Wie aus einem Artikel in der FaZ , wo sassen hier die Pöbler, zu entnehmen, nannte Broder den Rüpel, der eine Podiums-Diskussion in London mit Sarrazin und ihm, Broder, zu sabotieren versuchte und geplant unterbrach, um Sarrazin in eine "Diskussion" nach Art der deutschen Störtrupps an den Unis von 33 zu nötigen, ein Arschloch und einen linken Lümmel; worauf zwei deutsche Jungakademiker, die ebenfalls am Protest gegen die Einladung Sarrazins und Broders durch die LSE (die London School of Economics als Veranstalterin) beteiligt waren und eine andere "ausgeglichenere" Besetzung verlangt hatten, in dem besagtem FAZ-Artikel im Sinne des linken Lümmels das ganze Spektrum des akademischen deutschen Dhimmi- Dümmeltums entfalteten und Partei für den Pöbler ergriffen, der die ungebetene Intervention nach Art der roten SA als Störmanöver gegen die Islamkritik inszenierte. Die totalitären linken Garden machen mobil zur Unterwerfung Andersdenkender unter die islamischen Kritikverbote. Dabei konzentriert sich die junge Garde der Kritik-Zensoren auf die Angemessenheit des Ausdrucks Arschloch, der eine allzu gut verständliche Wut und Verachtung dieser Zensurallüren ausdrückt. Besonders pikant an den so gewichtig wie witzlos auftrabenden Argumenten des deutschen Untertanennachwuchses, der den Aufmarsch der deutschen Elitetruppe in London ausgerechnet mit der "Liberalität" begründet, ist die Anweisung zur "Weisheit" an die Adresse von Broder, nachdem man ihn zuvor zum Hofnarren ernannt hat (die deutschen Stilexperten wissen eben, wo's lang zu gehen hat) und zum "Respekt" vor der Unterwerfungsreligion. Meinungsfreiheit die sie meinen.
Broders mit Recht respektlose Reaktion auf die totalitären Zumutungen und Zensurmanieren wurde in der FAZ von den zwei oberlehrerhaften Meinungslageraufsehern, die als akademische Anstandstante und Anstandsonkel auftraten und sich als deutsche Kulturwarte in England aufspielen, beanstandet wie seinerzeit die Mohammed-Karikaturen von den beleidigungsbeauftragten linken Meinungsmullahs. Nicht der Inhalt der Debatte stand zur Diskussion – der ja abgeblockt und diffamiert werden sollte -, die Empörungsanschwellung, der die FAZ ihre Spalten bot, liest sich wie eine pädagogische Anleitung bzw. Einleitung zur Führung eines politisch korrekten linken Kindergartens, in dem es nichts zu lachen gibt.
Man kann durchaus darüber streiten, ob der Ausdruck Arschloch für diese Zensorenkreaturen, die sich als Inhaber der akademischen Seriosität gerieren und einen linken Lümmel aus dem Dhimnmigedümmel für das Störmanöver aufbieten, angemessen ist oder zu schwach. Schliesslich hatte schon Sarrazin, als ihm ein unheimlicher Meinungsbeauftragter eines deutschen Fernsehsenders einen Zettel an die Stirn klebte unter dem Vorwand eines heitern Ratespiels, den Mann, der sich dabei als Antifaschist verstand, treffend als das, was er darstellte, beim Namen genannt: Josef Goebbels.
Man merkt die Absicht der "wissenschaftlich" besorgten Verfasser, die Ansichten eines Autors, der die Hamas und ihre Agenda zur Auslöschung Israels nicht so goutiert und hofiert wie die islamservile Linke, als etwas Nicht-ernst-zu-Nehmendes aus der Debatte zu eliminieren. Da Broder auch noch Witze macht - z.B. über diese Sorte von Lageraufsicht - , die ihnen nicht gegeben sind, ist er nicht auf Deutsch ernst zu nehmen. Das ist exemplarisch für das Selbstverständis der akademischen Jungblockwarte, die Broder mit geistig schlichten Kniggemethoden abzublocken versuchen; sie entstammen einem kulturellen Milieu, dem Polemik wie Satire und Karikatur fremd und suspekt sind und der Respektlosigkeit verdächtig; ein Klima, in dem die Weisheit der Anstossnehmer herrscht, die die Anmassung ihrer Störvorhaben gefälligst mit Höflichkeiten erwidert wünschen.
Von etwas anderer Art sind die Versuche der Kulturwächter, die nicht gerade mit solchen Aktionen gegen ein Podium mit Broder intervenieren - wie seinerzeit die Galinski-Tochter in Zürich, die dort als Sprachrohr der Satiregeschädigten und Beleidigten aller Muhllahwelt auftrat - , aber dem Polemiker, den sie ihrer eigene Witzlosigkeit zu überführen versuchen, doch grosszügig seine satirische Stilkunst attestieren, um seine sämtlichen ernstgemeinten Feststellungen darauf zu reduzieren. Man gewährt ihm eine Art Gnadenfrist der Narrenfreiheit, wobei man die Selbstironisierung des „Pausenclowns“, übernimmt, sie alss eigene Idee ausgibt und und sich damit der Mühe entledigt, ernst zu nehmen, was sehr ernst gemeint ist, wenn auch sehr witzig vorgetragen. (So etwas wie die Tragik am jüdischen Witz). ie Methode Bahners ist etwas perfider als die intellektuell hilflose Entrüstung der beiden Nachwuchsstilzuchtmeister aus Deutschland in der FaZ, die sich als Inbegriff der deutschen Würde der Wissenschaft zu erleben scheinen und Broders Witz mit der feierlichen Beschwörung von Ernst und Erhabenheit der akademischen Kultur abwehren, als deren Inhaber sie sich verstehen, ein ungleiches Treffen. Einer von den beiden Schulmeistern studiert noch in Zürich. Dort kann er sich mit den Methoden der Schweizer Blasphemiejustiz vertraut machen, ein Modell für Europa.
Die rote SA ist auf dem Vormarsch. Ihr Hinterland sind die Islamistenregime gegen Israel, die sich zur Zeit in Ägypten*und im Maghreb formieren. rvc
*Ich bezweifle übrigens, dass Broder den Optimismus seines Beifahrers im Brodermobil, Hamed Abdel Samad, in bezug auf Ägypten teilt. In Kairo könnten die beiden damit kaum herumgondeln. Und auch als Taxi nach Tobruk taugt es schlecht. Auch Abdel Samad scheint sich nicht so recht wohlzufühlen darin. Die Söhne zweier alter Wüstenstämme in einem deutschen Spassmobil, wie lange kann das gutgehn?
http://www.spiegel.de/kultur/literatur/0,1518,746473,00.html
Der Wirbel um eine Veranstaltung der “German Society” in London, die es gewagt hatte, Thilo Sarrazin einzuladen, ist noch nicht verebbt, da kündigt sich an der Londoner SOAS bereits die nächste Tagung an:
Seventh Annual Conference: “Past is Present: Settler Colonialism in Palestine”, Palestine Society, SOAS, London, 5-6 March 2011
For over a century, Zionism has subjected Palestine and Palestinians to a structural and violent form of destruction, dispossession, land appropriation, and erasure in the pursuit of a new colonial Israeli society. Too often, this Palestine ‘Question’ has been framed as unique; a national, religious, and/or liberation struggle with little semblance to colonial conflicts elsewhere. The two-day conference seeks to reclaim settler-colonialism as the central paradigm from which to understand Palestine.
Dass sich gegen diese Veranstaltung Protest erhoben hätte, hat man noch nicht gehört. Nicht von “Free Speech”-Gruppen und auch nicht von besorgten Nachwuchswissenschaftlern, denen die “Verunsachlichung” von Debatten sonst gerne Kopfschmerzen bereitet.
http://www.transatlantic-forum.org/index.php/archives/2011/10959/empoerungslogik/
(siehe auch weitere Artikel zu Israel von Michael Kreutz bei Transatlantic-Forum)
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