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31. Mai 2010 1 31 /05 /Mai /2010 16:44

Männerstimmen  gegen Frauen -

Frauenstimmen gegen Minarette   

aus nebelnorn 8.12.2010

 

Es waren die islamkritischen Websites wie die Sichel, in der schon früh, vor und nach dem Karikaturenstreit, das Gespenst der Meinungsfreiheit spukte. Schön,  ihm nun in der Weltwoche wiederzubegegnen, wo Roger Köppel es das „Gespenst der direkten Demokratie“ nennt. Sehr erfreut.  Er sollte es ansprechen und fragen, wo es herkommt.

 

Wir denken so insgeheim, dass auch im Innern der Weltwoche so mancher manchmal dunkel ahnt, dass die Mehrheit der hiesigen Stimmen gegen die Minarette von jenen ihr nicht geheuren weiblichen Wesen kamen, von denen ja zu viele in den Berufen zu spuken scheinen. Das muss das Männerhaus der Redaktion arg verwirren, das die Festung noch wacker hält. Durchhalten, es bröckelt in der grossen weiten Männerwelt...  Zum Abstimmen sind sie dann wieder gut genug, wenn die Islamflut auch an die Herrenhälse steigt, oder?

Stimmt, die Frauen in den Parteien, die sich die Frauenrechte zugute halten,   geben ein klägliches Bild ab an der Multikultifront, deren Dogmen und deren Männerdoktrinen sie anhingen, und deren linkem  „Feminismus“ wir getraut haben, – aber wo blieben die Männer, die gegen den Islam mobil gemacht hätten? Frauen, die immer mit der einen oder der anderen Männerpartei oder Männergruppe politisch solidarisch sein müssen, wenn sie nicht zwischen alle Räder der behaglich grinsenden Rudel geraten wollen, mochten sich wohl nicht gerade mit ihren Feinden von rechts verbünden, die ihnen noch heute in der Schweiz das türkische Eherecht verpassen würden,  wenn sie nur  könnten.

 

Die halbherzige Unterstützung der Anti-Minarett-Initiative durch die SVP und die anfangs schwache Performance von Blocher, der lieber in Korea wandern ging als sich mit dem Koran auseinanderzusetzen, hängt mit deren patriarchaler Ursubstanz zusammen. Warum hätten sich diese „linken Feministinnen“ (zu denen sich nicht alle zählen, die für Frauenrechte eintreten – so wenig wie eine Iris von Roten eine Linke war, sind Frauenrechte/Menschenrechte eigentlich links?) mit ihren Feinden verbündet haben? 

Die Mehrheit der Naziwähler war übrigens männlich, auch wenn es ein Linker wie Roger de Weck, der folgerichtig heute im Club Helvétique bei den Freunden des Islam und den Feinden der Islamkritik zu finden ist, in einer „NZZ am Sonntag“ abstritt. Das Stelldichein der Antifeministen bei der Pro-Islam-Garde ist nur  konsequent. Die Sympathien, die dem islamischen Männerrecht von links und rechts entgegenwehen, sind für Feministinnen keine Überraschung. Das älteste Gespenst der Meinungsfreiheit ist so tief verschleiert wie das Bild von Sais. Es spukt auch auf der Redaktion der Weltwoche, wo man sich mit elf Mann gegen es wappnen muss mit immer neuen Neckedeigirls. Von Frau im Bett bis Frau im Puff. Das soll vielleicht die weibliche Leibwache der Redaktion gegen die hässlichen Frauenrechte sein? 

 

Auch die nach ihrer Selbsteinschätzung gegen den Strom schwimmende WW gehört trotz ihrem Insistieren auf der Meinungsfreiheit, womit sie die   Männermeinungsfreiheit meint in ungebrochenem Antifeminismus,  zu den Wegbreitern Allahs, dessen Liquidierung aller Frauenrechte bei ihren westlichen Verächtern auf fruchtbaren Boden fiel. Oder woher dieses jahrzehntelange wohlwollende Schweigen der Männerhäuser der Redaktionen  (nicht gerade in Frauenhand) gegenüber der Haremsreligion? Nun wird es auch ihnen etwas mulmig mit den Moslems, das Wasser steht auch ihnen sichtlich an den Hälsen, -  nicht nur das Messer an den Frauenkehlen, was das „verleumdete Geschlecht“ (Eugen Sorg) eigentlich nie so richtig gestört hat. Oder haben wir eine Nummer verpasst? Geben Sie Gedankenfreiheit, Sire, möchte man sagen, für Satiren, die nicht von der Gattung  Stammtischwitzpfütze stammen, aus denen die putzigen Girlies in der Weltwoche kommen. 

Die genauen Analysen der Abstimmung liegen noch nicht vor, lesen wir. Der Weltwoche ist der weibliche Anteil an diesem Ergebnis vielleicht ein Ärgernis, das sie aber nicht zugeben wird – oder herunterspielen wie den Protest der Feministinnen in moslemischen Ländern gegen das Männerrecht der Gottesstaatsdiktatur. Das sei nicht nur ein feministisches Anliegen, meinte Herr Heumann in der WW. Das hat auch noch keine Feministin behauptet, dass es nicht um alle Menschenrechte ginge, die der Islam nicht anerkennt. Aber es ist nun mal ein Männerrecht in Rohform, und die Argumente für die Frauenrechte gegen den Islam sind nun mal feministische Argumente, auch wenn es den neuen Männerechtlerin nicht passt, dass es so etwas überhaupt gibt. 

 

Die rechte „konservative“ Seite der Schweizer Presse möchte die Scharia am liebsten aus der Diskussion um die Reaktionen auf die Volksabstimmung ganz ausklammern. In der Sendung "Hart aber fair" hatte das Protzmaul Maizek in Köppel einen Kontrahenten vor sich, der zwar sehr sachlich und ruhig und vernünftig argumentierte für das Schweizer demokratische Recht der  Volksabstimmung und ihre Anerkennung, aber die Minarette am liebsten raushalten wollte aus der Debatte – und damit das gesamte Thema Islam. Das rohe Männerrecht dieser Gesetzesreligion ist nicht Köppels grösstes Problem.  

Auf der linken Seite ist es der ebenfalls prominente Journalist Frank A. Meyer, der zwar – anders als Köppel, der den Islam erstmals eine gefährliche Religion nennt (er muss es wissen, er wurde selber bedroht nach der Veröffentlichung der Mohammedkarikatur auf der Titelseite der Welt – aber die Weltwoche brachte dann auch einen Artikel,  in dem der Prophet als Gigant beweihräuchert wurde) schon viele sehr islamkritische Artikel im „Sontntagsblick“ geschrieben hat.

 

Aber Meyer vertritt in Sachen moslemische Zuwanderung doch immer noch die alte linke Position, die von Begrenzung der Migration nichts wissen will und Front macht gegen die Ausschaffungsinitiative der SVP. Was von der SVP kommt, kann nicht gut sein für die Linken, auch wenn es gut ist für die Bevölkerung, der die linke Migrationspolitk keineswegs bekommt. Wir haben es also mit den beiden Galionsfiguren der beiden medialen politischen Lager, des linksliberalen und der rechtskonservativen - mit zwei Männern zu tun, von denen der eine den Islam etwas unterschätzt wie Köppel  und der andere das Ausmass des Migrationsproblems nicht wahrhaben will. In der bevorstehenden Diskussion um die Ausschaffungsinitiative wird das Problem der moslemischen Migration aber wieder explosiv auf die Tagesordnung kommen. So wenig wie bei der Minarett-Initiative der Islam, lässt sich beim Thema Islamisierung die Moslem-Migration wegzaubern. 

 

Auch das Thema Frauenrechte lässt sich nicht mehr unter den Tisch fegen, wie es noch die linken Frauen versuchten. Die Gewalt der Migranten gegen Frauen holt auch die linken Frauen ein, die sie bisher zu vertuschen suchten. Kuschen hilft nicht mehr. Sonst werden sie von rechts überholt und wissen nicht, wie ihnen geschieht.   

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Published by Regine van Cleev
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