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Deutsche Linke im Aufstand gegen Israel

Zumach weiss wo's lang geht

 

Die Sozialistische Internationale, die die Einheitsparteien der arabischen Diktatoren bis zu ihrer Entmachtung  vor kurzem noch als geschätzte Mitglieder zählte (siehe „Weltwoche“ 8/11 "Unsere Linken und Gaddafi") ist zur Zeit zwar hörbar stille. Aber die deutsche Linke

vom Dienst am Islam und gegen Israel spürt Aufwind. So tritt ein Andreas Zumach wieder als notorischer Einheizer gegen den Judenstaat auf den Plan und erklärt in diversen Medien der Schweiz, was das von einer judenfeindlichen demografischen Übermacht  der Araber umgebene Land zu tun habe. Dieser Zumach, der schon 2007 als "Uno-Experte" in Genf für mehr Gewicht der femme fatale der Schweizer Aussenpolitik, Micheline Calmy-Rey, in der EU plädierte, und der kürzlich in "Kontext" SF  mit Hansjög Schultz seine Anweisungen an die Adresse von Israel gab, präzisiert in der Schweizern „Sonntags.-Zeitung“ noch einmal, wo's jetzt lang zu gehen hat mit Israel. Der forsche deutsche Fachmann für linke Schweizer Israel-Politik  der von der Arafat-Bewunderin und Ahmadinedschad-Bezauberin Calmy-Rey schon immer begeistert war, ist zur Zeit sehr gefragt bei der Schweizer antiisraelischen Linken als Spezialist für die Lösung des Nahostkonflikts aus links-islamischer Sicht: O-Ton Zumach in der Sonntags-Zeitung 27.2.11:

 

"Die israelische Regierung, deren wichtigster regionaler partner Ägypten unter dem Mubarak-Regime war, wird die Abriegelung des Gaza-Streifens, den fortgesetzten Siedlungsbau im Westjordnland sowie ihre Politik zur Verhinderung eines palästinenasischen Staates nicht mehr fortsetzen können."

 

Von der Politik zur Vernichtung des israelischen Staates gemäss Programm der Hamas ist bei Zumach nicht die Rede, stattdessen streut er Illusionen über die Fatah und die Hamas und die Demokratisierung der "Palästinenser", die ja mehrheitlich pro Hamas stimmten. Ganz demokratisch. Wie die islamische "Demokratie" aussehen soll, die natürlich nichts mit den westlichen Modellen, gar einem israelischen, zu tun haben darf, das erläutert Herr Zumach leider nicht. Was für ihn das grösste Ärgernis ist, viel schlimmer als die arabischen Diktaturen und aller islamische Religionsterror, ist die Selbstverteidigung des Judenstaates, der mehr Araber beherbergt als Juden in den judenreinen Ländern in Allahs Welt geduldet sind. Linke Leute wie Zumach fiebern förmlich dem Verschwinden der letzten Barrieren gegen die ungehinderte Waffenlieferungen nach Gaza entgegen. D.h. grünes Licht für die islamisch Befreiung der "Freiheitskämpfer" gegen Israel. Das Ganze wird als Märchen von der islamischen Demokratie aufgetischt, von der zwar noch nirgends etwas zu erkennen ist, aber Zumach wünscht sich stattdessen  mit seinesgleichen einen Aufstand gegen Israel, als den er die Unruhen in der arabischen Welt wohl gern verstanden wissen will: Befreiung der Palästinenser und der ganzen Welt vom Weltübel Israel! Ahmadinedschad lässt grüssen. rvc  

 

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Empörungslogik

Sunday, February 20, 2011

By Michael Kreutz

Der Wirbel um eine Veranstaltung der “German Society” in London, die es gewagt hatte, Thilo Sarrazin einzuladen, ist noch nicht verebbt, da kündigt sich an der Londoner SOAS bereits die nächste Tagung an:

 

Seventh Annual Conference: “Past is Present: Settler Colonialism in Palestine”, Palestine Society, SOAS, London, 5-6 March 2011

For over a century, Zionism has subjected Palestine and Palestinians to a structural and violent form of destruction, dispossession, land appropriation, and erasure in the pursuit of a new colonial Israeli society. Too often, this Palestine ‘Question’ has been framed as unique; a national, religious, and/or liberation struggle with little semblance to colonial conflicts elsewhere. The two-day conference seeks to reclaim settler-colonialism as the central paradigm from which to understand Palestine.

 

Dass sich gegen diese Veranstaltung Protest erhoben hätte, hat man noch nicht gehört. Nicht von “Free Speech”-Gruppen und auch nicht von besorgten Nachwuchswissenschaftlern, denen die “Verunsachlichung” von Debatten sonst gerne Kopfschmerzen bereitet.

http://www.transatlantic-forum.org/index.php/archives/2011/10959/empoerungslogik/

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