich des Vormarsches der radikalislamischen bzw. islamofaschistischen Massenbewegung dar. Gleichzeitig dominiert bei deutschen und europäischen Politikern, Bildmedien und „Qualitätszeitungen“ eine überwiegend rückweichlerische, opportunistische und problemverschleiernde Haltung, die

a) den Zusammenhang zwischen Islam, Islamismus und islamischem Terrorismus zerreißt und

b) überfrachtet ist mit selbstverstümmelnden Verständnisbekundungen gegenüber den angeblich rein „religiösen Gefühlen“ der Anhänger einer totalitären islamischen Weltanschauung.


Insbesondere bleibt fast durchgängig die unbestreitbare Tatsache ausgeblendet, dass die Karikaturen – unabhängig von ihrem fragwürdigen künstlerischen Wert – sehr wohl eine reale Erfahrung widerspiegeln, die weder religiöse Zensurforderungen noch fromme Demagogie zu suspendieren vermag: Nicht erst seit dem 11. September 2001 haben unterschiedlichste radikalislamische Gewalttäter eine breite Blutspur über den Globus gezogen; die Nachrichtensender quellen über mit Meldungen von Selbstmordattentätern, Bombenanschlägen, Entführungen, Enthauptungen, Ehrenmorden, Mordaufrufen, Haßpredigten etc., die sich allesamt auf den Koran und den Propheten Mohammed berufen. Zudem gibt es eine ganze Reihe Fatwas (Rechtsgutachten) von islamischen Geistlichen, die Selbstmordattentate rechtfertigen. Desweiteren sind Schmähzeichnungen von Christen, Juden und Nichtgläubigen ebenso wie antijüdische Hasstiraden in arabischen Zeitungen weit verbreitet. Freiheit für Andersgläubige und Andersdenkende existiert nirgendwo im islamischen Herrschaftsraum. Fremdenfeindlichkeit grassiert dort überall wie hier dumpfer Rassismus zwischen Hoyerswerda und Pirna. Anstatt diesbezüglich zu protestieren, wird jetzt eine hysterische Empörungswelle entfacht, die in jeder Hinsicht unangemessen ist und scharf zurückgewiesen werden müsste. Es geht hier nicht nur um Pressefreiheit, sondern vor allem um Wahrheit. Niemand fragt sich übrigens, inwieweit die Gefühle nichtreligiöser Menschen bei der Wahrnehmung von soviel muslimischer Selbstgerechtigkeit verletzt werden. Angesichts dieser Sachlage von der westlichen Bevölkerung undifferenziert und voraussetzungslos „Respekt für den Islam“ einzufordern, ist unanständig und anmaßend.

Längst hat sich bei uns so etwas wie eine parteiübergreifende islamophile Machtströmung etabliert, die von im arabischen Raum agierenden Großkonzernen über grüne PolitikerInnen bis hin zu islamophilen Migrationswissenschaftlern und ‚Experten’ reicht und auch den antisemitisch-neonazistischen Rechtsextremismus integriert hat. So ist es kein Zufall, dass dem einstigen RAF-Terroristen und heutigen Rechtextremisten Horst Mahler der Paß entzogen werden mußte, um ihn an der Teilnahme an einer Konferenz von Holocaustleugnern im Teheran zu hindern. Sogar ein Popularideologe wie Oskar Lafontaine schwadroniert jetzt über eine „Schnittmenge“ zwischen vorgeblicher „Linkspartei“ und Islam.

Eine gründlichere Beschäftigung mit den Inhalten der islamischen Religion zeigt eindeutig die Unhaltbarkeit der vielfach gestreute Legende vom durch und durch friedlichen und toleranten Charakter des Islam. So gibt es im Koran und in den Überlieferungen des Propheten genügend Anknüpfungspunkte für die Legitimation einer militant-herrischen Auslegung. Wir müssen uns der Tatsache bewusst werden und stellen, dass sich innerhalb der muslimischen Glaubensgemeinschaft ein starker konservativ-fundamentalistischer Block etabliert hat, der auch hinter der aktuellen Empörungswelle steht. Während diese lautstarken und durchaus einflussreichen Kräfte das Grundprinzip unserer säkular-demokratischen Lebensordnung, nämlich die Trennung von Religion, Staat und Privatsphäre strikt ablehnen, missbrauchen sie die ihnen hier gewährten Rechte, um ihren religiösen Absolutismus Stück für Stück in unsere Gesellschaft zu infiltrieren. Wohlgemerkt, ich sage nicht, dass alle Muslime eine solche Glaubensauslegung und Vorgehensweise an den Tag legen, aber diese Variante verfügt über einen Massenanhang. Andererseits gibt es viele Einwanderer aus muslimischen Ländern, die dem strengen Regelkorsett der islamischen Herrschaftskultur entflohen sind und hier im Rahmen einer säkular-demokratischen Grundordnung leben wollen. Mit ihnen gemeinsam sollten wir dem grundrechtswidrigen Gesetzesislam die Stirn bieten und keine faulen Kompromisse eingehen.


Hartmut Krauss


(Osnabrück, Februar 2006)
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Published by Regine van Cleev
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16. März 2010 2 16 /03 /März /2010 14:32

Siegfried Kohlhammer

Die Feinde und die Freunde des Islam

Erstmals in Merkur, Nr. 558/559, Sept./Okt. 1995 wiederveröffentlicht im Merkur, Nr. 631, Nov. 2001. 


                                                                       Mais qui a peur de la Terreur?
                                                                                                                                                                     Robespierre


Die Behauptung des Feindbildes

Seit Beginn der neunziger Jahre wird in der Bundesrepublik Deutschland die Existenz eines neuen Feindbilds im Westen konstatiert und beklagt - der Islam. In der SZ vom 16. Februar 1991 berichtet der Ordinarius für Orientalistik an der Universität Tübingen, Heinz Halm, Wie im Westen der Islam zum Neuen Feindbild aufgebaut wurde. Als Beleg dafür werden zwei Autoren angeführt: Gerhard Konzelmann und Peter Scholl-Latour. An den »Sachbüchern« des »Laien« Konzelmann werden Fehler kritisiert und vor allem seine Ansicht, daß es von jeher das Ziel des Islam sei, die ganze Welt zu islamisieren. Dieser Punkt wird auch gegen Scholl-Latour vorgebracht, bei dem aber die »historischen Fakten im allgemeinen sorgfältig recherchiert (sind)«. Aus anderen westlichen Ländern führt Halm keine Belege für seine These an. Und warum wird »ein neues Feindbild an die Wand gemalt«? Laut Halm besteht dafür »offenbar ein Bedarf ..., seitdem das alte des Kalten Krieges nicht mehr schreckt«.

In den folgenden Jahren findet sich diese Argumentation oder auch einfach nur die Behauptung eines weit verbreiteten Feindbilds Islam wiederholt in deutschen Zeitungs- und Zeitschriftenartikeln und Büchern. Auf einer Münchner Tagung von NATO-Ländern im Februar 1992 warnt der außenpolitische Sprecher der SPD, Norbert Gansel, davor, den islamischen Fundamentalismus zum neuen Feind aufzubauen, und Willy Wimmer vom Verteidigungsministerium wirft dem Westen vor, auf die algerische FIS ebenso nervös reagiert zu haben wie auf die Aufstellung der sowjetischen SS-20 Raketen in den achtziger Jahren. In einem Artikel in der Zeit (20.November 1992) erklärt Fritz Steppat, Islamwissenschaftler an der FU Berlin, daß viele Muslime aus einem Gefühl der Abhängigkeit und Bedrohung dazu neigen, »sich von Feinden umringt zu sehen, die ihnen wegen ihrer Religion Böses antun wollen − ganz ähnlich wie im Westen bisweilen der Islam pauschal als Feind hingestellt wird. Solche Feindbilder sind gefährlich.« In der Ausgabe vom 18. Juni 1993 wirbt die Zeit für ihr Magazin Der Islam − Feind des Westens?: »Nach dem Ende des Kalten Krieges halten viele nach einem neuen Feind Ausschau − mindestens nach einem neuen Feindbild. Der Islam bietet sich an ... Doch gruselige Panikmache und schreckliche Vereinfachung sind«, so erfährt der Leser zu seiner Überraschung − »fehl am Platze.« Am 29. April 1994 warnt Helmut Schmidt in seiner Zeitung vor der »Gefahr, daß − nach dem Fortfall des sowjetischen Imperiums − der Westen sich ein neues, antiislamisches Feindbild schafft«. Einen Grund dafür sieht Schmidt in folgendem: »Mit wenigen Ausnahmen wissen wir Europäer fast nichts vom Islam, wir verstehen ihn kaum.«

Einen Monat später warnen Bundesaußenminister Kinkel und sein niederländischer Kollege Kooijmans davor, »nach demWegfall des Ost-West-Gegensatzes den Islam zum neuen Feindbild in Europa aufzubauen«. Der Islam dürfe nicht mit Extremismus und Fundamentalismus gleichgesetzt werden. Mit der islamischenWelt müsse man sich beschäftigen.»Wir wissen noch zu wenig darüber«, so Kinkel.1

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1 Daß man im W esten nichts vom Islam, den islamischen Kulturen und Ländern wisse, ist ein in Orient wie Okzident ad nauseam wiederholtes Klischee, das vor allem eines beweist: dass man nichts weiß über die einschlägigen Institute und Fachbereiche im Westen, die ungeheure und nicht zu bewältigende Zahl von Publikationen − von der Fachliteratur über die Sachbücher kompetenter Autoren wie Lerch oder Hottinger bis zu den oft sorgfältig recherchierten Berichten und Analysen in den Medien. Siehe dazu Daniel Easterman, New Jerusalems. Reflections on Islam, Fundamentalism and the Rushdie Affair. London: Grafton 1992: »The output of serious academic publications about Islam has grown in the West to the dimensions of a small industry. The same cannot be said for serious work on Western religion within Islam.« − Daß das Verhältnis des christlichen Europa zur islamischen Welt nur von Haß, Mißverständnis und Unkenntnis bestimmt gewesen sei, ist falsch. Diese Ansicht beruht eher auf Selbsthaß und Unkenntnis der eigenen Geschichte. Siehe dazu Maxime Rodinson, Die Faszination des Islam. München: Beck 1991f 

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 Soviel ist jedoch klar, »wir Westeuropäer müssen dem ›Feindbild Islam‹ in Europa entgegentreten«, so Thomas Hartmann in der taz (7.März 1995); Das »gegenwärtig gepflegte Feindbild Islam« sei gefährlich, heißt es bei Gernot Rotter in der Zeit (12.Mai 1995). Die Überzeugung, daß dieses Feindbild eine Gefahr darstellt, scheint mittlerweile soweit verbreitet zu sein, daß es als wissenschaftspolitisches Druckmittel zur Einrichtung eines Lehrstuhls für islamische Kunstgeschichte eingesetzt werden kann: »Dabei erscheint es gerade heute dringend geboten, dem sich in der Öffentlichkeit zu einem Feindbild Islam entwickelnden Verhältnis zur islamischen Welt eine historische Korrektur angedeihen zu lassen − in welchem Bereich wäre dies leichter verständlich zu machen und überzeugender als in der Kunst?« (Claus-Peter Haase in der SZ vom 18.Februar 1995)  »Den Islam nicht verteufeln« betitelt Wolfgang Günter Lerch (FAZ, 28.Dezember 1994) seinen Kommentar zu der Flugzeugentführung durch algerische Islamisten, 2

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 2 Ich benutze die Wörter (islamische) Fundamentalisten und Islamisten synonym. Die Unterschiede zwischen traditionellen islamischen Fundamentalisten (z.B. Saudi-Arabien), Neofundamentalisten (z.B. Sudan, algerische FIS) und Islamisten (z.B. Iran) sind für meine Überlegungen nicht wichtig. 

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bei der diese drei Geiseln ermordet und die Sprengung der Maschine über Paris geplant hatten. Einen der besten deutschsprachigen Nahost-Korrespondenten beschäftigt angesichts des gegen Europa gerichteten Terrors in erster Linie die Sorge, daß eine negative Sicht des Islam bei seinen Landsleuten verstärkt wird − wofür es während des gesamten Zeitraums der Entführung keine Anzeichen gab. Ein möglicherweise als Reaktion auf das Morden entstehendes Feindbild in den westlichen Köpfen scheint den Gesinnungswächtern bedrohlicher als das Morden selbst: »In Algerien wird gemordet«, stellt Elisabeth Endres wahrheitsgemäß fest (SZ, 20. Juli 1994); »niemand wird die Überfälle in Algier beschönigen wollen. Aber die größere Gefahr für die europäische Mentalität stellt der altneue Anti-Islamismus dar, der verzerrte Realität verinnerlicht und ein irreales Teufelsbild produziert.« Einen »nahtlosen Feindbildwechsel« konstatiert Jakob Augstein in der SZ (21. Januar 1995). »Kaum ist der Kommunismus ausgetrieben, hat der Westen mit dem Islam seinen neuen Dämon. Im World Trade Center fliegt die Tiefgarage in die Luft, algerische Terroristen planen zu Weihnachten die Explosion einer Air France Maschine über Paris«. Von Lappalien wie einer beschädigten Tiefgarage und einem mißlungenen Anschlag irgendwelcher algerischer Terroristen läßt sich der Westen zur Dämonisierung des Islam verleiten. Aber im World Trade Center nahm nicht nur die Tiefgarage Schaden: 1042 Menschen wurden verletzt, sechs starben (und daß es nicht mehr waren, lag nicht am guten Willen der islamistischen Terroristen). Die algerischen Fundamentalisten scheiterten nicht nur mit ihrem Plan; mit ihrem Mord an drei Menschen waren sie erfolgreich. Aussagen von Bonner Sicherheitsexperten, daß die islamistischen Terroristen inzwischen für Deutschland gefährlicher seien als die Rote Armee Fraktion, werden von Augstein umstandslos als Beleg für das Feindbild Islam angeführt.

 Die Dürftigkeit der Belege

 Auffällig an den Artikeln und öffentlichen Äußerungen in Deutschland, die vor dem »Feindbild Islam« warnen, ist die Dürftigkeit ihrer Belege dafür, daß dieses Feindbild überhaupt verbreitet ist. Der Verdacht, daß die Existenz des Feindbildes Islam im wesentlichen mit der Rede über das Feindbild Islam bewiesen wird, verstärkt sich, wenn man die Belege in Andrea Luegs Aufsatz Das Feindbild Islam in der westlichen Öffentlichkeit3
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3 Jochen Hippler /Andrea Lueg (Hrsg.), Feindbild Islam. Hamburg: Konkret Literatur Verlag 1993.
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überprüft. Lueg zitiert immerhin 41 Artikel und Bücher sowie einen Vortrag, von denen aber nur ein Drittel als direktes Belegmaterial für ihre These dienen kann, die restlichen zwei Drittel sind Arbeiten, die ihrerseits die These vom Feindbild Islam vertreten. Aber auch jenes eine Drittel erweist sich bei näherem Hinsehen als nicht beweiskräftig. So wird aus dem Spiegel-Artikel »Unser Marsch hat begonnen« (1.Februar 1993) der Satz zitiert »Schon bald könnte Europa einen fanatischen Gottesstaat vor der Haustür haben«, weil, wie Lueg schreibt, »Moslems aus aller Welt ihren Glaubensbrüdern auf dem Balkan zu Hilfe eilen würden«. Im Spiegel-Artikel ist aber Algerien gemeint: Falls der FIS die Unterwanderung der algerischen Streitkräfte gelinge, so ein westlicher Diplomat, »›dann sind die Tage der Regierung gezählt − und die Europäische Gemeinschaft hat eine islamische Republik vor der Haustür‹.« Der Spiegel spricht von islamischen »Fundamentalisten«, nicht vom Islam; Lueg macht daraus die Behauptung einer »›islamischen Bedrohung‹« seitens des Spiegels. Dieselbe Art von Verdrehung und Verfälschung widerfährt dem Aufsatz von Jürgen Liminski Europas Bedrohung durch den islamischen Radikalismus (Das Parlament, 10.−17.Januar 1992). Während die Feindbild-Islam-Kritiker dringend davor warnen, die Fundamentalisten/Islamisten mit dem Islam gleichzusetzen, gilt ihnen immer wieder Kritik am islamischen Fundamentalismus als Beleg für ein Feindbild Islam. In dem genannten Spiegel-Artikel kommen nicht nur international anerkannte Islamwissenschaftler wie Ernest Gellner und Bassam Tibi zu Wort, sondern auch Feindbild-Islam-Kritiker wie John L. Esposito, Heinz Halm und Udo Steinbach. Ob der Islamismus wirklich eine Bedrohung des Westens darstellt, läßt der Artikel offen − von einem Feindbild Islam kann keine Rede sein.

Verhetzte Brut ist ein weiterer Spiegel-Artikel betitelt (23.November 1992), den Lueg als Beleg dafür anführt, daß im Westen »mit Vorliebe von ›militanten Moslems‹, ›frommen Eiferern‹ oder einer ›religiös verhetzten Brut‹ die Rede (ist)«. Aber dieses Zitat hat der Spiegel − es wird über Ägypten berichtet − der linken Wochenzeitung El-Ahali entnommen, worin die ägyptische Regierung kritisiert wird, weil sie jahrelang nicht wahrhaben wollte, »daß die religiös verhetzte Brut eine ernste Gefahr nicht nur für das Leben einzelner, sondern für die Existenz unserer ganzen Gesellschaft darstellte«. Eine Kritik des Islamismus in einem islamischen Land dient als Beweis für ein Feindbild Islam im Westen. Die Subsumierung der Kritik an Missständen in islamischen Ländern und Kulturen unter den Feindbild-Islam-Vorwurf führt auch bei Lueg zu peinlicher Apologetik; so etwa in dem Abschnitt »Frauen im Islam«. Einer ihrer Belege ist der Spiegel-Artikel Knüppel im Kreuz, Kind im Bauch (29.Oktober 1990), in dem es vor allem um die Probleme der Türkinnen in der Bundesrepublik geht. Auch hier wird nur zitiert, in diesem Fall ein türkisches Sprichwort, wonach eine Frau »einen Knüppel im Kreuz und ein Kind im Bauch« brauche. Dann fährt der Spiegel fort: »Dabei ist der Islam in seinem Ursprung keineswegs frauenfeindlich ... Eigentlich sei der Islam eine Religion gewesen, die sich ›in überraschend zeitgemäßer Weise mit den Rechten der Frau beschäftigte‹, schreibt die Türkin Naila Minai.« Lueg bringt keinen einzigen spezifischen Einwand gegen die ausführliche Dokumentation zur Gewalt türkischer Männer gegen türkische Frauen und gegen die Argumentation des Artikels vor − statt dessen verweist sie auf die »Gewalt deutscher Männer«. »Offenbar dient das Klischee von der unterdrückten islamischen Frau dazu, von Mißständen in unserer eigenen Gesellschaft abzulenken.«

Nicht mehr als drei Texte müssen die schwere Beweislast für ein Feindbild Islam in der nichtdeutschen »westlichen Öffentlichkeit« tragen: ein Artikel im Economist, ein Buch des Franzosen Jean-Claude Barreau und das eines amerikanischen Autors, dessen Titel ohne bibliographische Angaben erwähnt wird − das hat Lueg offenbar nicht gelesen. Aber Hippler/Lueg geht es auch gar nicht um die präzise empirische Beschreibung, Analyse und Kritik eines nichtexistenten Problems, es geht um den Exhibitionismus der Tugend. Mit der These vom Feindbild Islam wird Böses imaginiert, von dem man sich zur Vermehrung des eigenen moralischen Kapitals entrüstet distanzieren kann. Auch ein Gefühl der Kollektivschuld an Kreuzzügen, Kolonialismus, neokolonialer Ausbeutung und antiarabischem Rassismus mag dabei eine Rolle spielen: Mit der Warnung vor dem Feindbild Islam bekundet man öffentlich, daß man an den bösartigen Umtrieben und Vorurteilen seines Kollektivs nicht beteiligt ist. Und indem sie alle Westler in welthistorische Sippenhaft nehmen, können die Feindbild-Islam-Mahner die vorteilhafte Rolle des Wachpersonals spielen.4

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4 Vgl. dagegen die Untersuchung arabischer und israelischer Schulbücher in David K. Shipler, Arab and Jew.Wounded Spirits in a Promised Land. Harmondsworth: Penguin Books 1987.
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Es wäre zudem sicher ratsam, den Begriff »Feindbild« zu unterscheiden von Begriffen wie Vorurteil, Stereotyp, Klischee und Kritik. Daß es im Verhältnis zum Islam − wie zum Buddhismus oder Vatikan − Vorurteile und Stereotypen gibt, davon kann man auch ohne irgendwelche Realkenntnisse ausgehen. Das ist unser intellektueller Normalzustand, solange wir uns nicht intensiv mit einer Sache beschäftigen. Aber das konstituiert noch kein Feindbild.

Weiterhin scheint es mir empfehlenswert, ein »Feindbild Islam« von Xenophobie und Rassismus zu unterscheiden, die allerdings ein sehr reales Problem in den westlichen Ländern darstellen. Die Feindseligkeit und die gewaltsamen Übergriffe bis zum Mord, denen Menschen islamischen Glaubens seitens vieler Menschen im Westen ausgesetzt sind, sind im allgemeinen nicht religiös, antiislamisch, motiviert, sondern durch Fremdenfeindlichkeit und Rassismus. Ein christlicher Araber (oder Vietnamese oder Schwarzafrikaner), der Neonazis durch den Hinweis auf seinen christlichen Glauben von Gewalttätigkeiten abzubringen hoffte, würde wohl nur Hohngelächter auslösen.

Das macht die Sache wahrlich nicht besser − will man jedoch etwas ändern, geht man vorzugsweise von den wirklichen Ursachen aus. Das Gerede vom Feindbild Islam verundeutlicht sie aber und lenkt davon ab.

Anders als in den islamischen Ländern ist die Religionszugehörigkeit im Westen keine der primären Wahrnehmungs-, Bewertungs- und Unterscheidungskategorien mehr: Die von (muslimischen) indonesischen Truppen an der (christlichen) Bevölkerung Osttimors verübten Massaker (etwa 200000 Tote) werden nicht als ein Kampf von Muslimen gegen Christen wahrgenommen und verurteilt, sondern als Menschenrechtsverletzungen. Sowohl im Fall des christlichen Äthiopien wie dem des muslimischen Somalia löste das Elend der Bevölkerung eine enorme Welle von Hilfsbereitschaft aus, und unter dem Druck der Öffentlichkeit wurden schließlich auch UNO-Truppen − vor allem aus dem Westen − in Somalia eingesetzt. Im Krieg im ehemaligen Jugoslawien steht die »westliche Öffentlichkeit« ganz eindeutig auf seiten des überwiegend muslimischen bosnischen Staates − gegen die christlichen Serben; die Hilfsbereitschaft gerade der Deutschen gegenüber den bosnischen Muslimen wird von Muslimen gelobt. Die Massaker an Christen im Südsudan durch die muslimischen Truppen der Zentralregierung wurden und werden als Bürgerkrieg oder Menschenrechtsverletzungen wahrgenommen (wenn überhaupt), nicht als Religionskrieg. Die Diskriminierung der christlichen Kopten in Ägypten und deren gewaltsame Verfolgung durch fundamentalistische Muslime löst im Westen keine besondere oder gar antiislamische Empörung aus.

Daß die Politik der westlichen Länder vom »voll entwickelten« Feindbild Islam bestimmt sei, behaupten aber auch Hippler/Lueg nicht. In dem letzten Aufsatz des Buches und den Schlußfolgerungen stellen sie vielmehr ausdrücklich fest, daß dem nicht so ist. »Es ist seltsam: In der praktischen Politik der westlichen Staaten hat es oft den Anschein, als ob das Feindbild Islam keine oder nur eine untergeordnete Rolle spielte.« Es ist in der Tat seltsam. Heißt es auf Seite 184: »Eher erfreulich ist der Schluß, daß die westliche Außenpolitik gegenüber dem Nahen und Mittleren Osten rational ist«, erfährt der Leser auf der folgenden Seite, »daß die westlichen Medien, Publizisten und Politiker zu einem irrationalen Umgang mit dem Islam oder dem Islamismus neigen«. Die Welt ist kompliziert genug, muß man sie da noch durch Feindbild-Erfindungen zusätzlich komplizieren? »Selbstkonstruierte Feindbilder zu attackieren ist keine Kritik, sondern Demagogie«, erklären Hippler/ Lueg. »Schließlich kommt es ja darauf an, die Realität zu verändern, und nicht Hirngespinste.«Wo sie recht haben, haben sie recht. Braucht der Westen ein Feindbild? Die These vom neuen Feindbild Islam, das das alte Feindbild Kommunismus abgelöst habe, klingt plausibel, ist aber falsch. Die westlichen Gesellschaften sind prinzipiell säkulare und unheroische Gesellschaften des Kompromisses, die lieber ehrlos auf den Knien leben als sterben wollen. »Hier stehe ich, ich kann auch anders.« Es ist eine von Interessen, nicht von Tugend und Glauben bestimmte, eine a-moralische Gesellschaft, wie Gellner sie genannt hat, deren Ziel nicht »vollkommene Tugend« ist, sondern »die Verminderung von Unannehmlichkeit«.5

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5 Ernest Gellner, Conditions of Liberty. Civil Society and Its Rivals. London: Hamish Hamilton 1994.
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Die wirtschaftliche und politische Interessenlage der westlichen Länder macht ein Feindbild Islam nicht notwendig oder empfehlenswert, weder außen noch innenpolitisch. In vielen westlichen Ländern − vor allem Frankreich, Großbritannien und Deutschland − gibt es große und wachsende muslimische Minderheiten, von denen wiederum eine erhebliche Zahl die Staatsbürgerschaft dieser Länder hat.Will die westliche säkulare Zivilgesellschaft sich nicht als solche aufgeben, muß sie an einer Integration dieser Muslime interessiert sein, sei es nun nach dem Modell der Assimilation, der multikulturellen Gesellschaft oder welchem auch immer. Die Produktion und Propagierung eines antiislamischen Feindbildes sind dazu offenbar nicht geeignet und würden möglicherweise bürgerkriegsähnliche Zustände heraufbeschwören, woran keine der relevanten gesellschaftlichen Gruppen interessiert ist. Die Regierungen der westlichen Länder tolerieren auch islamistische Organisationen und Individuen, die offen antiwestliche und verfassungs- beziehungsweise rechtsfeindliche Ziele propagieren und aktiv verfolgen. Auch innenpolitisch wird also in der Regel selbst in diesen Fällen die Appeasementstrategie einer Konfrontation vorgezogen.


Der real existierende Islam

»Alle Regime in der Welt des Islam sind in unterschiedlichem Maße autoritär und despotisch«, schreibt Bassam Tibi.6

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6 Bassam Tibi, Krieg der Zivilisationen. Politik und Religion zwischen Vernunft und Fundamentalismus. Hamburg: Hoffmann und Campe 1995.

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»In der gesamten arabischen Welt gibt es nicht ein einziges demokratisches Regime, nicht einen Rechtsstaat «, leitet die taz einen Aufsatz von Hischam Ben Abdallah al-Alawi ein (Le Monde diplomatique, 14. Juli 1995). »Only the Arab world − which doesn’t even have a single elected mayor − has remained immune from serious democratic experiments«, heißt es in David Lambs The Arabs.7

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7 David Lamb, The Arabs. Journeys Beyond the Mirage. New York: Vintage Books 1988

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Im linksliberalen New Statesman & Society (23. Februar 1991) schreibt Stephen Howe: »Ist denn nicht die ganze Region eine kulturelle Wüste, sind nicht ihre kreativsten Geister ins Exil, in die Speichelleckerei oder ins Schweigen getrieben worden? Ist die Diktatur nicht fast allgegenwärtig, und beruht die Massenopposition nicht statt auf demokratischen Werten auf religiösem Archaismus, ethnischer Ausschließung und Rachephantasien? Legt nicht all das Herumreiten auf vergangener Größe ... nur die Tatsache offen, daß es seit Jahrhunderten bergab geht? Und ist Saddams Irak das Ergebnis einer spezifisch irakischen Misere oder nur der symptomatische Tiefpunkt einer umfassenden arabischen Pathologie?«

Ende 1994 veröffentlichte die New Yorker Menschenrechtsorganisation Freedom House eine Bilanz zum Stand demokratischer Freiheiten und der Menschenrechte in der Welt im Jahre 1994. Nicht ein einziges der islamischen Länder gehörte zu den »freien« Ländern, die Mehrzahl zu den »nicht freien«, der Rest zu den »teilweise freien«. (Subsahara-Afrika weist immerhin fünf »freie Länder« auf, Ostasien mit Japan und Südkorea zwei, Mittel- und Südamerika elf). »Despotism tempered by assassination« − die Formel Richard Burtons gilt auch heute noch für die Regierungsformen der islamischen Welt. Dabei scheint es keinen Unterschied zu machen, ob das betreffende Land säkular oder fundamentalistisch/islamistisch, Republik oder Monarchie ist. Der Irak wendet ebenso wie fundamentalistische Regime die barbarische Strafe der Scharia bei Diebstahl an und fügt ihr noch die Brandmarkung sowie für Deserteure die Amputation der Ohren hinzu. Öffentliche Hinrichtungen fanden und finden im Iran wie in Saudi-Arabien statt, in Syrien wie im Irak. Und wie der Islam dem Apostaten die Todesstrafe androht, so das Baath-Regime Saddam Husseins demjenigen, der die Baath-Partei verläßt und in eine andere Organisation eintreten will. Wie die Fundamentalisten zur Ermordung der ihren Forderungen nicht nachkommenden Regierenden aufrufen, so Gaddafi zum Mord an den Fundamentalisten, und Syriens Präsident Assad reagierte auf die Gewalttaten und Morde der dortigen Muslimbruderschaft mit dem Massaker von Hama im Februar 1982, dem mindestens zehntausend Menschen zum Opfer fielen. Ethnische und religiöse Minoritäten werden fast überall in der islamischen Welt diskriminiert oder gar verfolgt. Den Jahresberichten von Amnesty International zufolge werden in »keinem einzigen der 46 islamischen Länder ... die in der Deklaration der Menschenrechte von 1948 angeführten Rechte« respektiert.8

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8 Bassam Tibi, Im Schatten Allahs. Der Islam und die Menschenrechte. München: Piper 1994.
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Das dürfe man nicht mit dem Islam gleichsetzen, wird uns eingebleut, ohnehin gebe es den Islam nicht. Der Islam zeichne sich nämlich an sich und historisch durch Toleranz aus. Nun ist Toleranz im neuzeitlichen Sinne als die Anerkennung gleichberechtigter und vor dem Gesetz gleicher (religiös, politisch, ethnisch-kulturell, rassisch) Anderer weder im Islam noch in der Geschichte der islamischen − oder der meisten anderen, auch der vormodernen christlichen9
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9 Die katholische Kirche hat sich erst in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts mit diesem Toleranzkonzept abgefunden.

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Länder zu finden. Gegenwärtig von Interesse und wichtiger ist aber die Frage: Wie tolerant sind die islamischen Länder heute gegenüber religiösen und ethnischen Minoritäten? Wie tolerant ist der real existierende Islam? In welchem Maße respektiert er die Menschenrechte? Die drei Beispiele, anhand deren ich diese Frage beantworten möchte, mögen immerhin Zweifel wecken an dem unerträglich geschönten Bild, das uns die Apologeten des Islam `a l’eau de rose verkaufen wollen.10

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10 Die Formulierung stammt von Jean-Pierre P´eroncel-Hugoz, Le radeau de Mahomet. Paris: Flammarion 1984.

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Und die bange Frage aufwerfen, ob der real existierende Islam nicht eigentlich ein Feind des Westens ist und in diesem Sinne ein Feindbild Islam realistisch und also wünschenswert wäre.

Daß auch ein unter dem Ausnahmezustand regiertes Land wie Ägypten noch als relativ liberal gilt, ist, blickt man auf seine islamischen Nachbarn − Libyen, Sudan, Saudi-Arabien − nicht so verwunderlich. Die Vielzahl der fundamentalistischen Gruppen in Ägypten und ihr Einfluß auf Staat und Gesellschaft sind bekannt. Weniger bekannt ist, daß sich die Gewalttätigkeiten vieler dieser Gruppen nicht nur gegen die bescheidenen Reste des säkularen ägyptischen Staates und der liberalen Intelligenzia richten, sondern auch gegen die christliche Minderheit: die Kopten. Wie viele Kopten in Ägypten leben, ist umstritten − der ägyptische Staat gibt sehr viel niedrigere Zahlen an als die Kopten selbst und weigert sich, eine Zählung vorzunehmen. Sicher ist jedenfalls, daß in Ägypten die größte christliche Minderheit in einem muslimischen Land lebt, circa fünf bis sieben Millionen, vielleicht gar zehn. Sie sind eine de jure wie de facto diskriminierte Minderheit, die zudem der gewaltsamen Verfolgung durch islamische Fundamentalisten und einen Teil der muslimischen Bevölkerung ausgesetzt ist, wogegen ihr der ägyptische Staat nicht nur unzureichenden Schutz gewährt, sondern in vielen Fällen Komplize dieser Verfolgung ist.

Die Atmosphäre von Angst, Bedrohung und mörderischer Gewalttätigkeit, in der die Kopten in Ägypten leben, ist eindringlich in einem Bericht Shyam Bhatias im Observer (5. Juni 1994) geschildert, in dem es um die gewaltsame Entführung junger Frauen und Mädchen und deren erzwungene Bekehrung zum Islam durch muslimische Fundamentalisten und die Untätigkeit oder Komplizität staatlicher Stellen geht. Nach Auskunft einer britischen Menschenrechtsgruppe und koptischer Christen spielt dabei auch Vergewaltigung zunehmend eine Rolle. In dem Punkt, daß mit dem vorehelichen Verlust der Jungfräulichkeit − ob erzwungen oder nicht − der Verlust der Ehre der Familie einhergeht, und dies nur durch den Tod der Frau wiedergutzumachen sei, sind sich Kopten und Muslime anscheinend einig. Im Kontext dieses im Körper und Verhalten der Frau zentrierten Ehrbegriffs wird auch von Saddam Hussein Vergewaltigung planvoll und systematisch als ein Instrument seiner Terrorherrschaft eingesetzt.11

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11 Siehe dazu Kanan Makiya, Cruelty and Silence. War, Tyranny, Uprising and the Arab World. Harmondsworth: Penguin 1994.

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Ein koptisches Gemeindeoberhaupt schätzt die Zahl der erzwungenen Bekehrungen zum Islam auf 7000 bis 10000. Hunderte davon, so Shyam Bhatia, »after sexual abuse at the hands of Muslim men«. Shireen Farid Mikhail wird im Alter von zwölf Jahren von muslimischen Fundamentalisten entführt, die ihrem Vater einige Tage später telefonisch mitteilen, daß seine Tochter zum Islam übergetreten sei. Die Polizei weigert sich, sich mit dem Fall überhaupt zu beschäftigen; das Gericht, das sich schließlich dazu bereit findet, ordnet nach einer Farce von Verhandlung die Registrierung von Shireen als Muslimin bei den lokalen Behörden an: Ein klarer Gesetzesverstoß, denn in Ägypten können Minderjährige ihre Religion nicht wechseln. Die britische Menschenrechtsgruppe registrierte Vorwürfe der Kopten gegen die ägyptischen Behörden, diese weigerten sich, in den Fällen erzwungener − auch durch Vergewaltigung − Konversion zum Islam für die Opfer und deren Familien tätig zu werden.

Die Zahl der Christen in Pakistan beträgt nur vier Prozent, was den dortigen Islamisten aber anscheinend dennoch zuviel ist. Pakistanische Christen klagen »über die Zerstörung von Kirchen und Dörfern durch islamische Extremisten «, so Eberhard Haubold in der FAZ (20. Februar 1995). Amnesty International kritisiert Pakistan im Juli 1994 wegen »Mißbrauchs des Blasphemie-Gesetzes zur Verfolgung religiöser Minderheiten« und dafür, dass »extremistische Gruppen das Gesetz in die eigenen Hände nehmen und Angehörige der religiösen Minderheiten (oder ihre Verteidiger) angreifen, verletzen oder töten«. In der Verschärfung des Blasphemie-Gesetzes und seiner zunehmenden Anwendung kommt der wachsende Einfluß der Islamisten auf die muslimische Bevölkerung und die Regierung zum Ausdruck. Ein christlicher Parlamentarier, der Jesus den Sohn Gottes genannt hatte, sieht sich heute wegen dieser Blasphemie mit der Todesstrafe bedroht. 1927 wurde dasselbe Vergehen − nach einem Gesetz der Kolonialzeit, das die Verletzung religiöser Gefühle unter Strafe stellte −mit höchstens zwei Jahren Gefängnis bestraft. Goldene Zeiten! 1986 wurde das Strafmaß von Zia ul-Haq auf zehn Jahre heraufgesetzt, woraus dann lebenslänglich wurde und schließlich auf Empfehlung des obersten islamischen Gerichts die Todesstrafe. Es ist eben nicht so, daß einige Extremisten die tolerante Islamische Republik Pakistan in Mißkredit bringen, der Islam und die Muslime selber sind in Pakistan, wie Haubold schreibt, »militanter und fundamentalistischer« geworden. Die religiöse Intoleranz richtet sich jedoch keineswegs nur gegen die Christen, sondern vor allem gegen andere Muslime wie die Schiiten oder muslimische Sekten, die als häretisch betrachtet werden wie die Ahmediyas, die 1974 zu Nicht-Muslimen erklärt und zunehmend entrechtet wurden. Ihnen ist gesetzlich verboten worden, sich Muslime zu nennen. 2432 Ahmadis wurden 1993 nach diesem Gesetz angeklagt, in sechs Fällen der Blasphemie.

Bei einem Treffen der UN-Menschenrechtskommission Anfang März 1994 kam es zu einer heftigen Konfrontation: Der Sudan klagte den UN-Beobachter Professor Gaspar Biro, einen ungarischen Juristen, der Blasphemie an. Biro war zu dem Schluß gekommen, daß die von der fundamentalistischen Regierung des Präsidenten Omar Hassan Ahmad El-Bashir nach dem islamischen Recht des Sudan konzipierten Strafen die − auch vom Sudan unterzeichneten − Menschenrechtsabkommen verletzten. Das sudanesische Gesetz, wonach »ein Individuum für eine Gruppe hingerichtet werden soll und eine Gruppe für ein Individuum«, hatte vor allem Biros Mißfallen erregt. Die Anklage der Blasphemie hatte er sich eingehandelt, weil er die Ansicht vertrat, der Umstand, daß dieses oder jenes Gesetz aus dem Koran abgeleitet wurde, sei irrelevant, es gehe einzig um die Vereinbarkeit mit den auch vom Sudan unterzeichneten internationalen Abkommen. Der sudanesische Justizminister und Generalstaatsanwalt Abdulaziz Shiddo sah das anders. Er beschrieb Biros Bericht als »satanisch« und diesen selbst als »einen Feind des Islam«, der sich der »Blasphemie« schuldig mache, da er aus dem Koran, dem Wort Gottes, abgeleitete Gesetze kritisiere. Biros Bericht »reflects a vicious attack on fundamental principles of Islamic penal legislation and against Islamic faith in general«. Die von der Regierung kontrollierte sudanesische Presse stellte Biro auf eine Stufe mit Salman Rushdie.

Feindbild-Islam-Propagandist Biro hatte in seinem ersten Bericht über die Menschenrechtssituation im Sudan »ein düsteres Bild« eines von einem jahrzehntelangen Bürgerkrieg zwischen dem islamischen Norden und dem animistischen Süden zerrissenen Landes gezeichnet, bei dem beide Seiten sich in großem Umfang enschenrechtsverletzungen schuldig gemacht hatten. Ein halbes Jahr zuvor hatte ein Komitee des US-Kongresses den UN-Sicherheitsrat aufgefordert, ein Waffenembargo über den Sudan zu verhängen und die (fundamentalistische) sudanesische Militärregierung wegen schwerer Menschenrechtsverletzungen angeklagt. Die von dem Komitee gehörten Zeugen erklärten, daß im Sudan mehr Menschen leiden und sterben als in Bosnien oder in Somalia. Dem Vorsitzenden des Komitees zufolge werde eine ganze Generation von Südsudanesen in einem der am wenigsten beachteten Bürgerkriege der Welt ausgelöscht. In den vergangenen Jahren seien dort mehr als 500000Menschen allein an Krankheiten und Hunger gestorben.12

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12 Zum Sudan unter den Fundamentalisten siehe insbesondere Bassam Tibi, Die Verschwörung. Das Trauma arabischer Politik. München: dtv 1994: »Der staatliche Zerfall des Sudan ähnelt der Situation im ehemaligen Jugoslawien, zumal die nordsudanesischen islamischen Fundamentalisten mit ihren Feinden ähnlich umgehen wie die Serben mit Muslimen und Kroaten in Bosnien-Herzegowina.« ------------------------------------------------------------------------------------------------------

Die Menschenrechtsgruppe African Rights legte im Juli 1995 einen 350seitigen Bericht vor, Facing Genocide: the Nuba of Sudan. Darin wird die sudanesische Regierung schwerer Menschenrechtsverletzungen angeklagt, auch der, Vergewaltigung als Mittel ihrer Arabisierungspolitik zu benutzen. Die siebzehnjährige Fawzia Jibreel war mit fünfzehn Mitgliedern ihrer Familie gefangengenommen worden, konnte aber nach drei Monaten fliehen. Sie berichtet: »Nach Einbruch der Dunkelheit kamen die Soldaten und holten die Mädchen auf ihre Zimmer und vergewaltigten sie. Ich wurde geholt und vergewaltigt, aber ich habe mich geweigert, einen von ihnen zu ›heiraten‹ ... Wenn eine Frau von vier oder fünf Männern vergewaltigt wird, schreit sie vor Schmerzen. Dann lassen die Soldaten sie in Ruhe, wenn sie gutmütig sind. Aber andere schlagen zu, damit sie ruhig ist, und machen weiter. Es war unmöglich, die Männer zu zählen, die mich vergewaltigt haben. «13
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13 Alle Zitate nach Julie Flint, The Independent on Sunday, 23.Juli 1995.

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Diese Berichte ähneln teilweise bis ins Detail denen der Opfer der »ethnischen Säuberungen« in Bosnien. In den Menschenrechtsverletzungen in Ägypten, Pakistan, dem Sudan und Bosnien realisiert sich das Prinzip der Subsumierung des Individuums unter das ethnische und/oder religiöse Kollektiv und das Prinzip der über alle Rechte erhabenen Superiorität des eigenen Kollektivs über die anderen − der Araber oder Serben über die Nubier oder muslimischen Bosnier, der Muslime oder Orthodoxen über die Ungläubigen und Andersgläubigen. »An individual shall be executed for a group and a group for an individual.« Professor Biro hatte wohl nicht ganz unrecht, wenn er das als nicht mit dem Prinzip der Menschenrechte vereinbar ansah. »In den Augen der Muslime besteht die Menschheit aus Kollektiven ... Nur in dieser Kategorie denken zu können ist ein Zeichen einer vormodernen Kultur« (Tibi, Im Schatten Allahs).

Auch in der islamischen Welt hat sich anscheinend in weiten Teilen nie ein Denken durchsetzten können, das allen Menschen unveräußerliche Rechte zusprach. Gleich können alle Menschen nur als Muslime sein − und wenn sie Männer sind. Die prinzipielle und gottgewollte Superiorität der Muslime ist von Muslimen nie ernsthaft und folgenreich in Frage gestellt worden − im Gegensatz zu den Christen, auch wenn diese historisch ein umfangreicheres Sündenregister vorweisen mögen. Die in den islamischen Ländern geübte Toleranz galt nie prinzipiell gleichberechtigten Anderen, sondern gewährte nur bestimmten Gruppen ein Existenzrecht in einem inferioren Status. Das war gewiß besser, als sie totzuschlagen oder zu versklaven, aber keine Toleranz im neuzeitlichen Sinne. »Der Islam herrscht, er wird nicht beherrscht« (so ein Hadit) − tertium non datur.


Muslime als Opfer

Das von Muslimen anderen angetane Unrecht entschuldigt oder mindert das den bosnischen Muslimen angetane Unrecht nicht im geringsten. Aber die Empörung der islamischen Welt scheint eben nicht darauf zu beruhen, dass in Bosnien gegen die Menschenrechte verstoßen wird − ganz gleichgültig, ob es sich dabei um Muslime oder Christen, Bosnier oder Serben, Männer oder Frauen handelt −, sondern darauf, daß dort Muslimen von Nicht-Muslimen Unrecht angetan wird.

Auf einer Pressekonferenz Weihnachten 1992 in Sarajewo wies der UN-Generalsekretär Boutros-Ghali darauf hin, daß es vierzehn Orte in derWelt gebe, in der die Lage schlimmer sei als in Sarajewo. Das war, wie John Simpson im Spectator (23. Juli 1994) bemerkt, »nicht taktvoll, aber wahr«. (Simpson begab sich anschließend an einen dieser vierzehn Orte − Cuito in Angola − und konnte feststellen, daß es dort in der Tat erheblich schlimmer war als in Sarajewo.) Boutros-Ghali habe damit die westlichen Journalisten kritisieren wollen, so Simpson, deren Obsession mit Sarajewo einzig darauf beruhe, daß es eine europäische Stadt sei. Was aber erklärt die Obsession der islamischenWelt mit Sarajewo beziehungsweise Bosnien? Die Zahl der Opfer, die Abscheulichkeit der Verbrechen, die Hilfsbedürftigkeit der Menschen können es, wie gesagt, nicht sein. Da wären in der islamischenWelt genug Objekte der Fürsorge gegeben − von Algerien und Mauretanien oder Somalia über den Sudan bis Afghanistan und Osttimor. Daß die Muslime in aller Welt sich natürlich vor allem um das Leiden von Muslimen kümmern, ist so natürlich nicht (natürlich ist es im Kontext religiösen oder ethnischen Kollektivdenkens und -fühlens); im Westen würde das Argument, daß wir uns als Christen oder Atheisten in erster Linie um das Leiden von Christen und Atheisten oder von Menschen, die unsere Werte teilen, kümmern sollten, kaum akzeptiert werden. Es wird auch kaum vorgebracht, auch und gerade von den meisten Christen nicht. Vor allem aber zeigen die realen Hilfeleistungen der westlichen Länder, daß sie sich im wesentlichen nach dem Grad der Hilfsbedürftigkeit und der Menschenrechtsverletzungen richten, nicht nach religiösen, rassischen, ethnischen oder zivilisatorischen Kriterien. Den muslimischen Erdbebenopfern in der islamischen Republik Iran oder in Kairo wird ebenso geholfen wie den schwarzen Christen in Ruanda oder im stalinistischen Äthiopien.

Was im Fall Bosniens die leidenschaftliche Empörung der Muslime hervorruft, ist aber auch nicht allein die Tatsache, daß dort Muslime vertrieben, vergewaltigt und getötet werden − das hatte ja zum Beispiel nicht genügt, um eine breite Sympathiewelle für die Kurden oder Kuwait auszulösen oder, noch verwunderlicher, für Afghanistan. Warum wird überall in der islamischen Welt für Sarajewo, aber nicht für Kabul gesammelt? In demselben Zeitraum, in dem in Sarajewo 10000 Menschen getötet wurden, waren es in Kabul 12000. Der nominelle Premierminister und Fundamentalist Hekmatyar blockiert die Nahrungsmittellieferungen und zwingt die Hilfsorganisationen, über jeden Transport mit ihm zu verhandeln − wie der Führer der bosnischen Serben Karad¡zi´c.

Der Grund für die weitgehende Indifferenz in der islamischen Welt gegenüber dem Leiden der Muslime in Afghanistan scheint mir in folgendem zu liegen: Es läßt sich nicht in das Schema vom kreuzzüglerischen Westen und den von ihm verfolgten Muslimen einordnen, in das paranoide Verschwörungsdenken eines vom Westen veranstalteten Kreuzzugs zur Auslöschung des Islam. Dieses Schema erklärt wohl auch das sonderbare Phänomen, daß nicht die für die an den Muslimen begangenen Untaten verantwortlichen bosnischen Serben und deren Helfer, Milo¡sevi´cs Rumpfjugoslawien und Rußland, das Hauptobjekt der Empörung sind, sondern der Westen, der auch finanziell die Hauptlast des UNO-Einsatzes zum Schutz der Menschen in Bosnien trägt. Dem Westen, so der Vorwurf, gehe es vor allem darum, die Etablierung eines muslimischen Staates in Europa zu verhindern.

Der Krieg in Bosnien ermöglicht es so den Muslimen in aller Welt, sich als verfolgte Unschuld, als Opfer zu sehen − was wiederum der beste Grund ist, sich mit aller Kraft gegen seine Verfolger zu wehren und sie zu vernichten, bevor sie einen vernichten können: Nach der Rushdie-Affäre, schreibt der englische Fundamentalist Shabbir Akhtar im Guardian (5.März 1989), hätten die Muslime Grund zu der Annahme, daß die Kreuzzüge noch nicht beendet seien. Es scheine immer noch eine »Verschwörung des Westens« zu geben. »Aber wie immer es sich damit verhält, wer sich das nächste Mal, wenn es Gaskammern in Europa gibt, darin befinden wird, steht außer Zweifel.« In einem vom Rushdie-Virus verseuchten Europa müßten die Muslime dort ernsthaft entweder Emigration oder den Heiligen Krieg erwägen. Je heimtückischer und grausamer man sich die Verschwörung des Feindes denkt, desto legitimer, ja zwingend geboten erscheinen die entsprechenden Gegenmaßnahmen. Am 14. Februar 1994 trägt Yasmin Alibhai-Brown im Independent ihre Gedanken zur Lage der britischen Muslime fünf Jahre nach der Rushdie-Fatwa vor: »Überall in Europa sind mit der Verbreitung des weißen Tribalismus und Nationalismus die Muslime das Hauptobjekt von Haß und Gewalt geworden. Und dann noch die Schrecken von Bosnien! Selbst der bedächtigste Muslim durchschaut nun die Sophisterei und Heuchelei der ›Neuen Weltordnung‹ und stellt Verbindungen zwischen Bradford und Bosnien her. Was damals, als der Akademiker Shabbir Akhtar von den Muslimen als potentiellen Holocaust-Opfern sprach, eine absurd apokalyptische Äußerung zu sein schien, ist innerhalb von vier Jahren zu einer realen Möglichkeit geworden.« Es scheint nicht überflüssig darauf hinzuweisen, daß in Bradford − Ort der öffentlichen Verbrennung der Satanischen Verse, der neben Birmingham den höchsten Anteil von Muslimen an der Bevölkerung aufweist − weder die britische Armee noch sonst jemand die Muslime vertreibt, vergewaltigt, ermordet. Anders als die Minoritäten in fast allen islamischen Ländern genießen sie Religionsfreiheit und den Schutz der (englischen) Gesetze.14

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14 Zu einer realistischen Einschätzung siehe Philip Lewis, Islamic Britain. Religion, Politics and Identity among British Muslims. London: I.B. Tauris 1994. − Schon beim arabischen Nationalismus stellte Maxime Rodinson (Die Araber. Frankfurt: Suhrkamp 1981) fest: »Die arabische Nation ... hat immer das Gute gewollt und ist stets das unschuldige Opfer der Bösartigkeit anderer Völker gewesen.« »Das arabische Volk betrachtete sich selbst im wesentlichen als Opfer − und wurde vom ›kritischen Westen‹ ... als solches angesehen.«

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Obwohl Muslime auch in England unter Xenophobie und Rassismus zu leiden haben, ist ein Vergleich mit der Lage der Juden im Dritten Reich völlig unangemessen.

In den Phantasmen von der westlichen Verschwörung kommt aber auch ein geradezu kindlicher Narzißmus zum Ausdruck. Alles dreht sich um den Islam, um die Muslime, ihn auszulöschen, sie in die Gaskammern zu stecken. Der Westen denkt immer nur an mich, den Muslim. So herrscht der Islam, wenn auch noch nicht in England oder Frankreich, so doch in den Köpfen der Engländer oder Franzosen: » ›The British establishment ... will never be satisfied until they take us away from our religion‹«, zitiert Alibhai-Brown militante antisemitische Fundamentalisten − die Haltung des englischen Establishments wie der überwältigenden Mehrheit imWesten zu dieser Frage ließe sich wohl eher mit dem geflügelten Wort »Frankly, my dear, I don’t give a damn!« beschreiben. Das Phantasma eines vom Feindbild Islam beherrschten Westens löst bei der verfolgten Unschuld immer neue Verbitterung, heftigere Aggressionen, größere Militanz aus.


Der Westen ist schuld

In dem von ihnen herausgegebenen Feindbild Islam schreiben Hippler/Lueg einleitend: »In der halbamtlichen Wochenzeitung Das Parlament war man kürzlich schon so weit, den islamischen Ländern ›die freie Welt‹ gegenüberzustellen. ›Die freie Welt‹ − das sind wir.« Diese Denkweise zu kritisieren, sei das Thema ihres Buches. Zwar konstatiert auch Hippler, daß der Nahe Osten »ja fast demokratiefrei (ist)« − das »fast« bezieht sich vermutlich auf Israel −, aber das scheint für ihn kein Grund, ihn der freien Welt gegenüberzustellen. Demokratie sei kein Synonym für Freiheit, heißt es bei einem anderen Feindbild-Islam-Kritiker, Richard Webster. Denn sie beruhe »auf einem Gesetzeskodex, der seinerseits aus dem selektiven Entzug von Freiheit besteht. Es wäre völlig falsch, in dieser Hinsicht einen absoluten Unterschied zwischen einer totalitären Gesellschaft und einer Demokratie zu sehen.«15

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15 Richard Webster, Erben des Hasses. Die Rushdie-Affäre und ihre Folgen. München: Knesebeck 1992. Websters Anarcho-Sponti-Ideologie − daß man nicht von wirklicher Freiheit sprechen könne, wo nicht alle alles machen dürfen − paßt auch zum Einebnen wesentlicher Unterschiede zwischen den Angehörigen verschiedener Gesellschaftssysteme oder Kulturen bei den Feindbild-Islam-Kritikern. Der Anarcho-Sponti-Ideologie zufolge sind ja alle Menschen im Grunde ein Herz und eine Seele und werden nur von äußerlichem Plunder und den Umtrieben der Herrschenden (Grenzen, Staaten, juristischem Formelkram, Pfaffenbetrug oder Medienhetze) von einem harmonischen selbstbestimmten, multikulturellen Zusammenleben abgehalten. − Plausibler erscheint mir, daß es im Fall von Konflikten zwischen Zivilisationen nicht dadurch zu Kompromissen und einer Verständigung kommt, daß man die Differenzen leugnet oder trivialisiert. In zahlreichen Artikeln und Büchern zur islamischen Welt und zum Feindbild Islam verbindet sich so Apologetik mit antiwestlicher Haltung oder auch der Indifferenz oder Unkenntnis gegenüber wesentlichen Unterschieden zwischen den beiden Welten.

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Den Irak Saddam Husseins kann man als typisches Produkt traditioneller, auf Klan und Familie und Patron-Klienten-Beziehung beruhender arabischer Machtpolitik betrachten, wobei der ideologische und staatliche Apparat (Baath-Partei, Parlament, Justiz etc.) nur eine pseudomoderne Fassade darstellt, als ein radikal prätorisches System oder eine Version des orientalischen Despotismus... Aber als »ein Bild vom Westen«, wie Udo Steinbach, Direktor des Deutschen Orient Instituts in Hamburg, im Spiegel (20. Januar 1992) schreibt, als »blinde entwicklungspolitische Imitation« des Westens? Und der Westen ist für Steinbach nicht nur am Irak Saddam Husseins schuld, sondern auch gleich noch an »200 Jahren Stagnation« in den islamischen Ländern seit 1798.Wenn dort (Napoleon in Ägypten) von Stagnation die Rede sein kann, dann laut Roger Owen in erster Linie für die Zeit von 1500 bis 1800. Owen nennt die Zeit von 1800 bis 1850 »das Zeitalter der Reformen«: politisch, militärisch, ökonomisch.16

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16 Roger Owen, The Middle East in the World Economy. 1800−1914. London: Methuen 1981.

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Das Mißverständnis, stellt resigniert Dieter Senghaas fest, daß die Entwicklungskrise in den Entwicklungsländern vom Westen verursacht sei, »ist irgendwie unüberwindbar; in ihm dokumentiert sich eine erstaunliche wirtschaftshistorische Ignoranz.«17

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17 Dieter Senghaas, Die Wirklichkeit der Kulturkämpfe. In: Leviathan, Nr.2, 1995.

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Ähnlich wie Steinbach macht auch Robert Fisk den Westen für die Probleme der islamischen Länder verantwortlich. Auf die Frage nach den Gründen für die Grausamkeit im algerischen Bürgerkrieg beruft er sich auf die Ansicht eines Kollegen: wahrscheinlich hätten »132 Jahre brutaler französischer Unterdrückung und der fürchterliche Befreiungskrieg eine unaustilgbare Kultur der Gewalt« hervorgebracht. Damit ist das beunruhigende Phänomen, daß Nicht-Westler so grausam wie Westler sein können, in das gängige Erklärungsschema eingeordnet: Der kolonialistische Westen ist schuld.

Fisk führt auch vor, wie man selbst für die inferiore Stellung der Frau in den islamischen Ländern den Westen verantwortlich machen kann: Der Gewalt von Despoten unterworfen, ist der muslimische Mann nur im Hause Herr und Meister; er hält sich für seine Unterdrückung und Demütigung an den Frauen schadlos. Freiheit der Frau hieße also Freiheit aller durch Abschaffung der Despotie. Das aber verhindere derWesten: »We need these dictators, as friends and as enemies, largely because they do our bidding« (Independent, 13. September 1994): Über die Gleichberechtigung der muslimischen Frau wird also in den Hauptstädten des Westens entschieden. Vielleicht müssen wir uns aber gar keine Sorgen über die Unterdrückung der Frau in der islamischen Welt machen. Vittora Alliatas Harem. Die Freiheit hinter dem Schleier liegt nun in 9. Auflage vor und schildert, so der Verlag, den Harem als »Ort weiblicher Würde und Selbsterfahrung«, der Schutz biete gegen die Bedrohung »durch die moderne Zivilisation« des Westens. Malise Ruthven ist der Meinung, daß die Reislamisierung »paradoxerweise« auch den Frauen größere persönliche Freiheit bringen könne. Die von den Islamisten vorgeschriebene Kleidung stelle eine »new maturity« dar.18

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18 Malise Ruthven, Islam in the World. Harmondsworth: Penguin 1991.

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Die Apologie des Islamismus

Als die islamischen Fundamentalisten Anfang 1995 in Algier als Rache für die vier von den französischen Spezialeinheiten bei der Flugzeugentführung getöteten Terroristen vier katholische Priester ermordeten, erklärte der Kardinal von Paris, Jean-Marie Lustiger, daß dies »ein Drama für das Gleichgewicht unserer beiden Zivilisationen« sei. Keine sehr militante Reaktion: vier ermordete Menschen darf man getrost als Grenzwert des herrschaftsfreien Dialogs ansetzen. In der Zeit (6. Januar 1995) empörte sich jedoch Joachim Fritz-Vannahme − nicht über die vier Morde, sondern über Kardinal Lustiger: »Die Mörder erhielten von Lustiger die ersehnte Antwort: Mord ist nun mehr als Mord, ein Bürgerkrieg wird von der ›Gegenseite‹ als Religionskrieg gedeutet.«

Keine abwegige Interpretation, da sich die algerischen Islamisten in ihrem Bürgerkrieg auf vier ausländische Christen kapriziert hatten, nicht auf muslimische algerische Bürger. (Laut Time vom 9. Januar 1995 haben die extremistischen Islamisten in Algerien geschworen, das Land von »Juden, Christen und Ausländern, die Teil eines kolonialistischen Komplotts sind«, zu reinigen.) Lustiger wird so als Religionskrieger zum Komplizen der islamischen Fundamentalisten, die keine Religionskrieger sind, obwohl sie ersehnen, daß der Bürgerkrieg als Religionskrieg ... Eines ist aber zumindest auch dem Zeit-Kommentator klar: »Gegenseite« ist nicht gut. Keine Feindbilder! Als wäre es nicht Ausdruck eines betrüblichen intellektuellen und politischen Versagens, in der GIA nicht den Feind alles dessen zu sehen, was am Westen verteidigenswert ist. Eine umfassende Apologie der fundamentalistischen islamischen Bewegungen hat John L. Esposito vorgelegt, Professor für Middle East Studies am College of theHoly Cross.19

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19 John L. Esposito, The Islamic Threat. Myth or Reality? New York: Oxford University Press 1992. Inzwischen auch als Taschenbuchausgabe (1994).

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»In den letzten Jahren vertreten die meisten islamischen Bewegungen eine populistische, partizipatorische, pluralistische politische Position und engagieren sich für Demokratisierung, Menschenrechte und Wirtschaftsreformen.« Als Beispiel nennt Esposito unter anderem die algerische FIS. Espositos Weißwäscherei beruht vor allem auf fünf Argumenten, die auch bei den meisten anderen Feindbild-Islamismus-Kritikern auftauchen. Erstens: Die Fundamentalisten stellen eine »rich diversity« zahlreicher Gruppen dar, keine einheitliche Bewegung (den Fundamentalismus gibt es nicht). Zweitens: Sie sind »authentic populist movements«, die kulturelle Identität und Wurzeln bewahren helfen. Drittens: Sie sind nicht antimodern. Viertens: Unter ihren Mitgliedern, insbesondere der Führungsschicht, gibt es zahlreiche vor allem technisch und naturwissenschaftlich Gebildete. Fünftens: Sie lehnen fast ausnahmslos Gewalt ab.

»Diversity« und »variety« gehören sicher zu den am häufigsten benutzten Wörtern in Espositos Buch. Sowenig es einen Islam gebe, sowenig gebe es eine fundamentalistische Bewegung. Islamische Politik sei eben nicht »monolithisch«, sondern habe »a rich diversity« von Führern und Formen hervorgebracht. Aber was beweist das für diese Bewegungen? Jeder, der einen Blick auf die Geschichte des Faschismus geworfen hat, weiß, daß es den Faschismus nicht gibt, sondern eine »rich diversity« faschistischer Bewegungen. Aber sie sind alle, in unterschiedlicher Gestalt und unterschiedlichem Maße, von Übel. Und es ist ja auch − etwa von Bassam Tibi oder Aziz Al-Azmeh (Merkur, Nr.556, Juli 1995) − darauf hingewiesen worden, daß alle diese verschiedenen Bewegungen doch wesentliche Gemeinsamkeiten haben, die nicht auf eine Vorliebe für den säkularen Staat, die Demokratie, den Pluralismus und die Menschenrechte schließen lassen.20

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20 »The ideologies of contemporary Islamist movements are substantially similar in content and objectives.« R. Hrair Dekmejian, Islam in Revolution. Fundamentalism in the ArabWorld. Syracuse: Syracuse University Press 1995. Siehe auch Rolf Stolz, Die Mullahs am Rhein. Der Vormarsch des Islam in Europa. München: Herbig 1994.

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»Islamische Bewegungen mögen manchmal ausländerfeindlich sein, sind aber selten antimodern«, stellt Esposito fest. Er geht − wie die Fundamentalisten auch − offenbar von einem arg reduzierten Begriff von Modernität aus. Gewiß wollen die Fundamentalisten nicht in dem Sinne ins Mittelalter zurück, daß sie auf Computer und die moderne Medizin verzichten (auch die Internationale der Neonazis treibt sich im Internet herum) oder auf die moderne Naturwissenschaft und Technik. Dabei geht es aber um eine Auffassung von (Natur-)Wissenschaft als Lieferant fertiger und fester Wahrheiten − das der modernen Wissenschaft zugrundeliegende Prinzip der Skepsis, der ständigen Infragestellung und Anzweifelung aller Ergebnisse, Theorien und Methoden muß ihnen fremd sein.21

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21 Zur Haltung der Islamisten gegenüber Wissen und Wissenserwerb, Natur- und Sozial-/Geisteswissenschaften siehe Sadik Al-Azm, Unbehagen in der Moderne. Aufklärung im Islam.Frankfurt: Fischer 1993. Unabhängig vom Islamismus und der Frage des Wissenschaftsverständnisses stellt sich in der gesamten islamischen Welt das dringende Problem des Analphabetismus. Die Mehrheit der Muslime in derWelt sind Analphabeten, in der Islamischen Republik Pakistan zwischen 70 und 80 Prozent. Anfang der achtziger Jahre schrieb Raphael Patai: »The Arab world as a whole is still one of the most illiterate areas in the world, and the illiteracy of women is, roughly, twice as high as that of men.« (The Arab Mind. New York: Charles Scribner’s Sons 1983, Revised Edition). Siehe auch den Artikel von DieterWeiss Weshalb sind die Muslime zurückgeblieben? in der Zeit (13.Mai 1994).

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Daß die islamischen Fundamentalisten keine Gegner der Moderne sein können, ergibt sich für Esposito auch daraus, daß viele ihrer Mitglieder eine moderne Erziehung genossen haben. Daß Menschen mit hohem Bildungsgrad so böse nicht sein können, ist eine vor allem bei Menschen mit hohem Bildungsgrad verbreitete Vorstellung. Das Dritte Reich oder der Stalinismus sollten uns da eines Besseren belehren.

Die Meinung Espositos, die Mehrzahl der Islamisten lehne Gewalt ab, wird auch von Udo Steinbach geteilt. »Der Hauptstrom der Islamisten«, erklärt er in einem Interview mit der Woche (6. Januar 1995), »ich würde sagen, etwa 90 Prozent«, wollten

das Ziel einer »›islamischen Ordnung‹« »auf friedlichem Wege erreichen. Zum Beispiel die islamische Wohlfahrtspartei in der Türkei. Auch ein Teil der algerischen FIS dürfte in diesem Sinne demokratisch sein.« (Sie wäre insofern demokratisch, als sie die Demokratie auf friedlichem Wege abschaffen möchte.) In Islam in Revolution, seiner Untersuchung des Fundamentalismus in der arabischen Welt, gibt Dekmejian im Anhang eine Liste der »Islamist Societies in the Arab World (1970s−1990s)« und stuft sie unter anderem auch nach dem Grad ihrer Militanz ein (high − medium − low). Von den 175 Gruppen, die Dekmejian anführt, zeichnen sich 119 Gruppen durch hohe Militanz aus. Obwohl Steinbach einräumt, daß die angestrebte islamische Ordnung »am Ende ... möglicherweise auf etwas Totalitäres hinausläuft«, erklärt er: »Nicht der Islamismus als solcher ist unser Gegner«, sondern einer, der mit Militanz und Terror »die Umwandlung der bestehenden Ordnung anstrebt«. Die islamische Ordnung ist bereits in einigen Staaten realisiert worden, und sie hat ganz entschieden in allen Fällen etwas Totalitäres an sich. Daß die auf friedlichem Wege errichtete islamische Ordnung sich davon wesentlich unterscheiden wird, ist eher unwahrscheinlich. Wichtiger aber vielleicht noch als die Frage, wann wir wen als Gegner ansehen sollen, ist die, wie wir uns zu Bewegungen und Staaten verhalten, die uns als Gegner ansehen, und zwar ganz unabhängig davon, ob wir ihre Gefühle erwidern oder nicht.

»The vast majority of islamic organizations are moderate and work within the system«, versichert Esposito. Scheich Mohammed Al-Gazzali ist einer der zahlreichen islamistischen Schreibtischtäter innerhalb des Systems. Er ist Träger des saudi-arabischen Feisal-Preises für Verdienste um den Islam und einer Auszeichnung des pakistanischen Staates; die algerische Regierung, die ihn im Rahmen ihrer Arabisierungs- und Islamisierungspolitik an die große Moschee von Constantine geholt hatte, wirft ihm heute vor, während seines Aufenthaltes in Algerien am Aufbau der FIS beteiligt gewesen zu sein. Al-Gazzali ist Theologe an der Al-Azhar, also Regierungsbeamter. Im Prozeß gegen die Mörder Farag Fodas22

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22 Foda hatte seinen Gegnern, den moslemischen Fundamentalisten, vorgeschlagen, ihm anlässlich einer Diskussionsreihe an der Kairoer Universität Ain al-Schams gegenüberzutreten. An einem Junitag 1991 erhielt Foda einen Brief: ›Wir sind zur Diskussion bereit!‹ Am Tag darauf wurde er ermordet. Die Organisation Islamischer Dschihad (HeiligerKrieg), die ihn getötet hatte, erklärte: ›Die Diskussion hat stattgefunden, das Urteil wurde gefällt.‹« Zitiert nach Amir Taheri, Morden für Allah. Terrorismus im Auftrag der Mullahs. München: Knaur 1993.

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Ende Juni 1993 in Kairo trat er als Zeuge der Verteidigung auf. Er erklärte, daß jeder, der sich − wie Farag Foda − der Einführung des islamischen Rechts widersetze, ein Häretiker sei, der, wenn er nicht bereue und sein Handeln ändere, getötet werde. Für diejenigen, die Häretiker töteten, sei ihm aus dem islamischen Recht keine Strafe bekannt. Er klagte die ägyptischen Gerichte an, das islamische Recht nicht anzuwenden. Die Vollstreckung der nach islamischem Recht geltenden Todesstrafe stelle eine religiöse Pflicht dar, auch wenn die Gerichte sie nicht verhängt haben. Al-Gazzali, der als Autor eines autoritativen Buches über »islamische Menschenrechte« gerühmt wird, kann sich der Sympathie und der Unterstützung von Parlamentariern und der konservativen Kreise des ägyptischen Establishments sicher sein. Warum sollte er seinen Islamismus und die von ihm geforderte Lynchjustiz selber in die Tat umsetzen und sich den Gefahren der Illegalität aussetzen? Dort gibt es genug militante Gruppen, die wissen, was zu tun ist, wenn Al-Gazzali spricht.

Nach all den von Islamisten begangenen oder angedrohten Morden und Gewalttaten an Schriftstellern, Intellektuellen, Künstlern in der islamischen Welt von Algerien bis Bangladesh schreibt Malise Ruthven in der London Review of Books (6. Juli 1995), daß der Islamismus kein »totalitarian onslaught comparable to attacks on intellectuals in Nazi Germany or the former Soviet bloc« sei. Es ist nicht recht einzusehen, warum das nicht vergleichbar sein soll: In allen drei Fällen sind die nicht anpassungsbereiten Intellektuellen zu guter Letzt zum Schweigen gebracht worden, im Exil oder tot. − Weiter heißt es bei Ruthven, daß die Familie und der »private family space« auch unter islamistischer Herrschaft sakrosankt bleibe, da sie durch die Scharia geschützt seien. Dagegen sprechen die Aktivitäten der Islamischen Revolutionären Komitees im islamistischen Iran und der Religionspolizei (muttawin) im fundamentalistischen Saudi-Arabien sowie der Fall des Professors an der Universität Kairo, Nasser Hamed Abuzaid, der wegen seiner Bücher über das islamische Recht der Häresie angeklagt wurde und dessen Scheidung von seiner Frau, Ibthial Yunis-Abuzaid, ein ägyptisches Gericht − gegen beider Willen − am 14. Juni 1995 verfügte. Er sei ein Apostat, dessen Veröffentlichungen den Islam attackierten, und könne so nicht weiterhin mit seiner muslimischen Frau verheiratet bleiben.

Olivier Roys The Failure of Political Islam ist eine brillante Analyse des islamischen Fundamentalismus.23

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23 Olivier Roy, The Failure of Political Islam. Cambridge (Mass.): Harvard University Press 1994.
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Die zentrale These Roys − der Titel deutet es an − besagt, daß der Islamismus auch dort, wo er an die Macht kam, historisch versagt habe, insofern er keine »neue Gesellschaft«, keine »neuen politischen Formen« geschaffen habe. Er diene heute nur mehr als Fassade einer politischen Logik, die sich ihm entziehe, nämlich der Logik der traditionellen ethnischen, tribalen und kommunalen Spaltungen und Machtkämpfe. »Es ist nicht so, daß der Islamismus von der politischen Szene verschwindet. Im Gegenteil − von Pakistan bis Algerien breitet er sich aus, wird zu etwas Alltäglichem und in die Politik integriert und wirkt sich auf Sitten und Konflikte aus.« Roy interpretiert das jedoch als eine Integrierung der Islamisten ins Bestehende, ihre »Sozialdemokratisierung«, wie er sich ausdrückt. Genau das aber ist meiner Ansicht nach falsch, es findet nämlich das Gegenteil von Sozialdemokratisierung statt: nicht die sozialistische Revolution wird bürgerlich, sondern das Bürgertums sozialistisch, um in Roys Bild zu bleiben. In La revanche de Dieu erklärt Gilles Kepel, »es wäre falsch anzunehmen, daß die Reislamisierung ›von unten‹ in ihrer Ablehnung der säkularen und demokratischen Gesellschaftsform weniger radikal wäre als die Hizbollahs und andere Soldaten des Dschihad«.24

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24 Gilles Kepel, La revanche de Dieu. Chr´etiens, juifs et musulmans ` a la reconquˆete du monde. Paris: Editions du Seuil 1991.

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Laut Tibi ist »die fundamentalistische Weltsicht die heute vorherrschende unter den Muslimen«.25 ----------------------------------------------------------------------------------------------

25 Bassam Tibi, Die fundamentalistische Herausforderung. Der Islam in der Weltpolitik. München: Beck 1992.

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Es ist keineswegs sicher, daß der Versuch der etablierten Eliten in Ländern wie Ägypten oder Pakistan, den Islamismus populistisch zur Herrschaftssicherung zu benutzen und ihm immer mehr Konzessionen zu machen, Erfolg hat. David Lamb: »Schritt für Schritt sind die Regierungen vor den Fundamentalisten zurückgewichen, so daß ihnen kaum noch Spielraum geblieben ist.«

Die Geschichte der iranischen Revolution zeigt, wie sehr sich die irren, die glauben, den Islamismus für ihre Zwecke benutzen zu können (man könnte es den Papen-Schleicher-Irrtum nennen). Sie sind im Exil, im Untergrund oder mausetot. Algerien, wo bereits fünf Jahre nach der Unabhängigkeit mit der Politik der Reislamisierung und Arabisierung begonnen worden war und das schließlich die − vor allem aus Ägypten − gerufenen fundamentalistischen Geister buchstäblich nicht mehr los wurde, stellt ein weiteres Beispiel für diesen Irrtum dar. Wie Roy spricht auch Dekmejian im Hinblick auf den politischen Islam von einem Scheitern − aber von einem Scheitern der arabischen Regime bei ihren Versuchen, »den Islamismus durch eine Mischung von kooptierenden und Zwangsmaßnahmen unter Kontrolle zu halten«, und führt dafür eine lange Liste von Beispielen an. Ein Überblick über die Geschichte der islamistischen Bewegungen im 20. Jahrhundert lasse »im Verlauf des Jahrhunderts eine unaufhaltsame Bewegung zum Radikalismus hin« erkennen.

Es stimmt sicher, daß die Islamisten keine neue Gesellschaft errichtet haben, was immer die Kriterien für eine neue Gesellschaft wären. Aber man wird auch nicht bezweifeln können, daß sich der heutige Iran erheblich von dem des Schah-Regimes unterscheidet. (Die Faschisten haben auch keine neue Gesellschaft geschaffen und doch wesentliche und auch sehr unerfreuliche Veränderungen durchgesetzt.) Daß die Islamisten keine Lösungen für die zentralen Probleme der islamischen Länder vorzuweisen haben, ist evident. Aber daraus folgt keineswegs, daß sie machtpolitisch erfolglos sein müssen. Pol Pots Gesellschaftsmodell war sicher ungeeignet für die Lösung der realen Probleme Kambodschas, aber die Folgen der Anwendung dieses Modells waren sehr real und fürchterlich. Angesichts der Folgen der antimodernen, antiwestlichen faschistischen und kommunistischen Gesellschaftsmodelle scheint es zumal im Interesse der davon Betroffenen angeraten, dem antimodernen und antiwestlichen islamistischen Gesellschaftsmodell diese Gelegenheit, »sich selber zu diskreditieren«, wie Esposito aus sicherer Entfernung vorschlägt, nicht zu geben. Zumindest sollte man es nicht unterstützen.

Nach der Ermordung des Japaners Igarashi, des Übersetzers von Rushdies The Satanic Verses, erklärte der Sprecher der Pakistan Association of Japan: »Da Japan kein islamisches Land ist, verstößt dieser Mord gegen das japanische Recht, aber nach islamischem Recht geht das durchaus in Ordnung. Wir haben uns heute beglückwünscht. Wir waren alle wirklich sehr froh.« Japan ist ein säkularer Staat. Die Muslime dort genießen Religionsfreiheit. Der Islam sieht aufgrund ihrer Vielgötterei für die japanischen Schintoisten nur die Bekehrung zum Islam, die Hinrichtung oder die Versklavung vor. Der Sprecher der Pakistan Association of Japan beklagte, daß die Japaner »wie die Tiere« seien. »Sie achten die Religion anderer Menschen nicht. Man muß ihnen eine Lektion erteilen.«26

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 26 Zitiert nach Daniel Easterman.
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Wie gesagt, wir wissen noch zuwenig.

Copyright: Merkur
Aus Merkur, Nr.558/559, September/Oktober 1995 und Nr. 631, November 2001
(erstmal online in der Alten Sichel mit freundl.  Genehmigung der Redaktion Merkur) 

 

 

siehe auch >Siegfried Kohlhammer: Ein angenehmes Märchen 
http://nemesismemory.de.to/siegfried-kohlhammer-ein-angenehmes-maerchen_46535884.html

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Published by Regine van Cleev
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14. März 2010 7 14 /03 /März /2010 18:31

Moslems wollen mehr Sonderrechte


Kaum 13 Wochen nach dem Nein zu den Minaretten fordern die Muslime mehr Rechte. Sie wollen die Zahl der islamischen Friedhöfe in der Schweiz massiv erhöhen – mit einer Klage vor Gericht. „Sonntag“ v. 14. März 20101 :


http://www.sonntagonline.ch/index.php?show=news&type=nachrichten

Die Debatte um die Christenerde, die den Moselems nicht gut genug ist, wurde in der Schweiz schon 2006 geführt, als Moslems in Liestal verlangten, dass die Friedhofserde für ihre Gräber ausgewechselt wurde. Hier die Kommentare aus der Sichel von 2006:
 



Wohin mit den Christenresten?


Ein Fall für die Rassismuskommission


Religionsrassismus pur: Christen raus - Moslems rein in die christenreine Erde

Das Integrationsmodell von Liestal BL

Moslems weigern sich, in derselben Erde wie Christen bestattet zu werden.

Die Basellandschaftliche Zeitung schreibt am 2. Okt. 06, die Moslems in Baselland hätten bisher keine Gelegenheit, auf dem Friedhof von Liestal (der Kantonshauptstadt von Baselland) beerdigt zu werden.

Eine pure Beruhigungsbehauptung der Behörden, die vermeiden möchten, dass der moslemische Rassismus gegen Christen und Frauen, mit denen die Muselmänner nicht in einer Erde liegen möchten, sondern nur religions- und geschlechtsgetrennt (!), öffentlich diskutiert wird.


BZ: am 2. Oktober 2006: „In den meisten Baselbieter Gemeinden („Baselbiet“ heisst der Kanton Baselland) finden Muslims keine letzte Ruhestätte."

Das klingt so, als verweigerten die Gemeinden den Moslems die letzte Ruhestätte! In Wirklichkeit weigern sich die Moslems, mit den Christen zusammen in der Erde zu liegen. Aus diesem Grund lassen sich bisher auch ihre Toten ausfliegen zur Bestattung in ihren  Herkunftsländern. Diese extrem rassistische Mentalität der Muselmanen wollen die Gemeinden, die allen Verstorbenen dieselben Plätze bzw. den gleichen Raum auf ihrem Friedhofsareal einräumen, was den Moslems aber nicht gut genug ist, offenbar nicht öffentlich diskutieren. So werden die Gemeinden als die Verweigerer der letzten Ruhe hinstellt, den Kotau vor dem moslemischen Religionsrassismus geht über den Tod hinaus.

Die Gemeinde Liestal wolle nun Muslimgräber (der besonderen Art wie gesagt - getrennt von den Gräbern der Ungläubigen!) zur Verfügung stellen und dafür auch eigens zahlen. Weil den muslimischen Verstorbenen die Erde nicht passt, falls dort schon mal Christen lagen, die längst verwest sind! Das kommt aber die Gemeinde teurer als die Christengräber, denn sie will nun für die anspruchsvollen Verstorbenen neue Erde eigens heranschaffen lassen, damit die höherwertigen muslimischen Toten nicht mit den kleinsten Krümeln Erde in Berührung kommen, die schon von Christen berührt wurde.


Der Stadtrat von Liestal hat also beschlossen, die teuren Muslimtoten mit frischer Erde auszustatten für 25000 SFR, Sie sollen wie gewünscht eigene Gräberfelder bekommen, ohne selber für ihre Sonderwünsche zahlen zu müssen. Stadträtin Schafroth führte dazu aus (BZ): „Wollen sich Muslime hier beerdigen lassen, deuten wir dies als Zeichen des Integrationswillens.“


Das Gegenteil ist der Fall.  Es handelt sich um Integrationsverweigerung bis nach dem Tod.  Das muslimische Blut darf nicht verunreinigt werden im christlichen Boden. Es scheint auch den roten Lämmern noch nicht zu dämmern, worum es sich hier handelt.

Erst habe Liestal „versucht, eine regionale Lösung mit anderen Gemeinden zu finden“, heisst es. Lösung wofür? Wieso wollen die Moslems nicht auf dem Gemeindefriedhof beerdigt werden, nach den für alle geltenden Bedingungen? Sie erkennen also das Friedhofsreglement nicht an.      

Frau Schafroth weiter: „Wir haben festgestellt, dass die Rituale der Muslime mit dem Friedhof-Reglement gut vereinbar sind.“ 

Wenn dem so ist, warum akzeptieren die Muslime es nicht?
BZ: „In einigen Bereichen zeigen sich die Muslime durchaus bereit, Konzessionen einzugehen. Traditionellerweise werden muslimische Leichname nur mit einem Leichentuch umwickelt und mit dem Gesicht Richtung Mekka in eine Grabnische gelegt. Die in der Region lebenden Muslime können sich aber auch mit einem Sarg abfinden.“
Was für eine Konzession soll das sein?

„Genauso wenig beharrt die Basler Muslim-Kommission auf der ‚ewigen Grabruhe’, aber nur mit Personen gleicher Religion und nach Geschlecht getrennt."

Wird die rigide islamische Geschlechtertrennung zu Lebzeiten übrigens noch mit der sexuellen Verführung der Männer durch den Anblick der Frauen begründet, so dürfte die sexuelle Erregung unter der Erde sich eigentlich gelegt haben, die Separation kann also nur noch mit der Höherwertigkeit der begrabenen Muselmännlichkeit begründet werden, die nicht mal im Tod gleichrangig sein will mit ihren zu Lebzeit verachteten Müttern und Schwestern...
BZ: Muslime brauchen „reine Erde“.

 „Bleibt ein Knackpunkt: auf dem Liestaler Friedhof gibt es keine freien, noch unbenutzten Felder. Es kann keine Erde angeboten werden, in der früher nicht schon Christen bestattet worden sind. Muslime dürfen aber nicht in Erde bestattet werden, in der schon Menschen anderen Glaubens lagen.
‚In diesem Punkt können wir keinen Kompromiss eingehen’, hat Cem Karatekin, Präsident der Basler Muslim-Kommission, schon mehrfach betont.“

Die Muslim-Kommission und die Schweizer Rassismus-Kommission sind auswechselbar.
„Doch auch dafür hat der Liestaler Stadtrat eine Lösung gefunden. In eigener Kompetenz hat er einen Kredit von 25000 Franken gesprochen zum Austausch von Erde auf dem Friedhof. So soll ein Grabfeld mit einer Fläche von 50 mal 10 Meter hergerichtet werden (...) Im Liestaler Einwohnerrat waren keine Einwände gegen die Muslim-Gräber zu hören. Etwas Kritik wurde in der Wandelhalle aber doch noch laut: ‚Normalerweise wird eine Dienstleistung nicht von dem bezahlt, der sie erbringt’, meint ein Parlamentsmitglied. ‚Warum bezahlen die Muslime die nötigen Investitionen nicht selber?’“

Weil die armen Muslime so eine unterdrückte mittellose Gruppe sind (siehe Islam banking und Faisal-Bank), die nicht mal für ihre Sonderwünsche an den Staat aufkommen können, an denen die Gemeinde schuld sein soll.
Dass es keine Einwände ausser in der Wandelhalle gegeben habe, dürfte wohl daran liegen, dass alle Angst haben, sie zu äussern und lieber bis zu ihrer eigenen Steinigung den Mund halten. Was darf denn wohl als nächstes bewilligt werden? Frische Steine für die Hinrichtung einfliegen, weil die aus den Schweizer Bergen nicht zumutbar sind für die Muslimas?     

Die Bestattung für die Einwohner Liestals ist in Liestal kostenlos. Das gelte natürlich auch für Muslime, versichert der Stadtrat.

Wieso eigentlich? Warum soll für die edlen Muslime denn das gewöhnliche Schweizer Bestattungsrecht gelten, dass sie doch nicht akzeptieren?

Wir gestehen, dass wir mit solchen Leuten nicht unbedingt denselben Raum teilen möchten und schlagen daher vor, dass sie schon zu Lebzeit in ihre Herkunftsländer zurückgeflogen werden, wo sie nicht zusammen leben müssen mit den so sehr verachteten Ungläubigen, die so minderwertig sind, dass wir unseren hochwertigen Kulturbereicherern gerne ihre Anwesenheit ersparen und sie lieber weit weg wissen, wo sie besser hinpassen.

Es rumort nicht nur im Kanton Baselland wegen der christenreinen Erde, die die Muslime fordern für ihre Toten.


(vgl. Weltwoche 19.Okt. 06) In der Basellandschaftlichen Zeitung erscheinen nach dem skandalösen Beschluss des Stadtrats, die Erde auszuwechseln für die Moslems, bis heute täglich Leserbrief empörter Bewohner von Baselland, deren Vorfahren auf diesem Friedhof liegen, und die sich gegen die Zumutungen des Stadtrats wehren, der die Gemeinde nicht gefragt hat.

Ein Gemeinderat, der ebenfalls nicht gegen den Beschluss gestimmt hat, soll hinterher gesagt haben, er habe Angst gehabt, gegen Forderung der Moslems aufzutreten, er habe Kinder!


So weit also ist es, dass ein Gemeinderat in der Schweizer Demokratie nicht mehr wagt, eine Zumutung von Muslimen an die einheimische Bevölkerung abzulehnen mit Berufung auf seine Kinder. Damit sagt der Gemeinderat also, dass er die Muslime, denen er nicht zutraut, dass sie das für alle gültige  Friedhofsreglement der Gemeinde ohne Terror akzeptieren, für potentielle Kriminelle hält, die sich an seinen Kindern vergreifen. Selbst wenn man ihm die Angst vor Terrorfolgen zugute hält und nicht erwartet, dass er sich als Held bewährt, so ist doch zu sagen, dass die Erfüllung der rassistischen muslimischen Wünsche nicht der gar nicht erst gefragten Bevölkerung zuzumuten sind. Denn der Gemeinderat, der hier vor der befürchteten muslimischen Gewalt im voraus kuscht, ist ja keineswegs gezwungen, den schandbaren Beschluss gegen die Totenruhe der Einheimischen mitzutragen, er hätte  als Gemeinderat zurücktreten können, wenn er nur gewollt hätte, statt die  Bevölkerung von Baselland zu beleidigen. Aber er hängt offenbar zu sehr an seinem Posten, um sich für dieses korrupte Spiel zu schade zu sein. Wieviele Muslime sitzen denn schon im Stadtrat, die ihm diktieren, was er zu tun hat? Die Provokationen der Dschihadreligion im Dar al Harb wundern ja schon niemanden mehr, der/die weiss, worum es sich das handelt bei der Religion des Friedens und der Toleranz, aber das Kuschen der Schweizer Behörden und politischen Volksvertreter ist wohl die noch grössere Affenschande.


Dass der Stadtrat zu diesem Ansinnen schweigt, lässt sich ändern – man kann ihn bekanntlich abwählen. Dass die Kirche ebenfalls schweigt, lässt sich schwerer ändern, aber man kann austreten. Solange es die Demokratie noch gibt, als deren Totengräber sich die Kreiskommission betätigt.       

         

Richtigstellende Leserbriefe dazu aus der Basellandschaftlichen Ztg.:

BZ 5.Oktober 06:

Der Stadtrat von Liestal begrüsst die Pläne für moslemische Grabfelder im Friedhof neben den Christen. Integration in diesem Sinne sei ein gutes Zeichen. Ich frage mich, wie weit die moslemischen Grabfelder wirklich der Integration dienen. Bei uns in der Schweiz werden die Friedhöfe von der Gemeinde verwaltet.
Das hat den Vorteil, dass niemandem aufgrund seiner Konfession das Recht auf eine Bestattung verwehrt wird. Es liegen Katholiken neben Reformierten und neben einem Heiden das ist gut so.

Wir kennen der Schweiz die Gleichheit der Bürger. Dieses Gleichheitsprinzip wird jedoch mit der Forderung der moslemischen Vereine nach eigenen Grabstätten aufgehoben.

Die Vorstellung, andere Verordnungen zu verlangen, hat aber gar nichts mit Integration zu tun. Ich stelle vielmehr die Frage, wie es um die Toleranz der moslemischen Vereine steht, die ja selber immer wieder nach Toleranz rufen gegenüber Angehörigen anderer Religionen. Wieviel Toleranz ist ersichtlich, wenn man sich weigert, sogar im Tode neben einem Christen zu liegen?

Braucht es denn separate moslemische Grabfelder aus Toleranz? Braucht es spezielle Gräber wegen guter Integration? Nein, moslemische Grabfelder verunmöglichen eine Integration, weil sie dem Islam eine Sonderrolle einräumen, eine Vorzugsbehandlung gegenüber allen anderen Bürgern.
St. S., Liestal
 
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BZ 6.10.06:
Feige Politiker

Mit Entsetzen muss man zur Kenntnis nehmen, dass Liestals Regierung die Erde des vorgesehenen muslimischen Friedhofs auf Kosten der Steuerzahler auswechseln will.Die Muslime wollen nicht in der Erde bestattet werden, wo vorher Ungläubige ihre letzte Ruhestätte hatten. Sollte die Erde tatsächlich auf Kosten der Steuerzahler ausgewechselt werden, so wäre das potenzierte Feigheit.Wenn die Muslime schon solche Forderungen stellen, sollen sie dafür auch aufkommen. Wenn die Kosten für sie zu hoch sind, können sie sich an die Gegner der Verschärfung des Asyl- und Ausländergesetzes wenden. Dort finden sie Unterstützung. Stellten wir die Forderung nach Auswechslung der Erde in einem muslimischen Land  - das würde als Blasphemie gegenüber dem Islam aufgefasst – mit entsprechenden Konsequenzen.
Ein deutscher Autor fragt sich, ob wir in 100 Jahren einen europäischen Islam oder ein islamisches Europa haben werden. 
Es geht keine 100 Jahre, und der Islam hat dank der Feigheit der Politiker Europa ohne Waffengewalt erobert.
A. M. Pratteln    
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BZ 6.10.06
 
Wer integriert wen?
 
Der Liestaler Stadtrat bewilligt also 25000 Franken, damit Erde vom Liestaler Friedhof abtransportiert werden kann. „Reine Erde“ soll stattdessen dort wieder deponiert werden. Normalerweise wird Erde abgetragen, wenn diese durch Öl, Benzin oder schädliche Chemikalien durchtränkt ist. Bei ganz intensivem Suchen finden sich vielleicht in dieser Friedhoferde noch einige Knöchelchen verstorbener Protestanten und Katholiken. Ist diese Erde nun deshalb verseucht? Muss sie nun ausgetauscht werden, damit wir ein Zeichen setzen können für unsere Offenherzigkeit, sprich Integrationsbemühung? Ist es angebracht, die Knochenreste von verstorbenen Christen (übrigens unsere Vorfahren) irgendwohin zu schütten, um Moslems mit ihren Spezialwünschen zu befriedigen und ihnen Platz zu machen? Weit haben wir es gebracht. Nein, es handelt sich hier nicht um einen 1.April-Scherz, sondern die verfehlte Politik unserer derzeitigen Volksvertreter.
Markus B. Basel 
 
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BZ 11.10.06
Wo führt das hin?
Moslems weigern sich, in derselben Erde wie Christen bestattet zu werden! Ein klassischer Fall für die sog. Anti-Rassismuskommission, wo bleibt Herr Kreis? Möchten die Wachhunde vom Schweizer Religionswächterrat nicht ein bisschen auf dem Friedhof rumschnüffeln, ob die Religionsrassisten auch richtig reinrassig beerdigt werden?
Liestal will also für die Muslimgräber eigens zahlen. Wozu denn das? Weil den Moslems der Boden nicht passt. Die anspruchsvollen Verstorbenen wünschen frische  Erde, in der noch kein Christ verwest ist.
Stadträtin Schafroth deutet den Willen der Muslime, sich nach Sonderrecht in Liestal beerdigen zu lassen, „als Zeichen des Integrationswillens.“ Die Stadträtin irrt. Die Muslime denken gar nicht daran, sich zu integrieren. Frau Schafroth hat auch „festgestellt, dass die Rituale der Muslime mit dem Friedhof-Reglement gut vereinbar sind.“
Wenn dem so ist, warum akzeptieren die Muslime dann nicht das Friedhof-Reglement, sondern wollen eine Extra-Wurst?
Man stelle sich vor, die „Ungläubigen“, also wir würden uns weigern, neben Muslimen zu liegen auf dem Friedhof. Ein Aufschrei der Empörung ginge durch die Reihen der islamophilen Parteien. Alle linken Toleranzsirenen würden  aufheulen: „Rechtextremisten, Faschisten, Rassisten grenzen Muslime aus bis nach dem Tod“! So würden sich die antirassistischen Religionswächter anhören.
Dass es keine Einwände im Stadtrat ausser etwas Kritik in der Wandelhalle gegeben habe, wie wir lesen, dürfte wohl daran liegen, dass alle Angst haben, sie zu äussern und lieber den Mund halten.
G. F. Basel
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Leserbrief BZ v. 21.10.06
Während die Moslems sich klar von den Dhimmis abgrenzen, will Frau Gysin sie nicht nach dem Tod ausgrenzen!  Die willigen HelferInnen aus der Schweizer Kuschkultur sind die wahren Totengräber der Demokratie.- Stadtrat auswechseln statt Totenerde!
GF
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 Es war kein Scherz, es ist die reine Realsatire. Wenn da etwas ausgewechselt gehört, dann nicht die Totenerde, sondern der Stadtrat von Liestal. Das ist nur möglich, wenn genügend schlafende Wähler aus ihrer Totenstarre erwachen und merken, was die Stunde geschlagen hat.

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Gestörte Grabesruhe in Liestal

Ein Kommentar zum bz-Kommentar vom 21.10.06

 

21.10.06 Inzwischen hat der Stadtrat von Liestal, Baselland, der zunächst die Auswechslung der Friedhofserde für die Muslime beschlossen hatte, einen Rückzieher gemacht aufgrund der zahlreichen empörten Reaktionen aus der einheimischen Bevölkerung. In einem Kommentar der bz schreibt Birgit Günter, der Stadtrat sei „doch nicht so mutig, wie er gern wäre.“ Sie hält also das anfängliche Gekusche des Stadtrats von Liestal vor den religionsrassistischen Wünschen der Moslems nach sonderrecht für „mutig“. Verdrehter können die Dhimmköpfe es  wohl kaum zum Ausdruck bringen.

Es gehört wahrlich kein Mut zum Kotau vor dem Islam, sehr wohl aber zum Protest gegenüber dem Religionsterror des Islamofaschismus. Der „Mut“ (?) zum Erdaushub für die Muslimgräber habe den Stadtrat erst verlassen, als die Bevölkerung ihren Unmut geäussert habe, heisst es in der bz. So wie jenem Gemeinderat der Mut fehlte, die Anmassung der Muslime zurückzuweisen, weil er „Kinder habe“? Also die  Angst, die den ersten Beschluss diktierte, wird hier umfrisiert zum „Mut“. 

Vom Geschlechtsrassismus bis zum Anti-Judaismus des Islam ist der Verfasserin scheint’s noch nicht aufgefallen, dass es sich hier um ein totalitäres Religionssystem handelt, dessen Kritik den Mut und die Kenntnis erfordert, über die die Islamlobby nicht verfügt. Den Wunsch der Muslime nach Beseitigung der Christenerde findet sie „verständlich“, d.h. sie nennt das „in Würde begraben zu werden.“ Wieso denn nicht jenseits der Mauer, wenn es drinnen in der Christenerde schon unter ihrer Würde ist? Von der Entwürdigung der in der besagten Erde begrabenen Nicht–Moslems ist nicht die Rede. Es geht ihr nur um die Würde der ehrenwerten Moslems, nicht die der toten Christen. (Es werden übrigens über 1000 Christen jährlich von Moslems umgebracht... letzte Meldung von idea)

Wie würdelos das Vorhaben des Stadtrats war, fällt gar nicht erst auf. Stattdessen heisst es treuherzig: „Die Tatsache, dass das Verhältnis zwischen Muslimen und Christen schon besser war, lässt sich nicht wegdiskutieren. Und das soll man auch keinesfalls, sondern dies als Tatsache akzeptieren.“ Wirklich?  Und warum tut sie es dann nicht? Warum verbiegt man die Tatsachen dermassen,  dass Kotau vor den Moslems „Mut“ heisst und der erste Ansatz von etwas Rückgrat nach dem würdelosen Kniefall des Stadtrats vor der moslemischen Zumutung als Mutlosigkeit hingestellt wird?

Ist man bzw. frau vielleicht gar nicht in der Lage, die Ursache dieser Tatsache zu akzeptieren, bzw. überhaupt zu erkennen? Und nun der nicht minder treuherzige Vorschlag, was man tun sollte: „ - sich dann schleunigst daran machen, das Verhältnis wieder zu verbessern.“ Friede Freude im Kindergarten.

Diese „Verbesserung“ inklusive Besserung der an der Verschlechterung schuldigen Christen dürfte kaum etwas an der Lage all jener Islamverfolgten und von der Rassismus-Kommission bedrohten Religionskritiker ändern, die mehr an der Verbesserung der Menschenrechtslage in aller Islamwelt als an der Verbesserung des Verhältnisses zum Islam interessiert sind. Wie soll das verbessert werden? Durch gutes Zureden? Schlicht und schnell, auch wenn die alten längst bekannten Forderungen des islamischen Religionsterrors in Europa nichts als die tägliche Verschlechterung der Situation der Kritiker, die dem Terror weichen müssen, bewirken; siehe Hirsi Ali und Geert Wilders in Holland, von Theo van Gogh ganz zu schweigen; siehe Robert Redeker in Frankreich, der sich verstecken muss, da Europas Verhältnis zum Islam auf Kosten der Islamkritiker so stark verbessert wurde seit 1973  (vgl. „Eurabia“ The Euro-Arab Axis, von Bat Ye’Or,  jener in Genf unter Pseudonym lebenden, vom NZZ–Minarett sorgfältig beschwiegenen jüdischen Historikerin, die die systematische Islamisierung Europas seit dem damaligen Ölschock beschreibt); siehe last not least die zu Lebzeit von der islamophilen Schweiz aus bedrohte Antifaschistin Fallaci, - sie alle könnten mehr zur Aufklärung über den Islam und zur Verbesserung unserer Rechtsverhältnisse angesichts ihrer zunehmenden Bedrohung durch das islamische Recht beitragen als dieser putzige Vorschlag, das Verhältnis zu den Muslimen doch schleunigst zu verbessern. Man kann ja auch Israel vorschlagen, sein Verhältnis zur Hizbollah „schleunigst wieder zu verbessern“. (Frei nach Calmy-Rey?)

„Wieder“ ist besonders gut. Wie gut war denn das Verhältnis seit Einführung des Artikels 261 StGB, seitdem man nicht mal mehr die Tatsachen benennen darf? Inzwischen sind einige ruchbar geworden und ausgesprochen. Soll man vielleicht wieder zum besseren früheren Zustand des überwachten Verschweigens zurückkehren? Oder wie ist das verbesserte Verhältnis gemeint? Vielleicht sollte die Verfasserin ihre Korankenntnisse verbessern und auch die Scharia besser kennenlernen. Sowie die vorbildlichen Worte und Taten des Propheten. Auch die Kenntnis des Dschihad von den Ursprüngen des islamischen Imperialismus bis in die Gegenwart wäre zu empfehlen.

Die Dhimmidamen, die es gut meinen mit den Moslems, fordern nicht etwa die Moslems auf, ihr Verhältnis zur Demokratie schleunigst zu verbessern, dazu fehlt jener Mut, der sie nie verlässt, weil sie ihn gar nicht erst haben, nein, die Schweizer sollen ihr Verhältnis zu den ewig beleidigten Muslimen wieder mal verbessern.

Es brauche den Willen und den Einsatz beider Parteien dazu, brävelt es in dem Kommentar. Welchen Willen und Einsatz zur „Verbesserung“ ihres Verhältnisses zu den Muslimen müssen denn die Schweizer Dhimmis eigentlich aufbringen, nachdem sie sich schon bereit erklärt hatten, die Erde ihrer eigenen Toten auszugraben? Was sind  sie den Muslimen denn nun „schleunigst“ schuldig?

Das Verhältnis zu den Moslems wäre in der Tat zu klären, und zwar so, dass diesen die bedingungslose Anerkennung der hiesigen  Gesetze und Rechtsordnung als Bedingung allen Aufenthaltsrechts  klar werden würde – und das hiesse ihnen den Tarif erklären, wie Hirsi Ali es ausdrückte -,  was nicht geklärt ist, solange die Rassismuskommission jede Aufklärung darüber verhindert.

Wenn hier etwas schleunigst zu verbessern ist, dann ist es m.E. das Recht der so gern als „populistisch“ verteufelten Bevölkerung, endlich die nötige Islamkritik äussern zu dürfen, ohne von der Zensurkeule der Anti-Rassismus-Kommission und der linken Islamlobby bedroht zu werden, die die Meinungsfreiheit im Stil eines Religionswächterrats knebelt und Religionskritiker des Islam verfolgt. Ob Frau Günter denn  das Aufführungsverbot für den Mahomet von Voltaire in der Schweiz auch verbessert haben möchte? Und schleunigst? Oder etwa die Beziehungen zu Muslimbruder Ramadan, der bereits beste Beziehungen zur BaZ hat? Vielleicht muss die noch etwas nachgebessert werden durch verbesserten Dialog über das Steinigungs-Moratorium? Ein wenig verbessern an Zeit und Ort und Methode? Oder möchte man vielleicht doch lieber den Rassismusartikel verbessert wissen, der es nötig hätte? Wie wär’s mit der Verbesserung des WC-Papiers von der Migros, auf dem keine Sternezeichen erscheinen dürfen?

Ja wie müsste denn die Schweiz verbessert werden, so dass dem muslimischen Blut der Boden besser gefällt?

Wenn schon ein Kommentar in der Baselandschaftlichen Zeitung, die  die Leserbriefe zu drucken den Mut hatte, den die islamfrommen  Dhimmimedien von BaZ bis NZZ niemals veröffentlicht hätten, dann doch von etwas besser über den Islam orientierten und etwas weniger mutlosen Mitarbeitern als dieser gutgemeinte aber etwas ungeeignete Beitrag zu einem Thema, dessen politische Brisanz wieder im Konsens der faulen Kompromisse begraben zu werden droht – wobei nichts als der Fäulnisprozess des westlichen Rechtssystems beschleunigt wird, der so einen nahrhaften Humus für den ins Kraut schiessenden islamischen Religionsterror abgibt. (Die Sichel 21.1006)

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„Dialog“ über Muslimgräber oder ein international wirkender Mufti lehrt die Bevölkerung von Baselland Moslem-Mores

Zu den Muslimgräbern in Baselland: (>Christenreine Erde) >Gestörte Grabesruhe

Informationsrunde auf islamisch mit Frau Schafroth und andere Missverständnisse von Frau Beeler oder wie der Stadtrat von Liestal die Bevölkerung „informiert“ mithilfe der Al Azhar 

 

Nach den Protesten gegen die Muslimgräber in „christenreiner“ Erde aus der Bevölkerung von Baselland, dem Nachbarkanton von Basel, wo man angeblich keine Problem mit den Muslimen hat, weil in Basel Stadt deren Sonderwünsche erfüllt werden, hat nun die basellandschaftliche Kantonsregierung einen teilweisen Rückzieher gemacht und vorerst das Geld für die von den Muslimen geforderte Auswechslung der Totenerde gesperrt. Das heisst nun nicht, dass die Vorstellungen der angeblich so kompromissbereiten Muslime, die nicht mit Christen in derselben Erde liegen wollen, nicht doch noch erfüllt werden, und zwar jene Forderungen, die von ihnen als nicht verhandelbar erklärt werden und die die Proteste in der Bevölkerung auslösten.


Dazu lesen wir im amtlichen Publikationsorgan der Stadtverwaltung Liestal v. 9.11.06 eine Erklärung von Marion Schafroth, der für „Betreibe“ zuständigen Departementsvorsteherin, zu den „Überlegungen des Stadtrats im September“:

Die islamische Gemeinschaft hat ihr Bestattungsritual in wesentlichen Belangen unseren Gebräuchen angepasst.“


Eben nicht. In den wesentlichen und inakzeptablen keineswegs.

Der Rausschmiss der Gebeine der heimischen Totenerde zugunsten der muslimischen mag für Frau Schafroth und andere islamservile Dhimmis nicht von wesentlichem Belang sein. Nur ist sie deshalb nicht berechtigt, ihre Devotion gegenüber dieser Anmassung der Muslime, die auch noch die Entfernung der Totenerde der Christen und andrer „Ungläubiger“ von diesen selber bezahlt wünschten (!), allen anderen zuzumuten, die sich verbitten, dass auch noch die Gebeine ihrer Vorfahren aus dem Grabfeld entsorgt werden, um ihren Verächtern Platz zu machen. Frau Schafroth kann allenfalls ihr eigenes Grab schon jetzt den Muslimen vermachen und die Erde daraus zur Kehrichtentsorgung freigeben – aber sie möge bitte nicht über die Gräber der anderen Verstorbenen verfügen, nur weil sie zu unterwürfig ist, diesem Ansinnen die Stirn zu bieten.


“Drei Anforderungen für eine muslimisch konforme Bestattung lassen sich jedoch nicht ohne Ausscheidung eines speziellen Feldes erfüllen: die Bestattung in Erde, in der keine nichtislamischen Bestattungen vorgenommen wurden, die Ausrichtung des Grabes in Richtung Mekka sowie die geschlechtsgetrennte Grabordnung.“


Diese „Anforderungen“ sind zwei keineswegs so unwesentlich, wie Frau Schafroth sie hinstellen möchte, zumal für die Muslime selber nicht, die gerade darauf bestehen, und ebenso wenig für alle, die sich nicht bieten lassen, was Frau Schafroth sich und ihnen bieten lässt, die von der eigenen Unterwürfigkeit gegenüber islamischen Zumutungen auf die der Bevölkerung zu schliessen scheint, die hier vom Duckmäusertum des Stadtrats für dumm verkauft wird.


„Da das gesamte Areal unseres Friedhofs bereits für Bestattungen verwendet wurde“, schreibt Frau Schafroth, „kam die Idee auf, in einem seit Jahren nicht mehr benutzten Grabfeld die Erde auszutauschen (und die Gebeine von früher dort bestatteten in ein Gemeinschafsgrab umzubetten).“


Wer auf die famose Idee kam, die da im Stadtrat „aufkam“, verrät Frau Schafroth nicht. Ob es die Idee von der Einwohnerratspräsidentin Marie Theres Beeler stammt? Denn diese ideenreiche Dame hat auch noch nach den Protesten aus der Bevölkerung gegen die Zumutung an sie eine weitere Idee: sie versuchte, wie ein Leserbrief v. 17.11.06 in der bz feststellt, „alles als ein grosses Missverständnis darzustellen.“

Nun hat aber die Bevölkerung weder die Anforderungen der Muslime noch das Ansinnen des Stadtrats missverstanden, sondern Frau Beeler hat die Bevölkerung nicht verstanden. Was wiederum damit zusammenhängt, dass sie die Vorhaben der Moslems nicht begreift, denen sie sich so willfährig andient.            


Dass die Gebeine der auf ihrem Friedhof bestatteten einheimischen Einwohner aus der Erde geworfen und in einem Sammelgrab entsorgt werden sollen und diese Idee dann noch als weitgehendes Entgegenkommen der Muslime der einheimischen Bevölkerung untergejubelt werden soll, lässt daran zweifeln, ob die Stadtrat eigentlich noch in der Lage ist zu begreifen was hier vorgeht und im Konsensgeplätscher untergehen soll. 

Wenn Frau Schafroth meint, diese „Lösung“ fordere von beiden Seiten eine „tolerante Haltung“, dann übersieht sie geflissentlich, dass keine Toleranz die Nichtmoslems verpflichtet, sich von den Moslems auch noch aus den Gräbern werfen zu lassen. Dass im Gegenteil jeder letzte Funke Selbstachtung, den die Kuffars noch aufbringen könnten,  sie moralisch verpflichten müsste, sich dergleichen nicht gefallen zu lassen und dem Islamisierungsterror Widerstand entgegenzusetzen mit der gebotenen Klarheit, die im Kopf von Frau Schafroth und Frau Beeler nicht zu herrschen scheint. Die scheinen die Entfernung ihrer Totenerde auch noch für ein Entgegenkommen der Moslems zu halten, die nur etwas Unwesentliches verlangen. Da stellt sich nur noch die Frage: was suchen sie hier, wenn sich nicht willens und in der Lage sind, die Spielregeln der hiesigen Gesetze anzuerkennen.


Nun der zweite Streich:

„Da der Stadtrat seinen Lösungsvorschlag nicht ohne politischen Konsens umsetzen will, hat er unterdessen den entsprechenden Budgetposten gestrichen.“


Wer nun glaubt, der Stadtrat habe von dem Projekt Abstand genommen und suche den Konsens mit der gar nicht gefragten Bevölkerung, von deren Meinung er offensichtlich stark abweicht, irrt. Er sucht einen ganz anderen „Konsens.“ Genannt „Dialog mit allen Beteiligten.“ Wieso über ein hier geltendes Bestattungsreglement noch ein „Dialog“ gesucht werden muss mit denen, die es schlicht nicht anerkennen, möge die nächste Stadtratswahl offen legen. erläutern. Wenn die Moslems die hier geltenden Gesetze nicht anerkennen, muss  kein „Dialog“ mit ihnen  geführt werden über die Spielregeln der Demokratie, sie müssen nur angewendet werden.


Das die Entfernung der Christengebeine überhaupt noch zur Diskussion steht, bezeugt, dass der Stadtrat nicht den Konsens mit der Bevölkerung sucht, sondern mit den  Moslems, die nicht mal nach dem Tod die Integration zulassen. Das Rechtsverständnis von Frau Beeler und Frau Schafroth ist konversionsreif. Was die Bevölkerung mit Recht ablehnt – die Reaktion auf die Idee des Stadtrats gab es zu verstehen, soll nun doch per „Dialog“ durchgesetzt werden wie folgt.  


„Im Dialog mit allen Beteiligten soll eine breit akzeptierte Lösung gefunden und dem Einwohnerrat zum, Beschluss vorgelegt werden.“


Das hört sich so demokratisch an, nicht wahr. Es ist die Salamitaktik, die das Echo des Protests, der bekanntlich bereits aus breiten Kreisen der Bevölkerung kam und bei einer Abstimmung darüber zweifellos die Mehrheit hätte, auf dem Schleichweg wieder ersticken will, indem man den Konsens mit der Moslem-Minderheit sucht – und zwar klar gegen die Bevölkerungsmehrheit. Zu diesem Zweck hat man flugs hinter dem Rücken der Bevölkerung schon eine „Lösung“ eingeleitet, die den muslimischen Forderungen Genüge tut: Lösung aus islamisch.


„Wenn Sie diese Zeilen lesen, wird z.B. bereits eine Informations- und Diskussionsrunde mit einem international wirkenden islamischen Theologen stattgefunden haben, zusammen mit Vertretern des Einwohnerrats. Der Integrationskommission, der christlichen Konfessionen, der Stadtverwaltung sowie des Stadtrats.“


Das ist die Krönung dieses Stücks aus Seldwyla, nur dass der Streich nicht von den Bürgern verübt wurde, sondern von ihrer Regierung.


Während politisch umstrittene Entscheidungen, die sichtlich keine Zustimmung der Bevölkerung finden, sonst möglichst langsam durch alle Instanzen gemahlen werden, wird hier nullkommanichts ohne jede vorherige Abklärung mit der Bevölkerung, die einen massiven Protest angemeldet hat, bereits ein „Diskussionsrunde“ errichtet – und zwar aus jenen politischen und kulturellen Organen und Organisationen, die den dubiosen Entscheid des Stadtrats gegen die Bevölkerung selber zu verantworten haben oder ihm mit Sicherheit zustimmen wie die „Integrationskommission“ ... oder aber ihn schweigend gutheissen wie die christlichen Kirchen, die keinen Finger rührten für ihre eigenen Toten und Lebenden! Über die Interessen der Integrationskommission muss man wohl kein Wort verlieren. Fehlt eigentlich nur noch die Rassismuskommission, die ja gleich gegen die Bevölkerung eine Ermittlung einleiten könnte.


Recht pikant der „international wirkende islamische Theologe“, der in dem   Informationsblättchen der Stadt Liestal vorsichtshalber erst gar nicht mit Namen erscheint, nur als Experte diskret angedeutet wird.  Fürchtet Frau Schafroth, dass jemand den Herrn kennt? Ja wer ist diese grosse Autorität, die auch in Basel wirken soll, und die vom der Behörde in Baselland so diskret gebeten wurde, die einheimische  rückständige Bevölkerung Moslem-mores zu lehren? Dreimal raten.


Nein, es ist nicht >Tariq Ramadan. Auch nicht >Hani. Wer könnt’s denn sonst noch sein? Vielleicht Herr Afshar aus Zürich? Diesmal nicht. Oder wie wär’s mit Herrn Saner, dem stadtbekannten Basler Philosophen für alle Fälle, Universalexperte Fachmann für sog. Frauenfragen, für Abtreibung, für Geburt und Tod, für Wahrheit und Lüge, besonders für lügende Frauen in den Schweizer Männerhäusern,  und neuerdings wirkt er auch als national islamischer Theologe fürs Minarett in der Schweiz, von dem aus er demnächst noch besser gehört und erblickt werden kann als im Baz-Magazin. 


Nein, der Mann für Liestal ist ein Herr El Sayed Elshayed aus Ägypten, dem Heimatland der Muslimbrüder, eben jener, der auch schon als Lehrer für Islamrecht an der Uni Basel vorgesehen war.


Mal abgesehen von der Frage, ob es in irgendeinem muslimischen Land denkbar ist, dass zur „Lösung“ von Religions-Rechtsfragen christliche Theologen aus dem Westen herangezogen werden, um die dortigen Regierungen zu beraten in Sachen Umgang mit Christen - ob   man dort z.B. die Expertenmeinung eines international wirkenden christlichen Theologen wie Papst Benedikt einholen würde... , mal  abgesehen von alledem ist die Einladung dieses Herrn Elshayed als Experte für Angelegenheiten der Schweizer kantonalen Behörden in Sachen Bestattungsrecht, das für alle gilt, besonders gelungen, hat dieser Fachmann für islamisches Recht doch schon seine Ansicht zum moslemischen Religionsterror gegen die Pressefreiheit in Dänemark so richtungweisend auch für das Schweizervolk kundgetan: Die dänische Regierung (!) habe keine Bereitschaft gezeigt, den beleidigten Muslimen entgegenzukommen!


Der Herr aus dem Muslimbruderland sollte unbedingt Einsitz nehmen in der Schweizer Rassismus-Kommission. Die Ansicht, die Regierung einer westlichen Demokratie habe der Presse vorzuschreiben,  was sie schreiben und publizieren darf und was nicht, ist ERK-reif. Dänemarks Ministerpräsident Rasmussen weigerte sich zwar, dem Religionsterror Folge zu leisten und die freie Presse zu massregeln. Aber in Liestal hält eine ahnungslose  Regierungsrätin diesen schon in Wien wirkenden Herrn, dessen Kompetenz von der Al Azhar bis zur Al Bazhar in Basel reicht und dem die Spielregeln der Demokratie nicht geläufig sind, für eine Autorität, die zusammen mit den Kirchen, die bisher geschwiegen haben, und anderen Vertretern der Islamlobby unter Ausschluss der Bevölkerung den Tarif diktiert. Das Ding wird über die Köpfe der Bevölkerung hinweg gedreht, die nur noch eine Möglichkeit hat: Die Islamlobby abwählen. Wer dazu nicht in der Lage ist, verdient sie die Totenruhe nicht.

 

>ad El Shayed:  > Die Basler Al Bazhar (ergänzte Version von 2004))

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Published by Regine van Cleev
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14. März 2010 7 14 /03 /März /2010 18:18

Schariarecht an der Al Bazhar? 

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Basel November 2004  (vgl. auch > Basis Basel)

 

Die Schweizer Zeitungen wimmeln zur Zeit nur so von Männern, die den LeserInnen weismachen, was der wahre Islam bedeutet. Männerrecht und Männerinterpretationen des Männerrechts. Pastoren, Bischöfe, patriarchale Islam-Experten treten als Frauenbelehrer auf, als hätte es niemals Frauenproteste gegen das religiös verleimte und links verschleimte Männerrecht gegeben. Und in den linken Weiberreihen herrscht das Schweigen der Lämmer, wenn nicht die belämmerten Weiber gerade wieder dezidiert die Partei der Moslemmachos ergreifen.

 

Allein was man aus der Männerredaktion der islamservilen „Basler Zeitung“, ein wahres  Tummelfeld der islamfrommen Linken, so alles zu lesen bekommt, geht auf keine Kuhhaut. Nicht nur daß die BaZ auf den Knien rutscht vor Tariq Ramadan, dem  Mann, der das Frauenprügelrecht offen vertritt, der auch nichts gegen Steinigung einzuwenden hat und den das BaZ-Männerhaus als großen Denker preist (den Mann , der nicht in der Lage war, eine eine wissenschaftlich vertretbare Dissertation vorzulegen und stattdessen mithilfe von Herrn und Frau Ziegler/Deuber mit seiner islamistischen Propagandaschrift über die akademischen Hürden gehievt wurde),  - nicht genug damit, daß ein Baz-Mitarbeiter diesen Ramadan ehrfürchtig interviewte, ohne eine einzige kritische Frage zu stellen (das tat dafür die Weltwoche, als hätte sie doch noch etwas aus den nicht gedruckten Leserbriefen gelernt….), - nein, jetzt setzt  die BaZ uns auch noch Herrn Elsayed Elshayed aus Kairo vor. Der Mann hat uns gefehlt. Die Interviewerin von der BaZ stellt ein paar halbbatzig zaghafte Fragen, die nun schon jedes Kind kennt, aber sie wagt nicht nachzufragen, wenn der Mann nach den Regeln der Takiya antwortet und sie für so dumm verkauft wie die BaZ ihre Leser. Schliesslich ist die Redaktion (rein männlich) sich klammheimlich einig über das Faustrecht des Mannes, das der Denker Ramadan so unverblümt vertritt. 

 

Es scheint der Redaktion sehr zu gefallen; weniger gefällt ihr dafür das entlarvende Interview, das die Weltwoche mit dem Al Banna-Enkel führte.

 

Man muss also nicht mehr Herrn Ramadan fragen, was denn von den koranischen Anweisungen zum Frauenprügeln zu halten sei, die dem Sexisten Ziegler ganz besonders einzuleuchten scheinen (eine links-islamische Männerkumpelei, der auch die Bundesgouvernante Calmy-Rey als Dritte im Bunde sich zugesellt, eine SP-Frau, der noch nie etwas zur islamischen Frauenversklavung eingefallen ist, auch nicht zur Frauenverschleierung, die ihr SP-Kollege im Bunderat, Leuenberger, als ein weiterer Spezialist für den Schutz moslemischer Männer vor dem Anblick von Frauenhaar, verteidigt, - im linken Neusprech, nach welchem das Zeichen der Geschlechtsapartheid ein Frauenrecht ist.)

Demnächst also können Frauen sich direkt von der Al B´Azhar in Basel über die Scharia belehren lassen. Denn die Universität Basel ist dabei, die Einrichtung eines Lehrstuhls zur Imam-Ausbildung inklusive Ausbildung in Scharia-Recht zu sondieren.

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Al Bazhar 25.11.2004

 

Basel sondiert bereits die Einrichtung eines Lehrstuhls zur Imam-Ausbildung inklusive Ausbildung in Scharia-Recht.

Die Sondierungsgespräche werden mit dem Leiter der religionspädagogischen Akademie Wien geführt (die mit staatlichen Geldern finanziert wird), jenem Herrn, der auch in Kairo Islamrecht lehrt, einem gewissen Elsayed Elshayed.

Die akademische Freiheit müsse gewahrt werden, meint Rektor Gäbler von der Uni Basel dazu. Die Frage ist wohl, w e s s e n Freiheit noch gewahrt wird, wenn an der Uni die Scharia gelehrt wird. Die Herrenrechte dürften dann immer freier werden.

Elsayed Elshayed ist noch auf der Suche nach Geldgebern, lesen wir. Die werden sich alsbald finden. Auch das islamische Zentrum Genf hatte nicht die geringsten Schwierigkeiten mit seinen arabischen Geldgebern. Ebensowenig wie das islamische Zentrum Basel, das Anfang der 80er an der Friedensgasse errichtet wurde und von der Stadt nie näher nach seinen Geldgebern und Vorhaben befragt wurde. Sein radikaler Ableger ist die Arrahma-Moschee an der Elsässerstrasse Basel, die sich ebenfalls nicht in die Karten schauen lässt.

Denn kürzlich sind dort ein paar gutgläubige islamfromme Journalisten von der BaZ erschienen, die noch nie etwas vom Islam und seinen Stützpunkten und seinen Vorhaben in der Schweiz gehört hatten. Sie kamen von derselben BaZ, die anfangs 1980, als das islamische Zentrum an der Friedensgasse errichtet wurde mit obskuren Mitteln, alle kritischen Leserbriefe zensuriert, unterschlug und sich stattdessen mokierte über den damals noch seltenen Protest aus der Bevölkerung, die nach dem Zweck dieses Zentrums fragte.

 

Eine BaZ-Redaktorin antwortete damals auf die kritischen, nicht gedruckten Leserbriefe, die uns bekannt sind, höhnisch: die „Authochthonen“ hätten wohl Angst vor dem Kopftuch etc., womit sie schon damals die Sottisen von Bundesrat Leuenberger vorwegnahm, der ebenfalls den Protest gegen den Kopftuchterror als eine Art Paranoia von Unzurechnungsfähigen behandelte, als diffuse Ängste, wie das Verschleierungsvokabular aus der Kritikabwehr heist, und damit seine Ignoranz in Sachen Islamisierung offenbarte. Mit Erklärungen wie der,  die Bevölkerung hätte Ängste vor Naturkatastrophen, vor der Zukunft, vor dem Fremden, so auch vor dem Islam, legte er nicht nur seine Unkenntnis des Islam an den Tag, sondern auch eine seltsame Einschätzung der Bevölkerung, die längst besser orientiert ist als der Bundesrat über das, was sie vom Islam zu erwarten hat. Es geht nicht um Ängste vor Unbekanntem, sondern um den politischen Protest gegen etwas inzwischen Bestbekanntes, nämlich die links-islamische Allianz, die keine Kritik an den gar nicht unbekannten Folgen der Zuwanderungspolitik duldet.  

 

Und nun, über zwanzig Jahre später, stellt die BaZ, die nichts vom islamischen Zentrum in Basel wissen wollte, verdutzt fest, dass es einen radikalen Ableger an der Elsässerstrasse hat und man dort die wohlmeinenden Baz-Menschen nicht mal empfangen will bzw. ihnen nichts mitteilen wollte über sich! Was für eine treuherzige Vorstellung müssen diese vom Ort ihrer Visite gehabt haben. Nach zwanzig Jahren des gezielt  beabsichtigten Ausblendens der Interessen der Bevölkerung, die mit den Folgen der moslemischen Zuwanderung ganz anders konfrontiert ist als die darüber hoch erhabene BaZ-Redaktion, dürfte dieser eigentlich langsam dämmern, was schon die Spatzen von den Dächern pfeifen und was die BaZ bisher hartnäckig ignoriert. Vielleicht verhilft der rasante Leserschwund diesem Blatt mit der Zeit zu der Einsicht, dass die dort übliche Leserbeschimpfung und Verunglimpfung aller vom linken Meinungskartell abweichenden Meinungen als „Unrat im Kopf“ oder „Strasse“ (!) nicht mehr dienlich ist...  

 

Der Lehrstuhl in Basel soll nun von einer Stiftung getragen werden, lesen wir in der BaZ vom 24.11.04, in deren Stiftungsrat Vertreter der Stadt Basel, der evangelischen und katholische Glaubensgemeinschaften, Professoren des Instituts sowie Geldgeber Einsitz nehmen.

Da sind sie ja alle beieinander, unsere Mullahs, die die Frauen wieder Mores lehren werden. Die BaZ hat dazu noch einen Einfall:

Ein heisses Eisen dürfte der Unterricht des islamischen Rechts, der Scharia, werden. Denn Imame sind nicht nur Religions-, sondern auch Rechtsgelehrte.

Wer hätte das gedacht. Die BaZ hat also schon etwas von der Scharia gehört! Die Frage des islamischen Rechts soll also ein heisses Eisen sein. Seit wann denn das?

Die Religion selbst, zu der das islamische Recht als ihr Kernbestand gehört, soll wohl keines sein? Das ist wirklich gut. So als plane man die Errichtung eines Lehrstuhl für Nationalsozialismus, um dann zu entdecken, dass die Judenverfolgung aber ein heisses Eisen sei.

Ja was macht man nun mit den Vorschriften der Scharia zum Handabhacken, Fussabhacken, Kopfabhacken, Steinigen, mit genauer Anweisung für die Grösse der Steine, Auspeitschen und Ermorden von Abtrünnigen? Wie möchte mann denn diese Vorschriften der Schariaschulen interpretieren, sodass die Nichtmoslems im Stiftungsrat es auch goutieren?  Vielleicht erklärt das Herr Elsayed mal der Baz? Hier ist er:

“Zu einer Imam-Ausbildung gehört das islamische Recht“.

 

Da hat er ja recht. Und was das islamische Recht ist, darüber könnte die BaZ-Redaktion sich durchaus orientieren. Aber wenn man keine kritischen Islamkenner  kennt auf der Redaktion und stattdessen Islamisten wie Muslimbruder Ramadan als Autorität anerkennt, dann geht die Information nicht über die Islampropaganda hinaus, wie auch der Tages-Anzeiger sie betreibt mit Apologeten als „Experten“, wie  Navid Kermani, dem Gatten von Katajun Amirpur, die auch im Fernsehen verkündet, dass die Scharia gar nicht als verbindliches Regelwerk existiert, sondern von den Scharia-Rechtsgelehrten von Fall zu Fall frei  ausgelegt werden könne. (vrgl. auch >Henryk M. Broder: „Humanes Hängen“, zu K. Amirpurs Artikel in der Süddeutschen über die Hinrichtung von Teenagern im Iran: http://www.henryk-broder.de/html/tb_haengen.html) Aber die BaZ denkt gar nicht daran, kritische Fragen zur Scharia zu stellen.

 

Hier soll also Islamrecht mit Staatsgeldern gelehrt werden. Statt endlich ü b e r das islamische Recht kritisch zu informieren, will man es von Moslems lehren lassen.  Statt wissenschaftlich zu orientieren, sollen die Apologeten finanziert werden und die noch nicht islamisierten Frauen hätten auch noch Steuern zu zahlen für die Ausbildung von Moslems im Religionsterror der Scharia gegen Frauen. Welche Scharia soll denn das sein, in der Frauen keine Untermenschen sind? Die BaZ referiert nun Elsayed unkommentiert wie folgt:

 

So sei etwa die Steinigung ehebrecherischer Frauen eine Praxis vergangener Zeiten.

 

Hier haben wir es mit einem Argumentationsvariante der Apologie zu tun, die die bis heute nach islamischem Recht praktizierten Barbareien entweder als „nicht islamisch“ oder „vorislamisch“ abstreitet, bzw. als „längst vergangen“, wie hier vorliegend, oder „nur noch in entlegenen Gegenden  vorkommend“ (Version Khatami über Steigungen im Iran, die aber der Gerichtshof von Teheran zentral zu bewilligen hat, mit welcher Frage aber Khatami von keinem linken Völkerrechts-experten wie Roger de Weck belästigt wurde)

Auch die BaZ hütet sich untertänigst, Herrn Elshayed zu fragen, wieso die Praxis „längst vergangener Zeiten“ denn immer noch geltendes Recht ist in islamischen Ländern. Je dümmer sie sich stellt, desto dreister wird der islamische Rechtsvertreter. Zur  Steinigungspraxis längst vergangener Zeit erklärt er: 

 

„Im Koran steht nichts davon“. Aber nach islamischem Recht wird die Steinigung bis heute vollstreckt, gemäss den Worten und Taten des Propheten, der selber an Steinigungen teilnahm. Das fällt der Frau, die das Männerhaus der BaZ für das Interview mit dem Schariarechtsagenten ausgesucht hat, nicht weiter auf, weil auch die Redaktion nicht wissen will, wieviel Unrat in den Köpfen der Islamisten steckt, die das Arsenal des Islam gegen Frauen  mobilisieren. Frauen, die mann als Täter und Richter in einer Person verprügeln und züchtigen darf, vergewaltigen und einsperren bis zum Tod, legal nach Koran, wenn sie dem Mann nicht gehorchen. Herr Elsayed ist darüber bestens orientiert, und er hat rasch erkannt, dass die BaZ-Frau nichts von alledem weiss oder wissen will, weil islamkritische Fragen nicht vorgesehen sind bei der BaZ-Redaktion, für die der Schariagelehrte eine Autorität ist wie auch Tariq Ramadan.

 

„Zeitgemäss interpretiert“ gebe es „keine Probleme mit der Scharia“, meint der Mullah von Wien, der jetzt die Ausbildung der Basler Frauenbevormunder organisieren soll. Die Scharia  lässt sich gut „in die westliche Rechtsprechung integrieren“ - O-Ton Elsayed.

Hier spätestens hätte der BaZ-Lisa einfallen müssen, dass die Scharia eine einzige schwere Menschenrechtsverletzung von Frauen ist, dass nicht nur die barbarischen Hududstrafen allen Menschenrechten Hohn sprechen, sondern dass das Eherecht der Scharia totale Frauenentrechtung ist, mit deren Verbreitung in der Schweiz  das Land weit hinter das frühere Eherecht, das der Türkei als „fortschrittliches“ Modell diente und das erst  1986 reformiert wurde, zurückfallen würden. In Österreich, wo Herr Elsayed schon wirkt, wird die Scharia bereits im Eherecht praktiziert, weil den Moslemmachos die staatlichen Gerichte zu „frauenlastig“ sind, wie in Österreich, wo bereits doppeltes Recht gilt.  (>Du glückliches ÖSTERREICH)

 

Man hätte den Rosstäuscher fragen könne, was denn so störend sei am hiesigen Recht, dass es nicht genüge für die moslemischen Frauen, die der Scharia unterworfen werden sollen? Oder ob die Scharia etwa nicht für die Muslimas verbindlich sein soll?

 

Wozu soll sie dann in Basel gelehrt werden? Schariakritik ist ja wohl kaum gemeint.

Das Männerhaus der BaZ hat an solchen Fragen kein Interesse, drum schickt er seine Lisa aus, die nur die Fragen stellt, die das Männerhaus auch hören will. Oder hat sie die richtigen Fragen gestellt und das Männerhaus hat sie dann zensuriert? Dieselbe BaZ, die den Islamisten und Frauenprügelpropagandisten Ramadan ehrfürchtig als grossen Denker beweihräuchert und für Ayaan Hirsi Ali nur süffisante Sottisen übrig hatte (als eine Frau, die mit der Islamkritik nun „ihr Thema gefunden“ habe - so als hätte sie Genitalverstümmelung und Zwangsheirat mangels anderer Themen sich ausgesucht und als sei der politische und lebensgefährliche Widerstand gegen den islamischen Religionsterror eine Art Hobby von Hirsi Ali, mit dem sie sich wichtig macht - dieses Blatt toleriert keine kritischen

Fragen an die Adresse der Muslimbrüder aus Ägypten.

 

Sollte kein passender Dozent gefunden werden, könnte der perfekt Deutsch sprechend Elshayed, wie es heisst,  sich vorstellen, vorübergehend selber an der Uni Basel islamisches Recht zu lehren. An Referenzen mangelt es ihm nicht. Derzeit ist er daran, einen Lehrgang für islamisches Recht an der Universität von Osnabrück aufzubauen, wie die BaZ schreibt.

Woran man wieder sieht, wozu die perfekte Beherrschung der deutschen Sprache bei den Islamagenten führt. Da kann die Scharia halt auf deutsch gelehrt werden. Und wehe allen die sich noch dagegen wehren. Die Volksverdummung schreitet rapide voran. Die Steinigung, von der Herr Elshayed meint, davon stünde nichts im Koran, ist im islamisch Religionsrecht mit genauen Anleitungen über die Art der Steine, die mann dazu braucht, vorgeschrieben, eben in jenem Recht, das hier gelehrt werden soll, damit das angeblich Vergangene neu aufgefrischt wird und die schönsten Bräuche aus der Welt des Islam dem Westen nicht verloren gehen. 

 

Gefragt nach der Scharia, antwortet der professionelle Takiya-spezialist mit dem Koran. Dessen Vorschriften für Frauen bzw. gegen Frauen freilich die Grundlage der Scharia sind, mit deren Strafrecht das koranisch vorgeschriebene Gewaltrecht gegen Frauen vervollständigt wird.

 

Das islamische Recht ist das einzige der Welt, dass die Barbareien aus vergangenen Zeiten weiterhin lehrt und praktiziert, so wie es von den Anfängen des Islam an bis in die Gegenwart verbrochen wird an Frauen, nicht nur in muslimischen Ländern. Erst kürzlich wurde noch eine junge Frau gesteinigt in Frankreich, zwar noch illegal, - aber wenn wir dann genügend Scharia-Schulen in Europa haben, wird das schon noch legal werden. Dann ist Schluss mit dem Ramadan-Moratorium.

 

Anm. 16. Nov. 2006: Der holländische Justizminister und der Innenminister von Nordrhein-Westfalen haben die Scharia schon als Korrektur und Ersatz für das noch geltende Recht ins Auge gefasst! Das Innenministerium von Nordrhein-Westfalen klärt auf und teilt mit, dass die Scharia als solche nicht verfassungsfeindlich ist! http://www.im.nrw.de/sch/595.htm#

 

Was eine Scharia als solche ohne Eherecht und ohne Strafrecht, mit der das Eherecht der Scharia an Frauen, die ihm nicht gehorchen, vollstreckt wird, sein soll, teilt das Innenministerium von NRW leider nicht mit.

 

Auch in der Schweiz passt die Scharia, wie wir vernehmen, bestens ins dort noch geltende Recht. Was die BaZ mit keinem Wort interpretiert. Denn was heisst das, die Scharia liesse sich gut in die westliche Rechtsprechung integrieren“?.

 

Wenn die Scharia kompatibel sein soll mit dem geltenden Recht, dann werden die Menschenrechte, vorab die der Frauen, daraus eliminiert, nichts anderes strebt der Mann an, wenn er Scharia lehrt. Auch die Schweizer  Linke schützt die islamische Geschlechts-apartheid, beispielhaft für die linke Islamfrömmigkeit trat Bundesrat Moritz Leuenberger gegen ein Kopftuchverbot an staatlichen Schulen auf und stellte die Gegner der Geschlechts-apartheid als so einfältig dar, wie er selber sein muss, wenn er die üblichen dümmlichen Unterstellungen von den „Ängsten“, die „in der Bevölkerung“ vorhanden seien, auftischt. Leuenbergers Hasenherzigkeit gegenüber dem Islam ist von keinerlei Kenntnissen dieses religionstotalitären Systems und seines Programms im dar Al Harb getrübt. Von linker Seite werden dem Basler Uni-Projekt keine Steine in der Weg zur Scharia gelegt. 

 

Die Uni selbst macht die Einrichtung des Lehrstuhls für Scharia nicht von den Inhalten dieses islamofaschistischen Rechts abhängig, sondern vom Geldgeber. Der wird sich locker finden lassen unter soviel Männerreligionskumpanei auf dem
Rücken der Frauen.

Im
Sonntags-Blick erfahren wir etwas mehr über den Mann  aus Kairo, der die Uni Basel zu einer Art Ableger der Al Azhar umbauen möchte. Der umtriebige Herr ist auch neben seiner Professur an der islamischen Hochschule von Kairo Leiter der Religionspädagogischen Akademie Wien (Irpa).

Der Sonntags-Blick fragt nun Herrn Elshayed nach dem unbekannten Spender, der das Basler Prokjekt finanzieren wollte. (Vielleicht aus derselben Quelle wie das Islamische Zentrum Genf und das von Basel?). Aber Elsayed will „Vorbehalte“ gehabt haben, denn Herr Elshayed ist ein ehrenwerter Mann:

Der Geldgeber habe
einen bestimmten politischen Einfluss wahrnehmen wollen, lesen wir.

Wirklich? Wie kommt Herr El Sayed denn an solche guten Bekannten? Vielleicht meinte der Geldgeber eben jenen Einfluss, den Herr Elsayed nehmen wollte, und den er nun mit dem zu diesem Zweck vorgeschobenen angeblichen Geldgeber, den der Ehrenmann selbstverständlich ablehnt, dergestalt kaschiert, als wolle er selber keinerlei politischen Einfluss nehmen. Aber welchen Islam gibt es denn, der nicht den politischen Einfluss nehmen will, aus dem er besteht? Herr Elsayed schmückt seine Redlichkeit noch weiter aus:

“Spender dürfen keine politischen und dogmatischen Überzeugungen in das Projekt fliessen lassen.“

Ist’s die Möglichkeit! Der Mann macht direkt neugierig. Den Spender müsste man kennenlernen, der einen Lehrstuhl für Scharia an der Uni Basel einrichten will, aber keine politischen Überzeugungen einfliessen lässt. D.h. der Spender müsste die Ausbildung in Scharia an der Uni Basel so finanzieren, dass er nichts von der Scharia  mitbekommt, deren Propaganda er finanziert.  Oder wie kann man eine Ausbildung in Faschismus finanzieren lassen von Leuten ohne politischen Absichten?

SB: Der Geldgeber war Ihnen zu radikal?

El: Genau.
Ich werde Ihnen aber nicht sagen, wer es war. Nur so viel: Ich hatte meine Befürchtungen aufgrund früherer Erfahrungen bei einer ähnlichen Initiative in Deutschland.

Ja was ein Ehrenmann wie Kanzler Kohl ist, der nennt auch seinen Spender nicht. Elsayed hat so seine Erfahrungen aus Deutschland. Und genau die führen ihn zum Projekt von Basel, denn die Erfahrungen zahlen sich aus. Ein Glücksfall wie dieser für die akademische Welt kommt nicht allein.

SZ Warum braucht es einen Lehrstuhl für Imame in der Schweiz?

El Sayed: Imame, die in Europa arbeiten wollen, müssen hier leben.

Also wer will, der muss? Und wieso müssen die denn hier arbeiten? Wieso  müssen sie Europa mit der Scharia bearbeiten? Der Sonntags-Blick fragt das aber nicht.

 

Der Lehrstuhl soll von einer Stiftung getragen werden, die bei der Einstellung von Professoren ein Vetorecht hat.

Na wunderbar. Fragt sich nur, von wem diese Stiftung besetzt wird. Von den oben genannten katholischen Frauenbevormundern zusammen mit den Evangelenfundis? Vielleicht mit Leuten wie Pfarrer Schatz? (Anm. Nov. 06. Der inzwischen in Bern ins Leben gerufene „>Rat der Religionen“ – eine reiner Männerrat, weiss da sicher Rat, wie man das Ding gemeinsam mit den Moslemmännern gegen die Frauen dreht.)

Dann kommt noch die Routinefrage nach der Scharia, auf die auch der Sonntagsblick dem gerissenen Al-Azhar-Professor  die Antwort förmlich in den Mund legt mit der einheimischen Ahnungslosigkeit, die auf Sätze wie „Davon steht im Koran nichts“ nicht mal nachhakt und fragt, wieso denn heute noch gesteinigt wird und zwar mit voller Billigung der al Azhar. Von der auch eine Fatwa zur Genitalverstümmelung stammt, die auch diesen „alten Brauch“ für die Praxis in der Gegenwart rechtfertigt (In Ägypten, wo Herr el Sayed herkommt, sind ca 90% der Frauen genitalverstümmelt). Wozu der Professor von der Al Azhar wohl sagen würde:  davon steht im Koran nichts. (Anm. 2010: Die Verurteilung der barbarischen Verstümmelung in Agypten durch al-Azhar-Gelehrte ist jüngeren Datums. Ein religiöse Verurteilung der Zwangsheiraten und Kinderheiraten mit ebenfalls grauenhaften Verstümmelungsfolgen nach den zu frühen Geburten der Kinder ist in der islamischen Welt nicht bekannt.)

Es gibt eine Fatwa der Al Azhar, die die angeblich so unislamische Frauen-verstümmelung als ur-islamisch bezeichnete und rechtfertigte. Aber es gibt nirgendwo eine nicht-moslemische offizielle juristische Verteidigung dieser Barbarei, selbst wo sie von Nicht-Moslems verübt wird. Offenbar werden an der Azhar auch Dinge gelehrt, die von den Schariavertretern bis auf den heutigen Tag in aller Muslimwelt nicht angefochten werden. Dass in Österreich bereits das islamische Ehrecht anerkennt wird, wider demokratisches Recht, ist für die BaZ kein Thema. Es betrifft ja auch nur Frauen.  

In Luzern zeichnet sich schon eine Debatte über den Standort der Imam-Ausbildung ab, schreibt der Sonntagsblick.

 

Neben der Uni käme auch die Pädagogische Hochschule Zentralschweiz in Frage. Wir sprechen noch von einer Vision, stellt Guido Baumann klar, Mitglied einer informellen Arbeitsgruppe.

Wessen VISION soll denn das sein?

 

SB: Während sich die Unis offen geben, zeigt ein Beispiel aus Wohlen (Aargau), wie weit der Widerstand gegen Muslime gehen kann. Dort wird der Bau eines islamischen Gebetshauses von der Anwohnerschaft seit über zwei Jahren massiv bekämpft.

 

Ein Lichtblick in dieser visionären Wüstenlandschaft des Swisslam. Die Eliten geben sich offen gegenüber der Scharia! Nur die für dumm verkaufte Bevölkerung will scheint´s nicht so wie der Mullah will.

Und obwohl die Wohlener Bevölkerung doch überwiegend katholisch ist (das Freiamt ist tiefschwarz, dort hatte noch vor gar nicht so langer Zeit ein einsamer liberaler Redaktor keine Chance gegen das klerikal konzertierte Mobbing und verlor seinen Job auf Intervention von Pfarrer Notter (Das Wort zum Sonntag) gegen liberale Meinungen zur Fristenlösung), will sie auch nicht so wie die Schweizer Bischofskonferenz will. Denn beide Landeskirchen unterstützen die Iamamausbildung an den Schweizer Universitäten.

Der Weihbischof von Chur, Peter Henrici, erklärte im Blick vom 23. November 04, warum: Es würden immer wieder Imame aus dem Ausland eingeflogen, und das seien solche, die den Koran radikal auslegten. Der Weihbischof will sagen, sie legen den Koran so aus, wie orthodoxe Muslime ihn auslegen müssen, nämlich wörtlich als das unveränderbare Wort Gottes, das noch alle Reformversuche im Islam überlebt hat – anders als seine Reformer...

Auf den Einwand, dass viele Schweizer den Islam mit radikalem Gedankegut gleichsetzten, meint Bischof Henrici, das sei völlig falsch. Dann verstehen aber sehr viele Muslime den Koran völlig falsch, oder sehn wir das nicht richtig?

Das heisst, der Bischof kennt das radikale Gedankengut des Koran entweder nicht, kennt weder die Worte noch die Taten des Propheten, oder er kennt auch die Bibel nicht, mit der er den Koran als gleichberechtigt behandelt wissen will. Er hält  Europa wohl schon für ein islamisiertes Gebiet und er findet das gut so.

 

Vielleicht kennt er aber  doch den Koran und sogar die Scharia und weiss, mit wem sich die Geronten seiner Klerikerkaste verbrüdern müssen, um das  theologische Greisenblut mit den Energien der jugendlichen Gotteskrieger  aufzufrischen, deren  „Glaubensstärke“ nicht nur von >Bischof Koch bewundert wird, sondern von deren Gewaltpotential sich auch die Linke angezogen fühlt, die von der totalitären Frauenkontrollmacht der Jungmännerhorden fasziniert ist und den Widerstand dagegen als „rassistisch“ diffamiert. Weil für sie seit jeher gilt: totalitär is beautiful.

 

Henrici: Die Islamisierung Europas (ist) eine Realität.

Ein Hirtenwort, das einiges zur Klärung der Dinge beitragen dürfte, die bei den Visionären rund um die Al Bazhar noch nicht so deutlich ausgesprochen werden.
Der christliche Hirte also erkennt die Islamisierung Europas an, die zwar in vollem Gange ist, aber noch ist das voll durch-islamisierte Europa keine Realität. Nur: den real existierenden Islam scheint er nicht zu kennen oder aber sehr zu schätzen: Auf die Feststellung, dass die Imame, die die Steinigung von Frauen rechtfertigen, sich auf den Koran beziehen, antwortet der Weihbischof:


„Das ist der Dummheit der Prediger zuzuschreiben, die meinen, gerade diese Seite des islamischen Gewohnheitsrechts müsse in der Schweiz verkündet werden. Dumme Prediger gibt es auch in den christlichen Kirchen.“

Es scheint dort vor allem dumme Bischöfe zu geben. Worauf basiert das angeblich nicht islamische Gewohnheitsrecht wenn nicht auf den Worten und Taten des Propheten, dessen im Koran festgeschriebene Gewohnheitsautorität der Bischof nicht antastet. Auch die Gewohnheiten der frommen Gewohnheitsverbrecher, die nach dem Vorbild des Propheten seine Kritiker schlachten und Frauen zwangsverheiraten, prügeln und vergewaltigen dürfen nach Koran, sind zu dumm, um ernst genommen zu werden?
Die Steinigung nach Scharia ist für diesen Schlaumeier kein Verbrechen, das nach dem islamischen Recht vorgeschrieben ist und praktiziert wird, auch die Propaganda dieses Rechts ist für den Apologeten auch keine Aufforderung zu Verbrechen gegen Frauen, kein Rechtsbruch; allenfalls ist deren Rechtfertigung durch die Scharia, nach der sie exekutiert werden, für den Mann aus der katholischen Frauenverteufelungsschule nichts weiter als eine Dummheit. Die Scharia eine Dummheit? Oder will er vielleicht sagen, die Steinigungen nach Scharia haben nichts mit der Scharia zu tun? So wie El Sayed nur Praktiken aus längst vergangenen Zeiten kennt, die  nichts mit dem Recht zu tun haben, das sie vorschreibt und das er – notfalls stellvertretend für den kommenden Mufti – in Basel zu lehren gedenkt? Damit auch das Schweizer Recht nicht zu „frauenlastig“ wird, wie in Östereich, wo bereits doppeltes recht gilt für staatliche und Imam-Scheidungen. Es gibt auch Leute, die den Holocaust als eine Dummheit der
Nazis bezeichnen. Sie sterben nicht aus.

Das Gefasel aus Basel bildet zusammen mit dem Hirtenwort aus Chur und dem Kairoer Dritten Mann in Wien einen makabren Männerchor, der die Einführung der Scharia probt in einer konzertierten Aktion aus Al Azhar, Alma Mater und
Allahfrommen Kirchenmännern. 


**************************

In einem anderen Artikel betr. Islamrecht werweisst die BaZ:

Ist Toleranz richtig, wenn ein muslimischer Vater eine heilpädagogische Schule verweigert? (BaZ 4.12.04)

Die Intoleranz des Vaters gegenüber der Tochter, die bereits die Form eines Rechtsverstosses annimmt, wird von der BaZ gar nicht wahrgenommen als solche. Es geht hier aber um eindeutige Verstösse gegen das geltende Recht, die mit Toleranz kaschiert werden. Ebenso wie bei den moslemischen Zwangsverheiratungen könnte man dem Mann sehr wohl und sehr schnell klarmachen, was geht und was nicht geht nach geltendem Recht, man müsste es nur anwenden gegen die Väter, die den Töchtern den Unterricht verbieten, ihnen die Ausbildung verweigern, sie zwangsverheiraten etc., und bei Nichtbefolgung der hiesigen Rechtsordnung müsste man denen, die sie nicht anzuerkennen gewillt sind, nur die Ausweisung in Aussicht stellen, damit sie sie sehr schnell begriffen, auch ohne Sprachkenntnisse, welches Recht hier zu gelten hat und welches nicht.

 

Es geht nämlich nicht so sehr darum, dass man warten muss, bis der letzte Moslemmacho und seine eingesperrte Frau auch die Landessprache gelernt haben, es ginge vielmehr darum, dass die einheimische Justiz das geltende Gesetz lernt. Zu diesem Zweck müssten die Richter - das gilt auch für die deutschen  - Kurse in Rechtskunde belegen, bis sie kapiert haben, dass die Übergriffe moslemischen Männer auf die Frauenrechte kriminell sind, dass Freiheitsberaubung ein Verbrechen ist, dass Zwangsverheiratung wie jede Serienvergewaltigung bestraft gehört. Bisher wurde noch nie ein Fall dieser als „Ehe“ legalisierten Serienvergewaltigung im Moslemmilieu bestraft. Weder in Deutschland noch in der Schweiz, wo dieses Verbrechen offiziell nicht existiert, das von seien linken Komplizen gedeckt wird.  

 

Von dem Besuch solcher Pflichtkurse müsste die weitere Arbeitserlaubnis der Richter im Amt abhängig gemacht werden. In einem Einführungskurs wäre ihnen beizubringen, dass auch Frauen moslemischer Männer Menschen sind und  Menschenrechte haben.

Bei allzu zu grossen Lernschwierigkeiten müsste diesem Justizpersonal der Lohn gekürzte werden. Je besser unsere Justiz das geltende Recht begreift, desto schneller begreifen unsere ausländischen Mitbürger es.

 

Auch die Streichung von Sozialleistungen für asoziale Väter würde den Lernprozess erheblich beschleunigen. Fraueneinsperrer sind auszuweisen und auszusperren aus dem Land, in dem die Frauen vor ihnen Asyl suchen müssen. Asylgesuche von Männern, die ihre Frauen foltern, sind grundsätzlich abzulehnen oder rückgängig zu machen. Kein Asyl für Frauenfolterer.

Wir brauchen keine Al Bazhar, die Kenntnis des geltenden Rechts genügt.

*********************

El Sayed E Shayed wird auch schon in Baselland benötigt, er ist als Experte für die >Christenreine Erde gefragt, das die Kantonsregierung sich nicht mehr traut, das heimische Recht anzuwenden. siehe >Mufti lehrt die Schweizer Moslemmores


 

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24. Februar 2010 3 24 /02 /Februar /2010 09:26

Sami Alrabaa:

Veiled Atrocities 

Wahre Geschichten aus Saudi-Arabien

Soeben erschienen Februar 2010

Prometheus Books

Current Events /Islamic Studies

alrabaa sami smaller

Sami Alrabaa
 
A deaf-mute woman waiting for her brother to pick her up in front of shop window is arrested by two members of the Saudi “morality police” (mutawas) on suspicion of prostitution. They report their allegation to the governor of Riyadh, who accepts it without question and passes sentence. The next Friday she is stoned to death in public.     

      A German woman married to a Saudi man makes the mistake of taking a taxi downtown without a male escort. For her “crime” she is arrested, raped, and thrown into prison. Later her German-Saudi baby son is taken away and she is deported to Cyprus without passport and money.
        A Syrian truck driver is accused of stealing the truck he is driving. As a consequence, both of his hands are amputated.

Are these incredible but true incidents merely aberrations, the result of a few power-crazed officials acting outrageously outside the reach of a generally law-abiding society?
Unfortunately, they are all too common in the theocratic police state that is contemporary Saudi Arabia. As author Sami Alrabaa vividly recounts in this shocking expose, in the wealthy Saudi oil kingdom there is no such thing as secular law or modern courts. Instead, Saudi princes create the laws, based on Sharia, Islamic law derived from the Koran and Hadith, and the muttawas act as judges, enforcers, and executioners.       

             Alrabaa lived and worked in Saudi Arabia for many years. A fluent speaker of Arabic, he was told about the many appalling incidents reported in this book by victims and their friends and relatives. He cross-checked all the accounts here given through multiple interviews. Amazingly, in some cases, the actual victimizers themselves openly, often with condescending and smug contempt, corroborated the events.
           This revealing portrait of intolerance and social oppression presents an image that foreign reporters never see in the carefully controlled Saudi kingdom.

           
Sami Alrabaa is a professor of anthropology and sociology at a German university. For five years he worked in Saudi Arabia at King Saud University as the deputy chair of the Department of European Languages and Translation.
 
265 pages ·  ISBN 978-1-61614-159-2· Paperback: $19 · World Rights

 

 

Alrabaa gives the forgotten victims of the Saudi Arabian torture regime a face and a voice that deserves to be heard. He ist wll cquainted with the exact wording of the hate message of Western societies and knows the way facts tend to be played down by the media which would rather support the apologiosts an euophemists of the sharia than take a stand  against the terror of this theocrcy. Gunild Feigenwinter
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19. Februar 2010 5 19 /02 /Februar /2010 21:38

Blick zurück im Zorn auf die Schweiz 2006

Troja brennt und Kassandra wird verbrannt

Kommentar der Sichel 2006 zum Mobbing gegen Fallaci
 

 

Kassandra zündelt wieder“  - so war eine Rezension der „Kraft der Vernunft“ von Oriana Fallaci in der Neuen Zürcher Zeitung (NZZ) überschrieben, verfasst von einem jener Religionswächter, die das Autodafé gegen die KritikerInnen der „Religion des Friedens und der Toleranz“ anheizen. Ermächtigt durch den sog.  „Antirassismus“-Artikel, mit dem das linke Meinungsmachtkartell den Widerstand gegen den islamischen Religionsterror zum Schweigen bringt und der Islamofaschismus sich auch im Westen seiner Gegner entledigt, die er in seinen Herkunftsländern tödlich verfolgt.  Es ist die Strafnorm gegen "Rassismus", die  die Religion als Rasse behandelt und im Namen der „Religionsfreiheit“ den  Terror gegen Ungläubige legitimiert;   die  Kritik am Islam zu unterbinden sucht, während Kritik am Christentum als Bußübung gegenüber der Religion des Dschihad legitim ist.  Es ist jener ominöse  Artike des StGB, mit dem die Anzeige eines Grünen Anwalts gegen einen Zürcher Juden begründet wurde, weil er gegen den antiisraelischen arabischen Terror protestiert hatte.

Im Namen des Schweizer „Antirassismus“-Artikels also wurde von denselben linksgrünen Kreisen die Auslieferung der alten Dame des antifaschistischen Widerstands von Italien in die Schweiz beantragt!  Von jenen Linksfaschisten, die zu gerne die israelische Regierung vor ein Gericht in Belgien bringen würden, aber niemals die Herren Arafat oder Pot Pol selig irgendeines Verbrechens beschuldigen.

Die Barbarei des Islamofaschismus und seiner Komplizen in der Schweiz hat ein Gesicht. Es ist das Gesicht der Brüder Ramadan aus der Islamistenzentrale in Genf, wo den Schariavertretern und Befürwortern von Frauenprügel nach Koran und Steinigung ein ungestörter Wirkungskreis über Saudi-Arabien hinaus zur Verfügung steht.  Aus dem Umkreis ihrer linken Gesinnungs-genossen und Kollaborateure kommt auch die Anzeige gegen Orana Fallaci, die von den servilen islamophilen Medienherren (Ausnahme: Frank A. Meyer im Sonntagsblick, wo er den Islam als den Humus des islamistischen Terrors klar und deutlich immer wieder benennt) ganz diskret verschwiegen wird.  Dafür wird die diffamierte Journalistin von der „seriösen“ NZZ zur Hexenjagd freigeben. Es zündelt.

Die deutsche Parallele zu diesem unsäglichen Affront gegen eine  Stimme des freien Geistes in Europa war die wüste Attacke gegen die von einer Todesfatwa bedrohte Exilantin und Atheistin Taslima Nasreen von seiten des  deutschen Journalisten Burkhard Müller-Ullrich, der die islam-verfolgte Exilantin übel anpöbelte mit Behauptungen wie der, sie werde gar nicht verfolgt, sondern mache sich nur wichtig. Flucht aus der Heimat und ein Leben im Exil unter neuer Identität aus Wichtigtuerei?

Es sind die Watchdogs des neuen Religionstotalitarismus, die wie die unselige unsägliche Ajatollahverehrerin Annemarie Schimmel  (Müller-Ullrichs Gewährsfrau für die Vertrauens-würdigkeit der Mullahstaaten) vor den neuen Herren Europas kuschen und gegen die Islamverfolgten zuschnappen.

Oriana Fallaci beschreibt in ihrem neuen Buch eben jene Mentalität der linken Ajatollahs, deren Fatwa sie nun aus der Schweiz ereilte, nachdem schon in Frankreich ein Wächterrat von linken Meinungskontrolleuren (der sich ausgerechnet "Réseau Voltaire" nennt!)  die Auslieferung ihres früheren Buches "Die Wut und der Stolz"  zu verbieten versuchte. Die Stadt Genf liess sich übrigens von Herrn Ramadan&co die Aufführung des Stückes Mahomet im Voltaire-Gedenkjahr verbieten! Vielleicht möchte Frau Marie-Luise Beck auch noch die Voltaire-Übersetzungen in Deutschland verbieten? Oder hält sie Voltaire für eine Fluggesellschaft?

Fallaci meint, es handele sich bei den laufenden Devotionsübungen vor dem Islam  um schiere Angst. Ich glaube hingegen, dass es sich beim medienweiten Islamkotau nicht nur um das Unterwerfungsritual der Dhimmis handelt, dieses Amalgam aus Einfalt und Feigheit, das sich Dialog nennt, sondern ebenso um die authentische linke Faszination von der Gewalt sowie um den kirchlichen (nicht unbedingt christlichen) Konsens mit dem islamischen Männerrecht gegen Frauen. Der Konsens, der sich „Dialog“ nennt, soll die Christenmänner und –frauen auf das Gesetz Allahs einstimmen, in dem der Vatikan bereits seinen Gott erkannt hat. 

Hinzu kommt die Gewaltfaszination der Intellektuellen für die Moslemmachos, eine keineswegs nur klammheimliche Bewunderung für das Herrenmenschenrecht der Frauenzüchtiger und Züchter von Jungmännerhorden als Terroristen. Diese Dhimmi-Eliten können es offenbar kaum erwarten, bis Europa voll islamisiert ist und auch sie in den Genuss von Zwangsverheiratung, Polygamie, Fraueneinsperrung und hauspolizeilichen Strafvollmachten des Mannes kommen, Richter und Henker in einer Person. Die islamofaschistische Sonne über dem Abendland hatte schon zur Nazizeit ihre deutschen Anbeter. Und in Sachen Beseitigung von Ungläubigen hat die totalitäre linke Religion so ihre Tradition.

Da dieser Linken auch in der Schweiz das populistische Volk abhanden gekommen ist, muss man es mit den Instrumenten bewährter ideologischer Massregeln zur Räson bringen. Das Haupt-Instrument der neuen Inquisition ist Artikel 261bis StGB, der den moslemischen Geschlechts-rassismus, die Geschlechtsapartheid des Koran und der Scharia schützt und ihre Kritiker mundtot macht. Wer die Gewaltträchtigkeit der Jihadreligion beim Namen nennt, wird gnadenlos zensuriert. Die deutsche Schily-Studie über die männliche „Jugendgewalt“, die ganz besonders in religiösen muslimischen Familien gedeiht, wie die Studie belegte, und wie wir auch ohne diese Studie schon wissen konnten, hätte in der NZZ keine Chance. Die Studie sei „Hetze“, wie ein NZZ-Redaktor, Anton Christen, freundlicherweise wissen ließ. Dagegen gibt es den Artikel 261bis des Schweizer Strafgesetzes. Merke: Wer den Islam als die Grundlage des Islamismus benennt, wer nicht schweigt, wird angezeigt. Wer sich nicht verbeugt vor dem orientalischen Religionsimperialismus, lernt den westlichen Meinungsterrorismus kennen. Wer sich so offen wie Fallaci mit den Verbündeten dieser religiös legalisierten Männerhordenmacht anlegt, bekommt mit ihr zu tun. Du sollst die linken Ajatollahs nicht herausfordern.

Denn die Multikulti-Ideologen, die die Volksmehrheitsmeinung so abscheulich finden und von der Vielfalt der Kulturbereicherung schwärmen, hofieren hier eine Monokultur, die angetreten ist, aller religiösen, kulturellen und politischen Vielfalt den Garaus zu machen. Es geht bei diesem Kotau vor der Machokultur um die Bereicherung des linken Milieus durch das als "revolutionär" verehrte Gewaltpotential des "youth bulge", des Motors des Dschihad, von dessen Religions-aufrüstung sich auch die von der neuzeitlichen Glaubensfreiheit und Frauenemanzipation angefochtene und geschwächte Kirchenmännermacht neue Synergien erhofft. Der Vatikan befindet sich im Dialog mit Allah, der allerdings nicht so dialogfähig ist, aber die Übereinstimmung in Sachen Gebärzwangsprogramm zu schätzen weiss.

Gefällt den Linken mehr der Terror, genannt „Widerstand“ oder „Freiheitskampf“, gefällt der alten Kirche mehr die Frauenkontrolle des islamischen Religionsrechts. Beide verstehn etwas von Ketzereliminierung und Hexenjagd auf Abtrünnige und verehren einen Gott der Männermacht. (Nicht unbedingt identisch mit dem jüdischen Rabbi, auf den die Kirche sich beruft)

Was den linken Intellektuellen ganz besonders zu gefallen scheint, ist die islamische Vielweiberei, die sie wie die Zwangsverheiratung oder die Verstossungsscheidung mit  Behagen quittieren.  von Protest aus dieser Richtung keine Rede. Man frage sich nur, was dem linken Sexisten Jean Ziegler an den Ansichten seines Freundes und Sexualfaschisten Ramadan so fundamental gut gefällt.

Der Schweizer Strafrechtler Niggli rechtfertigt den Schweizer "Anti"Rassismusartikel, der den Geschlechtsrassismus schützt,  wie folgt:

Der Antirassismus-Artikel ist juristisch klar und eng gefasst. Er hat sich bewährt“  (NZZ am Sonntag 17.10.04) - will sagen, so weit hat sich die  Engstirnigkeit der Sexualrassisten und Antisemiten bewährt, dass eine Bezirksrichterin den Juden Frank Lübke  zu 10 000 SFR Busse verurteilte wegen Protest gegen den antijüdischen arabischen Terror. Das endgültige Urteil des  juristisch bewährtenklaren Artikels steht noch aus.

Er kenne keinen Fall, wo „ein politisch motivierter Strafantrag vor Gericht Erfolg gehabt hätte“, erklärte Niggli fröhlich. Von 220 Strafverfahren zwischen 1994 und 2002  (!!!) seien 100 eingestellt worden, 17 hätten zu Freisprüchen geführt und in 100 Fällen seien die Angeklagten verurteilt worden!  Hundert Verurtelungen in acht Jahren - das sind über zehn pro Jahr durchschnittlich. Jeder Verurteilte bringt bekanntlich circa zehn weitere  zum Schweigen,  die Duckmäusermedien sind danach. Es ist davon auszugehen, dass dieser Jurist weiß, was er sagt, dass er vollumfänglich zurechnungsfähig ist. Bemerkenswert, dass diese Fälle nirgends publik gemacht werden in der Einschüchterungspresse.

Der Artikel, der Juden vor Gericht bringt, wenn sie gegen islamischen Terror protestieren und mit dem der antifaschistischen Widerstandskämpferin uhd Islamkritikerin Fallaci,  einer Journalistin, die mehr Mut im kleinen Finger hat hat als die geschlossenen Mannschaften von BaZ, WoZ und NZZ zusammen, eine Auslieferung in die Schweiz angesonnen wird (von denselben Herrschaften, die niemals die Auslieferung Arafats verlangen würden oder Pol Pot ein einziges Verbrechen vorgeworfen hätten, dafür aber zu gerne die israelische Regierung verklagt sehen wollen), dieser Artikel hat sich in der Tat bewährt. Niggli weiß genau, was er sagt. Nur 4,5 % der Verurteilungen (!) seien gegen „Medienleute“ erfolgt „und bloß 2,4 % gegen staatliche Akteure.“

Wie beruhigend. Da müssen die „Medienleute“ aber hübsch artig sein, dass sie nicht zu den 4,5 % gehören. Auch die „politischen Akteure“ müssen sich vorsehen, dass sie keine 2,5% von der Linie des linken Meinungskartells abweichen. Es sei denn, es handelt sich um Akteure wie die Brüder Ramadan, die auch  nie wegen Geschlechtsrassismus verurteilt würden. Der gefällt Ziegler&co doch zu gut.  Und wenn eine Schulbehörde den einen von den beiden Frauenprügelfreunden als Lehrer absetzt, kommt ein Gericht und erlaubt ihm wieder das Unterrichten von Mädchen, die er für Ehebruch gesteinigt wissen möchte,  oder aber er wird hoch entschädigt für das Unterrichts-verbot.

Aber was ist mit den Angeklagten, die weder Medienleute noch politische Akteure sind? Herr Niggli meint wohl, die zählen nicht. Von denen muss ca. jeder zweite dran glauben. Der Artikel hat sich halt bewährt. Das waren doch wohl nicht alles Holocaust-Leugner, mit denen die Einführung des Artikels, der heute den islamischen Antijudaismus schützt,  seinerzeit gerechtfertigt wurde.  Es genügt schon, die Friedfertigkeit des Dschihad zu leugnen oder die "palastinensischen"  arabischn Terroristen als solche zu bezeichnen, um angeklagt und bestraft zu werden. Wie tröstlich, dass man noch auf das endgültige Urteil warten darf.

Fallaci hat sie beschrieben, diese Mentalität der linken Mullahs, aus der das kroch. Die Meute, die auch israelische Fahnen an Demos in Bern und Zürich verbrennt, macht mobil zur Hexenjagd. Die Medienleute von der seriösen Zürcher Zeitung wedeln mit dem Maulkorb, wenn man bzw. frau ihnen den Spiegel vorhält. Und Juristen begründen, warum sich ein Strafartikel bewährt, der es erlaubt, Medien- und andere Menschen anzuklagen, weil sie den Terror und die Barbareien des Islam beim Namen nennen.

Fallaci ist die Frau, die den Nobelpreis verdient hätte.  Aber sie schwimmt ja nicht im linken Mainstream, daher fallen ihre Bücher unter das Anathema des politisch korrekten Newspeak.  Die Religion des Krieges ist die Religion des Friedens. Religionsterror heißt Religionsfreiheit. Der Christengott heißt neuerdings Allah und Marx ist sein Prophet. Totalitarismus  - Verfolgung von Ungläubigen und Anzeigen gegen Kritiker - heißen Toleranz,  und Proteste gegen Religionskriminelle sind kriminell.

Gewalt ist cool und Angst vor Gewalt ist Hysterie, fragen Sie Frau Cora Stefan von der Täterschutz-truppe, die kann den Gewaltopfern erklären, wie unbegründet die Angst vor Gewaltkriminalität ist.  Anschläge auf jüdische Zivilisten heißen Widerstand, Religionskritik heißt Rassismus und Geschlechtsrassismus iund -apartheid ist kulturelle Bereicherung der Linken. Die Monoreligion wird als multikulturelle Vielfalt verkauft,  zunehmende Ausländerkriminalität heißt ausländer-feindliche Interpretation der Statistik,.  Männergewalt gegen Frauen heißt Ehre und Ehrenmord heisst Schwierigkeit im Umgang mit der ausländerfeindlichen Umwelt. Zwangsverheiratungen sind Freiheitskampf gegen kolonialistische Unterdrückung,  Menschenrechte sind westlicher Imperialismus, Terror ist arabische Verzweiflung (über die Öldollars?). Millionen zusätzlicher zugewanderter Moslems sind die Sicherheit Europas, Rotgrün ist unsere Zukunft.

Mit Claudia Roth als  Schlummermutter aller deutschen Schläfer, die über die Menschenrechte wacht in tiefer Nacht, schlafen wir noch besser.  Auch Marie-Luise Beck schläft nicht. Wenn ihr das Buch von Fallaci in die Hände fällt, sollte die Autorin in besser in New York sein für alle Fälle. Sollte die Schweiz dann ihren Auslieferungsantrag wiederholet haben (nach dem EU-Motto:  Buchauslieferung verbieten,  Autorin ausliefern), könnte es sein, dass die deutsche Ausländer-beauftragte sich einschaltet und via Berlin zu erreichen versucht, was via Rom nicht gelungen ist.  Auch ein Herr Smyrek wurde schliesslich erfolgreich nach Deutschland geliefert (um dort freigelassen zu werden), warum sollte man da Fallaci nicht an die Schweiz ausliefern? Damit die Herren von der GIA- und der FIS, die dort frei herumlaufen, nicht gekränkt sind. 

 

In der Schweiz hatte die Migros ein WC-Papier herausgebracht  mit Sternzeichenmuster, auf dem Moslems in einem der Zeichen (das Symbol für die "Jungfrau") das Wort „Allah“ zu erkennen glaubten. Worauf sie die Migros aufforderten, das WC-Papier zurückzuziehen. Die Migros ging prompt in die Knie, verrichtete die obligatorischen öffentlichen Bussgebete, verkrümmte sich in Entschuldigungen und nahm das Papier aus dem Sortiment. 

 

Als nächstes dürfen wir damit rechnen, dass alle Bücher aus den Buchläden verschwinden, die den Namen Allah anders als im Koran erwähnen.  Alsdann werden die bald verdoppelten Moslems verlangen, dass alle Nicht-Moslems aus dem Verkehr gezogen werden, es sei denn sie verbeugen sich fünfmal am Tag vor Allah, und dass alle Frauen in schwarze Säcke  verpackt werden. Bleib in Amerika, Oriana! Dieser europäische „Teich“ ist eine rotbraungrün verpestete faschistische Kloake, die zum Himmel stinkt. Eine politisch korrekte Kloake, in der der letzte freie Geist ertränkt wird. 


Regine van Cleev Die Sichel 2006

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16. Februar 2010 2 16 /02 /Februar /2010 16:28

Abu Hamza - das Lieblingsmonster der Briten  28.5.2004

am 14. Febrar 2010 hätte sein deutscher Namensbruder Abu Hamza alias Pierre Vogel in Zürich auftreten sollen. Zur Orientierung über das Vorbild aus Londonistan etwas Material:  

http://images.google.de/images?q=Abu+Hamza&hl=de&um=1&sa=X&oi=images&ct=title

http://www.youtube.com/results?search_query=Abu+Hamza&search_type=&aq=f

Londoner Polizei nimmt Hassprediger fest

USA bitten um Auslieferung von Abu Hamza - Imam hatte Kontakt zu Attentätern von New York

Die Welt 28.5.-04 London . Jetzt hat die Londoner Polizei doch zugegriffen und ihn am Donnerstagmorgen verhaftet, den fanatischen selbst ernannten Imam Abu Hamza, 47, von der Finsbury Park Moschee im Norden Londons. Aber nicht im Zusammenhang der noch andauernden Versuche, ihn seiner britischen Staatsbürgerschaft zu entkleiden und danach abzuschieben, wurde der islamistische Prediger fest genommen und sein Haus durchsucht. Vielmehr haben die USA einen formellen Auslieferungsantrag gestellt, wegen angeblich unwiderlegbarer Beweise terroristischer Verstrickung Hamzas. Dem dürfte jetzt ein endloses Verfahren folgen zur Feststellung der Stichhaltigkeit der Vorwürfe. Auch müssten die USA sich bei Auslieferung verpflichten, im Fall einer späteren Verurteilung gegen Abu Hamza nicht die Todesstrafe zu verhängen, andernfalls Großbritannien ihn nicht ausliefern würde.


mehr: http://www.welt.de/print-welt/article316648/Londoner_Polizei_nimmt_Hassprediger_fest.html


Jetzt hat die Londoner Polizei doch zugegriffen.Das durfte sie nun, damit das von den USA zur Auslieferung verlangte Lieblingsmonster der Briten bald wieder auf freien Fuss kommt und nicht mehr zugegriffen werden darf, wenn der Mann mit dem Glasauge aus dem Heiligen Krieg, den er in England fortsetzen möchte, mit der Eisenklaue anstelle der Hand und dem Morddrohungsvokabular aus dem Koran (die Engländer sind Tiere laut Abu Hamza, die keinen Respekt verdiene), der mit einer Engländerin verheiratet ist (es scheint sich um eine dieser britisch-spleenigen Liebhaberinnen von Horrorfilmen zu handeln, denen es vor gar nichts graust) legal freigelassen wird, um seine Aufrufe zur Vernichtung der Briten fortsetzen zu können. Abu Hamza ist vermutlich auch der Liebling von Ms. Blair, einer Frau vom Kaliber jener Sozialarbeiterinnen, die dergleichen Männer in ihr Herz zu schliessen wissen. Dem Mann wird kein Haar gekrümmt werden. Er kann noch so krumme fromme Dinge drehen, es wird nichts geschehen. Denn das Land des Habeas-Corpus-Act -  ein Grundstein der europäischen Menschenrechtserklärung, die nicht aus jenem Kontinent kommt, wo man bis heute die sog. Gottesleugner christlich verketzert und anprangert (klingt so wie Holocaustleugner, als ginge es um Faktenleugnung, die unterbunden werden soll) - ist trotz Tony Blairs verzweifelter Flucht nach vorn, während die Terrorfront im Innern aufgebaut wird, nicht gerade ein Hort der Verteidigung der Demokratie. In englischen Städten, wo es ganz besonders friedlich zugeht wie etwa in der Stadt Leicester (an deren  Schulen 78 verschiedene Sprachen gesprochen werden, was der Berliner Zeitung gut gefällt, als Muster multikultureller Harmonie) oder Bradford mit Muslimparlament und islamischer Rechtsprechung, sind die Zeiten längst vorbei, als Lehrer noch versuchten, Schülerinnen zur Flucht vor der Zwangsverheiratung zu verhelfen. Deutsche Frauen wie Sabine Rennefanz (in der Berliner Zeitung über Leicester als Muster multikultureller Toleranz) schwärmen vorn Frauen im schwarzen Sack, der nur einen Augenschlitz freilässt. Die Political correctness lässt nur einen schmalen Hirnschlitz zur Medienorientierung frei, durch die die Augen der deutschen Presshuris glitzern dürfen, die sich für die Fraueneinsperrung in Säcke begeistern.

 

Multikultureller Firlefanz mit Rennefanz: 

http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/archiv/.bin/dump.fcgi/2004/0219/blickpunkt/0001/index.html?keywords=Leicester;ok=OK!;match=strict;author=;ressort=;von=;bis=20.2.2004;mark=leicester

*************************

Abu Hamza im Originalton:

 

Aus wwwsecularislam.org 26.8.02

 

Even if they dont do anything - if Muslims cannot take them and sell them in the market - kill them, its OK

08/26/2002
MUSLIM leader Sheikh Abu Hamza has told young British supporters that murder, bank robbery and looting are legitimate weapons against the enemies of Islam. Secret tapes obtained by the Daily Mirror show how the one-eyed cleric has urged violence at recruitment meetings across Britain - and warned that the infidel should be kept on the run. Hamza, 44, appearing at an Islamic rally in London yesterday, denied telling followers that it was all right to kill westerners living and working in foreign lands. But on one of the six video tapes made at private meetings around the country the fanatic tells impressionable young supporters: What are they doing there anyway? Most of them are spies.

Even if they dont do anything - if Muslims cannot take them and sell them in the market - kill them, its OK.

Egyptian-born Hamza, who lost an eye and had both arms blown off by a landmine during the Afghan war against the Russians, is leader of the Supporters of Shariah movement based at the mosque in Finsbury Park, North London. He has denied recruiting British Muslims into the al-Qaeda terrorist network and claims inflammatory statements attributed to him are fabricated.

But at meetings behind closed doors, he urges followers to take up arms against the infidel. We have to push our children to the front line, he said. Everybody wants his son to be killed like a lion. Hamza said anyone standing in the way of his Islam would spend their life in fear. HE warned: They should always be worried. They should always be on the run. They should always feel insecure.

At a mosque in Birmingham, the sheikh issued another call to arms.

He said: Why should there be a battle? Why should there be an argument?

But a struggle means sometimes arguing to convey the message. Even if it means you convey the message by carrying a sword.

Allah wants to know who will sacrifice for him.

During a question and answer session, Hamza said banks were a Jewish establishment, the work of Satan. Robbing them and kafirs, or unbelievers, could be acceptable because they were not protected by Allah. He said: I say go and do it (steal), take shoot and loot.

Every battle has its purpose. Ours is to put the authority of Allah and humiliate kafir who are challenging the authority of Allah and Muslims.

Sometimes you will feel too weak to go on, but you say I still have some strength to humiliate and kill and remove some of the germs who are making me weak so that people who come after me can carry on with weaker enemies.

Hamza also backed burglary and theft from non-believers. He said: I cant see any problem giving yourself a free hand - getting yourself a new car.

Go for their houses where you can loot and come back. It is like going to the forest and picking up wood from no mans land.

On one video Hamza says it is legitimate to wage war against targets such as the American embassies in Dar es Salaam and Nairobi which were attacked by al-Qaeda in 1998.

The sheikh is also heard giving advice to those joining a jihad, or holy war. He said: Allah made the contract that a certain kind of believer will fight in the cause of Allah ... they will kill in the cause of Allah.

Jihad is their fight and it is also an obligation. But some people call this terrorism.

Jihad is the only way to protect believers. Jihad comes first.

I do not want you to say I believe in one God. No, no. I want you to make trouble for kafirs.

Before you can say I believe in you God I want you to put everybodys god in the dustbin.

And so you insult kafir...you say there is no god except the creator Allah. You start the trouble.

Allah will never ever allow the kafir to be pleased with you. He created them and he moulded them to be your enemy.

Jihad is moving up and proving yourself. It is something for you to look for. Go and look for it. The sheikh has been linked to alleged shoe bomber Richard Reid - awaiting trial in America - Zacarias Moussaoui, the so-called 20th hijacker on September 11 who is on remand in the US, and Feroz Abbasi, from Croydon, South London, who is among the prisoners at Camp X-Ray in Cuba.

Hamza is wanted by America and the Yemen.

Questions are now being asked over why he has not been dealt with under the Terrorism Act 2000 outlawing support for radical Islamic groups and making it a criminal offence to raise funds.

The only time Hamza has been detained was in 1999 when he was questioned by Scotland Yard detectives on suspicion of terrorism offences. He was held for several days and released without charge.

Andrew Dismore, Labour MP for Hendon, North London, has spoken out since September 11 on Hamzas suspected links with terrorists and alleged anti-American comments. He said the videos were one more argument that it is about time action was taken against Hamza.

The MP added: I believe he has committed incitement to violence and I find it very difficult to understand why he has not been subject to prosecution.

A SPOKESWOMAN for the Home Office said she could not comment on the Hamza case, but added: We are monitoring a number of individuals and organisations.

The Home Secretary has powers to deport someone who represents a danger to the public good.

The spokeswoman said someone seen to be inciting the public could warrant a Government investigation.

She added: If it was seen as a threat, for example, to national security that could be a reason to deport somebody. Scotland Yard said it would be keen to study the tapes to see whether the cleric had broken the law.

At yesterdays rally in Trafalgar Square, Hamza refused to condemn terrorist atrocities against the West and said he backed a jihad: We support a nice clean war.

We dont know any war other than a holy war. We are not going to spill blood unnecessarily.

Hamza even claimed New Yorks Twin Towers collapsed from inside because of an America-Zionist plot to blame the Muslim world.

He said: There is no way these buildings could collapse in that manner after three hours.

Al-Qaeda may have ambitions to do that, but I dont believe they did.

Im a trained civil engineer and I know from what I have seen those buildings collapsed from the inside.

The sheikh denied ever urging young Muslims to kill westerners. I havent said that, he said. It is a crude statement. If you leave us alone, we will leave you alone.

Four people were arrested during clashes between rally supporters and far-right demonstrators. Two speakers were also arrested.

Two British National Party supporters were bundled to the ground by police and handcuffed before being led off for public order and breach of the peace offences as a banner proclaiming Bin Laden is a murderer was unfurled.

Police, fearing more violence, ordered the rallys blaring speakers turned off.

Sheikh Omar Bakri Mohammed, who has called on Muslims to fight the evil forces behind attacks on Osama bin Laden, said: We are moving towards dangerous times. We can only expect worse.

He denied inciting racial hatred but said any attacks against Iraq would bring retaliation.

 

Hier das > Interview mit Abu Hamza

Deutsch in: http://www.geistigenahrung.org/ftopic28735.html


Interview mit Abu Hamza

 

[…] F: "Betrachten Sie sich selbst als britisch?"

Abu Hamza: "Ich betrachte mich insoweit als britisch, als dass ich meine britischen Dokumente benutze, um herumzureisen. Wenn Sie meinen, ob ich mich als britisch sehe, weil ich mit der britischen Politik einverstanden bin, dann ist die Antwort, natürlich, nein. [...] Ich wohne hier und besitze einen Pass. Es ist einen oberflächliche Identität. Die wirkliche Identität liegt im Herzen und im Geiste und diese [Identität] ist es, die einen Menschen antreibt. Diese Identität ist der Islam." […]

F: "In Großbritannien werden Sie als Mensch respektiert."

Abu Hamza: "Wer sagt denn, wir würden den Menschen nicht respektieren! Aber müssen wir einen Menschen respektieren, selbst wenn er ein Tier sein will! [...] Es gibt einen Unterschied zwischen einem vernünftigen Menschen und einem, der verrückt oder pervers ist, zwischen einem normalen Menschen und einem kriminellen. […] Müssen wir jemanden respektieren, der mit seiner Brutalität prahlt? Das ist undenkbar. Das ist mit dem islamisch-religiösem Recht und der Vernunft unvereinbar." […]

"In der Religion wird der Menschen geschätzt. Gläubige werden besonders geschätzt. Jeder Mensch [...] kann wählen, ob er ein Mensch oder ein Affe sein will. Wenn ein Mensch zum Beispiel Kleidung trägt, wird er respektiert; aber wenn er sie auszieht, sollte er nicht respektiert werden. Ein Ehebrecher sollte nicht respektiert werden. Jeder der kleine Kinder angreift, sollte nicht respektiert werden. Jeder, der versucht, sich in halb männlich, halb weiblich zu verwandeln, sollte nicht respektiert werden. […]"

F: "Was glauben Sie, wie groß das Interesse der islamischen Gemeinschaft in Großbritannien an der geforderten Integration ist?"

Abu Hamza: "Integration, Extremismus, das sind Verallgemeinerungen. Worin integrieren und unter welchen Bedingungen? Extrem worin? Wir können beispielsweise versuchen, mit Extremismus gegen das Böse vorzugehen. [...] Wenn man über Extremismus und Integration spricht, stellt sich die Frage: Wer integriert sich in was und was ist Gegenstand der Integration? Wenn sie meinen, dass sich ein Moslem in die nicht-muslimische Umgebung integriert, wenn es um Dinge geht, die der Islam nicht verbietet, wie Umweltschutz, Verteidigung der Menschenrechte, Korruptionsbekämpfung, Wucher und Ehebruch, dann kann es eine solche Integration geben. Aber wenn wir die Integration im Ganzen nehmen, und wir uns alle integrieren, wird die Tochter des Moslems schwanger zu ihm kommen und er wird sagen: 'Mach dir nichts draus, ich bin integriert.' Seine Frau wird ihn rauswerfen und er wird in seinem Auto schlafen und sie wird ihren Geliebten mit nach Hause bringen."
[…]

F: "Auf dem Gipfeltreffen in Sevilla (in Spanien) forderte Großbritannien strengere Einwanderungsgesetze. Sind sie darüber besorgt?"

Abu Hamza: "Die Wahrheit ist, dass ich die britische Staatsbürgerschaft habe. Es stimmt, sie ist gegenwärtig nutzlos, wo sich alles um Sicherheitsüberlegungen dreht [...]. Ich bleibe dabei, dass die Diskussion über strengere Einwanderungsgesetze nichts weiter ist als leeres Geschwätz. Die europäischen Länder wollen bestimmte Immigranten auswählen, da sie diese Einwanderer brauchen. Die Einwanderungsgesetze interessieren mich nicht. Ich bin seit 1985 ein britischer Ingenieur und ich bin Mitglied der [britischen] Ingenieursvereinigung"

[...]"Es werden britische Staatsbürger in Guantanamo gefoltert und niemand rührt einen Finger.

[…] Wenn die Stunde der Sicherheit kommt, dann bleibt der Ausländer ein Ausländer, wo immer er auch sein mag. Man kann tief verwurzelten Rassismus nicht bekämpfen. Er wäre Schwachsinn zu glauben, dass diese Länder jemals das Niveau des Islam erreichen könnten. Sie brauchen viel mehr Zeit, um den Islam überhaupt verstehen zu können. Die einzige Lösung ihren Rassismus zu stoppen ist, sie dazu aufzurufen dem Islam beizutreten, so dass sie feststellen, was für eine Zivilisation sie verpassen." […]

F: "Denken sie über die Möglichkeit nach, Großbritannien zu verlassen?"

Abu Hamza: "Ich hatte vor, nach Afghanistan zu gehen und habe mich darauf vorbereitet, aber Allah verfügte anders - in erster Linie dadurch, dass mein Pass von den Behörden konfisziert wurde. Jetzt stehe ich unter Hausarrest. Wenn ich meinen Pass hätte würde ich gehen. Vor dem 11. September hatten wir alle vor, nach Afghanistan auszuwandern - selbst nach den Ereignissen des 11. Septembers. Viele wollten dies. Sie haben nicht erwartet, dass es so kommen würde, vor allem, weil die al-Qaida am Anfang jede Verbindung zum 11. September leugnete. Es wurde deutlich, dass die al-Qaida nichts mit den Anschlägen zu tun hatte. In technischer Hinsicht kann ich beweisen, dass diese Gebäude nicht bloß wegen eines Feuers zusammenfielen. […] Jeder, der diese Gebäude kennt, weiß, dass es nicht die al-Qaida war. Diese Gebäude wurden von innen gesprengt." […]

Fort. Siehe auch Interview Scheich Omar Bakri
Quelle: http://www.memri.de/uebersetzungen_.....sbritannien_16_08_02.html

 

am 14. Feburar 2010 hätte sein Namensvetter Abu Hamza alias Pierre vogel in Zürich auftreten sollen

http://images.google.de/images?q=Abu+Hamza&hl=de&um=1&sa=X&oi=images&ct=title

http://www.youtube.com/results?search_query=Abu+Hamza&search_type=&aq=f

Londoner Polizei nimmt Hassprediger fest

USA bitten um Auslieferung von Abu Hamza - Imam hatte Kontakt zu Attentätern von New York

Die Welt 28.5.-04 London . Jetzt hat die Londoner Polizei doch zugegriffen und ihn am Donnerstagmorgen verhaftet, den fanatischen selbst ernannten Imam Abu Hamza, 47, von der Finsbury Park Moschee im Norden Londons. Aber nicht im Zusammenhang der noch andauernden Versuche, ihn seiner britischen Staatsbürgerschaft zu entkleiden und danach abzuschieben, wurde der islamistische Prediger fest genommen und sein Haus durchsucht. Vielmehr haben die USA einen formellen Auslieferungsantrag gestellt, wegen angeblich unwiderlegbarer Beweise terroristischer Verstrickung Hamzas. Dem dürfte jetzt ein endloses Verfahren folgen zur Feststellung der Stichhaltigkeit der Vorwürfe. Auch müssten die USA sich bei Auslieferung verpflichten, im Fall einer späteren Verurteilung gegen Abu Hamza nicht die Todesstrafe zu verhängen, andernfalls Großbritannien ihn nicht ausliefern würde.


mehr: http://www.welt.de/print-welt/article316648/Londoner_Polizei_nimmt_Hassprediger_fest.html


Jetzt durfte die Londoner Polizei zugreeifen, damit das von den USA zur Auslieferung verlangte Lieblingsmonster der Briten bald wieder auf freien Fuss kommt und nicht mehr zugegriffen werden darf, wenn der Mann mit dem Glasauge aus dem Heiligen Krieg, den er in England fortsetzen möchte, mit der Eisenklaue anstelle der Hand und dem Morddrohungsvokabular aus dem Koran (die Engländer sind Tiere laut Abu Hamza, die keinen Respekt verdiene), der mit einer Engländerin verheiratet ist (es scheint sich um eine dieser britisch-spleenigen Liebhaberinnen von Horrorfilmen zu handeln, denen es vor gar nichts graust) legal freigelassen wird, um seine Aufrufe zur Vernichtung der Briten fortsetzen zu können. Abu Hamza ist vermutlich auch der Liebling von Ms. Blair, einer Frau vom Kaliber jener Sozialarbeiterinnen, die dergleichen Männer in ihr Herz zu schliessen wissen. Dem Mann wird kein Haar gekrümmt werden. Er kann noch so krumme fromme Dinge drehen, es wird nichts geschehen. Denn das Land des Habeas-Corpus-Act -  ein Grundstein der europäischen Menschenrechtserklärung, die nicht aus jenem Kontinent kommt, wo man bis heute die sog. Gottesleugner christlich verketzert und anprangert (klingt so wie Holocaustleugner, als ginge es um Faktenleugnung, die unterbunden werden soll) - ist trotz Tony Blairs verzweifelter Flucht nach vorn, während die Terrorfront im Innern aufgebaut wird, nicht gerade ein Hort der Verteidigung der Demokratie. In englischen Städten, wo es ganz besonders friedlich zugeht wie etwa in der Stadt Leicester (an deren  Schulen 78 verschiedene Sprachen gesprochen werden, was der Berliner Zeitung gut gefällt, als Muster multikultureller Harmonie) oder Bradford mit Muslimparlament und islamischer Rechtsprechung, sind die Zeiten längst vorbei, als Lehrer noch versuchten, Schülerinnen zur Flucht vor der Zwangsverheiratung zu verhelfen. Deutsche Frauen wie Sabine Rennefanz (in der Berliner Zeitung über Leicester als Muster multikultureller Toleranz) schwärmen vorn Frauen im schwarzen Sack, der nur einen Augenschlitz freilässt. Die Political correctness lässt nur einen schmalen Hirnschlitz zur Medienorientierung frei, durch die die Augen der deutschen Presshuris glitzern dürfen, die sich für die Fraueneinsperrung in Säcke begeistern.

Multikultureller Firlefanz mit Rennefanz: 


http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/archiv/.bin/dump.fcgi/2004/0219/blickpunkt/0001/index.html?keywords=Leicester;ok=OK!;match=strict;author=;ressort=;von=;bis=20.2.2004;mark=leicester


************************

Abu Hamza im Originalton: 

Aus wwwsecularislam.org 26.8.02


Even if they dont do anything - if Muslims cannot take them and sell them in the market - kill them, its OK

08/26/2002


MUSLIM leader Sheikh Abu Hamza has told young British supporters that murder, bank robbery and looting are legitimate weapons against the enemies of Islam. Secret tapes obtained by the Daily Mirror show how the one-eyed cleric has urged violence at recruitment meetings across Britain - and warned that the infidel should be kept on the run. Hamza, 44, appearing at an Islamic rally in London yesterday, denied telling followers that it was all right to kill westerners living and working in foreign lands. But on one of the six video tapes made at private meetings around the country the fanatic tells impressionable young supporters: What are they doing there anyway? Most of them are spies.


Even if they dont do anything - if Muslims cannot take them and sell them in the market - kill them, its OK.

Egyptian-born Hamza, who lost an eye and had both arms blown off by a landmine during the Afghan war against the Russians, is leader of the Supporters of Shariah movement based at the mosque in Finsbury Park, North London. He has denied recruiting British Muslims into the al-Qaeda terrorist network and claims inflammatory statements attributed to him are fabricated.

But at meetings behind closed doors, he urges followers to take up arms against the infidel. We have to push our children to the front line, he said. Everybody wants his son to be killed like a lion. Hamza said anyone standing in the way of his Islam would spend their life in fear. HE warned: They should always be worried. They should always be on the run. They should always feel insecure.

At a mosque in Birmingham, the sheikh issued another call to arms.

He said: Why should there be a battle? Why should there be an argument?

But a struggle means sometimes arguing to convey the message. Even if it means you convey the message by carrying a sword.

Allah wants to know who will sacrifice for him.

During a question and answer session, Hamza said banks were a Jewish establishment, the work of Satan. Robbing them and kafirs, or unbelievers, could be acceptable because they were not protected by Allah. He said: I say go and do it (steal), take shoot and loot.

Every battle has its purpose. Ours is to put the authority of Allah and humiliate kafir who are challenging the authority of Allah and Muslims.

Sometimes you will feel too weak to go on, but you say I still have some strength to humiliate and kill and remove some of the germs who are making me weak so that people who come after me can carry on with weaker enemies.

Hamza also backed burglary and theft from non-believers. He said: I cant see any problem giving yourself a free hand - getting yourself a new car.

Go for their houses where you can loot and come back. It is like going to the forest and picking up wood from no mans land.

On one video Hamza says it is legitimate to wage war against targets such as the American embassies in Dar es Salaam and Nairobi which were attacked by al-Qaeda in 1998.

The sheikh is also heard giving advice to those joining a jihad, or holy war. He said: Allah made the contract that a certain kind of believer will fight in the cause of Allah ... they will kill in the cause of Allah.

Jihad is their fight and it is also an obligation. But some people call this terrorism.

Jihad is the only way to protect believers. Jihad comes first.

I do not want you to say I believe in one God. No, no. I want you to make trouble for kafirs.

Before you can say I believe in you God I want you to put everybodys god in the dustbin.

And so you insult kafir...you say there is no god except the creator Allah. You start the trouble.

Allah will never ever allow the kafir to be pleased with you. He created them and he moulded them to be your enemy.

Jihad is moving up and proving yourself. It is something for you to look for. Go and look for it. The sheikh has been linked to alleged shoe bomber Richard Reid - awaiting trial in America - Zacarias Moussaoui, the so-called 20th hijacker on September 11 who is on remand in the US, and Feroz Abbasi, from Croydon, South London, who is among the prisoners at Camp X-Ray in Cuba.

Hamza is wanted by America and the Yemen.

Questions are now being asked over why he has not been dealt with under the Terrorism Act 2000 outlawing support for radical Islamic groups and making it a criminal offence to raise funds.

The only time Hamza has been detained was in 1999 when he was questioned by Scotland Yard detectives on suspicion of terrorism offences. He was held for several days and released without charge.

Andrew Dismore, Labour MP for Hendon, North London, has spoken out since September 11 on Hamzas suspected links with terrorists and alleged anti-American comments. He said the videos were one more argument that it is about time action was taken against Hamza.

The MP added: I believe he has committed incitement to violence and I find it very difficult to understand why he has not been subject to prosecution.


A SPOKESWOMAN for the Home Office said she could not comment on the Hamza case, but added: We are monitoring a number of individuals and organisations.

The Home Secretary has powers to deport someone who represents a danger to the public good.

The spokeswoman said someone seen to be inciting the public could warrant a Government investigation.

She added: If it was seen as a threat, for example, to national security that could be a reason to deport somebody. Scotland Yard said it would be keen to study the tapes to see whether the cleric had broken the law.

At yesterdays rally in Trafalgar Square, Hamza refused to condemn terrorist atrocities against the West and said he backed a jihad: We support a nice clean war.

We dont know any war other than a holy war. We are not going to spill blood unnecessarily.

Hamza even claimed New Yorks Twin Towers collapsed from inside because of an America-Zionist plot to blame the Muslim world.

He said: There is no way these buildings could collapse in that manner after three hours.

Al-Qaeda may have ambitions to do that, but I dont believe they did.

Im a trained civil engineer and I know from what I have seen those buildings collapsed from the inside.

The sheikh denied ever urging young Muslims to kill westerners. I havent said that, he said. It is a crude statement. If you leave us alone, we will leave you alone.

Four people were arrested during clashes between rally supporters and far-right demonstrators. Two speakers were also arrested.

Two British National Party supporters were bundled to the ground by police and handcuffed before being led off for public order and breach of the peace offences as a banner proclaiming Bin Laden is a murderer was unfurled.

Police, fearing more violence, ordered the rallys blaring speakers turned off.

Sheikh Omar Bakri Mohammed, who has called on Muslims to fight the evil forces behind attacks on Osama bin Laden, said: We are moving towards dangerous times. We can only expect worse.

He denied inciting racial hatred but said any attacks against Iraq would bring retaliation.

Hier das > Interview mit Abu Hamza


Deutsch in: http://www.geistigenahrung.org/ftopic28735.html


Interview mit Abu Hamza

[…] F: "Betrachten Sie sich selbst als britisch?"

Abu Hamza: "Ich betrachte mich insoweit als britisch, als dass ich meine britischen Dokumente benutze, um herumzureisen. Wenn Sie meinen, ob ich mich als britisch sehe, weil ich mit der britischen Politik einverstanden bin, dann ist die Antwort, natürlich, nein. [...] Ich wohne hier und besitze einen Pass. Es ist einen oberflächliche Identität. Die wirkliche Identität liegt im Herzen und im Geiste und diese [Identität] ist es, die einen Menschen antreibt. Diese Identität ist der Islam." […]

F: "In Großbritannien werden Sie als Mensch respektiert."

Abu Hamza: "Wer sagt denn, wir würden den Menschen nicht respektieren! Aber müssen wir einen Menschen respektieren, selbst wenn er ein Tier sein will! [...] Es gibt einen Unterschied zwischen einem vernünftigen Menschen und einem, der verrückt oder pervers ist, zwischen einem normalen Menschen und einem kriminellen. […] Müssen wir jemanden respektieren, der mit seiner Brutalität prahlt? Das ist undenkbar. Das ist mit dem islamisch-religiösem Recht und der Vernunft unvereinbar." […]

"In der Religion wird der Menschen geschätzt. Gläubige werden besonders geschätzt. Jeder Mensch [...] kann wählen, ob er ein Mensch oder ein Affe sein will. Wenn ein Mensch zum Beispiel Kleidung trägt, wird er respektiert; aber wenn er sie auszieht, sollte er nicht respektiert werden. Ein Ehebrecher sollte nicht respektiert werden. Jeder der kleine Kinder angreift, sollte nicht respektiert werden. Jeder, der versucht, sich in halb männlich, halb weiblich zu verwandeln, sollte nicht respektiert werden. […]"

F: "Was glauben Sie, wie groß das Interesse der islamischen Gemeinschaft in Großbritannien an der geforderten Integration ist?"

Abu Hamza: "Integration, Extremismus, das sind Verallgemeinerungen. Worin integrieren und unter welchen Bedingungen? Extrem worin? Wir können beispielsweise versuchen, mit Extremismus gegen das Böse vorzugehen. [...] Wenn man über Extremismus und Integration spricht, stellt sich die Frage: Wer integriert sich in was und was ist Gegenstand der Integration? Wenn sie meinen, dass sich ein Moslem in die nicht-muslimische Umgebung integriert, wenn es um Dinge geht, die der Islam nicht verbietet, wie Umweltschutz, Verteidigung der Menschenrechte, Korruptionsbekämpfung, Wucher und Ehebruch, dann kann es eine solche Integration geben. Aber wenn wir die Integration im Ganzen nehmen, und wir uns alle integrieren, wird die Tochter des Moslems schwanger zu ihm kommen und er wird sagen: 'Mach dir nichts draus, ich bin integriert.' Seine Frau wird ihn rauswerfen und er wird in seinem Auto schlafen und sie wird ihren Geliebten mit nach Hause bringen."
[…]

F: "Auf dem Gipfeltreffen in Sevilla (in Spanien) forderte Großbritannien strengere Einwanderungsgesetze. Sind sie darüber besorgt?"

Abu Hamza: "Die Wahrheit ist, dass ich die britische Staatsbürgerschaft habe. Es stimmt, sie ist gegenwärtig nutzlos, wo sich alles um Sicherheitsüberlegungen dreht [...]. Ich bleibe dabei, dass die Diskussion über strengere Einwanderungsgesetze nichts weiter ist als leeres Geschwätz. Die europäischen Länder wollen bestimmte Immigranten auswählen, da sie diese Einwanderer brauchen. Die Einwanderungsgesetze interessieren mich nicht. Ich bin seit 1985 ein britischer Ingenieur und ich bin Mitglied der [britischen] Ingenieursvereinigung"

[...]"Es werden britische Staatsbürger in Guantanamo gefoltert und niemand rührt einen Finger.

[…] Wenn die Stunde der Sicherheit kommt, dann bleibt der Ausländer ein Ausländer, wo immer er auch sein mag. Man kann tief verwurzelten Rassismus nicht bekämpfen. Er wäre Schwachsinn zu glauben, dass diese Länder jemals das Niveau des Islam erreichen könnten. Sie brauchen viel mehr Zeit, um den Islam überhaupt verstehen zu können. Die einzige Lösung ihren Rassismus zu stoppen ist, sie dazu aufzurufen dem Islam beizutreten, so dass sie feststellen, was für eine Zivilisation sie verpassen." […]

F: "Denken sie über die Möglichkeit nach, Großbritannien zu verlassen?"

Abu Hamza: "Ich hatte vor, nach Afghanistan zu gehen und habe mich darauf vorbereitet, aber Allah verfügte anders - in erster Linie dadurch, dass mein Pass von den Behörden konfisziert wurde. Jetzt stehe ich unter Hausarrest. Wenn ich meinen Pass hätte würde ich gehen. Vor dem 11. September hatten wir alle vor, nach Afghanistan auszuwandern - selbst nach den Ereignissen des 11. Septembers. Viele wollten dies. Sie haben nicht erwartet, dass es so kommen würde, vor allem, weil die al-Qaida am Anfang jede Verbindung zum 11. September leugnete. Es wurde deutlich, dass die al-Qaida nichts mit den Anschlägen zu tun hatte. In technischer Hinsicht kann ich beweisen, dass diese Gebäude nicht bloß wegen eines Feuers zusammenfielen. […] Jeder, der diese Gebäude kennt, weiß, dass es nicht die al-Qaida war. Diese Gebäude wurden von innen gesprengt." […]

Fort. Siehe auch Interview Scheich Omar Bakri
Quelle: http://www.memri.de/uebersetzungen_.....sbritannien_16_08_02.html

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Published by Regine van Cleev - in ALBTRAUM ALBION
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16. Februar 2010 2 16 /02 /Februar /2010 14:54

Englands oberste Primaten für die Scharia

> Aus den letzten Tagen von Grossbritannien

12.2.08

“If Britain were an inmate in a psychiatric hospital (and there is quite a bit of empirical evidence that it should be), the nation would be on 24-hour suicide watch. I say this after coming across this headline in the Sunday Telegraph: Multiple wives will mean multiple benefits."
Christopher Orlet  http://www.spectator.org/dsp_article.asp?art_id=12711  2/8/2008
_____________

Nachdem England den islamischen Terror zu “antiislamischen Aktivitäten“ umbenannt hat und damit aus der öffentlichen Diskussion zum Verschwinden gebracht, ist der Weg frei für weitere zügige islamischer Aktivitäten.

Hier erst mal der letzte Hit aus der englischen Spleenparade:
_______________________________________________

04. Februar 2008


POLITISCH KORREKTES WÖRTERBUCH

Britische Beamte lernen Anti-Terror-Vokabular

http://www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,533037,00.html

  • Sanfter Wortschatz gegen den Terrorismus: Das britische Innenministerium hat einen Sprachführer gegen die aggressive Rhetorik im Anti-Terror-Kampf herausgegeben. Für Behördenmitarbeiter stehen Redewendungen wie islamistischer Extremismus künftig auf dem Index.
  • London - Ein neues Wörterbuch soll es Behördenangestellten leichter machen, die richtigen Worte im Anti-Terror-Kampf zu finden. Wie die britische Tageszeitung Guardian berichtet, hat das Innenministerium ein Handbuch mit Sprachregelungen herausgegeben, die die aggressive Rhetorik im Anti-Terror-Klinkampf eindämmen soll. Ziel sei es, dass sich im öffentlichen Diskurs um die Bedrohung durch Terroristen nicht alle Muslime unter Generalverdacht gestellt fühlen.

________________________________ 

Jetzt geht es Schlag auf Schlag. Als nächstes wird die Polygamie in England für Moslems legalisiert: (Multiple wives will mean multiple benefits)http://www.telegraph.co.uk/news/main.jhtml;jsessionid=PGW33LCIVIOG1QFIQMFSFF4AVCBQ0IV0?xml=/news/2008/02/03/nbenefit103.xml

Das ist schon mal ein guter Anfang. Sodann der nächste Streich:
Der Erzbischof von Canterbury schlägt vor, die Scharia als geltendes Recht in England einzuführen, und zwar zunächst „nur“ im Eherecht.

Archbishop of Canterbury calls for Sharia law in the UK


7.2.08 http://www.timesonline.co.uk/tol/comment/faith/article3328024.ece

 

 

 

 

  • Das Oberhaupt der anglikanischen Kirche hat eine bizarre Idee: In Großbritannien sollte seiner Meinung nach das islamische Recht der Scharia eingeführt werden. Muslime könnten dann wählen, welcher Rechtsordnung sie sich unterwerfen möchten.
-------------
Bizarre Idee? Die Kritik lässt zwar diesmal nicht auf sich warten, das ist angeblich sogar den Briten zu bunt, die sich bisher so ziemlich alles bieten liessen von den Moslems - nach Blair kommt nun Brown, der Einführung der Scharia vorerst ablehnt. Wie alles, was gut vorbereitet werden will, kann man sie nicht in einer Nacht- und Nebel-Aktion einführen.
Premier Brown lehnt Scharia-Einführung klar ab, heisst es zunächst. Geduld. Der Testballon muss noch höher steigen. Fürs erste winkt die Regierung die Übung ab.
 
WELT ONLINE 11 Februar 2008

Die Idee des Erzbischofs von Canterbury, in Großbritannien islamisches Recht gelten zu lassen, stößt auf heftige Kritik. Scharia-Grundsätz dürften vor britischen Gerichten nicht gelten, meint Premierminister Brown. Der Chef einer christlichen Organisation rät Muslimen, die eine Scharia-Gesetzgebung wollen, auszuwandern.

Aber den Bischof ficht das nicht an. Denn so bizarr ist die Idee nun auch wieder nicht in Londonistan.

11. Februar 08


Erzbischof verteidigt seinen Scharia-Vorstoß
http://www.welt.de/politik/article1661104/.html#reqNL

 

 

 

 

 

  • Der englische Erzbischof Rowan Williams hat seine Äußerungen zur Einführung der Scharia verteidigt. Großbritannien könne Zugeständnisse an das traditionelle islamische Recht machen, ohne die Rechte der Briten zu beschneiden, so Williams. Zuspruch erhielt der Geistliche jetzt von der Regierung.

Na was denn sonst.  Da die Frauen scheint`s nicht zu den Briten gehören für Erzbischof und Konsorten, sind die Zugeständnisse an die islamische Frauenentrechtung gar nicht so abwegig. Der Bischof spricht doch nur aus, was viele seiner Brüder schon lange denken, die die Frauenordination noch nicht verkraftet haben.

********************************************


Viele Kommentatoren billigen dem Bischof Weltfremdheit zu, Naivität, Spiritualität, oder verweisen auf das von der Realität angeblich abgehobene Studium in Oxford wie "Der Westen": 
http://www.derwesten.de/nachrichten/waz/meinung/2008/2/8/news-22214734/detail.html
Der Bischof ist aber nicht unbedingt so naiv, wie man gern hätte, um die Peinlichkeit, die EU-Vorhaben zu früh ausgeplaudert zu haben, nicht noch zu bereinigen. Der Mann weiss, wo Gott hockt. Mit dem „Familienrecht der Scharia" soll der harte Kern des zur Religion verfestigten barbarischen islamischen Männergesetzes, das die Unterwerfung der Frauen unter die Gewalt des Moslem-Mannes zum Religionsrecht macht, auch im Westen legalisiert werden. Zwangsheirat (inklusive Kinderehe) sprich  lebenslänglich Vergewaltigungsrecht des Mannes, der als Täter und Richter in einer Person auch zum Töten der unbotmässigen Frau durch den Koran legitimiert wird. Das ist keine Nebenerscheinung, sondern die Machtbasis des islamischen Herrenrechts, das jeden Mann mit Hauspolizeigewalt über seine Frau(en) ausstattet. Das Eherecht der Scharia ist das islamische  Frauenversklavungsrecht, nicht nur eine Schieflage, sondern das  feste Fundament der Barbarei dieser patriarchalen Gesetzesreligion. Ob sie nicht nur dunkle Seiten hat, entspricht der Überlegung, ob der Nationalsozialismus auch sein schöne Seiten hat. Diese Herren wissen, was sei tun. Die Frauen sollten es auch wissen. rvc 11.2.08

Nach diesem Streich folgt der nächste dann sogleich (europenews):

Radio  Vatikan 12 Februar 2008:  Großbritannien: Streit um Gebetsruf

Über eine geplante Lautsprecherübertragung des islamischen Gebetsrufes ist in Oxford ein Streit entbrannt. Der Antrag der muslimischen Gemeinde stieß bei der nichtmuslimischen Bevölkerung auf Ablehnung.
Als Kompromiss schlug der Imam der Moschee daher vor, den Gebetsruf nur freitags zu übertragen. Der Primas der anglikanischen Kirche, Rowan Williams, bezeichnete den öffentlichen Gebetsruf als „unangemessen“. Er begründete es damit, dass es sich nicht um ein rein muslimisch geprägtes Stadtviertel handle. Oxfords Bischof John Pritchard zeigte sich hingegen grundsätzlich einverstanden. (...)
_________________________

Was der Erzbischof angeblich noch nicht will, damit ist der Bischof von Oxford schon einverstanden. In Oxford hat man ja auch einen  Experten in Gestalt von Tariq Ramadan als akademische Kapazität zur Hand, der den Bischof beraten kann, wo immer Bedarf am Muslimbruder ist (siehe Gudrun Eussner ad Ramadan und seine akademische Qualifikation). Die Gottesmänner können sich die Bälle gegenseitig zuspielen, einer mimt den Zögernden, der andere legt Tempo zu. Man muss erst die richtige Lautstärke einstellen beim Minarett, bis die christliche Bevölkerung sich voll an Allah assimiliert hat. 


Der englische Patient ist noch kränker als die grippekranke Herde von Bischof Koch in der Schweiz, der gerade eine Auszeit nimmt, da er angekränkelt ist. Die Geschäfte führt derweil Generalvikar Trauffer, als eifriger Manager des Herrn, der Troubleshooter für alle Konfliktfälle im Einsatz zwischen Bischofskonferenz und allzu renitentem Schweizervolk. Trauffer ist auch der Mann für robuste Mandate, die dem Bischof von Solothurn zu sehr zusetzen können. Wenn das erste Minarett in der Schweiz aus der Taufe gehoben wird, dann ist Trauffer einer der Paten.
Die Englische Epidemie ist schon weiter fortgeschritten. Die Scharia ist bereits spruchreif, wenn auch noch umstritten. Noch müssen die Ängste wegdiskutiert werden. Das gibt sich, wenn die Scharia nach dem Moratorium von Oxford aus mit Nachhilfe von Bruder Ramadan der britischen Bevölkerung zurechtgelegt wird.
Hier die neuste Hilfe zur Exegese von Koran, Scharia und Human Rights auf Islamisch:
O-Ton Ramadan:

"To submit ourselves to the order of the Just One and of his eternity is to understand that we are free and fully authorized to reform the injustices that lie at the heart of the order or disorder of all that is temporally human.”

http://www.nytimes.com/2008/01/06/books/review/Ramadan-t.html?_r=1&scp=3&sq=Tariq+Ramadan&st=nyt&oref=slogin

Das ist so zu verstehen wie die Islamic Declaration of Human Rights des > Menschenrechte auf islamisch MCB:


Submission auf Britisch. Der Gläubige ist ermächtigt, alles zu beseitigen, was nur zur vorübergehenden menschlichen Ordnung bzw. Unordnung gehört. Zu letzterer gehört dasnnoch geltende Recht säkulare Recht, das der Ordnung des Islam zu weichen hat. 

******************************************
http://www.spectator.co.uk/coffeehouse/498681/the-archbishop-of-cant.thtml
 
>The Archbishop of Canterbury by Matthew dAncona
 
14.2.08
Britische Begegnung mit dem islamischen Recht

http://de.danielpipes.org/article/5471
 
>Britains Encounter with Islamic Law
 
> Kommentar Nebelhorn
Begegnung der Dritten Art
http://nebelnorn.20six.de/nebelnorn/art/545850/Begegnung-der-Dritten-Art
 
*******************************************

Does Shariah Promote Human Rights? 16.2.08


http://www.americanthinker.com/2008/02/does_shariah_really_promote_hu.html

Ob der Faschismus die Menschenrechte fördert?

 
http://www.telegraph.co.uk/news/main.jhtml?xml=/news/2006/11/29/nsharia29.xml
 
Sharia law is spreading as authority wanes

 
Die Autoritäten scheinen sich bestens mit der Scharia arrangiert zu haben, nicht nur der Arschbischof, auch eine anderer hochrangiger Schariaschleuser ergreift das Wort in GB:

Oberster Richter Englands für die Anwendung der Scharia

http://www.welt.de/politik/article2176782/Oberster_Richter_fuer_Anwendung_der_Scharia.html

 

 

 

 

 

 

  • Bestimmte Streitigkeiten sollten nach Ansicht des Obersten Richters von England und Wales nach der Scharia geregelt werden können. Lord Phillips erklärte, es spreche nichts dagegen, das islamische Recht bei außergerichtlichen Einigungen anzuwenden. Dies sei bei vielen britischen Muslimen ohnehin bereits Praxis.
  • Grundsätze des islamischen Scharia-Rechtssystems sollten nach Ansicht des Obersten Richters von England und Wales auch in Großbritannien zur Beilegung von Streitigkeiten akzeptiert werden. Er sehe „keinen Grund dafür, dass die Scharia oder andere religiöse Regelsätze nicht Grundlage außergerichtlicher Einigungen“ sein könnten, sagte Lord Phillips nach Angaben des Senders BBC vom Freitag bei einer Rede im Ostlondoner Muslimischen Zentrum.
·      
Der Oberste Richter stellte sich damit hinter ähnliche Forderungen, mit denen das Oberhaupt der Anglikanischen Kirche, Rowan Williams, vor einem halben Jahr scharfe Kritik ausgelöst hatte. Der Erzbischof von Canterbury hatte darauf verwiesen, dass in Großbritannien 1,7 Millionen Muslime leben und erklärt, dass es „unvermeidlich“ sei, Elemente der Scharia im britischen Zivilrecht anzuerkennen.

Ähnlich wie Williams sagte jetzt auch Lord Phillips, dass es unter Muslimen im Vereinigten Königreich längst Praxis sei, die Scharia zur Lösung von Familien- oder Vertragsstreitigkeiten heranzuziehen. Es sei selbstverständlich, dass niemals Strafen wie das Auspeitschen, Steinigen oder Abhacken von Händen akzeptiert werden könnten, betonte der Oberste Richter. Klar sei auch, dass die Rechtsprechung von Gerichten allein auf der Basis britischer Gesetze erfolge.


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Published by Regine van Cleev
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