Herrn Schulzes Gespür für Abu Hamza
NZZ: Warum ist der Islam-Prediger Pierre Vogel so umstritten?
Vogel ist umstritten, weil er den Eindruck macht, einen ultraorthodoxen Islam zu vertreten. Im Vergleich zu anderen, ebenfalls in Saudiarabien ausgebildeten Predigern, scheint Pierre Vogel eine besonders orthodoxe, radikale Variante der Traditionen in Saudiarabien zu pflegen. Und er identifiziert sich weniger mit dem liberalen Mainstream, der dort mittlerweile entsteht.
Wie der angeblich „liberale Mainstream-Islam“ in Saudi-Arabien aussieht, darüber könnte der Interviewer sich bei dem Islamexperten Sami Alrabaa sachkundig machen, dem Autor von „Veiled Atrocities.“ Scharia im arabischen Folterstaat.
Ob Schulze da an die allgegenwärtig herumstreunende Religionspolizei in Saudi-Arabien denkt, wenn er vom liberalen Mainstream spricht? Er ist eines der vielem Feigenblätter über den Greueln des Islam, der in Saudi-Arabien ungebrochen wütet. Dort will der „Experte“ einen „liberalen Mainstream“, den er dem Islam andichtet, gesichtet haben? Ist der Koran eigentlich „besonders orthodox“ oder nur die Standardvorlage des Islam? Und was geschieht mit den „Liberalen“, wenn sie protestieren gegen den nicht mal so besonders orthodoxen, sondern den normal orthodoxen Islam? Schulze scheint ja den gelegentlichen Verzicht auf öffentliche Auspeitschung zuhanden der westlichen Medien schon für liberal zu halten. Besonders kostbar, was ihm zu den „Thesen“ von Vogel einfällt (die Hasspredigten werden von der NZZ schon in den Rang von „Thesen“ erhoben):“
NZZ: Welche Thesen vertritt Vogel?
Es geht ihm vor allem um die Lebenswelt des Einzelnen, also gar nicht einmal um theologische oder politische Einschätzungen. Die Lebensführung soll demnach genau so organisiert sein, wie sie zur Zeit des Propheten Mohammed vermutet wurde. Und das wird dann eins zu eins in die heutige Lebenswelt übersetzt.
Vogel beansprucht die Anerkennung der Scharia, so wie er sie interpretiert, für die islamischen Gemeinden im Sinne einer separaten Ordnung von Normen. Dazu zählt dann auch das Verbot des ausserehelichen Geschlechtsverkehr für Muslime in diesen Gemeinden wie auch die Verpflichtung für weibliche Gemeindemitglieder, das Kopftuch zu tragen. Gewalt zur Durchsetzung seiner Mission lehnt er allerdings ab.
Eine schnulzigere Schönschleimerei des islamischen Religions-Totalitarismus haben wir schon lange nicht mehr zu Gesicht bekommen.
Es geht also „nicht um theologische Einschätzungen“ (!) sondern um die „Lebenswelt des Einzelnen.“ Eben die, die durch die theologische Einschätzung des Islam in allen Einzelheiten durch die Scharia geregelt ist, was genau der Definition des Totalitarismus entspricht, über die Schulze hier hinwegsülzt und schmalzt in schamloser Verharmlosung der religionsterroristischen Botschaften von „Abu Hamza“, die das Frauenprügeln nach Koran ebenso einschliessen wie das Wegschliessen unter dem Sack. Auf welche Weise will der Bursche, der uns hier gerade noch gefehlt hat nebst den schon vorhandenen Widerlingen seines sexualfaschistischen Genres und den der ideologische IslamSchleuser Professor Schulze den SchweizerInnen als harmlos unterzujubeln versucht, denn die „Verpflichtung“ zur Verschleierung durchsetzen? Wie bitte, wenn das ohne Gewalt gehen soll – oder „verpflichten sich die Mädchen im Moslemmilieu etwa alle freiwillig, sich in den Sack stecken zu lassen zwecks Unterwerfung unter den Männerwillen, der mit den Vorstellungen von Schulze übereinstimmt. Schulze ist einer von den deutschen, auf die die SchweizerInnen gerade noch gewartet haben! Ein Islamzucht- und Lehrmeister, der mithilfe dieses Abu Hamza aus Deutschland (Der Name ist auch der des gewaltkriminellen Gruselmoslemonsters von der Finsbury-Park-Moschee in England) auch den Schweizer Frauen ungebeten Respekt vor der islamischen Männermoralpopanz beizubringen versucht.
Ach richtig, die NZZ hat ihn ja um seine Expertenmeinung gebeten! Vielleicht zur Abschreckung?
Dieser Schulze ist dieselbe Zumutung für SchweizerInnnen, die sich diem Religionsterror nicht zu unterwerfen gedenken, wie Abu Hamza, diese Burschen sind vom selben anmassenden Frauenbevormundungsgenre. Nur dass Schulze noch finsterer aussieht als der unausgegorene pausbäckige Boxer.
Für die hochbezahlten Islamagenten hat das Regelwerk der Gesetzesreligion Islam wohl nichts mit der Religion und ihrer „theologischen Einschätzung“ der einzelnen Unterworfenen zu tun. Das NZZ-Zentralorgan der Islamkosmetik fragt aber nicht näher nach.
NZZ: Wie tritt er als muslimischer Missionar auf?
Er präsentiert sich als authentischer Muslim, der dies in seinen Reden durch arabische Floskeln noch zu unterstreichen versucht. Andererseits macht er als Rheinländer – geboren ist er bei Köln – mit seinem Dialekt und seiner Art zu sprechen den Eindruck, sehr stark lokal gebunden zu sein. Den Zuhörern soll dies vermitteln: Da spricht ein sympathischer Mensch wie du und ich, aber er ist eben auch noch Muslim.
Dass der Finsterling mit dem Mullahblick den Boxer mit dem Babyface sympathisch findet, liegt in der Natur der Sache. Die beiden passen gut zusammen. Schwer zu sagen, wer nun von beiden der sympathischer ist.
Halten Sie Pierre Vogel für gefährlich?
M.a.W. der Abu Hamza ist nicht als Prediger des Islam gefährlich, sondern nur wie ein Evangelikale. Wir halten Schulze für gefährlicher als Abu Hamza. Der Boxer ist als Hassprediger bekannt, vor ihm wurde vielfach gewarnt, aber Schulze gilt als „Experte“, vor ihm wird nicht gewarnt.Doch Kollaborateure und Experten im Augenwischen sind gefährlich.
Ein für Februar geplanter Auftritt Vogels in Zürich kommt nicht zustande, weil der Vermieter des Veranstaltungsorts dies ablehnte. Im Dezember hatte die Schweiz ein Einreiseverbot verhängt, weil der Prediger in Bern auftreten sollte. Frage der
NZZ: Halten Sie diese Reaktion für angemessen?
Die Behörden haben oftmals Informationen, die die Öffentlichkeit nicht hat. Aus der Aussenperspektive gewinnt man den Eindruck, dass es sich bei Pierre Vogel um einen Vertreter eines apolitischen Fundamentalismus handelt, dessen Thesen auch anderswo vertreten werden.
Die Behörden haben offenbar Informationen über den Islam, die ein Prof. Schulze nicht haben kann. Schulze, der sich hier so scheinheilig hinter den Schweizer Behörden verschanzt und selber nicht wissen will, was am Islam gefährlich sein könnte, hat in der TV-Runde mit Tohoven im SF 2006 deutlich gezeigt, wie verächtlich er einen Experten für den islamischen Terror behandelt. Bei ihm drängt sich der Eindruck auf, dass er absichtlich so tut, als sei ihm der politische Charakter des Islam, auch genannt „Fundamentalismus“, ihm nicht bekannt. Mit dieser Augenwischermethode kann jeder Islamist zum harmlosen Privatier heruntergeredet werden, der keinerlei islampolitische Absichten hegt. Lauter private Einzelfälle von Hobby-Islamisten, denen es doch nur um die „Lebenswelt“ geht – nämlich die Agenda des totalitären Islam.
Diese Geisteshaltung zeichnet sich dadurch aus, dass zwischen der fundamentalistisch interpretierten Lebenssituation des einzelnen und der öffentlichen Politik auf der anderen Seite doch eine deutliche Trennung gemacht wird. Und das ist bei Pierre Vogel wohl auch so.
Hier hätte die NZZ fragen können: Was verstehen Sie unter „Lebenssituation“ eines politisch öffentlich agierenden Islamisten? Aber solche Fragen stellt die NZZ nicht.
Das ist ein Bonbon. Schulze will also das Programm des Nikoals Blancho erst kennen, seit von einem Pierre Vogel in der Schweiz die Rede ist. Von dem Leitspruch auf dem Transparent von 2006 bei der Demo vor dem Bundeshaus, organisiert von einem gewissen Nicolas Blancho, „Religion geht vor Demokratie“ hat er noch nie gehört? Als derselbe Blancho, der spätere Gründer des CH- „Zentralrats“, sein Programm bekanntgab, war Schulze vielleicht gerade im Urlaub und kann ja nicht wissen, was der Typ, der die Scharia für die beste aller Rechtsordnungen hält, wie man in Schweizer Zeitungen lesen konnte, so alles vorhat mit seiner Organisation. Schulze im Schafspelz gibt sich völlig ahnungslos. Ob ihm schon aufgefallen ist, dass die beiden Burschen ein und denselben Islam vertreten?
Dann weiss er aber plötzlich, dass der IZRS :nicht ganz so harmlos ist wie Abu Hamza sein soll. > http://www.onlinereports.ch/Gesellschaft.112+M5edf54a4aaa.0.html
Zu gewissen Verwerfungen in den muslimischen Gemeinden könnte es allerdings schon alleine dadurch kommen, dass sich der Zentralrat explizit als sunnitische Organisation sieht, und damit automatisch die schiitischen Gemeinden ausschliesst. Das deutet schon auf eine extreme Position innerhalb der Muslime in der Schweiz hin.
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*Prof. Dr. Reinhard Schulze ist Direktor des Instituts für Islamwissenschaft und Neuere Orientalische Philologie an der Universität Bern. Ein Schwerpunkt seiner Forschung sind zeitgenössische islamische politische Kulturen..
Schau einer an.. islamische politische Kulturen. – Also doch kein apolitischer Islam? Ach so, bei Abu Hamza ist der Islamismus ja apolitisch rein privat, eine Art Freizeithobby. Drum hat ihn der Aktivist Blancho auch eingeladen!
Sprachregelung: Islam ist politisch und friedfertig.
„Islamischer „Fundamentalismus“ ist apolitisch privat.