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20. November 2013 3 20 /11 /November /2013 12:47

La raison dans l’islam

Ramadan und seine Schweizer Gläubigen unter den Gebildeten

Ein Kommentar zum Treffen des Magaziners Beglinger mit Ramadan

 

von Regine van Cleev (2007)

 

(ad Tariq Ramadan, vorgestellt von einem seiner Schweizer Bewunderer aus dem BaZ-Magazin  http://www.dasmagazin.ch/magazin/magazin_artikel.php?ID=3T6BSM

 

Zur Einführung empfehlen wie das Interview der Weltwoche mit Tariq Ramadan:  „Sie sind ein arroganter Mensch“.

http://www.weltwoche.ch/artikel/?AssetID=9305&CategoryID=62

(Das einzige bisher in der Schweiz, in welchem diesem Islammenschen auf den Zahn gefühlt wurde.)

Beglinger ist kein arroganter Mensch. Tariq Ramadan sei der „wichtigste Schweizer Denker in der Welt“ heisst es daselbst, „obwohl ihn hier kaum einer“ kenne. „Wer ist der Mann,“ fragt Martin Beglinger, obwohl man den doch hinreichend kennen sollte spätestens seit dem Interview in der Weltwoche, das um etliche Grade kritischer war als das besagte Baz-Milieu, und das den Ramadan so wütend machte, dass er das Interview abbrach. Denn allzu vertraut mit den westlichen Spielregeln der Meinungsfreiheit scheint der wichtigste Schweizer Philosoph noch nicht zu sein, der sich in den Dhimmimedien wohler fühlt als in den noch nicht gleichgeschalteten. 

Vielleicht um diese Verletzung der islamischen Gefühle durch die Respektlosigkeit der Weltwoche wieder gutzumachen, hat Beglinger vom BaZ-Tagi-Magazin nun Ramadan getroffen, damit wir uns das wahre Bild machen können. Ich bin  immer entzückt, wenn wieder ein Schweizer Journalist den grossen Denker Ramadan entdeckt, von dem wir schon soviel gehört haben....  Ja was denkt Herr Ramadan denn nun?

Die Botschaft dieses «muslimischen Globetrotters» («L’Hébdo») sei  der «Euro-Islam»: die Versöhnung der muslimischen Religion mit dem europäischen Rechtsstaat. Wer da noch gedacht hat, der Islam sei unversöhnlich gegenüber dem westlichen Rechtsstaat, hat Herrn Beglinger noch nicht gekannt. Der stellt uns einen Ramadan vor, mit dem der Westen sich versöhnen soll. Seinen Kritikern gegenüber ist Beglinger allerdings etwas misstrauischer, denn die gefährden ja wie Hirsi Ali „den Rechtsstaat“, mit dem Ramadan uns versöhnen möchte (dem Schariarechtsstaat). (Vgl. Beglinger im Gespräch mit Hirsi Ali oder Wo bleibt denn hier der Rechtsstaat*?!) Beglinger stellt Ramadan keine Fragen, die ihn irritieren würden, denn Beglinger ist ja nicht Sarkozy.

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*Anm. Martin Beglinger  fragte Hirsi Ali (Magazin 37/06), ob es „Erfolg versprechend“ sei, wenn „eine Abtrünnige“ über die Notwendigkeit einer Reform des Islam schreibe, Ali fragt  zurück:

„Muss man Sklavin gewesen sein, um den Sklavenhandel zu kritisieren.“?

Die Frage des Magaziners war so heimtückisch wie die übliche Wadenbeisserei der Kläffer gegen die Islamkritiker: Haben sie es selber erlebt, worüber sie schreiben, sind sie nicht „objektiv“. Haben sie es nicht selber alles erlebt, worüber sie schreiben, wissen sie nicht, wovon sie reden. Haben sie es wissenschaftlich erforscht, ist ihre Methode falsch usw. (Siehe NZZ v. 5.7.2005 >Ammann gegen Kelek.)

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Beglinger: „Er wolle, sagt Ramadan, die Muslime in Europa zu europäischen Bürgern muslimischen Glaubens machen.“

Nun sind die Muslime in Europa zwar schon grösstenteils europäische Bürger, aber dass sie Ungläubige wären, wussten wir noch gar nicht. Die jungen Muslime seien „fasziniert vom ersten muslimischen Medienstar, der mit Ministern und Gelehrten am gleichen Tisch sitzt  und ebenso geschliffen über die Scharia spricht wie über den Wahrheitsbegriff bei Nietzsche, am liebsten aber über den Propheten.“ (Über letzteren erfahren wir aber von Beglinger leider gar nichts...)

Auch Herr Beglinger scheint fasziniert zu sein, das Steinigungs-Moratorium hat ja auch etwas Faszinierendes für das BaZ-Milieu. Drum hat er sich also mit ihm getroffen, er wollte das Faszinosum persönlich kennenlernen, das man schon hinreichend aus dem Duell mit Sarkozy zu kennen glaubte, aber Beglinger lässt es sich nicht nehmen, mit dem Mann an einem Tisch sitzen zu dürfen:

In seiner Geburtsstadt Genf würde Tariq Ramadan sofort erkannt und erst recht in Paris, seit er sich im Herbst 2003 vor sieben Millionen Zuschauern mit Innenminister Nicolas Sarkozy am französischen Fernsehen fetzte. Doch im engen Café in London, wo wir uns zu einem zweistündigen Gespräch treffen, mitten zwischen Christen, Sikhs und Muslimen, scheint er niemandem aufzufallen, obwohl sein Bild im vergangenen Juli, kurz nach den Londoner Anschlägen, auf der Frontseite der «Sun» prangte. Die Zeitung sah aus wie ein Fahndungsplakat, und so war es auch gemeint .“

Aber wie ist die vertrauliche Begegnung denn von Beglinger gemeint? Den haben wir zwar noch nie auf einem Fahndungsplakat gesehen, aber wer weiss, vielleicht ist die Schleichwerbung für den wichtigsten Denker der Schweiz gar nicht so harmlos wie sie tut?

„Dieser «militante muslimische Professor» sei «das akzeptable Gesicht des Terrors für beeindruckbare junge Muslime» und «gefährlicher» als viele Hassprediger, warnte das Boulevardblatt sein Millionenpublikum. Dieser Schweizer, der «wegen Kontakten mit Terroristen» nicht in die USA reisen darf, gehöre auch aus England verbannt.“

Wir wissen nun seit dem Gespräch Beglingers mit Hirsi Ali, dass Beglinger die Verbannung von Islamisten aus der Demokratie für eine Bedrohung des Rechtsstaats hält.

Der Aufruf war vergeblich. Nur Tage später hielt Tariq Ramadan in London einen Vortrag über den Islam und den Westen – unter dem Patronat von Scotland Yard. Der Londoner Polizeichef nahm Ramadan ausdrücklich in Schutz. 

Es war ja auch die Londoner Polizei, die erklärte, nichts gegen eine judenfeindliche Moslem-Demonstration auf dem Trafalgar Square tun zu können, bei der zur Vernichtung Israels aufgerufen wurde. Der Bürgermeister von London, Ken Livingstone, nahm die Volksverhetzer ausdrücklich in Schutz. Ramadan aber ist der Berater und Schützling des Premiers, der bekanntlich den Koran für das fortschrittlichste Buch hält, das er kennt. (Womit Blair sich dem früheren deutschen Bundespräsidenten Lübke ebenbürtig erweist, der, als man ihm ein Buch schenken wollte, gesagt haben soll, er habe schon eines.) Ramadan berät nun Blair nach den Regeln des fortschrittlichsten Buchs der Welt:

Kurz darauf berief ihn niemand Geringerer als Tony Blair in eine Kommission, die seine Regierung beraten soll, wie man junge Muslime vor dem Abgleiten in Terror und Radikalismus bewahren kann. Ähnliche Gespräche hatte Ramadan bereits mit dem holländischen Premierminister Balkenende, in dessen Land der Filmer Theo van Gogh im November 2004 von einem Muslim abgeschlachtet worden war, als Rache für einen scharfen islamkritischen Film, den Van Gogh mit der Politikerin Ayaan Hirsi Ali gemacht hatte.“

Beglinger hält die Koranzitate aus dem Drehbuch des Films Submission für scharfe Islamkritik? „Ja was nun?“ fragt er dann. 

Ist der Mann ein Terroristenfreund und eine Gefahr für die Demokratie, wie vor allem seine Gegner in Frankreich rufen? Oder einer der «100 wichtigsten Denker des 21. Jahrhunderts», zu dem ihn das amerikanische  „Time Magazine» erkoren hat“ und für den ihn auch die BaZ zu halten scheint... (Der zweitwichtigste ist vermutlich  Hans Saner, nur dass dessen Botschaften noch nicht vom Minarett verkündet werden, aber er ist schon mal für den Bau von Minaretten, die auch weniger wichtigen Denkern zu Bekanntheit verhelfen.) 

Obwohl Beglinger also noch nicht weiss, wer der Mann ist, den er in London im Café trifft, weiss er eines sicher, nämlich „dass Tariq Ramadan seit letztem Herbst als Gastprofessor in Oxford lehrt. Dort halte er „Vorlesungen über Usul al-Fiqh, die Grundlagen des islamischen Rechts.“

 Na, da kann man doch wissen, wer der Mann ist, oder kennt Herr Beglinger die Grundlagen des islamischen Rechts vielleicht nicht? Sie sind ja gar nicht schwer zu begreifen, man muss nur ein wenig über die Worte und die Taten des Propheten lesen, dann hat man sie, die Grundlagen. Und müsste eigentlich wissen, dass sie mit den Grundgesetzen der Demokratien nicht zu vereinbaren sind. Aber der BaZ-Magaziner kann das ja nicht wissen und möchte sich das von Herrn Ramadan erklären lassen, was so ein richtiger Rechtsstaat mit dem richtigen Islam ist und allen seinen Rechtgläubigen.  Denn wo bliebe der Rechtsstaat, wenn es nach Hirsi Ali ginge!

Ausserhalb von Genf kenne ihn zwar kaum jemand in der Schweiz, meint Beglinger, oder man verwechsele Tariq mit Hani, „seinem noch berüchtigteren Bruder, der als Verteidiger der Steinigung von sich reden machte.“

Der muss ja noch faszinierender sein. 

Doch über keinen anderen Schweizer“, weiss Beglinger, „von Roger Federer mal abgesehen“, hätten „die Weltmedien in den letzten Jahrzehnten mehr berichtet als über Tariq Ramadan.“ Und das Stadtmedium BaZ, dem der Mann gewaltig imponiert. Der Mann sei „auf allen Kanälen zu finden. Nicht weniger als fünf Bücher sind in Frankreich seit 2000 über ihn erschienen, worunter zwei wilde Abrechnungen mit dem angeblich so doppelzüngigen Prediger des aggressiven Islamismus. Ein sechstes Buch wird in den nächsten Monaten publiziert, die wohl erste nüchterne und gut recherchierte Ramadan-Biografie, verfasst vom französischen Journalisten Ian Hamel.“

(Anm. März 07: Noch ein Neues über den Propheten als Vorbild ist soeben noch hinzugekommen)

Da sind wir aber ganz gespannt. Auch bei der BaZ soll es ja einen Herrn Hamel geben, aber er schreibt sich mit zwei mm, wie Hammel, der zwar nicht auf allen Weltkanälen zu finden ist, dafür aber für alle Klatschspalten in Basel zuständig war. Ob er vielleicht die Ramadan-Biographie heimlich verfasst hat?

Worauf  Herr Beglinger uns aber ganz neugierig macht, das sind die zwei „wilden Abrechnungen“, deren Titel und Autoren er uns leider nicht mitteilt, so als habe Ramadan ihm davon abgeraten und die  BaZ-Redaktion.

Dafür erfahren wir, dass es ausser bei der BaZ noch eine Art Hamel gibt, der alles über das Leben von Ramadan gesammelt hat. Und keine Bestätigung für Verbindungen zu Terror-Oranisationen gefunden habe bei seinen Recherchen. Es bedarf aber keiner weiteren Verbindungen als der, die Ramadan ja schon hat mit seinem Wirken zur islamischen Aufrüstung der Ghettos. Das Handbuch des Terrors heisst Koran und der tägliche Terror gegen Frauen heisst Scharia, was will man noch mehr?

Aber da der Terror gegen Frauen auch für Beglinger kein Terror ist, bleibt man den „Nachweis“ natürlich schuldig. Der Religionsterror gilt ja nicht als  Terror, wenn kein Sprengstoff im Spiel ist, sondern nur Faustrecht der Prügelbrüder und das Schlächtermesser der Ehrenmörder sowie die Steine zur Hinrichtung.

Denn Ramadan hat nicht nur nichts gegen Steinigungen grundsätzlich einzuwenden, sondern ist auch ein Befürworter des Schlagens von Frauen, aber danach fragt Herr Beglinger nicht, er möchte ja die gute Stimmung im Café nicht verderben, sonst wäre Herr Ramadan verstimmt und verliesse den Tisch, an dem man so schön übereinstimmt im demokratischen Islam wie in der islamischen Demokratie. Schliesslich ist das kein Weltwoche-Interview. Zum Zwecke der Vertrauensbildung zitiert Beglinger nun Jan Hamel, der wiederum einen französischen Beamten zitiert wie folgt: 

«Ich hatte nie Kenntnis über irgendwelche Verbindungen von Ramadan mit einer radikalen Organisation. Und der gesunde Menschenverstand sagt mir, dass er mit einer Einreisesperre belegt wäre, wenn wir von solchen Verbindungen wüssten 

Das Gleiche habe man ihm beim Schweizer Nachrichtendienst erklärt, der sich ebenfalls eingehend mit Ramadan unterhalten habe, teilt Beglinger mit. 

Na wenn das so ist - der Hamel hats gesagt, dann muss es ja wohl stimmen. Vielleicht fragt Beglinger auch noch mal beim Basler Herrn Hammel nach, der weiss vielleicht auch noch das eine und andere aus seinen Klatschspalten beizusteuern. Wir bezweifeln das auch gar nicht, was Herr Hamel zu Ramadan rausgefunden hat, nämlich nichts Verdächtiges. Weil er an der falschen Stelle sucht. Er brauchte gar nicht bis zum Schweizer Nachrichtendienst vorzudringen, Koranlektüre hätte ja genügt. Aber an die traut sich in diesen  Nachrichtenkreisen niemand ran, oder? Das sind die Grundlagen des Rechts, das Ramadan lehrt. Und Hirsi Ali hat daraus zitiert für ein Drehbuch. Dafür wurde der Regisseur abgeschlachtete nach Anweisungen des Koran. 

Ramadan ist nicht nur als Protégé von Ziegler und Co in Schweizer linken Kreisen angesehen, er sollte auch eine Professur an der katholischen Notre-Dame-Universität im Bundesstaat Indiana erhalten, womit die Allianz aus Islam, Linken und Kirche komplett gewesen wäre. Nur wurde bekanntlich nichts draus, weil die USA ihm keine Einreisegenehmigung erteilte. Es kam zwar, wie Beglinger zu berichten weiss, zu „heftigen Protesten in den USA gegen die Beschneidung der akademischen Freiheit“, die man auch in der Schweiz im Sinne Ramadans zu verstehen scheint, wo Voltaire-Aufführungen keine Chance haben - die Meinungsfreiheit liegt am Boden, seit die Ziegler-Komplizen sie bedeubt haben. 

Die Proteste gegen die „Beschneidung der Akademischen Freiheit“ kamen wohl aus jenen Kreisen, die schon gegen ein Gastseminar der jüdischen Historikerin Bat Ye’Or an der Universität von Georgetown mobil gemacht hatten, ohne dass der Rektor sie gegen das Mobbing von islamischer Seite verteidigt hätte, wie bei  im Diskussionsforum von Ibn Warraq schon vor Jahren zu erfahren war. 

Das Schweizer Pendant dazu sind jene Banden, diin der Gerichtsverhandlung gegen den Juden Frank Lübke in Zürich versuchten, die ZuschauerInnen mit Brachialgewalt an der Beobachtung der Verhandlung zu hindern. So etwas interessiert im Magazinmilieu aber  nicht. Immerhin werden dort zwei Autoren genannt, die Bruder Tariq entschleiert haben: Caroline Fourest (Frère Tariq) und Lionel Favrot (Tariq Ramadan dévoilé). 

Ob das die „wilden Abrechnungen“ sein sollen, denen Beglinger die erste „nüchterne“ Ramadan-Biografie von Jan Hamel entgegenstellt?  Als Vorbild quasi. Denn was ein echter Anhänger des prophetischen Vorbilds ist, der orientiert über  das Vorbild gemäss den Ansichten des Vorbilds. So wie Ramadan sich in  seiner als Dissertation von der Universität Genf abgelehnten Propaganda-schrift an seinem Grossvater al Banna orientierte. Nur dass  Beglinger überhaupt nicht darüber orientiert, sondern Honig um den Bart des Profetenbiografen schmiert.  Ramadan hat ihm gewiss vom Propheten erzählt, über den er laut Beglinger am liebsten spricht. Kein Wörtchen

 über die vorbildlichen Worte und Taten? Warum denn nicht? Wenn man schon nach London fährt, um den wichtigsten Schweizer Denker zu treffen, sollte man doch auch etwas von dessen Lieblingsthema mit heimbringen und die erwartungsvollen Leser, die Ramadan ja noch gar nicht kennen, mit einigen Müsterchen aus dem Leben des Propheten bereichern, damit sie an den Offenbarungen aus dem Londoner Café teilhaben können. Wer war der Mann? Schon ein Thomas Widmer hat den lesern der Weltwoche den Propheten in seiner ganzen gigantischen Grösse vor Augen zu führen versucht. Nun würde man gern von Herrn Beglinger erfahren, was denn das Gigantischste an diesem Mann sein soll? Aber er schweigt sich dazu aus. Er möchte ja nicht, dass die humanitären Werte des Islam ihm den Garaus machen. 

Von dem ganzen Terrorverdacht bleibe nichts übrig, „sagt Ian Hamel, nachdem er Ramadans Bücher und Artikel durchforstet und ihn auch immer wieder an dessen Auftritten in Frankreich beobachtet hat.“ (Wobei Herr Hamel vergessen hat, den Koran zu durchforsten.) Der Religionsterror der Scharia gegen Frauen ist kein Terror für die Herrenmenschen. Beglinger weiss zu beruhigen: 

Tariq Ramadan hat die Anschläge in New York ebenso klar verurteilt wie jene in Madrid, Bali und London.“ 

Wer wollte ihn da noch irgend einer Nähe zum Vorbild der islamischen Terroristen und des Religionsterrors verdächtigen? Beglinger weiss sogar zu berichten, dass Ramadan am „Existenzrecht Israels“ festhalte (bei diesem Treffen im Café.) Und sagt: „Nichts im Islam kann Antisemitismus oder Xenophobie legitimieren

Wir nehmen mit Interesse zur Kenntnis, dass der Koran „Nichts“ ist im Islam. 

Dass der Grossvater Ramadans und “Urvater der Islamisten des 20. Jahrhunderts“, der bis heute als „Vordenker von islamistischen Terrorgruppen zwischen Sudan und Afghanistan verehrt“ wird, in der Dissertation des Enkels eine Ehrenrettung erfahren sollte, macht diesen für Beglinger nicht sonderlich verdächtig, den Muslimbrüdern nahe zu stehen, gar einer zu sein. Er weiss dafür, dass der kleine Al-Banna „schmerzliche Jahrzehnte im politischen Exil“ verbracht hat. 

Von den schmerzlichen Jahrzehnten der Islamverfolgten, die sich anders als Ramadan und Beglinger nicht offen in einem Café sehen lassen dürfen, wenn zu viele Anhänger des Ramadanglaubens in der Gegend sind, ist bei dieser Gelegenheit natürlich nicht die Rede, sie sind auch nicht so der Rede wert, das Magazin widmet ihnen weniger Platz als den Protagonisten der Islamisierung Europas. 

Das Centre Islamique in Genf, das 1961 von Tariqs Vater gegründet wurde, ist noch heute einer der wichtigsten Umschlagplätze für islamistisch genannte islamische Propaganda. In London ist Ramadan aber auch am richtigen Ort. Galt London als die  Propagandazentrale des Islam, Deutschland die organisatorische Drehscheibe des Terrors und die Schweiz die finanzielle, so ist das Zentrum in Genf, wo Bruder Hani, der zweite im Bunde, weiterwirkt an der Einführung der Scharia, noch immer eine internationale Basis der Islamisierung Europas, im Schatten der UNO-Niederlassungen recht sinnvoll angesiedelt von der in die „neutrale Schweiz“ emigrierten Familie. Da ist dann die ganze globale Verwandtschaft und Gesinnungsgenossenschaft wieder beisammen. Dort lernte er dann auch Freund Ziegler kennen, dessen Lebensgenossin ihm bei der Begutachtung seiner Doktorarbeit, die Grossvater Al Banna zur Anerkennung über die Zieglerkreise hinaus verhelfen sollte, so sehr behilfich war. Eine Hand wäscht die andere. So klebte der wichtigste Denker der Schweiz, wie Beglinger berichtet, Plakate für den Nationalratswahl-kampf seines engen Freundes Jean Ziegler, der die Familie Al Banna viel mehr zu  schätzen wusste als die Bundesratskandidatin und Genossin Brunner, die in den Kampgagnen zur Bundesratswahl von Parteigenosse Ziegler wie von einem Mullah sexistisch verunglimpft wurde. Vergessen? 

Ziegler hat ein Herz für die Erniedrigten und Beleidigten dieser Welt. Es war Ziegler, der bei Ausbruch des Irakkriegs anbot, für Saddam Hussein persönlich eine Bleibe in der Schweiz zu besorgen, falls er damit den Krieg verhindern könne. Ein edler Einfall. Nur dass der Edelmensch, der schon persönlich bei Hussein auf Besuch war und sich von seinem Charme beeindruckt zeigte, nicht zu Besuch in einem seiner Folterkeller war. Doch die Drittweltbewegung bewegt die beiden Herzensbrüder gleichermassen. Und das Schicksal der Freiheitskämpfer gegen Israel. Nur - im Café klang das etwas anders als bei Attac. So dass Beglinger ganz zufrieden ist mit den Ansichten, die er aus dem Café mit Ramadan mit heimbringen darf. 

Freilich, die Affäre um die Aufführung des Voltaire-Stücks "Mahomet" im Voltaire-Gedenkjahr 1993 in Genf trübt den guten Eindruck ein wenig. Aber Beglinger tut alles, um den Verdacht zu entkräften, zumindest zu mildern, Ramadan habe sich als Zensor im Schweizer Kulturbetrieb aufgespielt. Das möchte Beglinger denn doch nicht so auf dem wichtigsten Denker der Schweiz, der von der wichtigsten Zeitung in Basel, nämlich der einzigen, so bewundert wird, sitzen lassen. Und siehe da, es war nicht Ramadan, es war Frau Ziegler. Cherchez la femme! Eric Deuber-Pauli heisst die Frau, „die damalige Genfer Kulturchefin und Ehefrau von Jean Ziegler, die die Aufführung verhinderte, indem sie die geforderten 310 000 Franken Subvention verweigerte.“ 

Sie war es tatsächlich, es gibt nichts zu beschönigen an der Komplizenschaft des Pärchens Ziegler – nur: es war Ramadan selber, der „in einem offenen Brief gegen die Aufführung von «Mahomet» plädierte“, wie Beglinger die Zensurforderung nennt,  „weil dieses (Stück) die Gefühle der muslimischen Gemeinde verletze“. (mehr dazu siehe Homepage von >Gudrun Eussner) 

Beglinger weiter: 

Doch der üble Geruch eines Zensors künstlerischer Freiheit blieb an Tariq Ramadan hängen. 1997 erhielt er von der Universität Freiburg einen Lehrauftrag für Islamologie, doch seine Dissertation reichte er 1998 an der Uni Genf ein, was beinahe mit einem Eklat endete. Tariq Ramadan hatte in seiner Arbeit eine Umdeutung der Muslimbruderschaft zu einer Art von religiössozialen Fortschrittsfreunden versucht und zugleich eine akademische Ehrenrettung seines Grossvaters. Das schien zwei französischen Gutachtern seiner Doktorarbeit allerdings so unhaltbar, dass sie sich unter Protest zurückzogen. Da schaltete Ramadan seinen alten Freund und Universitätsprofessor Jean Ziegler ein, der alles in Bewegung setzte, um die Doktorarbeit doch noch zu retten. Es wurden neue Gutachter bestellt, die dem Werk schliesslich den Segen gaben, allerdings auch deshalb, wie der mitbeurteilende Berner Islamwissenschaftler Professor Reinhard Schulze durchblicken lässt, weil man einen Skandal vermeiden wollte. Denn eine Ablehnung hätte nicht nur Ramadans akademische Karriere beendet, sondern wäre sofort auch politisch ausgeschlachtet worden. 

Beglinger übernimmt die Version von Ramadan und seiner Satelliten ohne einen anflug von Kritik oder nur Skepsis.  auch er schwingt das Weihrauchfass.  "Nicht zuletzt seine Dissertation diene immer wieder als Beleg, dass er selbAr Mitglied jener Organisation sein könnte, die sein von ihm so verehrter Grossvater gegründet habe. Was der Enkel vehement verneint. «Ich war nie Mitglied der Muslimbruderschaft.»  Er bewundere zwar Hassan al-Banna für dessen antikolonialen Kampf, versichere Ramadan, doch habe er ein anderes Bild vom Westen als sein Grossvater. Was Beglinger ihm blindlings  abnimmt.  

 "Journalisten von «Le Monde» wie auch Ian Hamel haben wochenlang in Ägypten nach Verbindungen zwischen Ramadan und den heutigen Muslimbrüdern gefahndet (die jüngst ihre Sitze in den ägyptischen Parlamentswahlen versechsfacht haben), doch auch sie sind nicht fündig geworden." 

" Schon als junger Lehrerspürte Tariq Ramadan das missionarische Erbe in sich und gründete die Organisation «Muselmans, Muselmanes de Suisse». Die Resonanz war jedoch mager,  zumal in der deutschen Schweiz."  

Einen ersten grossen Auftritt ausserhalb der muslimischen Gemeinde verschaffte sich Ramadan mit seiner Freundschaft zu Alain Gresh, dem Chefredaktor des renommierten «Le Monde Diplomatique». Gresh publizierte zusammen mit Ramadan ein Buch über den Islam – für Letzteren ein würdiger Empfang in Frankreichs intellektuellem Salon." 

Der Philosoph Robert Redeker, der nach einem islamkritschen Artikel untertauchen musste, von einer Fatwa bedroht und von frnzösischen Linken gemobbt, ist in Frankreich nicht salonfähig. Aber das konnte Herr Beglinger damals ja noch nicht wissen. 

Endgültig zur grossen Galions- bzw. Reizfigur in Frankreich machte ihn allerdings Nicolas Sarkozy, indem er sich bereit erklärte, hundert Minuten lang am Fernsehen mit dem Schweizer Philosophen zu streiten. Es war eine Schlacht, und Ramadan hat sie in den Augen der meisten Nichtmuslime verloren, als ihn der scharfzüngige Innenminister in der Frage der Steinigung von Ehebrecherinnen bedrängte. Ob er sich von dieser im Islam vorgesehenen Strafe distanziere, oui où non. Doch Ramadan wand sich und sagte, er verlange «ein Moratorium». 

«Wir dachten, diese Antwort breche ihm das Genick», erinnert sich der mit Ramadan befreundete Freiburger Religionswissenschaftler >Richard Friedli. Er hat’s zwar überlebt, doch seither gilt Tariq Ramadan bei vielen Liberalen in Europa endgültig als windiger Opportunist, der sich nicht entscheiden kann und nicht einmal die Kraft hat, sich von islamischen Steinzeitgesetzen zu distanzieren

Nicht so für das linke Magazin, das bleibt seinem Meisterdenker treu. 

Er hat’s zwar überlebt“ ist besonders gut. Ramadan überlebt ja auch jede Steinigung, wieso sollte er das „Gespräch“ darüber nicht überleben? 

Beglinger: "Handkehrum ist er für die muslimischen Fundamentalisten ein Verräter. Und ist es erst recht, seit er sich als Berater des britischen Irak-Krieg-Premiers Tony Blair anheuern liess." 

Woher weiss Beglinger bloss, dass die islamischen Fundamentalisten die Anheuerung Ramadans zur Steuerung der britischen Innenpolitik als Verrat betrachten und nicht als Erfolg? Von Ramadan selber, den er schon in der Märtyrerrolle eines Verfolgten zu sehen scheint? 

"Ramadan selber sieht sich in der Rolle des «Brückenbauers», der zwangsläufig zwischen die Fronten gerät. Weil sich die islamischen Gelehrten in der Frage der Steinigung nicht einig seien, plädiere er im Zweifel für das Opfer.“ 

Und wenn sie sich einige wären?! 

Gudrun Eussner nennt das Zentrum von Ramadans Wirken in der Schweiz, das islamische Zentrum Genf, den  Brückenkopf der Islamisierung Europas. Man beachte: 

Weil sich "die islamischen Gelehrten nicht einig seien in der Frage der Steinigung", plädiert er schlau wie eine Wüstenschlange „im Zweifel für das Opfer“. Was heisst da „im Zweifel“?! Und sobald die Gelehrten sich einig sind, dass der Zeitpunkt für das Ende des Moratoriums gekommen ist, plädiert Herr Ramadan zweifellos für das, wofür er immer plädiert hat. "Und somit für ein zeitlich unbegrenztes Moratorium aller körperlichen Strafen, inklusive Todesstrafe. 

O-Ton Beglinger: Verurteile er die Steinigung telquel, dann mache er zwar Sarkozy eine Freude, sagt Ramadan in unserem Gespräch, doch in der muslimischen Welt würde man ihm nicht mehr zuhören, weil er dann als Westler gälte. «Nur mit einer Verurteilung kann ich gar nichts in der muslimischen Welt verändern.» 

Soll das vielleicht heissen, die Befürwortung der Steinigung bedeute irgendeine  Veränderung? Womit er wieder mal alle, die meinen, die muslimische Welt gebe es nicht, wie Prof. Waardenburg im TV-Gespräch mit Frank A. Meyer, über dieselbe aufgeklärt haben dürfte. Sie soll doch so vielfältig sein. In ihren Essentials, dem Eherecht, scheint sie sich aber einig zu sein. (Wie in allen zentralen Fragen): 

"Wie steinig dieser Weg der Veränderung ist, beweist sein eigener Bruder Hani. Nicht einmal ihn kann Tariq Ramadan von seinem Moratorium überzeugen."  (Dafür überzeugt er Herrn Beglinger.) 

Warum sollte er denn? Will er überhaupt? In der Grundüberzeugung stimmen doch die beiden überein. Das Moratorium ist nur fürs Fernsehen, das braucht Hani doch nicht. Hani kann viel besser mit der Scharia ohne Moratorium leben. 

"Ausgerechnet Hani Ramadan, 46, Doktor der Philosophie und seit dem Tod von Vater Said der Leiter des Centre Islamique, hat in einem Artikel für «Le Monde» die Steinigung als Strafe mit «läuternder» Wirkung gerechtfertigt. Und Aids gleich auch noch als Strafe Gottes gebrandmarkt. Daraufhin hat ihm die Genfer Regierung die Stelle als Sekundarlehrer an einer staatlichen Schule gekündigt, doch bislang haben die Gerichte Hani Ramadan Recht gegeben, der die Entlassung als Missbrauch anfocht. Auch wenn er schliesslich Recht erhalten sollte, so hat Hani damit den Ruf der Familie in liberalen Genfer Kreisen wohl endgültig ruiniert." 

O weh. Der gute „Ruf“ der Steinigungsfreunde ist ruiniert. Bei wem denn? Beim Magazin? Beim Ziegler? 

"Vergleichsweise im medialen Schatten von Tariq und Hani steht Aymen, 53, der älteste der Ramadan-Brüder, der noch in Ägypten geboren ist. Aymen Ramadan ist heute Neurochirurg in Genf und nebenbei Präsident des Centre Islamique. Laut «Nouvel Observateur» ist er in zweiter Ehe mit einer Sudanesin verheiratet und dort offenbar regelmässig und gratis als Arzt im Einsatz. Mit dem «Magazin» mag er allerdings so wenig reden wie sein Bruder Hani." 

Na so was. Da wird uns aber eine Quelle der Wahrheit vorenthalten! 

"Weil niemand Zeit hat, Tariq Ramadans zweiundzwanzig Bücher und alle seine siebenhundert Artikel zu lesen (ausser die Geheimdienste), wird er in den Medien stets auf die gleichen Knackpunkte eines «Euro-Islams» abgeklopft. Und er sagt im Kern auch stets das Gleiche:

Muss ein Muslim die Verfassung befolgen? 

Ramadan: Ja. 

Keine Ausnahme? 

Ramadan: Nein, denn die Ausübung unseres Glaubens ist in jeder europäischen Verfassung garantiert. 

Womit dieser grosse Denker mit Wüstenschlangenschläue mitteilt, dass nicht die Verfassung, sondern der Glaube befolgt wird, den die Verfassung garantiert. Sollte die Verfassung nicht mit dem Glauben vereinbar sein, muss die Verfassung auch nicht befolgt werden. Hier wird vorausgesetzt, dass die Scharia als Kern dieses Glaubens von der Verfassung anerkannt wird. 

Er hätte genauso gut sagen können, er sei für ein Moratorium für den nächsten Holocaust, aber für die Verfassungstreue der Moslems. Für Beglinger ist nun klar, dass Ramadan ein Verfassungsfreund ist. Wenn Ramadan das sagt, dann muss es ja wohl stimmen, dass seine Ansichten zur Steinigung mit der Verfassung übereinstimmen. 

Beglinger liefert uns seine Erkenntnisse zum Kern von Ramadan frisch ab Café: 

“Seine Grundsätze sind klar. Die Nachsätze, die all diesen Antworten folgen, dementieren nicht die Grundsätze, sondern sie offenbaren vor allem den Kern dieses Mannes. Tariq Ramadan ist kein Terroristenfreund, keine Gefahr für die Demokratie und auch kein Antisemit. Er ist – für europäische Begriffe – ein Religiös-Konservativer.“ 

Einfältiger geht es nicht mehr. Ramadan ist keine Gefahr für die Demokratie. Zumindest keine grösserer als Beglinger & co. Denn ohne die könnte Ramadan gar keine werden. Aber das "konservative" Steinigen und Frauenschlagen nach Scharia reicht den Herren nicht. Sie möchten dazu noch weitere Bekenntnisse zur Demokratie, statt zu sagen Danke genügt. 

Beglinger hat nicht begriffen, dass nicht nur der sog. politische Terror, sondern auch der tägliche Terror der Scharia, also der Religionsterror gegen Frauen Terror ist, ob mit oder ohne "Moratorium." Der Pressemann von der Schweizer Islamlobby geht dem Islamisten voll auf den Leim und schleimt sich mit ihm zusammen. Seine Kritiker findet er „wild.“ Die Steinigung macht Herrn Beglinger nicht wild. Die lässt den Mannvöllig kalt. 

Ja, die Frau hat das Recht, keinen Schleier zu tragen – wie zum Beispiel Ramadans Sekretärin in Paris. Doch hält er es gewiss für besser, wenn sie ein

en trägt – wie seine eigene Frau und seine kleine Tochter. 

Mit anderen Worten, er ist nicht dagegen, dass eine Frau, über die er keine Macht hat, keinen Schleier trägt, aber daheim gibt’s das nicht. Da muss auch die Tochter dran glauben. Alles klar, Herr Beglinger? 

Ja, Mischehen sind zulässig, doch Ramadans Ehefrau, schweizerisch-französische Doppelbürgerin und ursprünglich Christin, ist zum Islam konvertiert. 

Ja was denn sonst! Eine Muslima darf keinen Ungläubigen heiraten, aber der Moslemmann kann natürlich eine Dhimmifrau als Gehilfin heiraten, die ihm gehorcht und konvertiert. 

Und ja, Ayaan Hirsi Ali hat ein Recht zu sagen, was sie will. (Wie Salman Rushdie auch.) Doch moralisch hält Ramadan ihre Kritik für falsch. 

Wie dieses Recht im real existierenden Islam aussieht, fragt er lieber nicht. Denn auch Beglinger halt die Islamkritik von Hirsi Ali für falsch. Sie gefährde ja "den Rechtsstaat". Ganz im Gegensatz zu Ramadan. Da sind die beiden richtigen Brüder beisammen. 

Ramadan: «Wie kann man eine Milliarde Muslime beeinflussen, wenn man sie einfach nur beleidigt, indem man sagt, der Prophet gälte nach heutigen Massstäben als Pädophiler?» 

Moslems, die den Kindesmissbrauch ganz legal als Kinderehe betreiben dürfen, dürfen nicht beleidigt werden, indem man sagt, dass Kindesschändung und Zwangsehen ein Verbrechen sind. Beglinger beleidigt Ramadan nicht. Wenn Millionen von Muslimen das Recht zur Kinderheirat haben, dann ist der Kindesmissbrauch legal. 

"Tariq Ramadan will, dass aus den fünfzehn Millionen Muslimen in Westeuropa gläubige und selbstbewusste Muslime werden und nicht, wie heute, zu 85 oder 90 Prozent Papiermuslime ohne Praxis bleiben sondern nach dem Vorbild des Propheten leben." 

Der Prophet lebte in Polygamie und nahm nebst den diversen Sklavinnen aus der Kriegsbeute ein Kind als Ehefrau. 

"Das ist es, was im Grunde viele Europäer fürchten, glaubt Professor Richard Friedli in Freiburg. Im säkularen Europa ist ein so selbst- und sendungsbewusster religiöser Moralist wie Tariq Ramadan eine Provokation.

Ramadan fordert «echten Pluralismus», aber er hält nichts von einer Integration, die den Europäern dann als geglückt erscheint, wenn dem Muslim nicht mehr anzumerken ist, dass er einer ist; wenn sich die Religion also ins rein Private zurückgezogen hat wie bei den meisten Christen." 

So ist das. Das islamische Religionsrecht ist also auch öffentlich anzuerkennen. Staatsreligion Islam mit Scharia als geltendem Recht? Wie in Indien? Oder wie meint der Herr, dass Religion nicht Privatsache sein soll? 

"Europäische Muslime, wie Ramadan sie sich wünscht, hören auf, sich nach ihrer alten Heimat zu sehnen. Stattdessen mischen sie sich in ihrer neuen ein, sie reden mit, sie gehen wählen, sie lernen die Regeln kennen und nebst den Pflichten endlich auch ihre Rechte, die ihnen die westlichen Verfassungen gewähren." 

Wie sie sich einmischen, kann Beglinger in Londonistan erfahren. Aber er will es gar nicht wissen. Er lässt sich lieber vom Islamisten belehren. 

"Doch auch darauf reagiere das Europa der leeren Landeskirchen und der tiefen Geburtenraten  irritiert, sagt der Religionswissenschaftler Friedli." 

Höhere Geburtenraten à la Ramadan-Religion?  Professor Friedli plaudert in einer Naivität aus, was die Kirchen füllen soll. Der Glaube an den Männergott, der das Gebärsoll garantiert. Und wenn die Frauen nicht mehr an das göttliche Männerrecht glauben und Geburtenkontrolle betreiben, dann ist mann irritiert... ...Ramadan versteht diese Irritationen. 

"Er sieht die schleichende Angst vor einer kulturellen Überfremdung, die hinter dem Streit um jedes neu geplante Minarett steht." 

Das ist die berechtigte Ablehnung einer neuen Religionsdiktatur!  

Ramadant:«Die fünfzehn Millionen Muslime in Westeuropa sind eine Tatsache, ob es einem passt oder nicht. Und sie werden die Homogenität der alten europäischen Kultur verändern. Wahre Demokratie heisst auch, die Macht zu teilen, aber das halten hier einige Leute für eine Bedrohung». 

Teilen womit? Mit einem demokratiefeindlichen totalitären Religionsregime? Soll die Demokratie mit einer Diktatur „geteilt“ werden auf islamisch? 

"Ramadan besteht auf «gemeinsamen universalen Werten» von westlicher Demokratie und dem Islam; auf Werten wie Demokratie, Rechtsstaat, Gleichheit der Bürger und allgemeinem Wahlrecht."

Seit wann sind das "islamische Werte"?!  Gemeinsame  wie die von Kaninchen und Schlange.  Nach dem Fressen sind sie besonders gemeinsam. Wie die „universale“ Menschenrechtserklärung von Kairo?  Aber die kennt Beglinger nicht. Er lässt sich den Islam widerspruchslos als "gemeinsame Werte" verkaufen, widerspricht nicht und tischt diese  Ramadan-Gepantsche den Lesern als intellektuelle Offenbarung auf.  Da werden aus Demokratie und Rechtsstaat  islamische Werte! Ein ganz besonders hoher Wert im Islam ist die Religionsfreiheit, wie sie an den Apostaten verübt wird. 

Nichts bringt ihn schneller in Rage, als wenn er eine westliche Überheblichkeit wittert, die dem Islam genau diese Werte abspricht und im Koran nurmehr eine reaktionäre und unbrauchbare Lehre sieht. 

Nichts bringt den Islamisten mehr in Rage als die Wahrheit über den Islam. Für die BaZ-Redaktion mögen die Werte des Koran ja gemeinsame Werte sein, die sie mit den Muslimbrüdern teilen. Ob das auch die Werte der islamverfolgten Apostaten und der eingesperrten Frauen sind, ist zu bezweifeln. 

"In solchen Situationen zieht er scharf gegen die «westliche Arroganz» los, worauf seine Kontrahenten nur warten und dann frohlocken, jetzt habe Ramadan endlich sein wahres Gesicht gezeigt, das des unmodernen, bornierten Betonislamisten." 

Keine Sorge, Herr Beglinger, das ist längst bekannt.  Hier wird nur noch das Gesicht eines Baz-Magaziners enthüllt, aber auch das ist nicht so neu. Dass Beglinger sich Ramadan viel näher fühlt als seinen Gegnern, wurde spätestens in dem Interview mit Hirsi Ali deutlich. Islamkritiker werden herablassend verächtlich gemacht, weil die blutigen Fakten ihnen recht geben. Eine primitive Form argumentlosern Diffamierung der Islamkritik, die längst analysiert hat, was die Beglingers nicht kennen, nicht kapieren und nicht wahrhaben wollen. Oder nur verlogen nicht zugeben. Es folgt die platteste aller Platitüden der Islamophilen: das „Feindbild“ der Islamkritiker. 

Das islamische Feindbild - die Ungläubigen, der Westen - scheint Beglinger nicht zu kennen. Die Kritik Ramadans an muslimischen Ländern wie am Westen können wir übergehen, es sind die alten Platten, der „Reformer“ ist ja so „kritisch“. Nur für Sarkozy bleibe er ein „unsicherer Kantonist“, nicht so für Beglinger, der weiss:

Das ist er gewiss für Nicolas Sarkozy, der «Islamisten» wie Ramadan nun im Verdacht hat, als ideologische Brandbeschleuniger in den Banlieues zu wirken. Seine eigenen Geheimdienste versichern allerdings das Gegenteil, dass nämlich keine Drahtzieher auszumachen seien und die Probleme dort sozialer und eben gerade nichtreligiöser Natur seien. Exakt das Gleiche sagt Tariq Ramadan, der von «territorialer und sozialer Apartheid» spricht. 

Genau das will die Linke in Frankreich und in der Schweiz auch hören, dass es sich bei der islamischen „Kultur“ nicht um eine solche handelt, sondern nur um "soziale“ Probleme, die nichts mit dem Islam zu tun haben. (Auch wenn den Linken seine kommunitaristischen Ansichten nicht ganz geheuer sind...) 

Was meint er mit Problemen? Die islamische Geschlechtsapartheid? Wieso sind denn die französischen einheimischen Arbeitslosen nicht genauso mörderisch gewalttätig gegen ihre Schwestern  wie die moslemischen „Jugendlichen“? Wieso leben die Franzosen nicht in Polygamie wie in der moslemischen bawie nlieue, wo sie voll geduldet wird? Zur Vielweiberei reichts den Moslemmachos immer noch bei allen sozialen Problemen, die der Islam schafft und perpetuiert. 

Dass Ramadan sich gegen die Gewalt in den banlieues aussprach, hat andere unschuldige Interviewer, wie die vom „Spiegel“, auch noch „überrascht“... Propagandisten einer Gewaltreligion sind natürlich "gegen die Gewalt." Was erwartet Beglinger denn?  

Ramadan: „Die Wiederherstellung der Ordnung ist selbstverständlich oberstes Gebot.» 

Ganz gewiss, die Frage ist nur, welche Ordnung dieser Ramadan als die definitive im Kopf hat. Diese Frage stellt Beglinger selbstverständlich nicht. Denn er kann sich unter der Scharia nichts vorstellen. Drum ist er der ideale Gesprächspartner für Kaffee mit Ramadan gewesen. 

Zurück in unserem Café in London. Tariq Ramadan hat Termine, er muss weiter, schon bald nach Mauritius, doch vorerst ins französische Clermont-Ferrand, wo er an einem philosophischen Kolloquium über «La raison dans l’islam» eingeladen ist. Tags darauf wird die Veranstaltung abgesagt. Die Universitätsbehörden, lässt man ihn wissen, stellen für einen Monsieur wie ihn keinen Saal zur Verfügung. Es ist Ramadans dreizehnte Ausladung in den letzten achtzehn Monaten“.

Offenbar traute die Universität der Vernunft des Islam doch nicht so recht.

http://reginevancleev.blogspot.com/2010/09/kuffar-beim-kaffee-mit-ramadan-oder-la.htm

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8. Mai 2011 7 08 /05 /Mai /2011 10:06

CH-Bundesgerichtsentscheid: Der Islamist Zwicker ist ein Sicherheitsrisiko für die Armee

http://www.blick.ch/news/schweiz/dieser-mann-ist-fuer-die-armee-ein-risiko-172027

Das entschied das Bundesverwaltungsgericht. Es wies eine Beschwerde von Zwicker (27) ab.

Der Maschinenbaukonstrukteur ist vor drei Jahren zum Islam konvertiert. Er ist Mitglied des islamischen Zentralrates (IZRS).

Oberleutnant Zwicker ärgert sich, dass er im WK statt fünf nur einmal pro Tag beten kann. Er würde erklärtermassen im Ernstfall die Waffe nicht gegen einen Moslem erheben – es sei denn zur Selbstverteidigung.Und er hat grundsätzlich nichts dagegen, dass Frauen mit dem Stock geschlagen werden.

Zugang zu geheimen Informationen


Zwicker hat als Werkschutzoffizier Zugang zu geheimen Informationen. Darum wurde er letztes Jahr von der Armee einer Sicherheitsüberprüfung unterzogen. Und wegen seiner extremistischen Tendenzen zum Risiko erklärt. Ebenfalls eine Rolle, wenn auch eine untergeordnete, spielte sein früherer Drogenkonsum.

Ist das eine Verletzung der Glaubens- und Meinungsfreiheit? Nein, sagt das Bundesverwaltungsgericht.

Gibril Muhammad Zwicker ist Offizier. Und ein Sicherheitsrisiko für die Schweizer Armee.

http://www.blick.ch/news/schweiz/offizier-der-schande-172056  

(...) Er sagt Sätze wie: «Symbolische Schläge gegen ungehorsame Frauen sind akzeptabel.» Oder: «Der Islam ist die richtige Religion. Alle anderen sind falsch.» Zwicker ist vorbestraft (300 Franken Busse) wegen Cannabis-Konsums. Dennoch tolerierte ihn das Militär als Kader. Nach Berichten über Zwickers radikale Gesinnung und seine Mitgliedschaft im Islamischen Zentralrat Schweiz (IZRS) kamen in der Armeespitze allerdings Zweifel auf.

Die Fachstelle für Personensicherheitsprüfungen im Bereich Informations- und Objektsicherheit (IOS) erstellte sogar ein Gutachten. Das war im Mai 2010. Sie kam zum Schluss: Zwicker ist ein Sicherheitsrisiko für die Armee.

Ihm dürfe deshalb «kein Zugang zu vertraulich oder geheim klassifizierten Informationen, Materialien oder militärischen Anlagen mit Schutzzonen 2 oder 3» gewährt werden. Das heisst zum Beispiel: Bunker sind für ihn tabu.

Die IOS empfahl der Armee, ­Zwicker nicht mehr als Werkschutzoffizier einzusetzen, seine Waffen einzuziehen und ihm den Zugang zu Explosivstoffen zu verwehren.

Negativ werteten die Psychologen auch seinen Cannabis-Konsum. «Dass Sie bisher mit Ihrem Drogenkonsum sorglos und freimütig illegales Terrain beschritten haben, muss als Beleg für mangelhaftes ­Verantwortungsbewusstsein sowie mangelnde Akzeptanz gegenüber der schweizerischen Gesetzgebung gewertet werden.»

Nach Ansicht der Fachstelle ist Zwicker vor allem wegen seiner ­radikalen islamischen Einstellung unhaltbar. So sind die fünf Pflichtgebete während der Dienstzeit für ihn «nicht verhandelbar». Und von der Steinigung will er sich genauso ­wenig distanzieren wie von «symbolischen Schlägen» für die Frau.

Nach dem IOS-Bericht suspendierte die Armee Zwicker vorsorglich. Er liess es nicht auf sich sitzen: Finanziert vom IZRS, rekurrierte er beim Bundesverwaltungsgericht. Die Richter wiesen die Beschwerde ab, hoben aber einige Ent­scheide auf. Die IOS hätte sich ausschliesslich zur Risikoeinschätzung seiner Funktion als Werkschutzoffizier äussern dürfen. Der Entscheid, ob er weiter Militärdienst mit oder ohne Waffe leisten dürfe, obliege nicht der IOS.

Wie es mit der militärischen Laufbahn Zwickers weitergeht, ist laut Verteidigungsminister
Ueli Maurer offen. Dass er eine wichtige Funktion behalten wird, ist so gut wie ausgeschlossen. Zwicker und sein Anwalt wollen das Urteil nicht weiterziehen. «Das ist aussichtslos», sagten sie zu SonntagsBlick.
  

«Nach den Regeln der Scharia»  (darf er seine Frauen verprügeln und für "Ungehorsam" strafen.)

Gibril Zwicker war ein gläubiger Christ. Bis vor drei Jahren. Da konvertierte der Thurgauer zum Islam und trat dem Islamischen Zentralrat (IZRS) bei. Er wech­selte seinen Namen, nannte sich fortan Gibril Muhammad statt Benny. Er begann die Gesetze der Scharia zu befolgen, gab Rauchen und Trinken auf und betete fünf Mal am Tag. Auch sein Äusseres änderte sich: Zwicker liess sich ­einen Bart wachsen, kleidete sich wie seine Glaubensbrüder. Er lernte die arabische Sprache und heiratete eine Tunesierin. Irgendwann will er mit ihr Kinder haben, streng erzogen nach den Regeln der islamischen Rechtslehre. Denn: «In meinen vier Wänden ­leben wir nach den Gesetzen der Scharia.» http://www.blick.ch/news/schweiz/offizier-der-schande-172056

 

Hier kann man das Frauenprügelface das in seinen eigenen vier Wänden unbehelligt nach der Islam-Prügelregel leben kann, auch anschauen. Dass ein primitiver maskuliner Dumpfschädel die Frauenprügel-regel befürwortet, bedeutete aber keine Bedenken gegen seine Aufnahme ins Armeekader, erst der Zugang zu geheimen Armeeinformationen liess die Zweifel aufkommen  an der Vertrauenswürdigkeit des Typs vom IZRS, der sich wie der Gründer des Islamisten-zentrums, hochastapelnd genannt „Islamischer Zentralrat“, mit der Bebartung der Pausbacken zu einer lächerlichen Autoritätsfigur aufzublasen versucht, eines dieser  Stumpflingshirne, die die Prügelaffenregel schätzen. Schon das Basler Strafgericht hat dem Imam, der wie so viele seinesgleichen die Frauenprügelsure u.a. Schönheiten des Koran propagierte, bestätigt, dass die religiöse Prügelpropaganda rechtens sei. Jetzt braucht nur noch der deutsche Islamexperte Sülzenschulze dem Thurgauer Konvertiten seine völlige Unbedenklichkeit zu bescheinigen in der NZZ und zu erklären, er sei nicht gefährlicher als die Christen der Freikirchen, und fertig ist der nächste Schulzeschüler. Der letzte Hit der Schweizerischen Schnulzensülze rund um den Islam ist der Einfall der IZRS-Burschen, sie träten für „Frauenrechte“ (!!!) ein. Grunz brunz.. Auch im Zolli Basel kann man Prügelaffen beobachten, mit denen die Spezies 89% der Gene teilt. 

 

Was man in der Schweiz "doch wohl noch sagen " darf: Dass die Scharia über dem Schweizer Gesetz steht, dass man Nach Koran die Frau prügeln darf, alles das darf man in der Schweiz unbehelligt verbreiten, Aber man darf sich nicht lustig machen über die gläubigen Befolger von heiligen Prügelaffenregeln, dann schlägt das Schweizer Gesetz zu. Man darf zwar Minarette als Kamine bezeichnen wie die Solothurner Behörden es tun in allem Ernst, aber wehe dem, der es wagt, auch noch einen Witz zu machen über einen solchen Einfall. Der bekommt es mit dem finsteren Mullahhumor eines Zürcher Staatsanwalts zu tun. Da lauern die Wachhunde der Religionspolizei. Die Kunst der Satire besteht darin, den Wachhunden nur solche Knochen zuzuwerfen, an denen sie sich die Zähne ausbeissen.  

    

Blick-Kommentar zu Zwicker: http://www.blick.ch/news/schweiz/abtreten-offizier-zwicker-172074:

 

Oberleutnant Gibril Zwicker nennt sich einen ideologischen Extremisten. Der Islam, die einzig wahre Religion, und die Scharia, sein Gesetz, stünden über allem. Über dem Dienstreglement. Über dem ­Gesetz. Über der Verfassung.

Näher begründen ­mochte Zwicker das im Interview mit SonntagsBlick nicht. Nur dass die Scharia über dem Schweizer Gesetz stehe – das dürfe man in der Schweiz doch wohl noch sagen.

Selbstverständlich
dürfen Sie das, Herr Zwicker. Wir sind sogar froh, dass Sie es so deutlich tun!

So wissen wir nämlich, dass Sie in der Armee nichts, aber auch gar nichts zu suchen haben.

Denn es verhält sich so: Die Armee hat die Prinzipien des säkularen Rechtsstaats zu schützen. Prinzipien, wie sie in Gesetz und Verfassung stehen. Aufklärerische Prinzipien, hinter die in diesem Land keiner mehr zurückwill.

Ihre Ideologie aber, Oberleutnant Zwicker, ist antiaufklärerisch, eine einzige, religiös verbrämte Zumutung.

Nur Gut, dass die Armee mit Leuten wie Ihnen nichts zu tun haben will.
 (So Blick-Chefredakror Phillippe Pfister)

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