Monday, 30. january 2012 1 30 /01 /Jan. /2012 16:40

Benz oder die Walze der Islamkritik-Kriminalisierer

"Historiker Wolfgang Benz verteidigt seine Thesen"

09.12.2008  Von Amory Burchard

http://www.tagesspiegel.de/politik/deutschland/antisemitismus-und-islamfeindlichkeit-historiker-wolfgang-benz-verteidigt-seine-thesen/1391584.html

Feindbild Muslim – Feinbild Jude

Der Historiker Wolfgang Benz vergleicht Islamfeindlichkeit mit Antisemitismus und verteidigt seine Thesen auf einer Tagung in Berlin

Der Orientalist und Publizist Hans-Peter Raddatz publiziert 2002 „Von Allah zum Terror? Der Djihad und die Deformierung des Westens“. Der Journalist und Politologe Udo Ulfkotte funkt in seinem 2008 erschienenen Buch „SOS Abendland“. Beide Werke markieren eine Welle islamkritischer Werke, die seit dem Terroranschlag auf das World Trade Center vom 11. September 2001 erschienen sind. In beiden Autoren sieht Wolfgang Benz, Leiter des Berliner Zentrums für Antisemitismusforschung (ZfA), „zweifelhafte Experten“, die kleinbürgerliche Überfremdungsängste gegen Muslime in der deutschen Gesellschaft mobilisierten.

  

Verteidigung von Menschenrechten gegen den menschenrechtswidrigen Islam durch seine Verfolgten und Dissidenten ist für den geistig bornierten Kollaborateur „kleinbürgerlich“.

  

Diese Ängste reichten bis in die Mitte der Gesellschaft, sagte Benz am Montag bei einer Tagung des ZfA an der Technischen Universität.

„Die Ausgrenzung als Fremdes ist so gefährlich wie der Antisemitismus“, betonte der Historiker.(...) 

  

Die Ausgrenzung der Ungläubigen aus Allahs Welt und ihre mörderische Bedrohung ist für den dem Islamschleimer kein Thema.

  

Islamkritiker werfen Benz im Internet vor, mit dem Vergleich von Antisemitismus und Islamfeindlichkeit den Holocaust zu verharmlosen. Zudem sei der von ihnen verwendete Begriff „Islamophobie“ irreführend: Damit solle jegliche Kritik am Islam – etwa am Kopftuchgebot oder an Zwangsehen – diskreditiert werden.

  

Interessant dass der Islamofaschismus und seine Komplizen auch schon die berechtigten „Ängste“ vor dem Islamofaschismus kriminalisieren wollen. Islamverfolgte Dissidenten dürfen ihre Verfolger nicht fürchten. Nur keine Angst vor dem Bonzen Benz. Polizeischutz für Islamkritiker, hohe Honorare für den Hetze gegen Kritiker. Perverse Begriffsstutzer sind  da am Werk, wwie im Deutschlandfunk, wo sich die Islamkuscher und Israelbasher die Klinke in die Hand geben und der Chefredaktor gekränkt  regierte wie ein Moslem, wenn man die dem DLF  die antsemitische Vorurteilspflege gegen Israel noch vorwarf.  Das fand Müchler „kränkend und absurd“ (Müchler März 2006 in einer email-Antwort auf den Vorwurf von unserer Seite, den er zu widerlegen versuchte mit ein paar Beispielen von Sendungen mit Vertretern Israels, die aber in keinem Verhältnis stehen zum eindeutig  pro-palästinensischen und antiisraelischen Tenor der fast täglichen Berichterstattung, die heute  eerst recht weiter eskaliert nach dem Sieg der Islamisten über den „arabischen Frühling“- die Hamas-Agenda ist völlig salonfähig geworden in den deutschen Medien, die heute den Ausbruch des islamistischen Frühlings als „gemässigt“ preisen.) Zur Tagung mit Benz:       

  

Der Streit bescherte der Tagung großen Zulauf. Der Fortsetzung der Kontroverse im Sitzungssaal wollte Benz mit einem Appell an die gut 200 Teilnehmer begegnen: Man solle die wissenschaftliche Konferenz nicht durch politische Leidenschaften aufhalten. Ebenso verbat sich Benz Vorwürfe, er sehe nicht die Gefahr des islamistischen Fundamentalismus. Islamkritiker differenzierten jedoch nicht hinreichend zwischen der Mehrheit friedlicher Anhänger der Religion und einer Minderheit gewaltbereiter Islamisten.

  

Benz wünscht also keine politische Diskussion seiner proislamischen Thesen, der Appell zur Zensur gehört zur Natur eines kritikfeindlichen Bonzen.   

  

Die Parallelen gingen bis zu den Reaktionen auf den Bau repräsentativer Gotteshäuser, sagte Angelika Königseder, Mitarbeiterin am Zentrum für Antisemitismusforschung. Bürgerinitiativen gegen im Stadtbild sichtbare Moscheebauten erinnerten an Proteste gegen den Bau von Synagogen im 19. Jahrhundert. Solche Bauvorhaben seien Zeichen  der Emanzipation und der Integration – und die Anfeindungen eine Reaktion darauf.

 

Angelika Königseder erweist sich hiermit als willige Gehilfin des Ignoranzbonzen vom Dienst an der Islamexpansion, die ebenfalls nicht wissen will vom grossen Unterschied zwischen einer verfolgten und einer Verfolgerreligion, eines als Religion verbrämten politischen Sytems, das seine Apostaten killt und seine Dissidenten auch im Westen mörderisch bedroht und die als Dar al Harb (Aus des Krieges) bezeichneten Länder mit einem Netz von militanten Stützpunkten aggressiver Expansion überzieht, zu deren Ex-pansionsprogramm die Errichtung von Wahrzeichen der Landnahme gehört. Das alles ignoriert die willigen Helferin, die auch die Expansion der Scharia nicht schrecken kann. Sie verwechselt bezielt Expansion des militanten Islam mit „Integration“. Wenn es in Deutschland mittlerweile mehr Moscheen gibt als in der Türkei, Moscheen, in denen man auch Hasspredigten auf Arabisch anhören kann, so man Arabisch kann und hören will –  was aber das sog. Zentrums für Antisemtismusforschung gar nicht will – dann ist das allenfalls ein Indiz für die Integration des Westens in den Islam. Islamkenner wie Sami Alrabaa, die den Herrschaften vom ZfA übersetzen könnte, was in Moscheen an Hass gegen Juden gepredigt wird. Benz ruft dagegen zur politischen korrekten Zensur auf. Diese Zensur gilt dem authentischen Antijudaismus des Islam ab origine, der nichts mit Jugend-Arbeitslosigkeit und dergleichen Ausreden für Allahs Anweisungen zum Judentöten zu tun hat. Die Judenhassprediger der Moscheen in Deutschland und Tschechien sind keine arbeitslosen Jugendlichen.  

Brünner Imam ruft zur Judenvernichtung auf (aus "unzensuriert"): 

  • Ein islamischer Hassprediger der zweitgrößten Stadt Tschechiens hat in seiner Predigt zur Vernichtung der Juden aufgerufen. „Die Stunde der Auferstehung wird nicht eher kommen, als bis ihr die Juden bekämpft. Der Jude wird sich hinter Steinen und Bäumen verstecken. Dann werden die Steine oder Bäume ausrufen: O Moslem, Diener Allahs, da ist ein Jude hinter mir, komm und töte ihn.“ Die Aufzeichnung der Predigt des Brünner Imams Lukas Vetrovec WAR INS Internet gestellt worden und hatte insbesondere unter tschechischen juden einen Sturm der Entrüstung ausgelöst. Zu den Äußerungen dürfte sich der Brünner Imam hinreißen haben lassen, nachdem der Mufti von Jerusalem, Muhammad Hussein, in einer Anfang Januar gehaltenen Ansprache das Töten von Juden mit selbigem Zitat als religiöse Pflicht von Muslimen bezeichnete. Auch der Moderator, der den wichtigsten religiösen Führer der Palästinenser bei einer Fatah-Veranstaltung begrüßte, machte seine Einstellung gegenüber Juden deutlich: „Unser Krieg mit den Nachfahren der Affen und Schweine ist ein Krieg der Religion und des Glaubens.“

         > http://www.unzensuriert.at/content/006846-Bruenner-Imam-ruft-zur-Judenvernichtung-auf    

  

Die Moschee als Sinnbild eines unterdrückerischen Glaubens, in dessen Namen etwa Zwangsehen geschlossen würden, werde auch von den Medien transportiert, sagte Königseder. Diesen pauschalen Zusammenhang herzustellen sei „ausgrenzend und diffamierend“. Trotzdem müsse es gelingen, „Missstände zu benennen, ohne in die Verallgemeinerungsfalle zu tappen“, sagte Sabine Schiffer vom Erlanger Institut für Medienverantwortung.

  

Die Denunziationsspezialistin vom Dienst an der Kritikerkriminalisierung darf nicht fehlern an der Tagung. Die Meinungsaufseherin aus dem Kritiküberwachungslager, die dafür sorgt, dass Misskritik als Misstand als Missstand diffamiert wird, ausgerechnet!   

  

Was folgt, ist die klassische Verharmlosung des islaminhärenten Antijudaismus, dessen Auswüchse, wenn sie nicht mehr gänzlich ignoriert werden können, weil das Publikum auch dieser Tagung schon besser informiert ist als die Abwiegelriege, noch systematisch uminterpretiert werden nach dem bekannten Muster: Der islamische Antijudaimus sowie  alle antijüdischen Anschläge von moslemischer Seite haben nichts mit dem Islam zu tun, sondern, sondern nur mit dem Nahostkonflikt“, sprich mit der Existenz Israel, gegen die der Terror eine berechtigte Reaktion ist, sowie eine Reaktion auf „Chancenlosigkeit“ auf dem Arbeitsmarkt. Darum werden Familien wie die in Itamar hingemetzelt von den Terrorbestien, die alles Wohlwollen der deutschen       

  

Antisemitismus unter Muslimen in Europa ist zweifellos ein solcher Missstand. Und er wurde auf der Berliner Tagung auch benannt:

  

Er wurde nur „benannt“, um anschliesend systematisch abgewiegelt und umbenannt zu werden, was der Verfasser dieses Artikels aber nicht merkt, da er schon voll eingewickelt ist von der Ideologie der Islamlobby, die Islamophilie auch unter dem Namen der „Anti-semitismusforschung“ betreibt – unter systmatischer Ausklammerung des islamogenen Antijudaismus.

 

 Bei französischen Jugendlichen aus dem Maghreb verbinde sich Antizionismus, Antisemitismus mit „postkolonialen Traumata“, sagte Juliane Wetzel vom ZfA. Dieses Phänomen habe durchaus „gesellschaftliche Sprengkraft“. In Deutschland seien es vor allem Teile der männlichen Jugend mit türkischen und arabischen Wurzeln, die sich mit den Palästinensern „verbrüdern“. Diese würden ausschließlich als Opfer des Nahostkonflikts gesehen. Der „islamisierte Antisemitismus“ unter Muslimen mit Migrationshintergrund habe sich jedoch erst in jüngster Zeit „aufgrund von Erfahrungen im Einwanderungsland“ entwickelt. Antisemitismus als Reaktion auf soziale Ausgrenzung und Chancenlosigkeit auf dem Arbeitsmarkt – da schließt sich der Kreis zwischen Antisemitismus- und Vorurteilsforschung.   

  

Der Verfasser nennt zu Anfang zwar den Islamanalytiker und Orientalisten Hans-Peter Raddatz und dessen frühes Werk „Von Allah zum Terror“ , aber das Buch „Allah und die Juden von Raddatz“ lässt er aus. Gewusst warum. Es stört die Harmonie der ölgeschmierten Islamophilie und aller ihrer Auftrags“wissenschaftler“ und Apologetinnen. Es würde das Schifferklavier (Broder zu Sabine Sch.), auf dem es so munter zur Treibjagd gegen des Denunziantenmobs der Medien  gegen die Islamkritiker klimpert, nur verstimmen. Auf diesem Klavier spielen die deutschen Dhimmimedien vielhändig.  

 

siehe auch aus der alten Sichel: http://reginevancleev.blogspot.com/2012/01/deutschlandfunk-anti-israel.html

von Regine van Cleev - veröffentlicht in: DHIMMIVERDUMMUNG
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Friday, 20. january 2012 5 20 /01 /Jan. /2012 18:59

Merkur, Nr. 651, Juli 2003

 

Siegfried Kohlhammer

»Ein angenehmes Märchen«

Die Wiederentdeckung und Neugestaltung des muslimischen Spanien

Im Vorwort zu der vorzüglichen zweibändigen Aufsatzsammlung The Legacy of Muslim Spain, die 1992 anläßlich des fünfhundertsten Jahrestages des Falls Granadas und des endgültigen Endes der muslimischen Herrschaft in Spanien erschien, bringt die Herausgeberin Salma Khadra Jayyusi ihre »große Freude« darüber zum Ausdruck, bei der Arbeit an diesem Werk festgestellt zu haben, wie viele Gelehrte aus der »westlichen Welt« »neuerdings« ihren »Enthusiasmus und ihre Hochachtung« für das Thema teilten. (Von den knapp vierzig Beiträgern kommen etwa vier Fünftel aus der »westlichen Welt«.) »Die frühere absichtliche Nichtbeachtung einer weitausgreifenden und glänzenden historischen Präsenz während des gesamten Mittelalters von Arabern und arabisierten Muslimen (und sogar arabisierten Nichtmuslimen), die das Erbe menschlicher Intellektualität und Kreativität nicht nur bewahrten, sondern erheblich vermehrten, stellte, um es so milde wie möglich auszudrücken, ein lange geleugnetes historisches Verbrechen dar. Ich bin sehr froh, daß sich nun eine wachsende Zahl westlicher Gelehrter der Wahrheit annimmt.«

 

Welche Fähigkeiten auch immer Jayyusi die Herausgeberschaft dieses Werkes eintrugen, Kenntnisse von der Geschichte der Wiederentdeckung und wissenschaftlichen Erforschung Al-Andalus’*)sind es wohl nicht gewesen. Man könnte diesen Ausfall kopfschüttelnd den zahlreichen Belegen unter der Rubrik »Welt des Islam / Die beleidigte Leberwurst« hinzufügen und es dabei bewenden lassen, wenn seine Widerlegung nicht einiges Interessante zutage förderte. Die Wiederentdeckung der Kultur des muslimischen Spanien und die Anerkennung seiner Bedeutung für die europäische Kultur sowie ihre Idealisierung zu einem Goldenen Zeitalter der Toleranz fand in der »westlichen Welt« statt – im 18. und 19. Jahrhundert.

 

»Spanien war die glückliche Gegend, wo für Europa der erste Funke einer wiederkommenden Kultur schlug, die sich denn auch nach dem Ort und der Zeit gestalten mußte, in denen sie auflebte. Die Geschichte davon lautet wie ein angenehmes Märchen.« »Die Erscheinung selbst, daß an den Grenzen des arabischen Gebiets sowohl in Spanien als in Sizilien für ganz Europa die erste Aufklärung begann, ist merkwürdig und auch für einen großen Teil ihrer Folgen entscheidend.« Soweit Herder. Seiner »Arabertheorie« zufolge waren die Araber die »Lehrer Europas« in den Wissenschaften und Künsten.*) »Herrlich ist der Orient / Über’s Mittelmeer gedrungen«, sang der unvermeidliche Goethe.

Der französische Arabist Henri Pérès hat die Berichte muslimischer Reisender in Spanien im Zeitraum 1610 bis 1930 untersucht; er war erstaunt über die jahrhundertelange indifferente Ignorierung des ehemaligen Al-Andalus seitens der arabischen Welt.*) Bernard Lewis, der sich ebenfalls mit diesem Thema beschäftigt hat, stellt fest, daß nach dem umfangreichen Werk al-Maqqaris über die Geschichte und Literatur Al-Andalus’ vom Beginn des 17. Jahrhunderts dieser Teil der islamischen Geschichte im wesentlichen vergessen wurde. Seine Wiederentdeckung »wurde ausschließlich von Europäern geleistet«.*)

1833 erschien in Paris das zweibändige Werk des französischen Historikers Louis Viardot Essai sur l’histoire des arabes et des maures d’Espagne, ein eher populärwissenschaftliches Werk, meint Lewis, das sich aber im Orient als sehr folgenreich erwies. »Die Wiederentdeckung des spanischen Kapitels ihrer Geschichte durch die Muslime läßt sich mit der Veröffentlichung einer türkischen Übersetzung dieses Werks 1863–1864 in Istanbul genau datieren. Eine arabische Übersetzung von Chateaubriands romantischer Erzählung aus dem maurischen Spanien, Le dernier Abencerage, erschien 1864 in Algier. Die türkische Übersetzung Viardots wurde 1886–1887 in vier Bänden neuaufgelegt, gerade zum Zeitpunkt eines wachsenden Interesses der Muslime an Al-Andalus.«

Die Reiseberichte der marokkanischen Gesandten von 1610 bis 1885, soweit sie sich überhaupt zu Al-Andalus und den erhalten gebliebenen architektonischen Zeugen jener Zeit äußern, bringen ihr Bedauern über den Verlust islamischen Gebiets zum Ausdruck und über die Anwesenheit der Ungläubigen dort mit ihrem Polytheismus und ihrer Unreinheit, und sie formulieren fromme Wünsche zur Wiederherstellung des früheren Zustandes.*) Als Ort einer einzigartigen blühenden Kultur, von Wissenschaft und Philosophie, von Pluralismus und Toleranz taucht Al-Andalus in diesen Berichten nicht auf. Ebendies wird nun das Thema der Werke nach 1885, wobei »unermüdlich die Großartigkeit der muslimischen Zivilisation betont wird«. Muslimische Zivilisation, Zivilisation, Zivilisation . . . es wird einem fast zuviel, zumal die verbitterte, gegen Europa gerichtete Polemik einem die Lektüre nicht erleichtert. Verständlich wird das, berücksichtigt man den historischen Kontext und die soziale Stellung der Autoren aus der gebildeten Mittelschicht: Die dicke Bertha im ideologischen Arsenal des westlichen Imperialismus war die Zivilisation – deren Mangel machte die Beherrschten (und noch zu Beherrschenden) unfähig zu Selbstregierung und -verwaltung und zur Teilhabe am allgemeinen materiellen und geistigen Fortschritt der Menschheit und legitimierte die verschiedenen Formen des Eingreifens der imperialen Mächte in diesen Ländern (»mission civilisatrice«, »the white man’s burden«; das Britische Empire, so Queen Victoria, diene »dem Schutz der armen Eingeborenen und der Verbreitung der Zivilisation«).

 

Der Nachweis, sich zivilisatorisch auf Weltniveau zu befinden (oder zumindest befunden zu haben, also zivilisationsfähig zu sein) und gerade als Beherrscher auf europäischem Boden, als Lehrer Europas – das machte Al-Andalus zu einem so attraktiven Paradigma (ansonsten wären ja zahlreiche andere Beispiele für zivilisatorische Höchstleistungen leicht zu erbringen gewesen, vom Bagdad der Abbasiden bis zu den indischen Großmoguln), war in einer Situation wichtig, in der die islamische Welt sich von allen Seiten bedroht sah oder bereits Teil christlicher Imperien war.

 

Gerade die Vertreter des gebildeten Mittelstandes, die Träger der antiimperialistischen Bewegung, mußten den Vorwurf mangelnder Zivilisation um so schmerzhafter empfinden, als sie aufgrund ihrer Kenntnis westlicher Gesellschaften auch wußten, daß dies nicht nur imperialistische Ideologie war, sondern im Bereich der Wissenschaften und Technologie, der politischen Systeme und Verwaltungsorganisation etc. der Wirklichkeit entsprach. Und es war generell für die Mitglieder der »besten aller Gemeinschaften«, die Gott selber zur Herrschaft über die Ungläubigen ausersehen hatte, eine schwere Kränkung, die der Äußerung und Linderung bedurfte. Bei M. Kurd Ali klingt das 1922 so: Al-Andalus »ist ein ewig gültiger Beweis für die außergewöhnliche Begabung der Araber für die Wissenschaften und Künste und die radikalste Widerlegung jener, die . . . die zivilisatorischen Verdienste dieses Volkes geleugnet haben . . . das arabisch-muslimische Spanien war die Schule des christlichen Okzidents.«

 

Erheblich zur Verbreitung des Al-Andalus-Kultes hat auch der populäre Dichterfürst Ahmad Schauki beigetragen, der 1914 aufgrund seiner nationalistischen Aktivitäten von der britischen Protektoratsregierung ins Exil geschickt worden war und nach Spanien ging, wo er bis Kriegsende lebte. Pérès hebt zwei seiner Gedichte mit andalusischer Thematik hervor, die viele Muslime bewegt und andere Dichter zur Behandlung dieses Sujets angeregt haben. So entstand »der Kult um Al-Andalus, der ein so bemerkenswertes Charakteristikum neuerer und moderner islamischer Werke ist«, wie Lewis schreibt. Geschichte und Literatur Al-Andalus’ werden nach 1918 in allen arabischen Ländern obligatorischer Unterrichtsgegenstand und damit gleichsam institutionalisiert. Innerhalb von circa dreißig Jahren war Al-Andalus von einem weißen Fleck auf der Landkarte und im kollektiven Bewußtsein zum Höhepunkt islamischer Zivilisation und Lehrmeister Europas avanciert – und, so darf man hinzufügen, zu einem »angenehmen Märchen«. Aber das war nicht neu.

Wie ging die islamische Welt nun mit dem Faktum um, daß es Europäer waren, die Al-Andalus wiederentdeckt hatten? Das war, wie Lewis schreibt, eine bittere Pille und »wird deshalb im allgemeinen verschwiegen. Einige muslimische >Historiker< haben sich sogar zu der Behauptung verstiegen, daß dieses ruhmreiche Kapitel der muslimischen Geschichte und der via Spanien erfolgte enorme muslimische Beitrag zur europäischen Zivilisation von böswilligen und vorurteilsbehafteten europäischen Historikern aus Feindschaft gegenüber dem Islam absichtlich verborgen gehalten worden seien.« Dieser Verschwörungstheorie ist wohl auch noch 1992 die eingangs zitierte Jayyusi aufgesessen mit ihrem »historischen Verbrechen«.

 

Noch vor dem Anfang des 20. Jahrhunderts hatte Ahmad Zaki den Miltonschen Titel Paradise Lost ins Arabische übersetzt und auf Al-Andalus angewandt. »Der Erfolg dieser Formulierung, unermüdlich wiederholt von Dichtern, Literaten und Journalisten, zeigt deutlich die von den Orientalen bewahrte mystische Sicht von Al-Andalus, die sie sicher noch lange beibehalten werden und die sie über dieses auf ewig verlorene Paradies >weinen< lassen wird«, heißt es bei Pérès, und auch damit hatte er recht. Hundert Jahre nach Zaki schreibt Jayyusi in ihrem Vorwort: »die Araber und Muslime haben alle stillschweigend und ohne Absprache Al-Andalus als eine ewig bleibende Erinnerung in ihrem Herzen erwählt . . . Viele von ihnen betrachten es auch als ein verlorenes Paradies, und die beständige Trauer über seinen Verlust wurde erheblich vertieft durch die jüngst erlittenen Verluste in Palästina.«

 

Der »Stillschweigend und ohne Absprache«-Teil gefällt mir besonders gut. Unverändert auch nach hundert Jahren die kompensatorische Funktion von Al-Andalus: »die Echos einer ruhmreichen andalusischen Vergangenheit wurden in der arabischen Psyche lebendig bewahrt, und Dichter und Schriftsteller des 20. Jahrhunderts entdeckten darin ein anschauliches Thema, wodurch sie Katharsis und Bestätigung in einer Welt der Ablehnung und der Mißverständnisse suchten.« Aber Ablehnung und Mißverständnisse der bösen Welt draußen sind nicht das wirkliche Problem. Die fortdauernde Popularität und Propagierung des Al-Andalus-Kultes sind Symptom der fortdauernden Misere und Rückständigkeit der islamischen Welt, der dieser Kult als Kompensation und Trostpflaster dient.

 

Das europäische Interesse am muslimischen Spanien wurde im 18. Jahrhundert durch die Aufklärung und deren Islamophilie vorbereitet. Ein idealisiertes Bild der islamischen Welt – ihrer quasi aufgeklärten deistischen Religion (keine Kirche, keine Geistlichen, keine Inquisition, keine Bücherverbrennungen oder Autodafés, so glaubte man), ihrer Toleranz, ihrer gerechten Gesetzgebung und undogmatischen Vernunft – diente als Mittel der Beschämung und Kritik des christlichen, insbesondere des katholischen Europa. Autoren wie Pierre Bayle oder Edward Gibbon, Montesquieu, Voltaire (nach dem Mahomet) oder Lessing, deren Einfluß man kaum überschätzen kann, malten aktiv an diesem Bild des edlen Muslim oder Orientalen mit, dessen europakritische Funktion der des edlen Wilden entsprach.

 

Wie die Figur Saladins zeigt, läßt sich die Idealisierung und Verklärung des Islam in europakritischer Absicht bis ins Mittelalter zurückverfolgen. Diese Figur weist eine interessante Parallele zu Al-Andalus auf, was ihre Rolle im kollektiven Gedächtnis der Muslime betrifft: Beide waren jahrhundertelang vergessen und wurden erst unter westlichem Einfluß im 19. Jahrhundert neuentdeckt und -bewertet. »So überraschend es klingt, Saladin, der bald im mittelalterlichen Europa in den Jahrhunderten nach den Kreuzzügen idealisiert und von der europäischen Aufklärung geradezu enthusiastisch einem heroischen Muster angepaßt wurde – man denke nur an seine Darstellung bei G. E. Lessing und Sir Walter Scott – wurde jahrhundertelang im Nahen Osten ignoriert.«*)

Saladin wurde in literarischen Werken des europäischen Mittelalters zu einer »Idealfigur der Ritterlichkeit«. Er ging ein »in die europäische Legende als satirischer Kritiker europäischer Moral und sogar als der gute Mensch, der bemüht war, die Wahrheit des Christentums anhand der christlichen Praxis auf eine Probe zu stellen, die sie nicht bestand. Das war ein beliebtes Verfahren der Moralisten«, und so »wurde er eine Figur der christlichen Homiletik«.*) Als solches islamische Tugendmodell und Beschämungs- und Läuterungsinstrument taucht er dann in der Aufklärung wieder auf. Als Kaiser Wilhelm II. auf seiner Orientreise 1898 das Grab Saladins in Damaskus aufsucht, lobt er ihn in einer Rede als »Ritter ohne Furcht und Tadel«, der oft seine christlichen Gegner wahre Ritterlichkeit gelehrt habe. Kurzum: Im 18. Jahrhundert begannen die Europäer an die islamische Toleranz und höhere Menschlichkeit zu glauben, ab dem 19. Jahrhundert schlossen sich die Muslime ihnen an, und im 20. glaubten schließlich auch die Islamwissenschaftler daran.

 

In der Mitte des 18. Jahrhunderts war demgegenüber das europäische Spanienbild auf seinem Tiefpunkt angelangt – »Spanien« war unter dem Einfluß protestantischer Propaganda und aufklärerischer Kritik zum Troglodyten unter den Völkern Europas geworden. Was die Spanier die »schwarze Legende« nennen, wurde damals geboren (bleibende Wirkung übten dabei in Deutschland Goethes Egmont und Schillers Don Carlos aus). Sie war aber nur gegen das katholische Spanien, nicht das muslimische gerichtet, wirkte sich vielmehr positiv auf das Bild des muslimischen Spanien aus, insofern dessen Bewohner als Opfer spanischer Gewalt und religiösen Fanatismus gesehen wurden – die Vertreibung der Morisken Anfang des 17. Jahrhunderts war einer der Hauptpunkte aufklärerischer Spanienkritik – und damit im Umkehrschluß als Freunde der Toleranz und des religiösen Pluralismus. Der britische Historiker L. P. Harvey stellt fest: »Weil sich zuweilen liberale Gegner des katholischen Extremismus der Sache des spanischen Islam angenommen haben, gibt es eine Tendenz anzunehmen, daß die Feinde des Katholizismus liberal und tolerant waren. Wie wir sahen, entspricht das in keiner Weise den Tatsachen.«*)

Im letzten Drittel des 18. Jahrhunderts wird dann Al-Andalus in und für Europa neuentdeckt und neubewertet, und zwar im Rahmen eines grundlegenden Wandels des Spanienbildes.*) Die weitestgehenden Ansprüche hinsichtlich der Bedeutung des muslimischen – man sprach damals meist vom arabischen oder maurischen – Spanien wurden von Herder formuliert: Im Kontakt und Konflikt mit den Arabern wird Europa als spezifische, von der Antike und der barbarischen Vorgeschichte unterschiedene Kultur konstituiert. Durch die »Berührung mit dem orientalischen Genius« wird Spanien zur »Wiege« des neuen Europa.

 

Die Araber gelten Herder als die »Lehrer Europas«, die das »helle Licht« ihrer Kultur in die »Dunkelheit« getragen haben: Europas »erste Aufklärung«. James Cavanah Murphy erklärt als Ziel seiner vierzehnjährigen Arbeit an den Arabian Antiquities of Spain (1815), es dem Leser zu ermöglichen, »sich ein genaues Bild zu machen von dem sehr hohen Grad der Vervollkommnung, den die spanischen Araber in den schönen Künsten erreichten, während im übrigen Europa noch Ignoranz und Barbarei herrschten«.*) In Washington Irvings enorm populären Tales of the Alhambra heißt es dann 1832, die Araber »verbreiteten das Licht orientalischen Wissens in den westlichen Teilen des finsteren Europa«. Was einmal ein kühner Gedanke, eine überraschende Entdeckung war, wird bald zur endlos und reflexhaft wiederholten Formel, die nichts anderes mehr zum Ausdruck bringt als eine eitle Zurschaustellung der eigenen Vorurteilslosigkeit.

Für Herder reicht der arabische Einfluß aber noch weiter: Mittelbar haben sie durch den Einfluß arabischer Poesie auf die Provenzalen und deren zum erstenmal volkssprachliche Literatur den »Despotismus der lateinischen Sprache« gebrochen, unter dem alle anderen Völker Europas noch schmachteten, und so »für ganz Europa Freiheit der Gedanken bewirkt«. »Sind wir den Provenzalen und ihren Erweckern, den Arabern, nicht viel schuldig?« (Man muß freilich die Herdersche These vom sprachlichen Weltbild teilen, um diesem Argument folgen zu können. Und die Diskussion über den Einfluß arabischer Poesie auf die provenzalische ist bis heute nicht entschieden.)

Die zentrale Bedeutung der Volkssprache in Herders Theorie mußte sein Interesse auf die spanischen Romanzen lenken (»el romance«: in der romanischen Volkssprache Geschriebenes), und seine und anderer Bemühungen um Übersetzung und Verbreitung dieser Romanzen waren nicht nur, wie bekannt, literarisch und künstlerisch äußerst anregend, sie trugen auch entscheidend zur Neuentdeckung und positiven Neubewertung der maurischen Kultur von Al-Andalus bei. In den Grenzromanzen (»romances fronterizos«), deren Thema die Kämpfe an der Grenze zwischen christlichem und islamischem Spanien sind, »zwischen Rittern und Rittern«, wie Herder schreibt, treten die muslimischen Kämpfer als gleichwertige auf. Harvey bemerkt dazu: »in den kastilischen Balladen werden beide Seiten als mit denselben bewundernswerten moralischen Eigenschaften durchdrungen dargestellt, beide achten sie denselben ritterlichen Verhaltenskodex. Was die eine Gruppe von Menschen von der anderen unterscheidet, ist eine Reihe von gänzlich oberflächlichen Unterschieden in Kleidung und Sprache. Bösewichte fehlen in dieser Grenzliteratur«. Und an anderer Stelle heißt es: »Eine der bemerkenswerten Eigenschaften dieser Grenzballaden besteht darin, daß sie, obwohl auf kastilisch geschrieben, oft eine bemerkenswerte Empathie mit den (muslimischen) Bewohnern Granadas und ihrem schweren Los zum Ausdruck bringen.«

 

Daneben sind die »romances moriscos« zu nennen, die nach 1492 verfaßt wurden und laut Metzler Literatur Lexikon »das Leben spanischer Mauren idealisieren«. Ein Teil dieser Romanzen findet sich in dem sehr einflußreichen, um 1600 erschienenen historischen Roman Ginés Pérez de Hitas, Historia de los Vandos de los Zégries y Abencerrajes, der »seine starke Sympathie für die Mauren« zum Ausdruck bringt und im ersten Teil »ein verklärtes Bild« Granadas zeichnet, wie Kindlers Literatur Lexikon festhält. Die deutsche Übersetzung erschien 1821 unter dem Titel Geschichte der bürgerlichen Kriege in Granada.

Das Mauren- und Abenceragen-Motiv wird im 16. Jahrhundert auch in anderen Prosawerken und in Romanzen behandelt, es findet sich in Montemayors Diana und in dramatisierter Form bei Lope de Vega (El remedio en la desdicha). Alle diese literarischen und historischen Werke, die das Bild des maurischen Spanien in Europa entscheidend mitbestimmten, gehören zum Phänomen der »literarischen Maurophilie«, wie der französische Hispanist G. Cirot es im Bulletin Hispanique (1938, 1939) genannt hat, bringen Mitleid und Sympathie und oft eine bis zur Verherrlichung gehende Bewunderung der Mauren und Moriskos zum Ausdruck – »Es ist ein eigenartiges Phänomen kollektiver Schwärmerei«, schreibt Cirot – und tragen so entscheidend zum »Araberkult« des 18. und 19. Jahrhunderts bei.

 

Graf Adolf Friedrich von Schack, der Verfasser von Poesie und Kunst der Araber in Spanien und Sizilien (1865), Übersetzer arabischer Poesie und – zusammen mit Geibel – spanischer Romanzen, hatte bereits ein halbes Jahrhundert vor Cirot auf das Phänomen der Maurophilie in der spanischen Literatur nach dem Fall Granadas aufmerksam gemacht: Es sei damals Mode geworden, »die Mauren zu besingen, ihre Ritter wie Damen zu feiern und das ganze arabische Leben in glänzenden Farben darzustellen«. Mit Chateaubriands Le dernier Abencerage (1826) und Washington Irvings Tales of the Alhambra wird die Geschichte der Abenceragen endgültig Teil der Weltliteratur, und der damit einhergehende Granada- und Alhambrakult wird zur Hauptausdrucksform des Interesses und der Begeisterung für das muslimische Spanien. »Dem von einem Gefühl für das Historische und Poetische durchdrungenen Reisenden ist die Alhambra in Granada ebenso sehr ein Gegenstand der Verehrung wie es die Kaaba oder das heilige Haus in Mekka für alle wahren muslimischen Pilger ist. Wie viele Legenden und Überlieferungen, wahre wie erfundene, wie viele Lieder und Romanzen, spanische und arabische, von Liebe und Krieg und Ritterlichkeit sind mit diesem romantischen Bauwerk verbunden!«

 

In der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts beginnt das positive romantische Bild des christlichen Spanien zu verblassen, und – in Deutschland auch unter dem Einfluß des Kulturkampfes – das alte negative Spanienbild der »schwarzen Legende« tritt wieder in den Vordergrund. Das Bild des muslimischen Spanien ist davon jedoch nicht betroffen – im Gegenteil, es dient nun als positives Kontrastbild. Das zeigt sich in zahlreichen Reiseberichten, wo der Escorial der Alhambra oder der Moschee von Córdoba gegenübergestellt wird. Da tritt »die Gestalt des finsteren Philipp« gegen »die märchenhafte Welt der Omejadenkalifen« an, Fanatismus und Inquisition gegen »das Spiel einer ringenden, strebenden Jugend«, »die Türme der Inquisition mit ihren zwanzig Gefängnissen und sieben Patios, ein Labyrinth des Schreckens« gegen »arabische Mauerbogen, Grottenwerke und rauschende Brunnen«. Spanien spaltet sich so in einen Dr. Jekyll und einen Mr. Hyde, »in eins, das höchster Verehrung, und in ein anderes, das aller Verachtung würdig ist. Dieses zweite, das verabscheuungswürdige, ist das der Inquisition. Und naturgemäß vergegenständlicht es sich im Escorial, der Bauphantasie eines Despoten, der Land und Volk verdummte und ruinierte . . . Als Gegenstück dazu die Alhambra. In ihr scheint das andere Spanien, das üppige, lebensbejahende, das wissende, künstlerische, das Spanien der farbigen Lust«.*) Schon 1865 hatte der Kirchengeschichtler P. B. Gams die zahlreichen Vertreter dieser Tendenz als »Halbmondsüchtige« verspottet.

 

Unter den Gebildeten wird es nun zum obligatorischen Gestus, der christlichen Kultur die muslimische vorzuziehen: Spanien sei »recht eigentlich ein Land der Todten«, schreibt Heinrich von Treitschke 1886 aus Spanien. »Alles, aber auch alles Schöne und Gute . . . ist durch die Mauren geschaffen . . . Man könnte hier Muhammedaner werden.« Er überlegt es sich dann aber doch: »froh werde ich sein, wieder in die protestantische Welt zu kommen«. Der britische Historiker Stanley Lane-Poole schreibt in seinem The Moors of Spain (1897): »Die Geschichte Spaniens bietet uns einen melancholischen Kontrast. Fast acht Jahrhunderte lang gab Spanien unter seinen muslimischen Herrschern ganz Europa ein leuchtendes Beispiel für einen zivilisierten und aufgeklärten Staat . . . Mit Granada fiel auch alle Größe Spaniens . . . Es folgten . . . die Schwärze und Finsternis, worin Spanien seitdem versunken ist.«*) Ein anderer Briefschreiber teilt aus Spanien mit: »Übrigens müssen Sie wissen, . . . ich bin seit Córdoba von einer beinah rabiaten Antichristlichkeit, ich lese den Koran, er nimmt mir, stellenweise, eine Stimme an, in der ich so mit aller Kraft drinnen bin, wie der Wind in der Orgel.« So 1912 Rainer Maria Rilke.

 

Ich fasse zusammen: Von Ignorieren, Verschweigen, Indifferenz gegenüber Al-Andalus kann in Europa für den behandelten Zeitraum keine Rede sein. Es überwiegen bei weitem Interesse, Hochschätzung, ja Begeisterung, die sich auch aktiv äußern – in Reisen, literarischer und anderer künstlerischer Produktion, Übersetzungen und Editionen, Forschungsarbeit und wissenschaftlichen Publikationen. Es ist seit geraumer Zeit üblich, so etwas als »Orientalismus« abzutun und als Ausdruck eines besonders heimtückischen Defekts westlicher Gesellschaften darzustellen. Was soll man dazu sagen?*)

Der Mythos vom muslimischen Spanien als Goldenem Zeitalter und von der islamischen Toleranz wurde gepflegt und entscheidend gefördert von den europäischen, insbesondere von den deutschen Juden. Auf diesen – von der heutigen Konfliktsituation aus betrachtet – paradoxen Sachverhalt hatte Bernard Lewis wohl als erster hingewiesen. »Der Mythos spanisch-islamischer Toleranz wurde besonders von jüdischen Gelehrten gefördert, denen er als Stock diente, um ihre christlichen Nachbarn zu schlagen.« Der allgemeine Rahmen dafür, so Lewis, war die protürkische und islamophile Haltung der Juden im 19. Jahrhundert – ein Beispiel dafür ist der weit überproportional hohe Anteil der Juden an den Orientalisten – und der romantische Spanienkult, der um 1830 auf das muslimische Spanien ausgedehnt worden sei und das Interesse auf die spanischen Juden gelenkt habe und ihr tragisches Schicksal der Vertreibung durch die Intoleranz der katholischen Könige. In Disraelis Coningsby (1844) wird Al-Andalus als »jene schöne und unübertroffene Zivilisation« besungen, in der »die Kinder Ismaels (die Araber) die Kinder Israels mit gleichen Rechten und Privilegien belohnten. Während dieser seligen Jahrhunderte fällt es schwer, die Gefolgsleute Moses’ von den Anhängern Mohammeds zu unterscheiden. Beide erbauten sie gleichermaßen Paläste, Gärten und Brunnen, versahen gleichberechtigt die höchsten Staatsämter, konkurrierten in einem in die Ferne reichenden und aufgeklärten Handel und wetteiferten miteinander an berühmten Universitäten.«

 

Wie Lewis vernachlässigt auch Mark R. Cohen bei der Erklärung des Mythos Al-Andalus die europäische Aufklärung im allgemeinen und die jüdische (Haskalah) im besonderen und setzt die Entstehungszeit des Mythos viel zu spät an. Er ergänzt aber das Bild: Die mitteleuropäischen Väter der jüdischen Geschichtsschreibung haben im 19. Jahrhundert die Geschichte der Juden unterm Islam in der Form eines »Mythos interreligiöser Utopie« dargestellt, der bald zum »historischen Postulat« wurde.*) Frustriert vom schleppenden Voranschreiten der Emanzipation der Juden, suchten jüdische Intellektuelle nach einem historischen Präzedenzfall für Toleranz gegenüber den Juden und fanden ihn im muslimischen Spanien, wo diesen, wie sie glaubten, ein bemerkenswert hoher Grad der Tolerierung, politischen Erfolgs und kultureller Integration gewährt worden war. Eine wichtige Rolle habe dabei der deutsche protestantische Gelehrte Franz Delitzsch gespielt mit seinem Werk Zur Geschichte der jüdischen Poesie (1836), worin die Zeit von 940 bis 1040 – ungefähr die des Kalifats von Córdoba – als das Goldene Zeitalter jüdischer Poesie bezeichnet wird. Das wurde nun auf den gesamten Zeitraum der muslimischen Herrschaft in Spanien ausgedehnt und auf den gesamten politisch-sozialen Bereich; so entstand der »Mythos interreligiöser Utopie«, dessen Zweck es gewesen sei, das christliche Europa herauszufordern, die Emanzipation der Juden in allen Bereichen zu verwirklichen. Dieser Mythos, an dessen Propagierung sich die Vertreter der »Wissenschaft vom Judentum« beteiligten, zumal Heinrich Graetz, überlebte auch die Emanzipation der Juden und setzte sich im 20. Jahrhundert fort. Cohen: »Man kann sagen, daß das Bild des Goldenen Zeitalters sowohl in der Forschung wie in der Populärversion weiterhin bestimmend ist.«

 

Dem jüdischen Mythos vom muslimischen Spanien liegt, so ist Ismar Schorschs instruktivem Aufsatz zu entnehmen, der Sephardim-Mythos zugrunde.*) Danach hatten die deutschen Juden die Sephardisierung als den aussichtsreichsten Weg zur vollen Emanzipation und Integration in die deutsche Gesellschaft gesehen. Sie ermöglichte es den deutschen Juden, sich zu verwestlichen und zugleich ihre jüdische Identität zu bewahren. Ihre Lösung vom aschkenasischen Judentum bedeutete nicht nur Verwestlichung und eine Zurückweisung von Tradition, sondern auch eine Suche nach einem »jüdischen Paradigma, das Rebellion gegen die Institutionen in jüdischem Boden verankern konnte«, und sie fanden dieses Paradigma im religiösen Erbe der Sephardim, ohne das sie sich gänzlich vom Judentum gelöst hätten. So konnte die Kritik des aschkenasischen Judentums vom Standpunkt »einer brauchbaren Vergangenheit« aus vorgenommen werden. Ein Bild der Sephardim wurde »konstruiert«, das eine religiöse Haltung ermöglichte, die durch kulturelle Offenheit, philosophisches Denken und Wertschätzung des Ästhetischen gekennzeichnet war: Ein »historischer Mythos«, so Schorsch, der sowohl dem Erneuerungsstreben entgegenkam wie dem Wunsch nach Kontinuität. Heine ist, mit seiner zuweilen ostentativen Sephardität, ein typisches Beispiel für die sephardische Wende, hat sich jedoch an der oft damit einhergehenden Verächtlichmachung der aschkenasischen Juden nicht beteiligt. 1820 legte Eduard Gans, Vorsitzender des Vereins für Cultur und Wissenschaft der Juden, der preußischen Regierung eine Petition vor, in der er die behördliche Erlaubnis für den Namen und die Aktivitäten des Culturvereins erbat. Gans verwies auf die Geschichte der spanischen Juden, die allen anderen sowohl physisch wie geistig ähnlich gewesen seien und denen von den Arabern Gleichheit mit den Muslimen gewährt worden sei – zum Vorteil und Nutzen beider Seiten.

 

Die »romance with Spain«, der Wechsel von Polen zu Spanien, war schon in der Haskalah, der deutsch-jüdischen Version der Aufklärung, vorgezeichnet, der der aus Córdoba stammende sephardische Maimonides mit seinem Führer der Unschlüssigen als der große intellektuelle Emanzipator galt. Hinzu kam das Beispiel der rechtlich und wirtschaftlich weitaus besser gestellten und assimilierten sephardischen Juden in Amsterdam, London, Bordeaux, Hamburg .

 

. . Schorsch belegt diese »romance with Spain« anhand zahlreicher Beispiele, von der Liturgie und Synagogenarchitektur zu den historischen Romanen jüdischer Autoren, vor allem aber der »Wissenschaft vom Judentum«: »Die Entwicklung der modernen jüdischen Wissenschaft kann nicht losgelöst vom Spanienmythos verstanden werden, und kein anderes Gebiet der modernen jüdischen Kultur stand denn auch so lange in seinem Bann . . . Das historische Denken des modernen Judentums wurde mit spanischer Kost großgezogen.« Zusammen mit den Arabern werden nun die Juden zu den Lehrern Europas, die den Barbaren im Norden zeigten, was eine zivilisatorische Harke ist. Salomon Munk formuliert das 1846 so: »Den Juden kam zweifelsohne zusammen mit den Arabern das Verdienst zu, die Wissenschaft der Philosophie in den Jahrhunderten der Barbarei bewahrt und verbreitet zu haben, und dadurch übten sie lange Zeit einen zivilisierenden Einfluß auf Europa aus.« Die sephardischen Juden stehen nun für eine Epoche in der jüdischen Geschichte, die den religiösen Fanatismus und die kulturelle Engstirnigkeit des christlichen Europa beschämte.

Aber die sephardische Kultur Spaniens war nicht nur ein nachträgliches Konstrukt, ein Mythos; in der Begegnung mit der islamischen Kultur, Philosophie und Wissenschaft und darüber mit der griechisch-hellenistischen hatte sich das spanische Judentum tatsächlich nach außen geöffnet und grundsätzlich gewandelt. »Paradoxerweise hatte der Kontakt mit dem Islam das Judentum zu einem Teil der westlichen Welt gemacht.« So hätten die Araber nicht nur den europäischen Christen, sondern – über die Sephardim – auch den europäischen Juden auf dem Weg in die Moderne geholfen. Bleibt nur noch zu klären, warum sie ihn nicht selber eingeschlagen haben. Jedenfalls müßten auch die Juden sich mit Herder die rhetorische Frage stellen, ob sie den Arabern nicht viel schuldig seien.

 

Bis in die zweite Hälfte des 20. Jahrhunderts blieb die Romanze von der interreligiösen Harmonie und der jüdischen Gleichberechtigung auf der Grundlage islamischer Toleranz unangefochten. Was aber im 19. Jahrhundert zur Beschämung des christlichen Europa und zur Förderung jüdischer Gleichberechtigung und Anerkennung nützlich gewesen sein mochte, drohte sich spätestens mit der Gründung des Staates Israel und den darauf folgenden Kriegen und Konflikten gegen die israelischen Juden zu kehren. Von arabischer Seite wurde der Mythos interreligiöser Utopie zunächst, wie wir sahen, als Beweis arabischer zivilisatorischer Höchstleistungen aufgegriffen, dann aber auch – mit der Verschärfung des Konflikts in Palästina – gegen Zionismus und Israel eingesetzt. 1974 erklärte Jasir Arafat schließlich vor der Vollversammlung der Uno: »Die Araber (Palästinas) . . . verbreiteten jahrtausendelang Kultur im ganzen Lande, stellten ein Beispiel dar für die Praktizierung religiöser Toleranz und Glaubensfreiheit und hüteten als treue Wächter die heiligen Stätten aller Religionen . . . Unser Volk verfolgte diese aufgeklärte Politik weiter bis zur Errichtung des Staates Israel und seiner Vertreibung.«

 

Wenn das harmonische Miteinander von Juden und Muslimen unterm Islam durch den Zionismus und die Etablierung des Staates Israel beendet wurde, dann bedarf es nur des Verzichts auf Zionismus und Israel, um die frühere interreligiöse Harmonie wiederherzustellen. So heißt es in der Hamas-Verfassung: »Nur im Schatten des Islam konnten die Gläubigen aller Religionen sicher koexistieren und ihr Leben, Eigentum und ihre Rechte geschützt finden . . . (Hamas) fühlt sich der dem Islam innewohnenden Toleranz gegenüber anderen Religionen verpflichtet . . . Schutz und Sicherheit kann es nur im Schatten des Islam geben, und neue wie alte Geschichte sind der beste Zeuge dafür.«

Schon 1946 hatte der jüdische Historiker Cecil Roth darauf hingewiesen, daß die 19. Jahrhundert-Version der jüdischen Idylle unterm Islam die Gefahr in sich berge, »uns auf die Dauer erheblich zu schaden«, wobei er auf die Schriften antizionistischer Araber verwies. Aber seine Warnung blieb ungehört. Noch 1966 erschien in Jerusalem eine Geschichte der Juden im muslimischen Spanien, die laut Cohen »das Goldene Zeitalter bis zur Romantisierung glorifiziert«. Erst mit dem Sechs-Tage-Krieg änderte sich die Situation. 1967 druckte der Near East Report des America-Israel Public Affairs Committee Cecil Roths Essay erneut ab, im Rahmen allgemeiner Informationen zum »Hintergrund für den arabisch-israelischen Krieg«, was Anstoß war für eine ganze Reihe von revisionistischen Artikeln zum Thema. Hinzu kamen nun auch genauere Kenntnisse unter den Juden über den arabischen Antisemitismus. Was die Geschichtsschreibung längst aus Interesse an der historischen Wahrheit hätte erbringen müssen, eine Kritik und Korrektur des idyllischen Bildes von Al-Andalus und islamischer Toleranz, wurde nun aus politischen Motiven vorgenommen.

 

Daß ausgerechnet Maimonides – und noch vor den anderen sephardischen Genies wie Solomon ibn Gabirol oder Judah Halevi – zum Symbol des Goldenen Zeitalters der Juden in Al-Andalus und der dort praktizierten Toleranz geworden war, zeigt die märchenhafte Unbekümmertheit dieses Bildes gegenüber den historischen Fakten. Als Maimonides 1135 in Córdoba geboren wurde, gab es bereits fast keine christlichen – und bald auch keine jüdischen – Gemeinden mehr in Al-Andalus. Hatte die Zahl der Christen im ersten Jahrhundert der islamischen Eroberungen noch etwa 90 Prozent betragen, war sie nun gegen Null gesunken. Was erklärt diesen gewaltigen Verlust an Gläubigen, der sich deutlich unterscheidet vom Überleben der christlichen Gemeinden in den Ländern östlich des Maghreb?

 

Darüber gibt es nur mehr oder minder gut begründete Vermutungen, sicher aber scheint mir, daß die bis zu Vertreibungen, Zwangskonversionen und Massakern gehende Politik der Almoraviden und Almohaden gegenüber den Nicht-Muslimen dabei eine Rolle gespielt hat. Maimonides selbst wurde in eine Zeit der Verfolgung der Juden durch die Almohaden geboren, und am Ende des Jahrhunderts gab es in Al-Andalus wie im Maghreb keine Synagoge (oder Kirche) und keine offen ihren Glauben bekennenden und praktizierenden Juden (oder Christen) mehr. 1148 wurde Al-Andalus Teil des Almohaden-Reiches, als Maimonides dreizehn Jahre alt war, und im Verlauf der einsetzenden antijüdischen Verfolgungen scheint die Familie Córdoba verlassen zu haben und »von Ort zu Ort« geflohen zu sein. Während die meisten Juden in den christlichen Ländern im Norden Zuflucht suchten oder in den islamischen des östlichen Mittelmeerraums, blieb die Familie Maimonides bis spätestens 1160 in Spanien, in welchem Jahr die Anwesenheit des Vaters und der beiden Söhne in Fes belegt ist – in der Hauptstadt der Almohaden-Bewegung merkwürdigerweise. Die Gründe dafür sind nicht geklärt.

 

Lange und mit viel Scharfsinn ist darüber diskutiert worden, ob Maimonides (unter Zwang) konvertierte oder nicht. Auf alle Fälle war die Zwangskonversion damals eine immer präsente Drohung. Anders formuliert: Dreieinhalb Jahrhunderte vor den katholischen Königen zwangen die Almohaden den Juden die Wahl zwischen Konversion, Vertreibung oder Tod auf. »Wir sind fast völlig versunken«, schreibt der Vater aus Fes, »aber wir klammern uns noch an etwas. Wir sind überwältigt von Erniedrigung und Verachtung, umgeben vom Meer der Gefangenschaft, und wir sind in seine Tiefen versunken, und das Wasser reicht uns bis ans Gesicht«.*) 1165 werden in Fes zahlreiche Juden von einem Inquisitionsgericht hingerichtet, darunter der berühmte Rabbi Judah ha-Cohen, der auf dem Scheiterhaufen endet – es ist unklar, ob sich die Juden geweigert hatten, zum Islam zu konvertieren, oder ob sie nach der Konversion rückfällig geworden waren. Der Familie Maimonides, ebenfalls bedroht, gelingt es mit Hilfe eines muslimischen Freundes zunächst nach Palästina, dann nach Ägypten zu entkommen. Dort fand Maimonides nun Ruhe, schrieb seine berühmten Werke und war für seinen Schutzherrn al-Fadhel, den Wesir Saladins, als Arzt am Hofe tätig.

 

Daß damit nun endlich der Zustand interreligiöser Harmonie gefunden war, darf anhand eines vielzitierten Briefes von Maimonides bezweifelt werden. In seiner Antwort an die Juden des Jemen anläßlich der dortigen Pogrome heißt es: »Bedenkt, meine Glaubensgenossen, daß Gott uns unserer großen Sündenlast wegen mitten unter dieses Volk, die Araber, geschleudert hat, die uns erbittert verfolgten und verderbliche und diskriminierende Gesetze gegen uns erlassen haben . . . Nie hat uns je ein Volk so beschwert, erniedrigt, gedemütigt und gehaßt wie sie . . . wir wurden von ihnen in unerträglicher Weise entehrt«. Und im letzten seiner erhalten gebliebenen Briefe schrieb er, daß unter den Arabern zu leben, »Dunkelheit auf die Strahlen der Sonne wirft«. Also, wenn Sie mich fragen: Goldenes Zeitalter ist anders!

 

Daß die Juden unter den Arabern mehr gelitten hätten als unter jedem anderen Volk, war damals schon (und wäre heute erst recht) eine Übertreibung, die sich aus Maimonides’ Unkenntnis der Situation im christlichen Europa erklärt. Aber Maimonides als Symbol des toleranten Goldenen Zeitalters von Al-Andalus anzuführen, ist absurd angesichts seiner Lebensgeschichte und der historischen Ereignisse jener Zeit. Es wäre jedoch ebenso falsch anzunehmen, daß Maimonides’ wirkliches Schicksal typisch war für die gesamte Geschichte des muslimischen Spanien. Die in den Briefen Maimonides’ und seines Vaters geäußerte Klage über Demütigung und Verachtung seitens der Muslime ist ein Leitmotiv in den jüdischen Beschreibungen Al-Andalus’, selbst noch der erfolgreichsten und mächtigsten Juden, wie etwa Hasdai ibn Shapruts, Wesir des größten der Kalife Córdobas, Abd al-Rahmans III. Daß Juden und (selten) Christen hohe Regierungsstellen einnehmen konnten, Wesire und Vertraute des Herrschers wurden, gilt als schlagender Beweis für das Klima der Toleranz und interreligiösen Harmonie in Al-Andalus. Es wäre jedoch ein anachronistisches Mißverständnis anzunehmen, es handelte sich dabei um Toleranz im modernen Sinne, als ginge es darum, die Gleichheit aller Bürger – ohne Unterschied der Religion etc. – vor dem Gesetz zu verwirklichen. Vor dem Gesetz waren die Ungläubigen emphatisch nicht gleich!

 

In Al-Andalus war die malikitische Rechtsschule, die älteste der vier orthodoxen islamischen Rechtsschulen, die allein anerkannte; islamischem Recht zufolge darf kein Ungläubiger Macht oder Befehlsgewalt über einen Muslim ausüben – das war aber unvermeidbar, wenn jene hohe Regierungsstellen innehatten. Ein Herrscher, der Juden oder Christen in solche Positionen berief oder dort auch nur duldete, verhalf nicht dem Recht zur Geltung, er verstieß offen dagegen. Die Ungläubigen verdankten also ihre hohe Stellung einzig der Willkür, der unumschränkten Macht des Herrschers. Das schuf eine hohe Loyalität diesem gegenüber, denn mit seinem Fall ging oft auch der seiner »Hofjuden« einher. Das Interesse des Herrschers an einer solchen prekären widerrechtlichen Situation (die Ulama, die islamischen Geistlichen, Theologen und Rechtsgelehrten, stellten einen bedeutsamen gesellschaftlichen und politischen Machtfaktor dar) bestand wesentlich auch darin, daß die Ungläubigen nicht in die tribalen und Familienbeziehungen eingebunden waren, die den Herrscher bedrohten.

Herrscher zu sein, war nicht nur im islamischen Mittelalter ein lebensgefährlicher Beruf (es geschah häufig, daß nicht nur andere Große des Reiches mit ihren Familien und Stämmen um diese Position konkurrierten, sondern auch Brüder, Söhne und andere Verwandte des Herrschers, und sie alle schreckten vor Mord nicht zurück, wenn es ihnen ernst war). Ein Jude oder Christ aber konnte, so hoch er auch gestiegen war und wieviel Macht er auch auf sich versammelt hatte, unmöglich erhoffen, selber Herrscher zu werden – im Gegenteil, er mußte das Ende des Herrschers fürchten, denn dann konnte es geschehen, daß ihn nichts und niemand mehr vor dem Groll und Ressentiment seiner ehemaligen Untergebenen, der Ulama und des Volkes schützte. Was immer die Herrscher Al-Andalus’ über die Nichtmuslime und deren Tolerierung und Rechte gedacht haben mögen, als Herrscher konnten sie an deren politischer Karriere nur interessiert sein, soweit diese durch ihre überragende Kompetenz ihrer Regierung nützlich waren und durch ihre prekäre, widerrechtliche Stellung ihre Herrschaft sichern halfen.

 

Die Moral dieser Geschichte vom Bild Al-Andalus’ in der Geschichte hat der weise Bernard Lewis vor einem Vierteljahrhundert formuliert: »Es ist vollkommen natürlich und normal, daß die von einem Historiker an die Vergangenheit gestellten Fragen ihm von den Ereignissen seiner eigenen Zeit eingegeben werden, und es läßt sich viel lernen, wenn eine solche Fragestellung verfolgt wird. Unzulässig ist es jedoch, wenn die Belange der eigenen Zeit nicht nur die Fragen, sondern auch die Antworten eingeben.«

 

© Merkur, Nr. 651, Juli 2003

 

Diesen Artikel haben wir mit freundlicher Erblaubnis der Redaktion Merkur und des Autors veröffentlicht. Im Merkur erschien auch der frühe Essay von Siegfried Kohlhammer: "Die Feinde und die Freunde des Islam", der auch 2004 in der alten Sichel veröffentlicht wurde, nach deren Löschung wieder hier erschienen.   

 

 

von Regine van Cleev
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Tuesday, 10. january 2012 2 10 /01 /Jan. /2012 15:41

Vom Feminismus hat Anissa die denkbar schlechteste Meinung

 

http://die-sichel.over-blog.de/article-von-antifeministen-salafisten-salonmarxisten-und-papisten-96803688.html

http://www.zeit.de/2012/02/Dschihad-Demokratie/seite-3

 

Anissa hat eine denkbar gute Meinung vom Islam, der Religion ihrer Träume. Aber der Islam hat leider keine so gute Meinung von Anissa....Die Schleierfrau teilt ihre Meinung über die Feministinnen mit den Antifeministen der westlichen Welt, die auch in islamkrItischen blogs zahlreich vertreten sind...

  • (...) Vom Feminismus, besonders dem tunesischen, hat Anissa die denkbar schlechteste Meinung. Alles alte Jungfern oder frustrierte Geschiedene! »In Tunesien jedenfalls«, fügt sie hinzu, »heißt Feministin sein, gegen die sozialen Normen zu verstoßen, mit Alkohol und Sex als Mittel der Selbstbestätigung. Als wenn das nun die Moderne wäre, und nicht Wissenschaft, Technik, Kultur. Und als wenn die Mehrheit der tunesischen Frauen nicht andere Sorgen hätte.

Eben jene, die der Feminismus artikuliert und politisch zur Diskussion gestellt hat. Aber das scheinen ja nicht sie Sorgen der linken Salonintellektuellen gewesen zu sein, die wissen, dass die „wahre Ursache“ der Frauenunterdrückung der Kapitalismus ist und nicht etwa der Islam, der bei den Salonmarxisten wie bei den Salafisten und ihren Sympathisanten tabu bleibt.

  • Ihr zufolge ist der tunesische Feminismus eine Ideologie der in den Küstenstädten des Landes konzentrierten Bourgeoisie. Da mischt sich Falsches mit Richtigem, und es zeigt sich, dass Anissa die braunen Lederbände ihrer Eltern durchaus gelesen hat. Ein typischer Fall. Wie auch in Algerien prägt immer wieder der Marxismus die Diskurse, eine Spur aus der Zeit des sowjetischen Einflusses in Nordafrika.

Was immer die Muslima den braunen Bänden hat entnehmen können, die Religionskritik dürfte sie überlesen haben. Aber in der der Geringschätzung des Feminismus, der die Frauenunterdrückung keineswegs als Kapitalistenklassenphänomen betrachtet, könnte sie sich bestärkt fühlen. Auch gemäss unseren neulinken Neomarxisten ist die Frauenfrage ein Nebenwiderspruch des „Hauptwiderspruchs“, den die männlichen Hauptmenschen der neuen Linken in Alleinregie zu definieren pflegten, umringelt von ihren willigen Gehilfinnen, und als eine Angelegenheit der ' Bourgeoisie' diffamierten (der Jargon stirbt zuletzt..), bis sie die Frauenbewegung für sich reklamierten. Hier trifft sich das Definitions-monopol der Marxianer mit dem archaischen primitiven Antifeminismus der Mullahs: auch wenn Welten dazwischen liegen, die ganze Moderne, im Kampf gegen den kapitalistischen Westen, den grossen Satan, wird man sich schon einig. Die Muslima schätzt auch die linksradikale Partei PCOT, „gute Menschen“. Wozu sie für die Frauen gut sind, bleibt noch abzuwarten.

  • Im Maghreb können Gespräche unerwartete Wendungen nehmen. Es kommt vor, dass man sich als Europäer gemütlich in einer Unterhaltung einrichtet, schließlich scheint ihr ein gemeinsames Verständnis dessen zugrunde zu liegen, was ein valides Argument ist – und dann kippt plötzlich alles um, wie in den Vexierbildern, die eine alte Frau oder ein junges Mädchen zeigen, je nachdem, was man sehen will. Man braucht beispielsweise nur das Existenzrecht Israels zu erwähnen. Oder es taucht die Frage auf, wie man denn so über Hitler denke. Als wenn die Meinungen darüber auseinandergehen könnten! Doch, leider, zuweilen gehen sie darüber auseinander.

Das ist nur ein Vexierbild für diejenigen, die sich unter dem Islam schon vorher nur vorstellen konnten, was die Dhimmipresse erzählt, und kaum hat man sich gemütlich eingerichtet mit dem Freundbild Islam, zeigt er seine Hitlervisage. Überraschung? Seit wann denn? Man sollte als Zeit-Mensch wenn nicht seit 9/11 so doch seit der dänischen Karikaturenaffäre besser Bescheid wissen, wo man ist, aber wenn man nur die linken Märchenonkel gelesen hat, die einem alle Misstände der islamischen Welt als Folge des Kapitalismus erklären und sich mit dem Islam angefreundet haben, dann ist man echt überrascht, wenn einem das Hitlerbild entgegenstarrt und erklärt wird, dass Israel kein Existenzrecht hat. Das wussten doch die Zeitmenschen schon aus den deutschen Medien. So weit gehen die Meinungen zwischen dem Islam und seinen Freunden auch wieder nicht auseinander.

Was die fromme Muslima, die auf den Koran baut, da über „die Feministinnen“ zu erzählen hat, das können wir auch im Westen hören bei den alten und neuen Antifeministen, deren Stosstrupps gerade wieder mobil machen und sich in den „konservativen“ blogs ansammeln und gegen Frauen allgemein und Frauenrechte im besonderen die Leier drehen. Es orgelt nur so...

 

Einblicke in den Antifeminismus der „Fjordmänner“ & Konsorten:

 

Da ist die „konservative“ Fundifront gegen Frauen, die als schwarzer Block ein Biotop beim Papistenblog PI gefunden hat (Der Papst ist sakrosankt, und Frauen, die abtreiben, sind des Teufels) oder bei Kewil sich sammelten wie die Fliegen um den  Schokolade-Kuchen. Kewil, dessen blog seit Frühjahr letzten Jahres erloschen ist, hat dafür in den Wüsteneien des Nets eine Oase gefunden bei PI, wo von frauenfeindlichen kirchenrechts-basierten Ausfälligkeiten gegen demokratisch erkämpfte Frauenrechte, die man im Umkreis von Opus Dei nicht duldet, nur so brodelt.

Auch nichtkirchliche Bevölkerungsstrategen drehen am Schraubstock der Gebärgesetze und beanstanden den angeblich mangelhaften Geburtenoutput, auch wenn sie (noch) nicht so vehement auf die Kinderlosen losgehen, wie die Anhängerinnen der kinderfreien Klerikalen. Auch die Fjordmänner wüten gegen Feministinnen, die den starken Mann verdorben, verweichlicht und seinen Heldenmut gebrochen haben. Da wackelt der ganze sexistische Stammtisch, wenn wieder einer aus dem Troglodytenpool mit der Faust auf denselben haut und beweist, dass Frauen der Untergang Europas sind, eine Spezialität dieser Fjordmänner.

 

Kleine Kostprobe pro toto zu Frauen, die nicht dem Weiblichkeitsideal unter der Patriarchalmoral des CIC (Codex Juris Canonici):

 

(Der folgende Text ist nicht von mir erfunden!!!)

O-Ton „calamitas“ (auch bei Gudrun Eussner und bei PI verlinkt als “Die flache Erde, eine Art modernisierter Hexenhammer):

  • Die Frage, ob Frauen fähig sind, eigenverantwortlich zu handeln und außerhalb der Restriktionen einer Ehe, die sich an traditionellen Normen orientiert, verantwortlich mit ihrer eigenen Sexualität umzugehen, wird in unserer politisch korrekten Gesellschaft nicht gestellt, obwohl sie sich immer wieder aufdrängt. Tatsächlich unterliegt sie einem stärkeren Tabu, als alle anderen der politischen Korrektheiten, an denen wir zugrunde gehen. Also spricht Ihre Kalamität ex cathedra Calamitas.

Ob diese famose persona das beim alten Cato abgekupfert hat? Auch der beanstandete schon die mangelnde Sittsamkeit der Frauen, die gezügelt werden müssen:

  • „Laßt nur diesen leidenschaftlichen Wesen, diesen unbezähmbaren Geschöpfen die Zügel schießen und lebt dann der Hoffnung, daß sie von selbst, ohne euer Zutun, ihrer Ausgelassenheit ein Ziel setzen werden. Von allem, was die Weiber als ihnen entweder durch Gebräuche oder durch Gesetze aufgelegte Bürden so ungern dulden, ist die das geringste. Wenn wir die Wahrheit sagen wollen, so sehnen sie sich nach Freiheit, ja nach Ungebundenheit in allem. Was gibt es noch, woran sie sich nicht wagen werden, wenn sie dies errungen haben? Gehet alle, die Weiber betreffenden Rechtsbefugnisse durch, an welche unsere Vorfahren ihre Ungebundenheit festbinden und sie den Männern unterwerfen wollten, und bei allen diesen Bindungen könnt ihr sie doch kaum im Zaume halten. Und wie, wenn wir ihnen gestattet haben, daß sie erst an diesem und jenem zupfen, es den Männern entwinden und endlich diesen gleichgestellt sind, glaubt ihr, daß ihr euch dann noch ihrer werdet erwehren können? Den Augenblick, sowie sie anfangen, euch gleich zu sein, werden sie eure Herren sein. ..." http://www.judithmathes.de/rom/republik/cato_censorius.htm#frauen

Ich weiss nicht, in welches Ehe-Reglement diese „Calamitas“ eingebunden bzw. restringiert ist, aber wenn der Ehemann einigermassen intelligent ist, kann der einem irgendwie leidtun. Vielleicht handelt es sich auch um einen Souffleur im Beichtvaterkasten, der da durch ihre Stimme spricht? Die Voraussetzungen dazu sind bei Papisten gegeben. Das könnte dem  Sinne nach aus den heiligen Schriften des oben zitierten sympathischen Salafisten sein. Kurzum wir gehen an den Frauen zugrunde, wenn sie nicht zurückgebunden werden durch ein göttliches Männerrecht und unter Aufsicht eines Ehemannes gestellt. Religare mulieres necesse est oder wozu die Religion doch gut ist. Und wehe eine Frau, und Protestantin noch dazu, wagt es, den „Heiligen Vater“ auch noch zu kritisieren, eine deutsche Kanzlerin! Die zwar nicht meine ist, ich hab die nicht gewählt, aber für die Kewil&-Clubber ist eine Kanzlerin eine "Kröte", wenn sie es wagt, den „Heiligen Vater“ politisch zu kritisieren in einer Sache, die sehr wohl ein Politikum ist - wie die Rehabilitation eines Holocaustleugners.

 

Kritik an Papas hoch -heiliger patriarchaler Autorität! Das ist zuviel, da wird der Kewil wild, ach was für ein Hauch von Mittelalter weht mich da an aus dem deutschen postfaschistischen Kirchenstaat, in dem noch das Konkordat mit den Nazis gilt. Will man auch Juden jede Kritik am päpstlichen Wirken verbieten? Aber das Weib schweige auch vor der Kirche, in der es gar nicht ist.. (Luther ist für den schwarzen Block bei PI übrigens schlimmer als Mohammed...) Dieses grobianistische Gepöbel gegen Frauen, die weder dem Kirchenrecht noch der entsprechenden Patriarchalmoral unterstehen, seit sie in Demokratien leben, entspricht auch ziemlich genau den Ansichten von Peder Jensen dem Fjordman über die Schädlichkeit des Weltübels Frau bzw. des Feminismus, dem Inbegriff weiblicher Schädlichkeit für die Menschheit, für die der Bastard aller sexualfaschistischen Grössenwahnsinnigen, Anders Breivik, die Endlösung vorsah: Frauen sind danach entweder für die Prostitution zu verwerten oder für die Mutterschaft, und zwar die Zwanagsmutterschaft. Mann muss der Feminisierung der Welt vorbeugen, nicht wahr, die Geschichte der Kriege und Massenmorde darf nicht von Frauen gestört werden, oder von welchen spätpubertären Wahnfantasien werden die Tröpfe heimgesucht?

 

Die Islamkritik von PI in Ehren, aber der dort grassierende Antifeminismus (die Islamlobbyistin Claudia Roth ist keine Feministin! das ist der weibliche Hilfsdienst der linken Islamlobby, eine, die den islamischen Machogewaltkult umbuhlt ) ist eine katholische  Kalamität. Zurück zur musterhaften Salafistin, die dem Besucher erklärte: »Beim Sex herrscht der Mann über die Frau.“ Das würde sogar stimmen, wenn sie damit das sexuelle Herrschaftsverhältnis meint, das im Islam ungebrochen ist. Aber sie stimmt ihm zu.

 

Der Verherrlichung der Sexualherrschaft des Herrenmenschenwesens entspricht die Verteuflung der bösen giftigen Gebärmütter. Da ist nichts zu machen, wo die Erde flach ist, bleibt sie auch flach. Nach Fjordman&co scheinen auch die Genocide der Geschichte von den Gebärmüttern erzeugt worden zu sein. Die „Zeit“ ist hier schon weiter als der schwarze Block und sieht immerhin die patriarchalen Zusammenhänge, die bei den sog. „konservativen“ Bloggern, die ein Teil derselben sind, gar nicht ins Blickfeld kommen können. Ihre Ähnlichkeit mit der Frauenfeindlichkeit der Mullahs fällt ihnen nicht auf. Würde der Islam nicht auch ihre eigene Existenz bedrohen und ihre Herrenfreiheiten einschränken, die Frauenversklavung würde sie doch keine Sekunde interessieren - die Puffkundengesellschaft nimmt auch nicht an den Sitten und Bräuchen der Haremsgesellschaft Anstoss, im Gegenteil, das animiert sie höchstens.

Wer die Geschichte der Frauenrechtsbewegung im Westen ignoriert, die Emanzipation von der ehelichen Vormundschaft und den grausamen Gebärzwangsgesetzen derart ahnungslos und zynisch diffamiert, ist wenig glaubwürdig, wenn er behauptet, das islamische Recht der Frauenunterdrückung zu bekämpfen. Es gibt keinen einzigen Humanisten, der die Islamkritik mit solchem antifeministischen Gepöbel gegen Frauen verbindet, wie es sich bei PI austobt. Die Feindseligkeit gilt nicht nur den Frauen der linken Islamlobby, sondern allen Frauen, die nicht in die heile Familienwelt von Adenauer zurückwollen, inklusive Gebärzwngs-recht aus der Nazizeit. Ein Mann wie etwa der dänischen Historiker Lars Hedegaard, Autor des Buches „Mohammeds piger“  (Mohammeds Mädchen), würde sich niemals zu einer solchen frauenrechtsfeindlichen Hetze hergeben, wie sie von deutschen Islamkritkern aus dem Lager der Kewil-Clubber betrieben wird, denn der Protest gegen die Barbarei der islamischen Frauen-versklavung und die Verteidigung der Freiheitswerte der Menschenrechte und der Demokratie, wozu auch die Freiheit der Frauen in Sachen Fortpflanzung gehört, die nur in den Demokratien gewährleistet wird, wie ein Lars Hedegaard sie verteidigt, ist eines der Anliegen, die ihn spürbar menschlich berührt; einen Demokraten und Humanisten empören die Barbareien gegen Frauen; auch ein Islamkritiker wie der mit der US-Feministin Phyllis Chesler (Kritikerin des linksfeministischen Antisemitismus bzw.  „Antizionismus“) bekannte syrische Ex-Moslems Sami Alrabaa, der die Frauendegradierung des Islam eindringlich beschrieben hat in „Veiled Atrocities“, ist weit entfernt von der geradezu pathologischen Frauenfeindlichkeit gewisser sog. „konservativer“ Blogger, die aus allen braunen Löchern dampft; da werden Frauen, die vor der häuslichen Gewalt ins Frauenhaus geflüchtet sind, als Familienzerstörerinnen verunglimpft - nicht etwa die Gewalttäter, vor denen sie geflüchtet sind.

 

Wo man Frauen wegen legaler Abtreibungen als Mörderinnen denunziert gegen alles demokratisch geltende Recht und sie des Holocaust bezichtigt (!), wie die Papisten es tun, da brodelt etwas weiter, das mit dem Ende des NS-Staats nicht aufgehört hat. Diese Leute wollen heute den 218 in Deutschland wieder in Kraft setzen, der wie das Konkordat die Nazizeit noch lange überlebte. (Das Konkordat gilt noch heute.) Der Druck, die Liberalisierung des inhumanen Strafrechts zurückzudrehen, ist unüberhörbar, wenn etwa ein Opus-Dei Vertreter im DLF gemeinsam mit Bischof Mixa überlegt, wie man den patriarchalen Paragraphen des einst totalen Abtreibungsverbots gemäss Kirchenrecht wieder restaurieren kann. In Nicaragua hat die Kirche es schon geschafft, in Polen versucht sie es weiter mit allen Mitteln, in Deutschland setzt sie auf den Islam, was die katholische Fundifront gegen Frauen ihm als verwandt erweist. Vrgl. bei PI >Die Familie und ihre Zerstörer , wo die Rohlinge mit dem ganzen sexualfaschistischen Unrat im Hirn den westlichen Frauen eine Frau aus der Somalischen Wüste mit zwölf Kindern als Vorbild vorhalten. Zwölf Zwangsgeburten als Modell..

 

Diese deutschen Mullahs und Möchtergern-Frauenbevomunder werden im Islam die Erfüllung finden, nach der sie lechzen. Wer bekämpft da eigentlich den Islam?! Ein Stumpfkopf, der von Inhumanität und Agressivität gegen weibliche Menschenrechte nur so dampft, und der keins der zwölf Kinder zwangsweise zur Welt bringen noch aufziehen muss.  Ausgerechnet eine Frau aus Somalia, die nicht gefragt wird, wie viele Kinder sie bekommen will, in einen Land, das von männlichen Gewalthorden verwüstet und verpestet ist, wird hier als Vorbild gegen die westlichen Frauen aufgeboten, die nicht mehr so wollen, wie die Sexualfaschisten wollen. Sie werden ihren Islam bekommen, diese deutschen Herrenmenschen, die angeblich Menschenrechte vertreten und die der Frauen mit Füssen treten.

Ein Konzentrat der deutschen Herrenmenschmentalität braute sich auf dem Kewilblog unter dem Namen „Thatcher“ zusammen, dessen wüste Ergüsse über die "Feminisierung" Europas für das Schreckbild aller Antifeministen stehen; die Essentials aus diesem Opus könnten aus dem völkischen Beobachter stammen  oder auch aus den Tagebüchern von Josef Goebbels, oder sagen wir von einem Manne namens Josef Rompel. Hier eine Kostprobe von Rompels Ideen-Gerümpel (fruchtbar noch bis zu Kewil&co): ·

  • „Die unvermeidliche Folge des weiblichen Massenstudiums und des Eindringens der Frau in alle männlichen Berufe sind Blaustrumpfkultur und Frauenherrschaft ...“ · „Welche Tragik wäre es, wenn das deutsche Volk, das männlichste Volk der Welt, das Volk der Dichter und Denker, der Pionier des kulturellen und technischen Fortschritts mit seiner mehr als tausendjährigen Kultur dem Feminismus anheim fiele und durch diese Volksentartung zugrunde ginge!“ (Josef Rompel: „Die Frau im Lebensraume des Mannes, Emancipation und Staatswohl“, Darmstadt 1932, S. 6 und S, 43)
  • http://de.wikipedia.org/wiki/Frauen_im_Nationalsozialismus#Frauen_in_der_NSDAP

Das ist in etwa auch die Meinung, die bei den Blogs à la Fjordman pauschal gegen Feministinnen vorherrscht. Entweder sind Frauen zu feminin für die Erfordernisse des heldenhaften Kampfs der Männer gegen den Islam (dem sie ja kaum ihren Frauen zuliebe massenhaft zu Füssen kriechen in der männerdominierten Wirtschaft und Wissenschaft, sondern weil ihnen schlicht die islamische Frauenversklavung so gut zu gefallen scheint..), für den aber die Onkel von der von Kewil bewunderten Piratenpartei dummerweise der Mumm fehlt; da schallt der Ruf wie Donnerhall nach dem starken Führertyp, dem schlagkräftigen Helden und Haudegen der Rambo- und Robinsonspielplätze, dessen Kraft durch die verderbliche Frau, das Gefäss der Sünde, das nach Koran und  Th. Aquin als Brennholz für die Hölle oder das Himmelsheil taugt, geschwächt und vergiftet wird - oder aber, wenn sie nicht zu schwach ist, dann ist sie ein „Flintenweib“, das die deutsche Stammtischpfütze aufwühlt, die vor der „feminisierten“ Welt eine Oase im Internet gefunden hat, wo sich das gesamte Personal der Antifeminismus-IG einfinden könnte, alle die armen verlassenen Söhne des Perseus, entschlossen, dem weltbedrohenden Feminismus das Haupt abzuschlagen, gell, - wenn dieses etwas peinliche Personal mit der Islamkritik nur etwas anfangen könnte... Aber das ist nicht gut möglich bei den intellektuellen Voraussetzungen dieser Bande, die ihren ganzen Mut gegen Frauenhäuser erprobt, denn die antifeministischen Mullahs fühlen sich ihren Brüdern im Islam verbunden gegen Frauen. Drum wirkt auch der angebliche Kampf um Frauenrechte gegen den Islam so sonderbar bei diesen mullahmässigen Herrchen, die gerne auch noch Gottesrecht/Kirchenrecht für Frauen im Westen zurückhätten und wild werden ob weiblicher Papstkritik. Hurrah hurrah das Mittelalter ...

 

Was die Ausfälle gegen geschiedene (!) und kinderlose (!) Frauen angeht - die katholische Version der anti-feministischen Hetze der Bevölkerungsstrategen- , so ist noch das bierselige Kommersbuch der deutschen Burschenschaften von anno tobak der reinste Minnesang gegen dieses Gepöbel, mit dem der deutsche Stammtisch, verstärkt um den Choral der Papistenmoral mit Mullahmentalität gegen die weibliche Verderbnis tobt. Es handelt sich da keineswegs um altväterische Sitten, die ja nicht flegelhaft und nicht alle zu verachten sind, sondern schlicht um proletende kulturlose neuere Verbalrambos aus der anti-feministischen Gosse, deren Jargon schon von den 68ern eingeübt wurde. Die antifeministischen „Konservativen“ befinden sich nämlich was den Pöbelstil gegen Frauen angeht, noch in der Analphase der 68er. Wie hiess das damals noch: „Die Bullen fassen euch an die Titten“ u.dergl., wie es auf linken Flugblättern hiess, u. drgl. Puff- und Gossen-Jargon aus dem 68er Stammheim, in dem Frauen "Votzen" waren, was sich bis in die Machomanieren und linken Salonallüren des deutschen Feuilletons durchsetzte, mit dem gewissen Gout für Puff und Porno, dieser intellektuelle Gewaltkult und Sade-Sound, mit dem der linke Makker sich von den "Spiessern" abgrenzte.

 

Die sexistische Substanz davon begegnet uns heute im „konservativen“ Feminismushass. Die heile Familienwelt, die von den Blog-Papisten ohne Rücksicht auf die in vielen Familien herrschende Gewalt beschworen wird, die man aber den Frauen anlastet, die sich gegen diese einst straflosen Zustände wehrten, wird bei PI unter dem Titel „Die Familie und ihre Zerstörer“ ausgerechnet mit einem Foto der Familie Mann als Ideal einer Familie vorgestellt, auf dem man das Oberhaupt hoch aufgerichtet emporragen sieht mit erhobenem Arm, und weit unter ihm die familia des pater familias, die der Häuptling um gut einen Meter überragt. So stellt mann sich dort die wahre Familie vor (in der man allerdings nicht vor Drogensucht geschützt ist...). Wenn’s nach den wackern Vaterrechtsaufrüstern geht, dann muss wohl das Mühmchen in dieser berühmten Familie, Katja Manns Grossmutter, Hedwig Dohm, am Niedergang dieser Familie mit ihren bekannten Intellektuellen und Homosexuellen schuld sein, denn das Mühmchen war eine Feministin. (Aber davon weiss der Kewil nichts, und auch nicht, wie schwul es in so einer Familien sein kann, Hauptsache, das Oberhaupt steht auf seinem Platz und die Frau an ihrem).

 

Auf dem verlinkten Familienblog, der den Papisten bei PI so gut gefällt, wird auch entrüstet moniert, dass Feministinnen auch noch behaupten, Kriege würden von Männern geführt. Na so was! Das wusste schon Hedwig Dohm, die noch keine Universität besuchen konnte im Gegensatz zu Marx&Söhne. Gegen Ende ihres Lebens war sie , resigniert; denn der Weltkrieg führte ihr vor Augen, dass sich an der Männerweltgewalt nichts geändert hatte, d.h. sie hatte offenbar nicht die lllusionen der späteren Genderfeministinnen. Dass gerade dem sogenannten Genderismus der ganze Hass und die Wut der neuen Antifeministen entgegenschlägt, ist irgendwie skurril, denn die Genderideologie ist doch recht männerfreundlich; weit entfernt von Beauvoirs Aussage über "das Geschlecht, das gebiert, und das Geschlecht, das tötet“. Die Genderideologie schmeichelt dem männlichen Geschlecht und versichert ihm, dass es im Grunde ganz friedfertig ist, dass alle Massenmorde seiner Geschichte nichts mit ihm zu tun haben, dass Vergewaltiger eigentlich gar nicht so sind, wie sie sind und alle Gewaltlust nur „anerzogen“ ist (von wem? von den Müttern?), kurzum, es soll nur die Kultur sein, die einen sadistischen Killer zum Killer macht, Kriminalität sei rein gesellschaftlich bedingt. Und ist erst der Kapitalismus „überwunden“, dann werden alle Wölfe zu Lämmern.

 

Die Starautorin und Mitinitiatorin der "Gender“theorie, Judith Butler, ist eine islamophile Linke. Kurz, es gibt keine bescheuertere Männergewaltbeschönigung als die Genderdoktrin, eine bessere Täterentlastungstheorie hätten sich auch die alten Klassenkampf-experten nicht ausdenken können, bei denen kulturelle Phänomene exklusiv ökonomisch erursacht sind, die soziale und politischer Misere der islamischen Länder, ihr Bildungsrückstand hat gemäss der linken Doktrin nichts mit dem Islam zu tun.

 

Den ahnungslosen Antifeministen, die eine so moslemmachofromme Frau wie Claudia Roth für eine Feministin halten, fehlen alle  Voraussetzungen, die zuur Kenntnis der Geschichte und Berechtigung der Frauenrechtsbewegung nicht nur Europas gehören und die  als verfemter und auch bei Linken verpönter „Feminismus“ schon immer mit Stammtischmentalitäten konfrontiert war; d.h. mit einer rüden Frauenfeindschaft, die sich im Backlash heute zwar oberflächlich an den Absurditäten des “Genderismus“ (der Ideologie der anthropologisch leicht ad absurdum zu führenden verabsolutierten Gleichheit) festmachen kann, aber deren Subtanz nichts als der altpatriarchale puerile Frauenhass ist, der gerade wieder Urständ feiert in Deutschland, wo auch die Hexenverbrennungen übrigens am heftigsten wüteten...

 

Marxisten, die intellektuell nichts mit den Troglodyten aus dem völkischen Gelände der Vermehrungspolitik in Konkurrenz zum Islam zu tun haben, sollten das Syndrom besser kennen, aber dort ist das Dogma der Gleichheit das von der männlichen Norm des kinderfreien Menschen ausgeht, und der deutschen hysterische Reflex „gegen rechts“ der blinde Fleck, in dem etwa die Entrechtung der Mütter durch die Gleichheitsideologie aus dem Blick gerät bzw. nie dort auftauchte. Es ist das ewig „richtige Bewusstsein“ der Marxianer, mit dem ihr Gründervater sie ein für allemal imprägniert hat, das blind macht für ein älteress Herrschaftsverhältnis, das auch den "Spätkapitalismus" locker übersteht und einer der Gründe dafür sein dürfte, dass der Islam so zäh ist und ihn ebenfalls überdauern wird. Da wahre Marxianer einen zwar recht rationalen Begriff von den Gottesbildern haben, aber ein äusserst irrationales Menschenbild, bleibt die Verständigung über die gesamten „Verhältnisse“ und wer die gesamthaft definiert..., ein weites Feld.

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Geschiedene Alkoholikerin am Steuer

 

Dass der Antifeminismus als Feindseligkeit gegenüber Frauen auch alte christliche Wurzeln hat, zeigt auch die Reaktion auf die Bischöfin Kässmann von seiten der Frauenfeinde bei PI, die gern betonen, dass sie keine sind, sondern die richtigen Frauen zu schätzen wissen..., eine Empörung, die keineswegs nur dem unsäglich naiven Gutmenschentum und der skandalösen Taliban-verniedlichung galt (diesem frommen Flirt mit dem Tiger – übrigens begrüsste auch Mina Ahadi die Demo der Partei die Linke gegen den Afghanistankrieg, ganz ohne christliche Motivation und in voller Kenntnis der Natur der talibanischen Aktivitäten... ), sondern, von seiten der PapistInnen, auch der Tatsache, dass sie Bischöfin war, was bei den Papsthörigen ähnliche Reaktionen hervorruft wie die päpstliche Verachtung gegenüber den anglikanischen Priesterinnen (Die römische Kirche duldet bekanntlich noch eher verheiratete anglikanische Priester – die sie gnädig wieder aufnahm in ihren Schoss - als unverheiratete Priesterinnen, da Frauen nicht „kultfähig“ sind). Was der evangelischen Bischöfin besonders angekreidet wurde: „geschieden und Alkoholikerin“!

 

Das erinnert an das Blickfeld der verschleierten Muslima Anissa, die Feministinnen in Tunesien mit Alkohol, Sex und „geschieden“ assoziiert, als hätte sie nie etwas von Frauenrechten gehört. Die masslose Aufregung beim PapistInnenblog PI über eine Bischöfin, die auch noch geschieden (!) war und notabene sehr viel schneller zurücktrat als Bischof Mixa, steht in sinnfälligem Kontrast zu dem innigen Verständnis, mit dem die Opus-Dei-PI- Fraktion die klerikalen Kindesfreunde aus dem eigenen Lager gegen jede Kritik aus nichtkirchlichen Kreisen in Schutz nimmt, jene kultfähigen Herren, die bekanntlich auch gern mal alkoholisiert sind am Altar (man frage die Messdiener, die ganz gut wissen, wie viel sie jeweils einschenken dürfen). Protestanten waren von vornherein nicht vorgesehen in dem katholischen Biotop, gar Frauen am Altar...

 

Der Bischöfin wurde die Befolgung des biblischen Moralgebots, auch die andere Wange hinzuhalten und die Feinde zu lieben, angelastet, und nicht etwa der christlichen Quelle, die dergleichen doch empfiehlt, wie es z.B. Mordechay Lewy in einem älteren dem Zeit-Artikel „Nimm meine Schuld auf dich“, als einen Grund für den mangelnden Widerstandswillen des immer noch a u c h christlich geprägten Westens vor Jahren thematisierte. Diese Zusammenhänge sind aber kein Thema bei PI, wo man doch das Christentum verteidigt, das man locker mit nationaler Kriegsertüchtigung in Einklang bringt.  Ich habe überhaupt nichts gegen die Verteidigung nationaler Interessen gegen fremde demokratiewidrige Invasionskulturen wie den Islam, aber es reicht wohl kaum, sich auf die christlichen Werte der Nächsten- und der Feindesliebe zu berufen, um dieselben auch gegen ihre Feinde schützen zu können. Es ist das Dilemma auch der Demokratie, dass ihre Offenheit sie wehrlos macht.  Auch die christliche Feindesliebe stünmde zur Diskussion. Dann würde deutlich, dass nicht nur die Dogmen des Internationalsozialismus die Verteidigung eigener nationaler Interessen aufs Spiel setzen, denen sie die Berechtigung absprechen wie es die Linken mit dem Existenzrecht Israels machen (Der Konflikt des kosmopolitischen Ideals mit den nationalen Überlebensinteressen - die bei westlichen Linken als „rechts“ und als unberechtigt gelten-, wurde schon von Nathan Sznaider zur Sprache gebracht.) Auch die christliche Nächstenliebe, die bei den deutschen Friedensmenschen zur Fernstenliebe mutiert ist, dürfte hinterfragt werden, statt die Berufung auf ein Bibelgebot nur der politisch sträflich naiven Kässmann vorzuwerfen. Denn die Werte, die man verteidigen will, sind recht widersprüchlich. Ich liebe meine Feinde nicht, aber ich möchte auf die Aporien hinweisen. Worauf berufen die Christen sich denn! Die islamisch terrorisierten Christen Nigerias sind offenbar an der Grenze der Toleranz und des Hinhaltens der linken Wange angekommen und erwägen nun offiziell, Maßnahmen zur Selbstverteidigung ergreifen, statt sich nur wehrlos abschlachten zu lassen. Zugleich werden die ägyptischen Kopten auch von ihren Kirchenführern zum „respektvollen Umgang“ mit den Moslems aufgerufen. Dieser Respekt wird von moslemischer Seite offenbar nicht so verstanden. http://kurier.at/nachrichten/4480341-nigeria-neue-anschlaege-auf-christen.php ·

  • Vertreter der Christen des Landes kündigten am Samstag nun Maßnahmen zur Selbstverteidigung an. Der Geistliche Ayo Oritsejafor von der Christlichen Gesellschaft Nigerias sagte in der Hauptstadt Abuja, "wir haben entschieden, Wege auszuarbeiten, wie wir uns selbst schützen können".

Für das christliche Selbst- und Weltverständnis sind die Wege des Widerstands gegen diese mörderische massive Gewalt, die selber Gewaltgebrauch erfordern, wo der Pazifismus dem Selbstmord gleichkäme, gar nicht so selbstverständlich. Als politische Direktiven sind sie abwegig. Vor dem Hintergrund der Christenverfolgung des Islamwaren die Signale der Bischöfin an die Taliban natürlich fatal und ein Skandal, aber sie machen sichtbar, wohin auch dieser Glaube führt, wenn man die Botschaft wörtlich nimmt. Der Religionsgründer liess sich selber ermorden, er rief nicht zur Gegenwehr auf. Irrelevant? 

 

Ich teile die Kritik von feministischen Theologinnen an der Verehrung eines Gekreuzigten als angeblicher Verherrlichung eines grausamen Todes nicht, denn es handelt sich nicht um die Verherrlichung des Mordes, sondern die Ehrung des Opfers, womit das Leiden nicht verklärt, sondern geehrt wird; die besagte Kritik daran ist völlig oberflächlich, das Leiden wird niemals aus der Welt geschafft,  auch kein irdisches Paradies wird das menschliche Schicksal und seine Abgründe jemals zum Verschwinden bringen; ein religiöses Symbol wie das eines Gefolterten als Objekt der Verehrung gibt dem Opfer die Ehre, nicht den Tätern. Es ist das Bild des Leidens,  einer elementaren Erfahrung des menschlichen Daseins, die hier seinen ein symbolischen Ort bekommt, wie eine Art Archetyp, in dem die Erinnerungen unzählicher menschlicher Leiden aufbewahrt sind,  die ins Gedächtnis der Gattung gehören, wie die Klage der Mutter um einen gefolterten Sohn.  Und es ist  das Gegenteil der Mordbefehle der Dschihadreligion, die die Gewalt verherrlicht, deren Charakter die Ex-Bischöfin politisch korrekt ignoriert.  Sie hat sich nicht mit den Opfern der Taliban solidarisiert, sondern sich den Tätern angebiedert, eine politische Botschaft, die alle Kritik und allen politischen Protest verdient.

 

Nur geht m.E. die Stossrichtung der richtigen Kritik an Kässmann weit über das Thema hinaus, sonst müsste auch der katholische Deal mit dem Islam thematisiert werden, aber der besteht bei der schwarzen Fundifront immer nur aus „Einzelfällen“, hat nichts mit der Monotheistischen Verwandtschaft zu tun. So wie auch die Barbarei des Kirchenrechts, das Abtreibung bei vergewaltigten Mädchen verbietet, zu Einzelfällen von besonders "hartherzigen" Kirchenfürsten herabgespeilt wird. Der harte Kern des Deals, die patriarchale Interessengemeinschaft, die die römische Religion der Zwangsvermehrung mit dem Islam vereint gegen elementares Frauenrecht, ist kein Thema dort, denn die frauenfeindliche Front teilt die Gemeinsamkeiten des Gottesrechts, den Primat der Patriarchalmoral gegenüber dem verteufelten Feminismus. 

 

Auch die herrschende Linke, die sich angeblich für den Schutz der „Schwächeren“ einzusetzt,  schützt das Recht des Stärkeren, wenn sie von der "diskriminierten" moslemische Minderheit spricht und dabei einen exzessiven Kriminellenschutz betreibt. Es geht gar nicht um die Schwächeren, sonst ginge es auch um die Opfer der kriminellen Übergriffe und schwerer Menschenrechts-verletzungen durch eine importierte Männergewaltkultur, die als „Religionsfreiheit“ geschützt wird, man befindet sich vielmehr in Komplizenschaft mit dem Recht des Stärkeren auf Seiten einer "Minderheit", die im Begriff ist, die Mehrheit zu werden und ihr Religionsrecht der Mehrheit aufzuoktroyieren.

Weltweit sind Moslems alles andre als eine Minderheit, de Islam ist eine militante expansive Massenreligion. Die Linke weiss, mit wem sie paktiert. Allenfalls echt naive christliche Gutmenschen wissen es nicht, die glauben, sie führten einen „Kampf gegen rechts“, wenn sie die Islamkritik als „Rassismus“ denunzieren. Ein konsequenter Islamkritiker und Sozialwissenschaftler aus dem linken Spektrum wie Hartmut Krauss bezeichnet den Islam als rechtsradikal, siehe dazu seine Analysen in >Feinbild Islamkritik, Verlag Hintergrund.

 

Die angeblich schwächere und „diskriminierte“ Minderheit, die im Herrenmenschenstil von Eroberern auftritt („... sie werden nicht in friedlicher Absicht kommen...“, wer sagte das doch wieder?), Sonderrechte fordert und erhält, ist nicht nur die kommende Mehrheit, sondern verhält sich heute schon so. Das weiss die linke Kollaboration und ihre Medienmafia (Mafia, wie kürzlich auch in einer TV-Dokumentation zu hören, entstand aus der Kollaboration von Einheimischen im spanisch eroberten Sizilien mit den Besatzern). Heute haben wir es mit der Kollaboration der westlichen politischen Eliten mit dem erobernden Islam zu tun und seiner in den Dhimmimedien mafiaartig etablierten Lobby, die Kritik an der Islamisierung Europas kriminalisiert, als „Rechtsextremismus“ und „Rassismus“ zu liquidieren sucht. Das Mobbing der Medien gegen Sarrazin ist nur das letzte Beispiel für ein Meinungsreguliersystem, das seine Kritiker automatisch ausschaltet – wie der Islam seine Apostaten. Das mediale Umfeld des Themas Islam ist vermint, wo man nur hintritt, gehen die „Rassismus“minen hoch. Jüngster Vertreter seiner Genossenschaft der Islamkritikliquidatoren ist ein Dirk Stegemann, siehe das > Interview „Hat der Rechtspopulismus an Bedeutung verloren?“ http://www.heise.de/tp/artikel/36/36203/1.html

 

Quintessenz der verleumderischen Verlautbarungen  Islamkritik bedeutet Rechtspopulismus, Sarrazin ist ein Rechtspopulist, Rechtspopulisten sind Rassisten und Nazis und haben in den deutschen Medien nichts zu suchen. Islamkritik muss endgültig ausgeschaltet werden.

von Regine van Cleev
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Monday, 9. january 2012 1 09 /01 /Jan. /2012 19:50

http://www.zeit.de/2012/02/Dschihad-Demokratie/seite-3

 

Zeit und Zied – Der Islam und seine Freunde

 

Ein Blick ins Gesicht des islamischen Frühlings in Tunesien 

 

http://www.zeit.de/2012/02/Dschihad-Demokratie

 

Menschen schauen dich an. Sie gehören zu jenen Menschen, für die andere Menschen, nämlich die Juden und andere Kuffar, Affen und Schweine sind. Da scheint wohl eine Verwechslung vorzuliegen.   

Salafistische Studenten in Tunis. Das hier sind nicht die Schüler von Schulze in Bern, aber die Islamisten aus Biel, die bei Schulze weitergeschult werden für den wahren Dschihad, Religion vor Demokratie, sind ebenfalls vom salafistischen Salat, den sie hier in der Schweiz noch nicht voll einführen können, aber sie sind auf dem besten Wege, den auch Abu Hamza von der Einladung zum Paradies in Deutschland weist, jener Frauenprügelexperte, der schon im „Seminar“ der beiden Bieler Burschen in Disentis auftreten durfte, wo die CH-Journalistinnen gescheucht wurden, und Schulze bescheinigte diesen famosen Typen ihre Unbedenklichkeit.

Unter dem Titel “Jung, cool, salafistisch“ berichtet die Zeit über die Folgen der Revolte in Tunesien, die die Islamisten an die Macht schwemmte und mit den Salafisten, denen die Ennahda-Partei noch „zu wenig islamistisch“ ist, ihre vorläufige Blüte erlebt. Wie üblich in den Dhimmimedien, stellt man sich erstaunt ob der Erscheinung des radikalen Islam auf der Bühne des „Frühlings“.  Was hat man erwartet? Den „moderaten Islam“, den die deutschen Dhimmimedien und ihresgleichen erfunden haben? Der zeigt nur sein altes bekanntes Gesicht. O-Ton eines Sprechers der jungen Leute namens Zied:   

»Todesstrafe, Auspeitschen, Steinigen und Amputation sind Gottes Befehl«

Cool! Nice people. Der Zeit-Mensch findet diesen Typ „sympathisch“.

Zied ist ein sympathischer Schlaks, der gewinnend lacht, wenn er debattiert.

Er nennt sich Salafist. Ein mehrdeutiges Wort. In Zieds Fall bezeichnet es jemanden, der die Regeln für das gesellschaftliche Zusammenleben zurückhaben will, die zur Zeit und im Umkreis des Propheten galten.

 

Wie vieldeutig die Todesstrafen, das Auspeitschen und die Steinigungen und Amputationen sind, dazu sollte man sich vielleicht bei ihren Opfern kundig machen. Aber die werden nicht interviewt, sie sind den Dhimmimedien auch wohl nicht so sympathisch wie die Salafisten.

 

Er gehört auch nicht zu denen, die so lange an der Scharia schleifen und feilen, bis sie zur Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte passt, versichert der Zeitgenosse.

So einer ist er nicht, der Salafist, er ist ein ehrlicher Kerl. Einer, der nicht lange herumfeilt. Wie lange er feilen müsste, bis die Scharia-Barbareien zur Allgemeinen Erlärung „passen“, bleibt das Geheimnis der Zeit.

»Die vier Körperstrafen sind Gottes Befehl«, sagt Zied. Also Todesstrafe für Mord, Peitschenhiebe für Unzucht, Steinigung für Ehebruch, Amputation für Diebstahl. Und als ich ihn noch anstaune, fügt er eine gewundene Erklärung an: Die Scharia knüpfe Bedingungen an diese Strafen, und heutzutage, wo man viel mehr als damals über die Ursachen von Verbrechen wisse, sei es praktisch unmöglich, dass diese Bedingungen jemals erfüllt würden. Das müsse schon ein abgrundtief schlechter Mensch sein, der ausschließlich, wirklich ausschließlich aus eigenem Willen – und so weiter. Meinen Einwand, dass man dann ja genauso gut zur Gänze auf diese Strafen verzichten könne, kontert Zied damit, dass sie nun einmal göttliche Vorschrift seien.

Offenbar werden in den islamischen Ländern, in denen die Schariastrafen vollstreckt werden, nur abgrundtiefe schlechte Menschen hingerichtet. Nette Unterhaltung mit  Neonazis gefällig, die die Rassegesetze erklären? 

Eine Argumentation, der ich schon mehrfach begegnet bin. Sie soll eine überhistorische, am Wortlaut klebende Interpretation der Scharia mit den Normen von heute vereinen.

Wir sind auch schon mehrfach Zeitungen begegnet, die gehört haben, dass die Islamgläubigen an den Koran glauben. Wir haben auch schon mehrfach gehört, dass der Nationalsozialismus antisemitisch ist und die Herrenmenschen über die niederen Rassen herrschen sollen. Und wir hören dauernd, dass die Scharia nicht wörtlich ausgelegt werden müsse – sondern? Wie soll die Steinigung denn „interpretiert“ werden, damit die mit den „Normen von heute“ vereinbar sein soll? Nach der Uminterpretation des geltenden islamischen Rechts durch die Dhimmi-Presse bleibt dann noch das Restrisiko, dass dieses Presse auch nach Umdefinition nicht ganz  wegzaubern kann, nach dem Motto: die A-Werke sind zwar ungefährlich, aber ein gewisses Risiko bleibt.

Die in den islamischen Rechts wie Iran, Sudan, Saudi-Arabien, Nigeria, Pakistan, Somalia etc. ausgeübten „Züchtigungen“ kommen hier nicht vor, so als bestünde die Scharia nur aus gewissen Risikofaktoren, auch angewandt zu werden. In GB wird allerdings bereits Scharia-Eherecht anerkannt. Das Strafrecht folgt, sobald der Islam die Macht dazu hat. Der Islam selbst steht hier nicht zur Diskussion. Der wird in den Ländern seiner Herrschaft scheint’s falsch „interpretiert“. Solche unsympathischen Fragen will der deutsche Dhimmi aber dem sympathischen jungen Mann nicht stellen. Sonst würde er nicht mehr so gewinnend lachen. Die Gewinner haben ja gut lachen.  

(...) braucht den Dschihad.« Den heiligen Krieg also? »Ja. Er muss sein, wenn der Islam gewaltsam angegriffen wird.«

Mir und meinesgleichen gelte der Dschihad also nicht? .

»Wieso denn? Du bist ungläubig, ich bin Muslim, jeder toleriert den anderen, und fertig.«

Die Religion des Friedens und der Toleranz, die in Tunesien bisher zurückgebunden war, wird wieder entfesselt. Ein Interview mit ihren Ungläubigen wäre da schon aufschlussreicher.  

Kein Zwang zur Religion, so stehe es schließlich im Koran. Und jede Frau dürfe sich kleiden, wie sie wolle. Auch wenn Zied die Libyerinnen schon bizarr findet, die während der Rebellion im Nachbarland über die Prachtstraße von Tunis stolzierten: »Hidschab, grelle Schminke und Stilettos«, wie er kopfschüttelnd sagt. Na, und einige der europäischen Touristinnen erst, die sich gerade wieder einfinden! Auf diesen letzten Punkt können wir uns sogar einigen.

Nicht nur auf diesen letzten, man ist sich schon lange einig in Dhimmiland, dass die Frauen in einem islamischen Land unter den Schleier gehören.

Zied will eine parlamentarische Demokratie und nicht etwa ein Kalifat, in dem ein Nachkomme Mohammeds anstelle des Volks die Gesetze macht. Anhänger des Kalifats sind dünn gesät in Tunesien. Einer von ihnen sitzt uns gegenüber. »Nur das Wort«, sagt der junge Mann sanft, er ist Mitglied der illegalen Tahrir-Partei, »nur das Wort kann das Volk zum Kalifat führen, niemals die Gewalt.« Unbestreitbar, dass es in Tunesien auch ein paar Befürworter islamistischer Gewalt gibt, wie in vielen Ländern, auch in Europa. Sogar Internationalisten mit afghanischer oder irakischer Erfahrung. Aber sie sind der tunesischen Lebenswelt fremd geblieben.

Ach so, nach der „parlamentarischen Demokratie“ inklusive Steinigung, Auspeitschung und  Amputation kommt das Kalifat, das mit sanfter Stimme angekündigt wird. Noch gewaltloser als die demokratischen Amputationen. Zeitgleich mit der Kalifats-Ansage weiss die Zeit auch,  dass es nur „ein  paar Befürworter islamistischer Gewalt“ sind  neben dem moderaten Islam des Salafisten, der ihm so sympathisch ist. Wurden den deutschen Lesern der Dhimmipresse noch die Salafisten, die in Ägypten das Rennen machten, als die  Radikaleren vorgestellt gegenüber den auf einmal „gemässigten“ Muslimbrüdern, sind hier die Salafisten zu den Gemässigten avanciert. Wie lange dauert es noch bis zur moderaten Steinigung? Der Islam scheint den deutschen Medien immer sympathischer zu werden. Wenn er der tunesischen „Lebenswelt“ so „fremd geblieben“ sein soll, wieso haben die Islamisten dann gewonnen? Man dichtet sich den Islam nach Bedarf zurecht, der auf jeden Fall ein „gemässigter“zu sein hat - beschlossene Sache für die Dhimmimedien. Dann kommt die Medizinerin Anissa dran, deren Kopf fest im Kopftuch steckt. Anissa weiss:

»Wenn man die Religion weiterentwickeln will, dann bitte nicht dadurch, dass man ihre Texte deformiert. Es gibt einen anderen Weg. Die Polygamie zum Beispiel wird in vielen Ländern nicht mehr praktiziert, obwohl sie erlaubt bleibt: Jordanien, Palästina, Libyen, Algerien...«

Barbarei bleibt erlaubt, muss aber nicht immer „praktiziert“ werden. Wie das Frauenprügeln. Der Mann muss es nicht „praktizieren“, kann aber, wie und wann er will. Das Psychogramm der Unterwerfung und seine Sprachregelungen sind bekannt. Selbst der Zeit kommen einige Bedenken:   

Wieder dieser Versuch, Unvereinbares zu vereinen: Um der traditionalistischen Interpretation zu genügen, solle die Polygamie erlaubt werden, aber man werde sie ja nicht praktizieren. Wirklich nicht? Die islamistische Ennahda hat Gründe, zu dementieren, sie wolle das Polygamieverbot aufheben. Viele tunesische Frauen fürchten, dass die archaischen Verhältnisse wieder einreißen könnten, in denen sich ein Mann mehrere Frauen von deren Vätern kaufen konnte. Die im Salafismus angelegte Geringschätzung der Frau ist vor allem im Landesinneren noch keineswegs überwunden.

Dass die Geringschätzung im Islam „angelegt“ ist, möchte der Zeit-Mensch denn doch nicht gesagt haben, das Problem Islam wird reduziert auf den Salafismus, der natürlich nichts mit dem Islam zu tun hat. Aber diese salafistische Geringschätzung der Frau hindert die deutschen Dhimmis nicht, diesen Zeitgenossen sympathisch zu finden. Er lacht ja so gewinnerisch.  

Selbst Anissa, die von sich sagt, dass für sie persönlich die Polygamie nie infrage käme, äußert Derartiges. »Die Natur ist macho«, sagt sie zum Beispiel, das sei die notwendige Ordnung der Dinge. Auf meine Frage, inwieweit Sterne, Bakterien oder Pflanzen »macho« seien, antwortet sie: »Beim Sex herrscht der Mann über die Frau, das sagt doch alles.« So spricht eine junge, gebildete Frau, die es im Disput mit dem europäischen Gast an Selbstbewusstsein nicht fehlen lässt.

Dass die Medizinerin nur Männer kennt, die beim Sex „über die Frau herrschen“, besagt in der Tat alles über die Machokultur, in der sie lebt. Andere als solche Männer, die  „beim Sex herrschen“ (!) sprich Gewaltbrunstlinge, Vergewaltiger und Brutalostumpflinge aller Art hat diese Anissa scheint’s noch nicht erlebt oder auch in ihrer Praxis kennengelernt von anderen Frauen. Erotik gibt’s nicht im Islam, nur das brutale Herrenmenschenrecht für Sexualunholde, die Frauen und Kinder vergewaltigen sprich zwangsverheiraten und als „Saatfeld“ benutzen.   

Und während sie es für geboten hält, die Polygamie zu erlauben, ist Polyandrie für die Medizinerin aus folgendem Grund undenkbar: »Es gibt klinische Studien, die beweisen, dass Spermien von unterschiedlichen Männern in der Gebärmutter miteinander Gifte erzeugen.«

Was nicht bloß surrealistisch ist, sondern vor allem naturalistisch – so wie einige Argumente aus der westlichen Debatte um die Bioethik, in der angebliche Erkenntnisse der Wissenschaft herangezogen werden, um religiös motivierte Behauptungen über, beispielsweise, den ethischen Status von Stammzellen herzuleiten.

In letzterem Punkt könnten wir uns sogar einigen. Die Wissenschaft als Magd der Theologie hat heute wieder Hochkonjunktur und wird von der catholica gegen das Abtreibungsrecht für den „Personstatus“ des Embryos mobilisiert.

An Anissa fällt auf, dass sie ein sehr feines, ja literarisches Französisch spricht. Zwei Jahre hat sie in Paris studiert; sie kommt aus einem Elternhaus, das sie als »links, französisiert und bourgeois« beschreibt. »Wir feierten den 14. Juli und Weihnachten, nur die Großeltern kannten noch die islamischen Feste. Im Salon prangten die Bücher von Marx und Lenin in der Bibliothek, gebunden in braunem Leder mit Goldschnitt, und bei uns gingen die Linken der gehobenen Gesellschaft ein und aus, die sich bestens in den Fünfsternehotels und den feinen Restaurants auskannten. Das war meine Welt.«

von Regine van Cleev
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Tuesday, 29. november 2011 2 29 /11 /Nov. /2011 18:34
  • Delikte von Asylbewerbern nehmen deutlich zu – Polizei- und Sicherheits-direktoren sind alarmiert über Diebstähle und Gewalttätigkeiten.

Der Bund ist in einer Notsituation. Die Bundesämter sind nur für 1600 Asyslsuchende ausgerüstet, derzeit werden aber monatlich 2000 neue Asylgesuche gestellt laut Auskunt des Bundesamts für Migration, zitiert in „Der Sonntag“ 27.Nov. 11. Und die „Sonntags-Zeitung“ vom gleichen Wochenende berichtet über die Folgen der Asylwesennotstands in der Schweiz:

  • Die Kriminalität von Asylsuchenden in der Schweiz steigt deutlich an. «Wir haben enorme Probleme mit sehr vielen der jungen Männer aus dem Maghreb», bestätigt der Berner Polizeidirektor Hans-Jürg Käser gegenüber der SonntagsZeitung. Er ist Vizepräsident der Konferenz sämtlicher Justiz- und Polizeidirektoren der Schweiz. Die Zunahme der Straftaten betrifft laut Käser alle Kantone. Vor allem die Delinquenz junger Tunesier übertreffe bisherige Erfahrungen: «Was wir heute erleben, kennen wir aus früheren Flüchtlingswellen nicht.» Die Angaben bestätigen auch SP-Sicherheits-direktoren wie der Aargauer Urs Hofmann und der Thurgauer Claudius Graf-Schelling. Selbst die Schweizerische Flüchtlingshilfe SFH relativiert die Entwicklung nicht. Sonntags-Zeitung 26.11.11 

Was wir heute erleben, ist u.a. das Ergebnis einer jahrzehntelangen linken Kriminellen-schutzpolitik, die sich noch heute gegen die Ausweisung von allen Schwerkriminellen wendet, wie die vom Volk angenommene Ausschaffungsinitiative sie vorgesehen hat.

Bis heute werden die Problem, die die Ausländerkriminalität und vor allem die Gewaltdelikte der Männer aus dem Moslemischen Kulturkreis den einheimischen bereiten, von den linken Kriminellenfürsorgern wie Anita Fetz in einer Sendung von telebâle vor den Ständeratswahlen mit zynischem Achselzucken abgetan. Überfälle auf Schweizer, auf offener Strasse, im Tram, im Zug – na ja, was soll’s. Die linken Weiber scheinen nach immer mehr kriminellen Männern zu lechzen, sie kriegen gar nicht genug davon. Wer etwas dagegen hat, wird von der linken Kriminellencamerilla kriminalisiert.

  • Sonntags-Zeitung Print-Ausgabe:
    Polizei- und Justizdirektion alarmiert über Diebstähle und Gewalttätigkeiten

Die Bevölkerung ist schon lange alarmiert, aber die linken Kriminelleschutzcamerilla blockt mit der ihr eigenen systematisierten Ignoranz alle Protest als „ausländer-feindlich“ und drgl. ab und schlägt den Opfern ins Gesicht. Allenfalls verlangt die Camerilla noch mehr Geld für die Kriminellenfürsorge, damit ihre Schätze auch komfortabel genug untergebracht werden und sich  wohl fühlen im Schweizer Kriminellenparadies. Der Kriminellenversteher Morin könnte doch einige bei sich daheim aufnehmen, damit sie nicht „aus Not“ kriminell werden müssen, wie er meint. Oder wie wär’s mit der Einquartierung bei der Zensurtante „von der Integration“, die eine nicht zensurierte Berichter-stattung über Moslems in der Schweiz zu gern verbieten möchte.  Zwitscher zwitscher gacker gacker ja die Frauen sind ein Acker. 

  • Sonntags-Zeitung: Mit der Einschätzung der Regierungsräte wird erstmals klar, wie es um die Probleme mit Asylsuchenden aus Nordafrika gesamtschweizerisch steht. Bisher wurden nur einzelne Polizeimeldungen bekannt. Gemäss den Kantonsregierungen begehen die straffälligen Asylanten vor allem Ladendiebstähle, Autoeinbrüche, greifen Polizisten und Betreuer in Unterkünften an oder werden alkoholisiert gewalttätig.
  • Vom Gefängnis in die Schweiz
     
    Etliche Asylbewerber aus Nordafrika haben eine kriminelle Vergangenheit

     
    Bern. Seit Anfang Jahr haben sich einzelne Klagen über renitente Asylsuchende gehäuft – jetzt benennen die Kantonsregierungen erstmals die gesamtschweizerische Entwicklung: alle Kantone verzeichneten einen deutlichen Anstieg der Kriminalität von Asylsuchenden, sagt der Berner Sicherheitsdirektor Hans-Jürg Käser.
    Seine St. Galler Amtskollegin Keller-Suter pflichtet bei: „Auch sehr erfahrene Betreuer von Asylsuchenden berichten mir, dass sie noch nie eine so schwierige Kundschaft hatten.“
      

 Schon jetzt müssen sich die Sozialarbeiter auf den Ämtern mit Sicherheitsvorkehrungen wie doppelten Türen etc. schützen, und schon vor Jahren waren Sozialarbeiter aus St. Gallen im TV zu sehen, die von ihrer Bereicherungskund-schaft mit Messern angegriffen wurden u.ä., wobei sie kaum zu reden wagten, im Erstickungsklima der political correc-tness,  ein ebenfalls anwesender Soziologe übernahm geschwind den Part für sie und erklärte dem Publikum, wie es das zu verstehen hätte.

  • Viele der meist 18-bis 30jährigen Männer aus Nordafrika seien „extrem renitent, hielten sich an keine Regeln“  und griffen Betreuer an.

Wie muss das aussehen bzw. sich „anfühlen“, wenn die Hätschelschätze der Linken schon offiziell als „extrem renitent“ bezeichnet werden, wo doch nur Rechtspopulisten extrem sind?    

  • Auch SP-Sicherheitsdirektoren bestätigen die Einschätzung der beiden FDP-Regierungsräte. 

Dann muss es ja wohl stimmen, wenn die Sozis es sogar bestätigen, die ansonsten für extreme Gewaltvertuschungsmanöver bekannt sind.

  •  Der Aargauer Landammann Urs Hofmann sagt: „Auch die Kantonspolizei Aargau ist vermehrt mit dem Problem von stark alkoholisierten Asylbewerbern aus Nordafrika und mit Kleinkriminalität um die Unterkünfte konfrontiert.  

Das ist eben die Notlage der Herren Asylanten, wie Guy Morin weiss, die brauchen doch ihren täglichen Alkohol, darum müssen sie halt Rentner überfallen, um die Alkohol-Not zu lindern. Morin möchte ihnen vielleicht gern einen monatlichen Alkoholzuschuss gewähren, zu zahlen aus der Staatskasse Basel-Stadt, damit die schlimmste Not in der Schweiz behoben wird. Oder wie wär’s mit einer Steuerer-höhung für Rentner als Integrationsbeitrag, damit die Be-reicherer aus den befreiten Kulturkreisen es nicht nötig haben, sie so oft zu überfallen werden und noch die Messer für Überfälle aus eigener Tasche bezahlen zu müssen. Da ein staatlicher Zuschuss zum Alkoholkonsum denselben noch vergrössern und das Überfallrisiko erhöhen würde, wären vermehrte Ausgaben für Sicherheitsmassnahmen fällig; um dieselben zu verringern, empfiehlt sich eine private Unter-bringung der Herrschaften mit einem etwas andersartigen Sozialverhalten bei sämtlichen linksgrünen Politikern da-heim, wo man am besten weiss, wie man die Probleme löst, die man nicht kennen will. Eine Massnahme, die die Kompe-tenz des linken Politpersonals in Sachen Kriminalität nur verbessern dürfte. So könnte man mit der  Einquartierung von je fünf bis zehn Integrationskandidaten aus besagten Problembereichen bei den Integrationstanten beginnen.

Eine von denen erlebten wir mal live, wie sei an einem Stand der Islamisten-Burschen vom IZRS, wo sich der Frauenprügelexpertenmob Marke Einladung zum Paradies u.ä. Gesindel rekrutiert, artig respektvoll ehrerbietig fragte: “Man hört, Sie seien frauenfeindlich.“  Hört, hört, Fraueli Streuli hat etwas gehört. Sie könnte auch die Befreiten aus den nordafrikanischen Gefängnissen befragen: „Man hört, Sie seien kriminell, was sagen Sie dazu. Manche möchten Sie nicht hier haben. Finden Sie das auch, Herr Asylant, dass Sie nicht hierher gehören? Fühlen Sie sich sehr diskriminiert? Was könnten wir denn tun, um es Ihnen hier angenehmer zu machen? Welche Art von Ausbildung dürfen wir Ihnen anbieten?“

Sollte der Bereicherer das Wort „Diskriminierung“ nicht verstehen, könnte man einen Kreisianer hinzuziehen, der den Ankömmlingen erklärt, dass sie in der Schweiz zwar  von der SVP wie Juden verfolgt werden,  sich aber jederzeit vertrauensvoll an Kessler, Kreis&Ko wenden können. Herr Kessler wird ihnen erläutern, dass er niemals Anzeige erstatten würde, wenn man ihn gewalttätig attackiert,  erst recht nicht, wenn es sich um einen Asylsuchenden handelt, der sich in einer Alkoholnotlage befindet oder dringend ein neues Handy zum Drogendealen braucht; fehlt nur noch der "sexuelle Notstand".

Meister Kreis könnte  erklären, dass Vertreter von fremden Frauenprügel-kulturen nicht angetastet werden dürfen, da sie in der Schweiz eine diskriminierte Minderheit sind, die gefälligst von allen Frauen respektiert zu werden hat, und dass das ARG für den Fall von Nicht-Respek-tierung der Machonor-malität Anzeigen wegen Rassen-diskriminierung vorsieht, womit er, Kreis, zwar nichts zu tun habe, aber die Anzeigen kann ja ein jeder vom Denunziantengewerbe lancieren. 

  • Der Thurgauer Regierungsrat Claude Graf-Schelling (SP) meinte: „Leider stellen auch wir dieselbe Entwicklung fest.“

Das sagt ja einiges aus über das vergebliche Bestreben der linken Kriminellenschützer, dass auch sie (!) zugeben müssen, was sie so gerne abstreiten, und dass sie das wissen! Weiter:

  • Natürlich muss man betonen, dass nicht alle Asylsuchenden delinquieren.

Es scheinen ja so viele zu sein, dass man das betonen muss:

  • Aber gerade bei den Tunesiern fällt auf, dass der Anteil Krimineller, verglichen mit anderen Gruppen, deutlich grösser ist.

Den Sozis scheint ja aufgefallen zu sein, dass sich die Bevölkerung nicht länger von den linken Märchenonkeln und –tanten über die Fakten hinwegtäuschen lässt, der ist nämlich sschon lange aufgefallen, dass der Anteil der Migranten unter den Krimellen deutlich höher ist als der aller anderen Straffälligen zusammen. Die kriminell über-durchschnittlich auffälligen und herrisch machomässig auftretenden Tunesier sind nur ein weiteres Kapitel in der ausserhalb der SP bestbekannten Ausländerkriminalität, das auch sie nicht länger unter den Teppich kehren kann.

Und wenn der linke Mob jetzt wieder auf eine kleine über-forderte Gemeinde losgeht und die Einwohner als Hooligans verunglimpft, weil sie sich keine 140 Asylanten aufdrücken lassen wollen, von jener Auslese, deren Kriminellenanteil eklatant über dem bisherigen Höchststand liegt, wie  die jüngsten Erfahrungen mit den „jungen Männern“ gezeigt haben, die aus allen Kantonen bezeugt sind:  dann ist das nur die Fortsetzung des seit Jahren fortgesetzten Mobbings gegen alle Kritiker der linken Migrantenpolitik, welch letztere nicht ihr Ziel, allenfalls die Taktik ändert. Man gibt notgedrungen zu, was man nicht mehr öffentlich abstreiten kann, aber das Mobben derer, die sich gegen unhaltbare Zustände wehren, geht munter weiter.

Da wäre dann ja noch der  linkskriminelle Strassenmob, der sich vielleicht für die Schlagkraft der nächste Vermummten-demo gegen SVP-Politiker Verstärkung aus Nordafrika verspricht. Gewaltfreunde unter sich.

  • Mehrkosten für Sicherheit von mehreren Millionen Franken
     
    Die Konsequenz des Anstiegs: Bund und Kantone müssen mehr Geld ausgeben für Sicherheitsfirmen. Auch die Ausgaben des Bunde steigen. Dieser finanziert die fünf Empfangszentren sowie die neuen Unterkünfte auf dem Jaunpass und in Bettwil AG. Für 2011 hat das Bundesamt für Migration (BFM) 15,5 Millionen Franken für Sicherheitsfirmen budgetiert – für 2012 sind es 18 Millionen.
     
    Dies, weil ab Frühjahr mehrere hundert Plätze in Betrieb genommen werden sollen  – aber auch, weil die Bewachung intensiviert werden muss. So wird die Anlage in Bettwil 24 Stunden von privaten Wächtern gesichert.
     

Zu dumm, dass Lilo Roost Vischer „von der Integration“ nicht in Bettwil wohnt, sie könnte die Bewohner der Anlage gegen die Dorfbewohner brachial bewachen oder mit lautem Geschrei warnen, wenn ein Journalist auftaucht.

  • Für Beat Meiner, Generalsekretär der Schweizerischen Füchtlingshilfe, sind die Probleme mit der „aussichtslosen Lage“ der Norafrikaner und „teilweise mit ihrer Vergangenheit“ zu erklären.

Ach ja? Ist das Land nicht gerade befreit worden? Oder warum machen, wie auch der „Blick“ enthüllte, so viele „Asylsuchende“ Urlaub in der Heimat? Welche Vergangen-heit ist gemeint? Was ist so aussichtslos an dem von den Islamophilen umjubelten „arabischen Frühling“? Sind die Aussichten mit Ghannouchi gemeint? Aber soviel Kritik am „moderaten Islamismus“ will der Flüchtlingsexperte wohl kaum gemeint haben. Was sollen das für „Asylanten“  sein, die ihre BetreuerInnen bedrohen und angreifen?

  • „Einige der Tunesier haben eine kriminelle Vorgeschichte. Sei es, dass sie beim Umsturz aus einem Gefängnis freigekommen sind,  oder weil sie sich in Italien irgendwie durchs Leben schlagen mussten.“

Mussten? Wurden sie in Tunesien verfolgt? Mussten sie fliehen?

  • Es seien sehr junge Leute, die ohne Eltern unterwegs seien. Man müsse sich ihrer annehmen, sie fair behandeln und etwa mit warmen Kleidern versorgen.
  •  

Wie "unfair" ist die Unterbringung in Zivilschutzanlagen, die für die Einheimischen gut genug sind? Oder wie „fair“ sollen die „jungen Leute“ von den ältern Leuten denn behandelt werden, die so beliebt sind als Objekte von Raubüberfällen?

Angst vor Gewaltkriminalität ist inzwischen verboten oder wie? Wer will hier wem die Reaktionen auf  Gewaltattacken vorschreiben? Wie „fair“ bittesehr sollen die Leute vom Sozialamt mit den „extrem renitenten jungen Leuten“ um-gehen, wie unterwürfig wünscht man sich denn die Helfer-innen  gegenüber den Frauen bepöbelnden Machos, vor denen schon die Schweizer Lehrerinnen zu kuschen haben, wenn es nach den linken Gewaltsympathisanten geht. Die Mahnung zur Fairness unterstellt den Einheimischen, die sich nur gegen Zumutungen wehren, dass sie unfair sind, wenn sie nicht von extrem renitenten und kriminellen „jungen Männern“ behelligt werden wollen? Oder wozu die onkelhafte Ermahnung?

  • "Flüchtlingshilfe verlangt Ausbildung für Nordafrikaner
     
    Flüchtlingshilfe-Chef Meiner relativiert die erhöhte Kriminalität allerdings nicht.
    „Wir müssen diesen Männern unser System erklären und eine strikte Haltung einnehmen.“

„Diese Männer“ scheinen das System bestens begriffen zuhaben, bevor sie in dasselbe aufbrachen, denen muss man nicht mehr erklären, wo sie sind. Von Zurückschicken keine Rede, die Frage wird nicht mal gestellt, ob es sich überhaupt um Flüchtlinge handelt, die hier rundum versorgt zu werden wünschen. Der Flüchtlingshelfer fordert statt Ausweisung eine Ausbildung  - für extrem Renitente, die bekanntlich gar nicht daran denken, in der Schweiz zu arbeiten? Sätze wie „Sie müssen wissen, dass sie nicht hier bleiben können“  sind da eher rhetorisch, denn schon der Wille zur schnellen Ausweisung statt jahrelanger kostspieliger Verfahrensver-zögerungen, die der linken Taktik zu verdanken sind, ist kaum vorhanden. Als wenn die „jungen Leute“ nicht längst wüssten, dass sie hier bleiben können, wo ihre linke Lobby schon bereitsteht, alle, welche die Bereicherer hier nicht haben wollen, als Mob und Kriminelle, als Rassisten zu brandmarken, die den jungen Männern „in Notlage“ nicht mal ein paar Überfälle gönnen. Die politischen Helfershelfer der Illegalenschleuser müssen bis in deren Heimat ja best bekannt sein, oder warum ist die Schweiz so attraktiv für die Befreiten aus den Gefängnissen, wo sie offensichtlich nicht als politische Gefangene sassen, sonst würden sie nicht weiter  delinquieren, statt begründete Asylanträge zu stellen. Ausbildung in der Schweiz für alle Nordafrikaner, die noch keine haben oder wie? Eine tolle Einladung zur Lösung aller Weltprobleme in der Schweiz. Kleine Länder, die auf diese Lösung verzichten möchten, wie etwa Dänemark, das die Grenzen kontrollierte, ehe die linke Regierung sie wieder unlimitiert für alle Kriminelle die kommen wollen, öffnete, sind bekanntlich der Ruin Europas. (so in 20Minuten zu lesen über das demokratische Dänemark) Nun der Clou:

  • Um  ihnen die Heimkehr zu erleichtern, sollten sie eine Ausbildung etwa in der Touristenbranche oder in der Landwirtschaft erhalten.“

Ausbildung als Belohnung für Kriminalität, wenn wir recht verstehen. Interessante Reisemotivation für  Kriminaltou-risten, die in der Schweiz schnell Geld abholen wollen, zur „Erleichterung der Rückkehr“.

  • „Die Kantone pochen auf schnelle Asylverfahren des BFM, fordern Rückschaffungs-verträge mit Maghreb-Staaten und wollen, dass der Bund zusätzliche Plätze für die Ausschaffungshaft mitfinanziert. Das werde „geprüft“, heisst es dazu im Justizdepartement.“

In der Zeit, in der das „geprüft“ wird, wird das linksgrüne Kriminellenschutzlager prüfen, wie es die Ausschaffung der einströmenden kriminellen „jungen Leute“ verhindern kann, und wie man ihnen ab Ankunft eine Invalidenrente verschaffen kann, weil es bestimmt zu anstrengend für sie ist, dass sie sich mit Gewalt „durchschlagen müssen“.

Regierungsrat Hans-Jürg Käser, FDP, Bern, sieht das etwas anders als der Flüchtlingshilfe- Chef, der Vizepräsident der Justiz- und Polizeidirektoren-Konferenz ist vom Bund enttäuscht:

  • Interview der SZ:
     
    SZ: Welche Erfahrungen machen Sie mit Asylbewerbern aus Nordafrika?
     
    HJ.K.: Wir haben enorme Probleme mit sehr vielen jungen Männern. Das sagen auch meine Kollegen in den anderen Kantonen. Alle Justiz- und Polizeidirektoren verzeichnen seit Anfang Jahr einen deutlichen Anstieg der Kriminalität von Asylsuchenden.
  •  
  • Ist es nicht üblich, dass einige Asylsuchende schwierig sind? 

Ach was für eine nette Umschreibung für „kriminell“. Die SZ vergisst, dass politisch Verfolgte nicht so „schwierig“ sind wie die renitenten Kriminellen, die in allen Kantonen auffallen. Politisch verfolgte Asylsuchende pflegen auch unter schwierigsten Bedingungen – wie seinerzeit die naziverfolgten Juden - keine Wehrlosen überfallen oder gar zum Morden aufrufen (es sei denn man hält Terroristen und organisierte Verbrecher für politisch Verfolgte, wie diese professionellen kriminellen UCK-Aktivisten, deren Anführer in der Schweiz die IV bekam), m.a.W. es handelt sich hier gar nicht um „Flüchtlinge“ bei diesen „Asylsuchenden“  aus Tunesien,  jungen Männern aus dem befreiten Maghreb, die Frühlingsblüte der Kriminalreisenden auf der Suche nach einem idealen Aufenthalt im komfortablen Kriminellen-paradies Schweiz, wo es zur Belohnung für Raubzüge noch ein Ausbildungsangebot gibt, das man aber nicht annehmen muss, so unfair darf man nämlich nicht behandelt werden.Der Euphemismus „schwierig“ erinnert an die Psychiater Parin selig, der sich zum Machoverhalten der Kosovaren  gegenüber den Schweizer Frauen und Mädchen einfallen liess: Die „jungen Männer“ seien halt „etwas nervös“ vom Krieg in der Heimat. ..

Dass der Männerkrieg traumatisiert, ist uns schon klar, aber dass die Männer  aus dem Kosovo (im Gegensatz zu den ganz anders traumatisierten Frauen) aus „Nervosität“ Frauen begrapschen und bepöbeln, ist wohl eine etwas allzu einfältige Verniedlichung des Sexualfaschismus, der in der Machokultur dieser Herkunftsländer vor, während und nach ihren Kriegen herrscht,  Kulturen, aus denen auch die ganz nervösen Messerstecher und Kehlenschlitzer kommen, deren Opfer, wenn sie überleben, die Traumatisierten sind. Oder sind das lauter Schweizer Volksbräuche?

  • H:J.K: Nein. Was wir heute erleben,  kennen wir aus früheren Flüchtlingswellen nicht. Eine Mehrheit der Männer aus dem Maghreb hat enorm hohe Ansprüche: Sie erwarten, dass sie erstklassig untergebracht und verpflegt werden, sofort einen gut bezahlten Job erhalten und lassen sich nichts vorschreiben: sie stehlen Kleider, Schuhe oder Alkohol, brechen Autos auf oder handeln mit Drogen. Ich kenn Fälle, in denen Asylbewerber mit voll beladenem Einkaufswagen einfach an der Kasse vorbeispaziert sind.

M.a.W. dieser kriminelle Nachwuchs aus dem Maghreb hat ganz ähnliche Vorstellungen von dem, was ihnen ihm sofort zusteht, wie der Grüne Morin und Konsorten. Wer sich als Migrant kriminell betätigt, tut das gemäss dem Gesülze  der linksgrünen Krimninellenschutzkamorra "aus Not."

  • Wie reagieren Sie auf den Anstieg der Kriminaliät?
     
    Wir müssen mehr Polizeipatrouillen zu den Asylunterkünften schicken und mehr externe Sicherheitsfirmen anstellen.  Allein im Kanton Bern gehen die Mehrkosten in die Hunderttausende von Franken. Gesamtschweizerisch sind  es wohl Millionen, die die Kantone mehr ausgeben. 
  •  
  • In der Regel müssten kriminelle Asylbewerber ausgeschafft werden.
  •  
  • Die Krux liegt dabei in der Verfahrungsdauer sowie den Rückschaffungen. Rund 80 Prozent aller Asylentscheide werden angefochten. Bis das Bundesverwaltungsgericht entscheidet, können Monate oder Jahre vergehen. Das muss endlich schneller gehen. Damit ist es nicht getan: Liegt ein rechtskräftiger Entscheid vor, müssen wir eine Rückschaffung umsetzen. Gerade nach Nordafrika ist das praktisch nicht möglich. Hier ist der Bund gefordert. Er muss zusätzliche Rückübernahme-abkommen aushandeln. 

Wie das aussieht, wenn die „moderaten Islamisten“ als die neuen Regierungen in Nordafrika etabliert sind, die nicht nur ein Interesse an der Entsorgung ihrer Gefängnis-population haben, sondern auch eins an der islamischen Expansion, ist nicht schwer vorzustellen. Kommt hinzu, dass die linke Islamlobby, die immer neue „Diskriminie-rungs“-kriterien fürs die zuwandernden  Kriminellen aus den frisch restaurierten Islamländern zu finden versteht, noch die Diskriminierung des Arabischen Frühlings als solchen entdecken könnte, wenn etwa jemand die Folgen nicht „moderat“  nennt. Da zeichnen sich ungeahnte neue Straf-tatbestände und  Sprachregelungen  für die Islam-lobby ab, die nun ein neues frisch islamaufgerüstetes Hinterland bekommt mit Zufuhr  aus Nordafrika.

Man könnte doch die Muslimbrüder gleich in die sozialisti-sche Internationale aufnehmen, wo der Islam ohnehin der Favorit ist und Islamkritik das Feindbild abgibt. Ziegler könnte das vermitteln. Damit man auch die zugereisten Kriminellen nicht mehr Kriminelle zu nennen braucht, was eine Diskriminierung aller Nichtkriminellen ist, die gemäss der linken Denke immer mitgemeint sind, wenn man einen Kriminellen kriminell nennt, da Linke nicht in der Lage sind, zwischen Kriminellen und Nicht-Kriminellen zu unter-scheiden. Schon wenn man nur das Wort "Kriminelle" aus-spricht, verstehen Linke grundsätzlich "alle". Das muss damit zusammenhängen, dass Linke keine Individuen, sondern  nur Massen und Klassen kennen. Weshalb sie auch die Polizei sofort als Klassenfeind verdächtigen, wenn sie nach krimiellen Individuen in einer Gruppe sucht, die zunter linkem Gruppenschutz steht. Der

Der Trend, Krimininelle umzubenennen, ist wie die  Welt-Beschönigung durch Sprachdesigns, schon älter. So wie jugendliche Krawallkriminelle, die Autos anzünden und Schaufenster einschlagen, als erlebnisorientierte auf der suceh nach events umbenannt werden in Deutschlands Linkskulturen, so liessen sich die Kriminellen aus dem befreiten Arabien z.b. als Europareisende aus Befreiungs-kulturen registrieren. Was heute schon Denkvorschrift unter Linken ist. Auch ein Anzeigenverbot bei Überfall-delikten wäre denkbar. (Als "freiwilliger" Anzeigenverzicht wegen Aussichtslosigkeit ist es schon in Kraft). Oder wer  z.B. Vergewaltiger aus den bekannten  Befreiungskulturen nach ihrer Herkunft identifiziert und Zahlen dazu liefert, muss bereits mit linken Strafmassnahmen rechnen, wie Rufmord, Rassismusbeschuldigung, Fremdenfeindlichkeits-verdächtigung etc. Das liesse sich ausweiten bis zur Straf-barkeit der Anzeigen, falls das Opfer nicht vier Zeugen nennen kann...

Eine intensive Kooperation von zugewanderten Kriminellen und ihren linken Fürsorgern könnte die verbleibenden Rechtshindernisse aus diesem Weg beseitigen.

  • Im Frühjahr hatte der Bund wegen der Asylbewerber aus dem Maghreb versprochen, 2000 eigene Plätze zu schaffen. Im Januar 2010 werden es knapp 200 sein. Was ist die Konsequenz?  
     
    Wir im Kanton Bern haben unsere 23 Durchgangszentren voll belegt. In den nächsten Wochen werden wir zusätzlich Zivilschutzanlagen öffnen müssen.
     
    Sind Sie wütend auf den Bund?

     
    Die Kantone sind enttäuscht. Aber wir sehen die Bemühung des Bundesamts für Migration, neue Bundeszentren zu schaffen. Infrage kommen praktisch nur Militäranlagen. Dafür hat das Verteidigungsministerium eine Liste mit Möglichkeiten erstellt, die abgearbeitet wird. Offensichtlich haben sich viele der Vorschläge als untauglich erwiesen. So kommt man nicht vom Fleck.

Ganz gewiss  nicht, mit den linken Bremsen im Getriebe Da sind die „Flüchtlinge“ schon beweglicher. Sie reklamierten schon gegen die Unterkunft in Militäranlagen, die aber für Schweizer Soldaten gut genug sein sollen

_______ 

 

Von einer Berufsausbildung für eingeschleppte ausländische Frauen, die in der Schweiz als Prostituierte verkauft werden, von Rehabilitation und Entschädigung für den jahrelangen Missbrauch, von Ausstiegshilfe und Wohngeld oder Reisegeld für die Heimat etc. haben wir noch nie etwas gehört. Dafür nur Privilegien für kriminelle Männer, die Lieblinge der Linken. Vielleicht noch eld fürs Puff gefällig?

Für die eingeschleppten Prostituierten haben sich die linken KriminellenfreundInnen eine ganz eigene Variante der Berufsmöglichkeit ausgedacht: So soll es nach den Vor-stellungen auch linker Anwältinnen für die Arbeit im „Sexgewerbe“ (sprich Zwansprostitution  - es handelt sich schliesslich nicht um einen freiwilligen Aufenthalt im Bordell) auch „geregelte Arbeitsbedingungen“ geben, mit festgesetztem Lohn und Arbeits-zeiten für die „Sexarbeite-rinnen“- wie die linke Puffterminologie lautet. Es geht doch nichts über einen echten linken Arbeitsbegriff, wonach organisierte sexuelle Gewalt gegen Frauen ein Neben-produkt der Ausbeutung „des Lohnarbeiters“ ist. Zwangsprostitution ist eine fortgesetzte Vergewaltigung  und keine „Arbeit“, sondern eine Opfersituation, was den linken Täterhütern kein Begriff ist, so wenig wie den Puff-kunden und dem intellektuellen Medienmob des Feuilletons. Der Begriff Opfer ist ohnehin verpönt, auf rechter wie auf linker Seite, und wird durch den Powerfrauenkitsch ersetzt. Vielleicht noch  geregelte „Arbeits“zeiten für  pädosexuell Missbrauchte gefällig? Moderater Missbrauch?

  •  

Das heute herrschende linke Establishment hat eh keinen Begriff von Sklaverei. Es gibt die Frauen-versklavung nach Scharia, die im befreiten Arabien wieder voll restauriert wird, als „moderaten Islam“ aus (korrekt sprachgeregelt heisst es inzwischen: „moderater Islamismus“ ). Vor dem flüchten die   „jungen Männer“ mit den extrem islamischen Herren-rechtsmanieren und Machoallüren aber nicht, den bringen sie vielmehr mit, komplett im Kopf. Das sind nicht nur „Befreite“, das sind auch Befreier, muss man wissen, die die Rechtsbräuche ihrer Hintergrundkultur mithilfe ihrer linken Schutztruppe (als Bollwerk im gemeinsamen Kampf gegen westlichen Kapitalismus, der ihnen nicht genügend Komfort verschafft und sie in „Notlagen“ bringt) im Aufnahmeland verfestigen und zudem die Schweiz gemeinsam mit den Jusos vom falschen „System“ und von der SVP befreien helfen. Der Kriminelle eurer Freund und Helfer.             ___________________________________________________________________________   

Wie eine SP-Volksvertreterin hier gegen den Volkswillen in Sachen Asyl vorgeht, zeigt der jüngste Entscheid an die Adresse der kleinen Gemeinde Bettwil, die sich gegen die Errichtung einer Asylunterkunft für 140 Personen wehrte – angesichts der Einwohnerzahl von 560  eine Zumutung bei der hohen Kriminalitätsrate der „Flüchtlinge“ aus dem befreiten Maghreb. Man muss dabei Bundesrätin Somma-ruga zugute halten, dass sie das unaufgearbeitete Dossier von ihrer Amts- Vorgängerin im EJPD übernommen hat, die laut NR Philipp Müller ein Chaos hinterlassen hat (siehe "Der Sonntag" 27.11).

  •  

BR Simonetta Sommaruga wurde allerdings vor ihrer Wahl schon von den eigenen Genossen gerügt, weil sie das Gurten-Manifest unterschrieben hatte, was den Profiteuren der linken Migrationsindustrie als Häresie gilt. Es könnte sein, dass mit der kommenden Bundesratswahl einer ihrer links-orthodoxen Feinde gewählt wird (denen schon die St. Galler Justizdirektorin als "eiserne Lady" galt  in Sachen Kriminalität, nur  weil  sie das geltende Gesetz auch anwandte, statt den "populistischen" Volkswillen nach linker Art und Weise abzuwandeln), - womit ihre Position im Bundesrat geschwächt würde; nachdem sie schon in Sachen Vaterrecht der Antifeministenmafia nachgeben musste - nicht  im Sinne ihrer ursprünglichen Intentionen: das rechte Gesindel, das ihr Steine ins Haus schickte - Scharia lässt das EJPD grüssen -, hat sich mit dem Mobbermeutenstil, mit dem es auch gegen Frauenhäuser tobt, brutal durchgeboxt. Auch hier bekam die SP-Bundesrätin kaum  Unterstützung, von ihrer eigenen Partei, nachdem auch die Anwältin Anita Thanei weggegangen wurde, die noch die Interessen der Mütter und Kinder gegen das Vaterwohl geltend gemacht hatte, das sie aus der Praxis zu gut kennt. Die Bahn ist nun frei für den ungebremsten linken Täter- und Väterschutz, flankiert von der bescheuerten Gleichheitsideologie des linken Flachsinns, der alles plattwalzt und nichts mehr unterscheiden kann und zusammenzwingt, was nicht zusammengehört)

http://www.sonntagonline.ch/ressort/aktuell/1991/
 
http://www.aargauerzeitung.ch/aargau/freiamt/asyl-zoff-in-bettwil-bund-und-kanton-bleiben-hart-116611805

 

 

von Regine van Cleev - veröffentlicht in: Allahs Linke
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